Hunde können beissen aber Lufballons und Pantoffeln sind gefährlicher
Es ist richtig, dass Hunde gefährlich sein können - und zwar für
Kinder mehr als für Erwachsene. Sie sind natürlich nicht so
gefährlich wie zum Beispiel Küchenutensilien, große Wasserbehälter,
Pferde oder Kühe und auch bei weitem nicht so gefährlich wie
Kinderspielplätze, Swimmingpools, Skateboards und Fahrräder - und
nicht annähernd so gefährlich wie die eigene Familie, Freunde,
Schusswaffen oder Autos. Denn Hunde töten fast nie Menschen. Die
Chance, dass dies passiert, liegt bei 1:16 Millionen. Trotzdem
geistern Zahlen von einer angeblich ständig ansteigenden Zahl von
Hundebissen und einer wachsenden Bedrohung für den Menschen durch
seinen besten Freund, den Hund, durch die Medien. Fernsehstationen
und Radiosender stürzen sich sensationslüstern auf das Thema und
schüren eine wahre Hysterie in der Bevölkerung. Eilig reagieren
Politiker und erlassen Gesetze, die an der Realität vorbei gehen
und somit auch keine Lösung bringen. Dabei stützen sie sich auf
Zahlen und Statistiken, die geradezu absurd verfälscht wurden und
das Bild auf die wahre Situation verzerren. Janis Bradley deckt
diese Missstände in ihrem mutigen Buch auf und informiert über die
wahren Zahlen rund um das Thema "Hundebisse". Ihre
Ergebnisse sind schockierend und beschämend - und fordern auf,
wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Ihr Resümee:
Ja, Hunde können beißen. Aber selbst von Luftballons oder
Pantoffeln geht eine größere Gefahr für die Menschheit aus.