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Lauf, Junge, lauf
Roman. Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Sommer 2004; Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 05/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kat
Übersetzer: Pressler, Mirjam
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Beltz
- 2008
- Neuauflage. limitierte Ausgabe mit Magnetlesezeichen.
- Ausstattung/Bilder: 2008. 232 S.
- Seitenzahl: 226
- Gulliver Taschenbücher Bd.1107
- Best.Nr. des Verlages: 74107
- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 127mm x 15mm
- Gewicht: 228g
- ISBN-13: 9783407741073
- ISBN-10: 3407741073
- Best.Nr.: 23865888
Leseprobe zu "Lauf, Junge, lauf"
Produktbeschreibung zu "Lauf, Junge, lauf"
Beschreibung
Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Getto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.
Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert.
24.03.2004
Von dem Jungen, der seinen eigenen Namen
vergaß
Überleben mit der absoluten Verunsicherung vor Augen: Uri
Orlevs bewegender Roman "Lauf, Junge, lauf"
Welch ein Wagnis: Kindern den Schrecken des Holocausts literarisch
vermitteln zu wollen. Eine gefährliche Gratwanderung. Zur einen
Seite fällt man tief ins Pädagogische und damit aus der Literatur
heraus. Gerade Kindern muß doch so viel erklärt, ja es muß ein
ganzer Berg von Weltgeschichte abgetragen werden, bis man zum Leid
der Individuen vordringen kann. Wie leicht gerät da der Roman zur
Schulstunde. Widmet man sich aber nur den Opfern, nimmt man gar die
Perspektive der Kinder ein, dann drohen ihre Geschichten
unhistorisch, schlimmstenfalls zu bloßen Abenteuergeschichten zu
werden. Die Aufgabe, aus der schrecklichen Vergangenheit zu lernen,
bleibt ungetan.
Ich weiß, das sind abstrakte Konstruktionen. Aber ich habe sie
gerade aus einer konkreten Lektüre gezogen. Ich habe beim Lesen von
Uri Orlevs Roman "Lauf, Junge, lauf" geradezu atemlos
verfolgen können, wie hier jemand das Wagnis unternimmt, sich auf
dem schmalen Grat zwischen Schulstunde und Abenteuerroman zu
halten.
Orlev …
24.05.2004
Immer weiter, immer nach vorn
Ein Junge allein auf der Flucht vor deutschen Sodaten
URI ORLEV: Lauf, Junge, lauf. Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 2004. 230 Seiten, 14,90 Euro.
Jurek heißt heute Joram; der gebürtige Pole lebt in Israel und arbeitet als Mathematiklehrer. Er hat nur noch eine Hand, doch bis heute weigert er sich, eine Prothese zu tragen – nicht nur, weil er einhändig prima zurecht kommt, sondern auch, weil er nicht verdecken oder beschönigen will, was ihm damals geschah, als jüdischer Junge, im Krieg in seiner einstigen Heimat Polen.
Jurek hieß eigentlich auch nicht Jurek, sondern Srulik – aber der Name stammt aus einer anderen Zeitrechnung: jener Zeit, bevor er seine Eltern verlor, bevor er aus dem Ghetto seiner Heimatstadt Warschau floh, bevor er sich mit seinen neun Jahren allein durchschlagen musste durch ein Land im Krieg, in dem jeder, der als Jude erkannt und aufgegriffen wurde, im Lager und schließlich in der Gaskammer endete. Srulik flüchtet aus dem Ghetto und überlebt in Wäldern, unter Bauern, bei Jugendbanden, allein. Er verliert eine Hand, weil ein polnischer Arzt den verletzten Jungen nicht operieren will, …
25.03.2004
Klaus Doderer zeigt sich von dieser Geschichte des israelischen
Autors Uri Orlev, der die Flucht des jüdischen Jungen Srulik in
Polen vor den Nazis schildert, richtiggehend
"erschüttert". Es ist ein "spannendes"
Jugendbuch mit einem "imponierenden" Helden, der trotz
der feindlichen Umwelt und seines schwierigen Überlebenskampfs die
Hoffnung nicht aufgibt, erklärt der Rezensent. Ihn beeindruckt die
"karge" Erzählweise, die dennoch sehr "dicht und
packend" wirke, und er weist auch auf die gelungene
Übersetzung von Miriam Pressler hin, die "geschickt den Stil
der nüchternen Tatsachenreihung" überträgt, wie Doderer lobt.
Dass der Schluss des Buches "Raum für Versöhnung" lässt,
ohne dem Schicksal Srulik seinen "Schrecken" zu nehmen,
findet der Rezensent tröstlich.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine
authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund
weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten
Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die
Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes,
schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam
Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden
hat." -- Die Kritikerjury des Deutschen
Jugendliteraturpreises
"Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er
skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im
Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." --
Südkurier Konstanz
"Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher
Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und
Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben
kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die
Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema
macht." -- Münchner Merkur
"Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." --
Süddeutsche Zeitung
"Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein …
Rezensionen und Kritik
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …
Rezension
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Rezensionen und Kritik
"Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber
ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und
doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher
Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen
als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer
das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um
Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." (Die
Welt)
"Ein ergreifender Jugendroman. Es gibt bereits viele Bücher
zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der
israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes
Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors
entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu
erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt
spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen
Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in
der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein
wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser
begeistern wird." (Der Tagesspiegel)
"Eine ungeheuer dichte …
Rezensionen und Kritik
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …
Autorenporträt zu "Uri Orlev"
Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel, heute
in Jerusalem. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden in mehr als 25
Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Für sein Lebenswerk
wurde er mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis geehrt.
Mirjam Pressler, geboren 1940, lebt in Landshut. Sie
veröffentlichte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, die mehrfach
prämiert wurden, darunter die berühmten Romane
"Bitterschokolade", "Novemberkatzen",
"Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl
hinstellen" und "Malka Mai". Für ihr literarisches
Gesamtwerk wurde sie unter anderem mit der Carl-Zuckmayer-Medaille
und dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als
Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen
Jugendliteraturpreises.
Ein Marktplatz-Angebot für "Lauf, Junge, lauf" für EUR 7,47
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 7,47 | 1,50 | Banküberweisung | robo-buch | 96,2% | ansehen |







































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