Lauf, Junge, lauf - Orlev, Uri

Uri Orlev 

Lauf, Junge, lauf

Roman. Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Sommer 2004; Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 05/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kat

Übersetzer: Pressler, Mirjam
Broschiertes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
8 ebmiles sammeln
EUR 7,95
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Lauf, Junge, lauf

"Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." -- BuchMarkt

Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem ­Warschauer Getto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder ­Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.

Ein ergreifendes Buch, das auf einer authen­tischen Geschichte basiert.

Produktinformation


  • Verlag: Beltz
  • 2008
  • Neuauflage. limitierte Ausgabe mit Magnetlesezeichen.
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 232 S.
  • Seitenzahl: 226
  • Gulliver Taschenbücher Bd.1107
  • Best.Nr. des Verlages: 74107
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 127mm x 15mm
  • Gewicht: 228g
  • ISBN-13: 9783407741073
  • ISBN-10: 3407741073
  • Best.Nr.: 23865888
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." -- Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises

"Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." -- Südkurier Konstanz

"Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." -- Münchner Merkur

"Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." -- Süddeutsche Zeitung

"Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein …

Weiter lesen

"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …

Weiter lesen

.

"Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." (Die Welt)

"Ein ergreifender Jugendroman. Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." (Der Tagesspiegel)

"Eine ungeheuer dichte …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.05.2004

Immer weiter, immer nach vorn
Ein Junge allein auf der Flucht vor deutschen Sodaten
URI ORLEV: Lauf, Junge, lauf. Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 2004. 230 Seiten, 14,90 Euro.
Jurek heißt heute Joram; der gebürtige Pole lebt in Israel und arbeitet als Mathematiklehrer. Er hat nur noch eine Hand, doch bis heute weigert er sich, eine Prothese zu tragen – nicht nur, weil er einhändig prima zurecht kommt, sondern auch, weil er nicht verdecken oder beschönigen will, was ihm damals geschah, als jüdischer Junge, im Krieg in seiner einstigen Heimat Polen.
Jurek hieß eigentlich auch nicht Jurek, sondern Srulik – aber der Name stammt aus einer anderen Zeitrechnung: jener Zeit, bevor er seine Eltern verlor, bevor er aus dem Ghetto seiner Heimatstadt Warschau floh, bevor er sich mit seinen neun Jahren allein durchschlagen musste durch ein Land im Krieg, in dem jeder, der als Jude erkannt und aufgegriffen wurde, im Lager und schließlich in der Gaskammer endete. Srulik flüchtet aus dem Ghetto und überlebt in Wäldern, unter Bauern, bei Jugendbanden, allein. Er verliert eine Hand, weil ein polnischer Arzt den verletzten Jungen nicht operieren will, er …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.03.2004

Von dem Jungen, der seinen eigenen Namen vergaß
Überleben mit der absoluten Verunsicherung vor Augen: Uri Orlevs bewegender Roman "Lauf, Junge, lauf"

Welch ein Wagnis: Kindern den Schrecken des Holocausts literarisch vermitteln zu wollen. Eine gefährliche Gratwanderung. Zur einen Seite fällt man tief ins Pädagogische und damit aus der Literatur heraus. Gerade Kindern muß doch so viel erklärt, ja es muß ein ganzer Berg von Weltgeschichte abgetragen werden, bis man zum Leid der Individuen vordringen kann. Wie leicht gerät da der Roman zur Schulstunde. Widmet man sich aber nur den Opfern, nimmt man gar die Perspektive der Kinder ein, dann drohen ihre Geschichten unhistorisch, schlimmstenfalls zu bloßen Abenteuergeschichten zu werden. Die Aufgabe, aus der schrecklichen Vergangenheit zu lernen, bleibt ungetan.

Ich weiß, das sind abstrakte Konstruktionen. Aber ich habe sie gerade aus einer konkreten Lektüre gezogen. Ich habe beim Lesen von Uri Orlevs Roman "Lauf, Junge, lauf" geradezu atemlos verfolgen können, wie hier jemand das Wagnis unternimmt, sich auf dem schmalen Grat zwischen Schulstunde und Abenteuerroman zu halten.

Orlev …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Klaus Doderer zeigt sich von dieser Geschichte des israelischen Autors Uri Orlev, der die Flucht des jüdischen Jungen Srulik in Polen vor den Nazis schildert, richtiggehend "erschüttert". Es ist ein "spannendes" Jugendbuch mit einem "imponierenden" Helden, der trotz der feindlichen Umwelt und seines schwierigen Überlebenskampfs die Hoffnung nicht aufgibt, erklärt der Rezensent. Ihn beeindruckt die "karge" Erzählweise, die dennoch sehr "dicht und packend" wirke, und er weist auch auf die gelungene Übersetzung von Miriam Pressler hin, die "geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung" überträgt, wie Doderer lobt. Dass der Schluss des Buches "Raum für Versöhnung" lässt, ohne dem Schicksal Srulik seinen "Schrecken" zu nehmen, findet der Rezensent tröstlich.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …

Weiter lesen
Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel, heute in Jerusalem. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden in mehr als 25 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis geehrt.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Ein Marktplatz-Angebot für "Lauf, Junge, lauf" für EUR 7,47

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 7,47 1,50 Banküberweisung robo-buch 96,2% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Andere Kunden kauften auch

Artikelseite zu "Lauf, Junge, lauf" Drucken

Uri Orlev 

Lauf, Junge, lauf

Lauf, Junge, lauf - Orlev, Uri

Roman. Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Sommer 2004; Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 05/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kat

Übersetzer: Pressler, Mirjam

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 7,95
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 8 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Verlag: Beltz
  • 2008
  • Neuauflage. limitierte Ausgabe mit Magnetlesezeichen.
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 232 S.
  • Seitenzahl: 226
  • Gulliver Taschenbücher Bd.1107
  • Best.Nr. des Verlages: 74107
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 127mm x 15mm
  • Gewicht: 228g
  • ISBN-13: 9783407741073
  • ISBN-10: 3407741073
  • Best.Nr.: 23865888

Leseprobe zu "Lauf, Junge, lauf"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Lauf, Junge, lauf" von "Orlev, Uri" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Lauf, Junge, lauf"

Beschreibung

"Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." -- BuchMarkt

Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem ­Warschauer Getto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder ­Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.

Ein ergreifendes Buch, das auf einer authen­tischen Geschichte basiert.

24.03.2004

Von dem Jungen, der seinen eigenen Namen vergaß
Überleben mit der absoluten Verunsicherung vor Augen: Uri Orlevs bewegender Roman "Lauf, Junge, lauf"

Welch ein Wagnis: Kindern den Schrecken des Holocausts literarisch vermitteln zu wollen. Eine gefährliche Gratwanderung. Zur einen Seite fällt man tief ins Pädagogische und damit aus der Literatur heraus. Gerade Kindern muß doch so viel erklärt, ja es muß ein ganzer Berg von Weltgeschichte abgetragen werden, bis man zum Leid der Individuen vordringen kann. Wie leicht gerät da der Roman zur Schulstunde. Widmet man sich aber nur den Opfern, nimmt man gar die Perspektive der Kinder ein, dann drohen ihre Geschichten unhistorisch, schlimmstenfalls zu bloßen Abenteuergeschichten zu werden. Die Aufgabe, aus der schrecklichen Vergangenheit zu lernen, bleibt ungetan.

Ich weiß, das sind abstrakte Konstruktionen. Aber ich habe sie gerade aus einer konkreten Lektüre gezogen. Ich habe beim Lesen von Uri Orlevs Roman "Lauf, Junge, lauf" geradezu atemlos verfolgen können, wie hier jemand das Wagnis unternimmt, sich auf dem schmalen Grat zwischen Schulstunde und Abenteuerroman zu halten.

Orlev …

mehr

24.05.2004

Immer weiter, immer nach vorn
Ein Junge allein auf der Flucht vor deutschen Sodaten
URI ORLEV: Lauf, Junge, lauf. Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 2004. 230 Seiten, 14,90 Euro.
Jurek heißt heute Joram; der gebürtige Pole lebt in Israel und arbeitet als Mathematiklehrer. Er hat nur noch eine Hand, doch bis heute weigert er sich, eine Prothese zu tragen – nicht nur, weil er einhändig prima zurecht kommt, sondern auch, weil er nicht verdecken oder beschönigen will, was ihm damals geschah, als jüdischer Junge, im Krieg in seiner einstigen Heimat Polen.
Jurek hieß eigentlich auch nicht Jurek, sondern Srulik – aber der Name stammt aus einer anderen Zeitrechnung: jener Zeit, bevor er seine Eltern verlor, bevor er aus dem Ghetto seiner Heimatstadt Warschau floh, bevor er sich mit seinen neun Jahren allein durchschlagen musste durch ein Land im Krieg, in dem jeder, der als Jude erkannt und aufgegriffen wurde, im Lager und schließlich in der Gaskammer endete. Srulik flüchtet aus dem Ghetto und überlebt in Wäldern, unter Bauern, bei Jugendbanden, allein. Er verliert eine Hand, weil ein polnischer Arzt den verletzten Jungen nicht operieren will, …

mehr

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

25.03.2004

Klaus Doderer zeigt sich von dieser Geschichte des israelischen Autors Uri Orlev, der die Flucht des jüdischen Jungen Srulik in Polen vor den Nazis schildert, richtiggehend "erschüttert". Es ist ein "spannendes" Jugendbuch mit einem "imponierenden" Helden, der trotz der feindlichen Umwelt und seines schwierigen Überlebenskampfs die Hoffnung nicht aufgibt, erklärt der Rezensent. Ihn beeindruckt die "karge" Erzählweise, die dennoch sehr "dicht und packend" wirke, und er weist auch auf die gelungene Übersetzung von Miriam Pressler hin, die "geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung" überträgt, wie Doderer lobt. Dass der Schluss des Buches "Raum für Versöhnung" lässt, ohne dem Schicksal Srulik seinen "Schrecken" zu nehmen, findet der Rezensent tröstlich.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." -- Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises

"Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." -- Südkurier Konstanz

"Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." -- Münchner Merkur

"Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." -- Süddeutsche Zeitung

"Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein …

mehr

Rezensionen und Kritik

"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …

mehr

Rezension

.

Rezensionen und Kritik

"Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." (Die Welt)

"Ein ergreifender Jugendroman. Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." (Der Tagesspiegel)

"Eine ungeheuer dichte …

mehr

Rezensionen und Kritik

"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz "Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur "Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ,Lauf, Junge, lauf' ist alles …

mehr

Autorenporträt zu "Uri Orlev"

Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel, heute in Jerusalem. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden in mehr als 25 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis geehrt.

Mirjam Pressler, geboren 1940, lebt in Landshut. Sie veröffentlichte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, die mehrfach prämiert wurden, darunter die berühmten Romane "Bitterschokolade", "Novemberkatzen", "Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen" und "Malka Mai". Für ihr literarisches Gesamtwerk wurde sie unter anderem mit der Carl-Zuckmayer-Medaille und dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises.

Ein Marktplatz-Angebot für "Lauf, Junge, lauf" für EUR 7,47
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 7,47 1,50 Banküberweisung robo-buch 96,2% ansehen

nach oben

BelletristikKinderbücherGeschichte2. WeltkriegÄgypten (Alt-Ä.)AustralienBerlinDDRDeutschlandDrittes ReichEnglandFranzösische RevolutionGriechenlandHolocaustKriegsende 1945MittelalterNachkriegszeitPompejiRitterRömisches ReichSteinzeitUSAVenedig