Die Odyssee - Homer

Homer 

Die Odyssee

Mit e. Nachw. v. Heiner Boehncke

Übers. v. Christoph Martin
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Die Odyssee

An allem sind die Götter schuld! Nach dem Ende des trojanischen Krieges lassen sie König Odysseus Jahre lang in die Irre fahren. Aber Athene hat eine Schwäche für den listenreichen Helden. Sie hilft ihm, nach Ithaka zurück zu gelangen: zu seiner treuen Gemahlin Penelopeia, die dem Werben zahlreicher Freier immer widerstand, und zu seinem wohlgeratenen Sohn Telemachos.
Homers Epos entstand um 700 v. Chr. und steht damit am Beginn der großen Dichtungen des Abendlandes.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 445 S.
  • Seitenzahl: 448
  • rororo Taschenbücher Nr.23716
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 116mm x 30mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783499237164
  • ISBN-10: 3499237164
  • Best.Nr.: 12779975
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.10.2003

Maximale Phonstärke
Keck: Homers "Odyssee", von Christoph Martin neu erzählt

Homers "Odyssee" also - "neu erzählt". Tatsächlich, um es sofort zuzugeben, bewähren sich die alten Geschichten um die zögerliche Heimkehr des Odysseus auch hier: "Det Zeuch is nich totzukriejen" murmelte Max Liebermann nach einer nicht sehr guten Aufführung von Beethovens Neunter. Und wahr ist auch, daß uns Wolfgang Schadewaldts bewundernswerte Übersetzung "in deutsche Prosa" von 1958 deutlich ferngerückt ist: sie wirkt jetzt ein wenig "edel". Er wollte, wie Schleiermacher dies gefordert hatte, eine Übersetzung, die "das Fremde spürbar macht, ohne zu befremden".

Das will nun Christoph Martin weniger (so sagt man im Schwäbischen, wenn man meint: überhaupt nicht). Oder sagen wir es so: Das "Fremde" kann Martin nicht wegschaffen, und eigentlich will er dies auch nicht, und "befremden" tut er nicht, wie Schadewaldt, durch eine "ferne Sprachwelt", sondern umgekehrt durch keck plazierte Modernismen. Wiederherstellen will er, meint Heiner Boehncke in seinem äußerst großzügigen Nachwort, den "nicht selten respektlosen, ironischen Gestus" (ohne "Gestus" geht es …

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Christoph Martin hat die 24 Homerischen Gesänge der Odyssee in einen flotten, witzigen, gar nicht schnoddrigen Unterhaltungston gesetzt. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Homer ist der erste namentlich bekannte Dichter der griechischen Antike. Er lebte vermutlich gegen Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. in den von Griechen kolonisierten Gebieten Kleinasiens und gilt als Schöpfer der ältesten Werke der abendländischen Literatur: der Ilias, der Odyssee und der Homerischen Hymnen. Schon in der Antike wurde über Homers Person und Herkunft diskutiert: Smyrna, Athen, Ithaka, Pylos, Kolophon, Argos und Chios beanspruchten, als sein Geburtsort zu gelten. Über sein Leben ist wenig Genaues bekannt. Die ersten sicheren literarischen Zeugen sind Pindar, Heraklit und Simonides. Wahrscheinlich zog er als fahrender Sänger (Rhapsode) von Hof zu Hof und trug seine Lieder und epischen Dichtungen dem adligen Publikum vor. Armut und Blindheit werden ihm zugeschrieben, seine Teilnahme am Sängerkrieg in Chalkis und sein Tod auf Ios bleiben Vermutung.

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