Die Deutsch-Deutsche Grenze, ein Schandfleck für die Zivilisierte
Welt und ein erbarmungslos brutaler Todesstreifen für Mensch und
Tier. Von den Besonderheiten und Tragödien der Jagd auf beiden
Seiten dieser von Menschenhand errichteten Grenze erzählt dieses
Buch. Dabei kommt es trotz Minengürtel und Schießbefehl zu
erstaunlichen Kontakten und sogar einer Art stiller Übereinkunft
zwischen den Jägern, die im Schatten der Grenzanlagen jagen. Keil
liefert mit diesem Buch ein beispielloses Zeitdokument und den
Beweis, wie Weidgerechtigkeit zur Gewissensfrage werden kann und
sich aus Mitgefühl für die geschundene Kreatur, Menschlichkeit
aller ideologischen Verblendung zum Trotz durchsetzt.