Der Meister und Margarita - Bulgakow, Michail

Michail Bulgakow 

Der Meister und Margarita

Roman

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Produktbeschreibung zu Der Meister und Margarita

Unglaubliche Dinge geschehen im Moskau der dreißiger Jahre. Berlioz, der Vorsitzende einer Literaturgesellschaft, und Besdomny, ein junger Lyriker, diskutieren an einem Frühlingsabend über die Nichtexistenz Christi. In ihr Gespräch mischt sich ein Fremder, welcher beiläufig erwähnt, daß er nicht nur mit Kant gefrühstückt hat, sondern auch beim zweiten Verhör Jesu durch Pontius Pilatus zugegen gewesen sei. Die Verblüffung der beiden Literaten kennt keine Grenzen., als der Fremde, angeblich ein Professor der Schwarzen Magie mit Namen Voland, ihnen eröffnet, daß Berlioz noch am selben Abend der Kopf vom Rumpf getrennt würde. Und seine Worte bewahrheiten sich...Der Teufel selbst ist es, der auf diese Weise den Auftakt zu phantastischen Ereignissen gibt und Moskau in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung stürzt - die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption. Aber die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem Meister und Margarita kann vielleicht noch ein gutes Ende finden...

Produktinformation


  • Gesammelte Werke
  • Bd.3
  • Verlag: Volk Und Welt
  • 2001
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 513 S.
  • Seitenzahl: 513
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 590g
  • ISBN-13: 9783353009425
  • ISBN-10: 3353009426
  • Best.Nr.: 04696937
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
1966, 16 Jahre nach Michail Bulgakows Tod, wurde sein Roman "Der Meister und Margarita" zum ersten Mal in einer gekürzten Fassung veröffentlicht. Vorher war das Hauptwerk des russischen Schriftstellers der Zensur der Kommunistischen Partei zum Opfer gefallen - zu treffend war seine bissige Gesellschaftskritik, zu freizügig waren seine sinnlichen Beschreibungen. "Der Meister und Margarita" schildert mal realistisch, mal grotesk überzeichnet das Leben im Moskau der 30er-Jahre. Im Zentrum steht eine Gruppe kulturschaffender Männer. Als eines Tages der Teufel in Form des Ausländers Voland in der Stadt auftaucht, geschehen seltsame Dinge: Menschen verschwinden, kommen ums Leben, werden verrückt. Parallel erzählt Bulgakow die Geschichte des Prokurators Pontius Pilatus - geschickt lagert der Autor seine Kritik an autoritären Machtstrukturen ins Judäa des Jahres 30 n. Chr. aus. In der Figur des Meisters schließlich, die erst nach der Hälfte des Romans eingeführt wird, verortet er sein eigenes Schicksal: das eines Autors, dessen Werk der Zensur zum Opfer fällt. Der MDR produzierte 1998 dieses elfstündige Hörspiel - das ebenfalls ein Meisterwerk ist. Etwa 75 Sprecher …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.01.1997

Das Teufelsdutzend
Der maskierte Diarist - Michail Bulgakows Briefe und Dokumente zu seinem Werk · Von Ralph Dutli

"Manuskripte brennen nicht." Wäre Michail Bulgakow nicht durch sein 1928 bis 1940 geschriebenes Hauptwerk "Der Meister und Margarita" weltberühmt, er wäre es gewiß durch den winzigen Aphorismus aus nur drei Worten, der sich selbst in diesem zerstörungswütigen Jahrhundert immer wieder als wahr erwiesen hat. Dichter kehren zurück, verbrannte Manuskripte auferstehen auf wundersame Weise.

Am 5. Mai 1926 waren Bulgakows freimütig geführte Tagebücher von 1922 bis 1925 bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt worden. Als er sie auf Betreiben Gorkis 1929 zurückbekam, verbrannte der erschrockene Bulgakow das Belastungsmaterial unverzüglich. Daß die bürokratisch-pingeligen GPU-Schergen sich eine Kopie erstellt hatten, wußte er nicht. Als zu Glasnost-Zeiten die KGB-Archive einen Spalt breit geöffnet wurden, kam auch das "verhaftete Tagebuch" wieder zum Vorschein (es ist in Band 5 der deutschen Bulgakow-Ausgabe zu finden). Bulgakow soll sich 1926 geschworen haben, nie wieder ein Tagebuch zu führen. Doch ganz konnte er die …

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Michail Bulgakow wurde 1891 in Kiew geboren und starb 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine bedeutendsten Werke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden.
Sein berühmtestes Werk: 'Der Meister und Margarita'.

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