Intelligenz - Rost, Detlef H.

Detlef H. Rost 

Intelligenz

Fakten und Mythen

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Intelligenz

Alle reden über Intelligenz, aber wer weiß, was sie wirklich ist? Obwohl Intelligenz das am besten erforschte Persönlichkeitsmerkmal ist, kennen selbst Fachleute kennen oft nicht die Resultate der modernen Intelligenzforschung. Detlef H. Rost gibt einen komprimierten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Er setzt sich mit dem Intelligenzbegriff auseinander und stellt ausführlich klassische und aktuelle Intelligenzstrukturtheorien vor - von Spearman bis zu Cattel-Horn-Carroll und Jäger. Alternative Ansätze (soziale, emotionale, praktische, operative Intelligenz, multiple Intelligenzen) werden diskutiert und kritisch hinterfragt. Es folgen Erläuterungen zur allgemeinen Intelligenz und zum IQ, zu Geschlechts- bzw. Sozialstatusunterschieden, zum Zusammenhang von IQ mit Leistungen in Schule, Ausbildung und Beruf, zur (Neuro-)Biologie der Intelligenz sowie zu ihrer Stabilität und Veränderbarkeit.


Produktinformation

  • Verlag: Beltz Psychologie Verlags Union
  • 2009
  • Korr. Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Korr. Nachdr. 2009. VIII, 368 S. m. Abb. u. Tab.
  • Seitenzahl: 376
  • Best.Nr. des Verlages: 127646
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 167mm x 25mm
  • Gewicht: 710g
  • ISBN-13: 9783621276467
  • ISBN-10: 3621276467
  • Best.Nr.: 25644006
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.02.2010

Außerirdische haben sie vielleicht auch

Was ist dran an der sozialen, emotionalen oder schlicht multiplen Intelligenz? Gar nichts, meint Detlef Rost, und bricht ganz nüchtern eine Lanze für die Aussagekraft des klassischen IQ.

Die Psychologie erlebt seit einigen Jahren eine inflationäre Vermehrung von Intelligenzen: Körperintelligenz, soziale Intelligenz, visuelle, moralische, spirituelle und kulturelle Intelligenz erfreuen sich wachsender Popularität: Der klassische IQ hingegen steht für die Überschätzung des Rationalen. Zugleich können die Schulen sich kaum mehr vor Hochbegabten retten, die zahlreich wie nie aus den Sprechzimmern der Psychometriker marschieren.

Stehen wir vor der Realisierung der alten pädagogischen Utopie, derzufolge man nur genau genug hinschauen muss, um festzustellen, dass jeder intelligent, begabt, der Beste ist? Nein, sagt Detlef H. Rost, Professor für Psychologie an der Universität Marburg. Statt wundersamer Intelligenzvermehrung sieht er Ahnungslosigkeit, schlechte Theoriebildung und Messfehler am Werk. Er hat sich den Intelligenz-Zirkus kritisch vorgenommen und ein trockenes, politisch wenig korrektes, …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gegen die Mähr von der Intelligenzvermehrung tritt dieses Buch an, und laut Manuela Lenzen macht es das auf so kritische (mitunter polemische) wie trockene Art und Weise. Für Lenzen ist der Autor Detlef H. Rost ein Aufklärer: Intelligenz erscheint ihr nach der Lektüre als stabile, messbare Größe. Von Rost lernt Lenzen über falsch geeichte IQ-Tests, veraltete Vergleichsgrößen und unscharfe Begriffe, die "Unworte" wie "emotionale Intelligenz" in die Welt brachten. Vermisst hat sie Überlegungen zu Schulempfehlungen auf Basis von IQ-Tests - und vielleicht den Gedanken, dass Intelligenz nicht der einzige Faktor ist, der ein Leben gelingen oder scheitern lässt.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Sein Buch entmythologisiert so manche Intelligenztheorie und gibt einen präzisen, gut lesbaren Überblick über den augenblicklichen Forschungsstand." -- FAZ

"Das vorliegende Buch ist von seiner Diktion mutig formuliert, eine hochaktuelle Bilanz zum Thema 'Intelligenzdiagnostik' und aufgrund der Jahrzehnte langen Erfahrung des Autors informationsgeladen und zudem sehr gut lesbar. Es ist ohne Einschränkung zu empfehlen!" -- Diagnostica

"Mit seinem Buch möchte er endlich mit dem Halbwissen über die Intelligenz aufräumen und stattdessen wissenschaftlich abgesicherte Fakten unters Volk bringen." -- Psychologie Heute

"Umfangreiche Literaturverweise zeugen von der Fundiertheit des Werkes." -- Schulmanagement

"Detlef H. Rost ist eine wirklich empfehlenswerte Zusammenfassung gelungen. In dieser Zusammenstellung habe ich bisher kein Werk diese Niveaus gefunden, das in erster Linie Fakten und nicht Interpretationen liefert." -- top IQ das MENSAzin

"Das ist ein unwahrscheinliches, durch und durch überraschendes Buch." -- Zeitschrift für Pädagogische Psychologie

"Rost hat mit seinem Buch einen brillanten Überblick zum derzeitigen Stand der Intelligenzforschung aus der Perspektive der klassichen Intelligenztheorien geliefert." -- Pädagogische Rundschau

»Sein Buch entmythologisiert so manche Intelligenztheorie und gibt einen präzisen, gut lesbaren Überblick über den augenblicklichen Forschungsstand.« FAZ »Das vorliegende Buch ist von seiner Diktion mutig formuliert, eine hochaktuelle Bilanz zum Thema >Intelligenzdiagnostik< und aufgrund der Jahrzehnte langen Erfahrung des Autors informationsgeladen und zudem sehr gut lesbar. Es ist ohne Einschränkung zu empfehlen!« Diagnostica »Mit seinem Buch möchte er endlich mit dem Halbwissen über die Intelligenz aufräumen und stattdessen wissenschaftlich abgesicherte Fakten unters Volk bringen.« Psychologie Heute »Umfangreiche Literaturverweise zeugen von der Fundiertheit des Werkes.« Schulmanagement »Detlef H. Rost ist eine wirklich empfehlenswerte Zusammenfassung gelungen. In dieser Zusammenstellung habe ich bisher kein Werk diese Niveaus gefunden, das in erster Linie Fakten und nicht Interpretationen liefert.« top IQ das MENSAzin »Das ist ein unwahrscheinliches, durch und durch überraschendes Buch.« Zeitschrift für Pädagogische Psychologie »Rost hat mit seinem Buch einen brillanten Überblick zum derzeitigen Stand der Intelligenzforschung aus der Perspektive der klassichen Intelligenztheorien geliefert.« Pädagogische Rundschau »Der Buchautor hat sich vorgenommen, über den Stand der Forschung zur Intelligenz und zu korrespondierenden Variablen zu berichten und die der Intelligenz anhängenden Mythen aufzudecken. Das ist ihm voll gelungen.« Empirische Pädagogik »Der Psychologe diskutiert darin klassische und neuere Theorien über Intelligenz und geht natürlich auch auf umstrittene Themen ein: Ist Intelligenz erblich?« Marburger Unijournal »Detlef Rost setzt sich mit dem Intelligenzbegriff auseinander und entmythologisiert so manche Theorie.« Kurier Wien
Detlef H. Rost ist Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Philipps-Universität in Marburg und Leiter der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN sowie des Marburger Hochbegabtenprojekts.

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