Schantall, tu ma die Omma winken! - Twilfer, Kai

Schantall, tu ma die Omma winken!

Aus dem Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters

Kai Twilfer 

Illustration: Granas, Susanne
 
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Schantall, tu ma die Omma winken!

Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen "Kunden" allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können.

In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft - Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen "Schantall" in jedem von uns steckt.


Produktinformation

  • Abmessung: 191mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 226g
  • ISBN-13: 9783862652198
  • ISBN-10: 386265219X
  • Best.Nr.: 36916122
»In >Schantall, tu ma die Omma winken!< beleuchtet Kai Twilfer satirisch den Alltag der fiktiven Unterschichtfamilie Pröllmann. Er thematisiert den >Kevinismus<, die scherzhaft als Krankheit bezeichnete Neigung von Eltern, ihren Kindern ungewöhnliche, exotische Vornamen zu geben.«

"Eine lustige Satire über die Geschmacksverarmung in Deutschland!" -- BILD

"Lustig und sehr unterhaltsam!" -- Lea

"In 'Schantall, tu ma die Omma winken!' beleuchtet Kai Twilfer satirisch den Alltag der fiktiven Unterschichtfamilie Pröllmann. Er thematisiert den 'Kevinismus', die scherzhaft als Krankheit bezeichnete Neigung von Eltern, ihren Kindern ungewöhnliche, exotische Vornamen zu geben." -- WAZ
KAI TWILFER, 1976 in Gelsenkirchen geboren,- studierte Wirtschaftswissenschaften in -Bochum. Noch während des Studiums gründete er eine Produktionsfirma für Werbefilme und arbeitete unter anderem beim WDR-Fernsehen. 2002 gründete er einen Großhandel für Regionalia, mit dem er im Ruhrgebiet selbstständig ist. Kai Twilfer ist verheiratet und widmet einen Großteil seiner Zeit der Beobachtung und Analyse skurriler Alltagsphänomene.
Die Fastfoodfilialen der Neuzeit bieten eine hervorragende Alternative zum mühsamen Zubereiten einer warmen Mahlzeit für sich und sein Kind.

Kinder aus Familien wie den Pröllmanns wissen von gutem, nahrhaftem Essen oft so viel wie ein Neugeborenes vom Panieren eines Schnitzels. Okay, die Tatsache, dass Kartoffeln lang und dünn sind und in die Fritteuse kommen und man bei einer Tiefkühlpizza erst die Folie abmachen sollte, bevor man sie in die Mikrowelle steckt, haben Kinder bereits im frühpubertären Stadium verinnerlicht. Die Benutzung eines Dosenöffners zur anschließenden Vertilgung einer Fertigmahlzeit in Büchsen stellt für den handwerklich meist etwas ungeschickten Nachwuchs da schon eine größere Hürde dar.

Deshalb hat die fürsorgliche Lebensmittelindustrie irgendwann die Styroporschale entwickelt, an deren Oberseite man nur noch eine Alufolie abziehen muss, um das Ganze dann bei 600 Watt vier Minuten lang in der Welle aufzuwärmen.
Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können. In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft - Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt.


Kundenbewertungen zu "Schantall, tu ma die Omma winken!" von "Kai Twilfer"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen   gut)
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Bewertung von Antika18 aus Wilhelmshaven am 14.03.2014   sehr gut
Humorvoll und nicht ganz ernst zu nehmen! Aber absolut zu empfehlen für die Lektüre zwischendurch!

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sandra am 09.01.2014   sehr gut
Das Buch stand bereits in meinem Regal, bevor ich die Bewertungen (Durchschnitt: 2 Sterne) hier bei buecher.de gesehen habe. Aufgrund dessen fiel es mir schwer, mit dem Lesen zu beginnen. Doch als die ersten Seiten geschafft waren, konnte ich kaum ein Ende finden.

Über die weniger guten Bewertungen der anderen Rezensenten war ich erstaunt, zumal das Buch auf der SPIEGEL-Bestsellerliste steht.

Beim Lesen des Titels habe auch ich etwas anderes erwartet. Doch ich muss sagen, dass mir Twilfers Satire sehr gut gefallen hat. Jede Seite ist mit einer gewissen Distanz zu lesen. Vieles kann man nicht 1:1 auf die soziale Unterschicht übernehmen. Dennoch regt das Buch zum kritischen Nachdenken über die Lage in Deutschland und unsere Konsumwirtschaft an. Wie Twilfer am Anfang und am Ende seines Buches schreibt: Steckt nicht ein bisschen Schantall in jedem von uns?

Im Gegensatz zu Anja_18 haben mir die Zusammenfassungen "was hängen blieb" am Ende der Kapitel gut gefallen. Ihre Begründung, das Buch würde dadurch in die Länge gezogen werden, kann ich gut nachvollziehen. Doch auf diesen jeweils drei bis fünf Seiten (geschätzt) distanziert sich Jochen, der Sozialarbeiter, von dem eigentlichen Geschehen und erläutert seine Schlussfolgerungen.

Das Buch ist in zehn Kapitel unterteilt, in denen auf unterschiedliche Themen eingegangen wird. Die Kapitel umfassen alle rund 20 Seiten, die man gut an einem Abend schaffen kann.

"Schantall, tu ma die Omma winken!" bekommt von mir vier Sterne, denn die letzten beiden der zehn Kapitel empfand ich als weniger gelungen. Vermutlich liegt der Grund dieser Einschätzung darin, dass mir die acht Kapitel zuvor sowohl vom Inhalt als auch von der Sprache besser gefallen haben.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Anja_18 aus Emsland am 02.12.2013   gut
Daa buch ist.witzig geschrieben, der autor macht sich gewiss auch häufig lustig, man erkennt in dem Buch aber sicherlich Tatsachen wieder, die einem aus dem eigenen Leben bekannt vorkommen.

Mich störte die Zusammenfassung am ende eines jeden Kapitels etwas, day buch wurde so irgendwie in die Länge gezogen, war zumindest mein Gefühl

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von paulemann aus Kassel am 19.07.2013   schlecht
Da will der Autor lustige Annekdoten aus dem Leben einer Unterschichtfamilie erzählen und kommt doch über das peinliche "sich-lustig-machen", das "Recht-haben" und Besserwissen nicht hinweg. Schade, der Titel verspricht, was der Inhalt schon auf den ersten Seiten nicht im Ansatz halten kann.

36 von 47 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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