Als kleiner Junge erbeutete Alan ein magisches Relikt, mit dem er
dunkle Mächte beschwören kann. Mit Hilfe des Rache-Geistes, der
herauf beschworen wird, entledigt er sich seinem gewaltbereiten
Vater. Viele Jahre später ist Alan selbst ein verheirateter Mann,
das Monster hat er seither nicht mehr eingesetzt. Als aber eine
Gruppe rücksichtsloser Jugendlicher, die gerade auf einem Ausflug
sind, seine Frau überfährt und gedankenlos Fahrerflucht begeht, ist
es wieder soweit: Alan will Rache nehmen für den Tod seiner Frau
und setzt das Monster auf die Clique an - diese hat es nur auf Sex
und Spaß abgesehen und bemerkt die Gefahr erst, als es schon zu
spät ist. Während die Gruppe bereits dezimiert wird erhält sie
unerwartete Hilfe von dem mysteriösen Nick, aus dessen Vaters Obhut
Alan einst das Voodoo-Relikt gestohlen hat. Er weiß um die Gefahr
und hat sich bereits schwer bewaffnet für den Kampf gegen das
Übernatürliche. Auch Alan bereut seine Entscheidung, doch kann sie
nicht mehr rückgängig machen, das Monster steht nicht unter seiner
Kontrolle. Der Witwer fährt der Gruppe hinterher um ihr
beizustehen...
Der kleine Alan wird von seinem Vater schlecht behandelt. So schleicht er sich mit Freundin Becky ins Haus des Woodoo-Farmers von nebenan, stiehlt einen alten Zauberstift und malt damit, wie eine Monsterschlange seinen Dad verschlingt. Kurz dannach verschlingt eine Monsterschlange seinen Dad. Dreißig Jahre später sind Alan und Becky glücklich verheiratet. Da taucht aus der Stadt eine lustige Teenager-Clique auf, fährt Becky tot und begeht Unfallflucht. Alan aber greift wieder zum Griffel. Redneckdämon "Pumpkinhead" lässt zumindest inhaltlich schön grüßen, wenn in diesem Low-Budget-Monstergrusel eine selten sichtbare CGI-Kreatur in Diensten eines zornigen Landwirts blutige Rache übt an geistlosen Kids, die es nicht einmal merken, wenn sie eine erwachsene Frau am hellichten Tage auf der Straße totfahren. Rapper DMX ("Exit Wounds") eilt ihnen trotzdem mit einem Raketenwerfer zur Hilfe. Im Dunkeln spielende Verfolgungsjagd ohne weiterreichende Qualitäten, aber immerhin mit einem zugkräftigen Namen in den Credits.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Videoclip zu "Lockjaw - Rückkehr der Killerschlange"