Tote Mädchen lügen nicht, 4 Audio-CDs - Asher, Jay

Jay Asher 

Tote Mädchen lügen nicht, 4 Audio-CDs

280 Min.

Gelesen v. Shandra Schadt u. Robert Stadlober
Audio CD
 
93 Kundenbewertungen
**** sehr gut
Vergriffen, keine Neuauflage
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Tote Mädchen lügen nicht, 4 Audio-CDs

Mit der Post erhält Clay ein Päckchen mit 13 Kassetten. Er legt die erste in einen Kassettenrekorder und drückt auf 'Play'. Was er hört, ist die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat...

"In meinen 33 Jahren als Buchhändlerin habe ich noch kein Buch erlebt, das eine solche Begeisterung ausgelöst hat, Harry Potter eingeschlossen! Ich habe versucht, es beim Lesen aus der Hand zu legen. Es ist unmöglich." -- amerikanische Buchhändlerin

"Jay Asher hat es weder sich noch seinen Figuren leicht gemacht. Das bewahrt sein Buch davor, eine banale Anleitung zum Seelenklempnern zu sein. Das ist vielleicht das Geheimnis, weshalb das Buch an amerikanischen Highschools von Hand zu Hand wanderte. Es ist nicht pädagogisch, nicht altklug, es ist kompliziert." -- FAZ

"Was für ein Buch! 'Tote Mädchen lügen nicht' hat mich so sehr wie schon lange kein Jugendroman mehr gepackt. Jay Asher hat ein Buch geschrieben, bei dem man - genauso wie Clay es nicht gelingt, auf die Stopptaste zu drücken - einfach immer weiterlesen muss." -- Jugendbuchtipps.de


Produktinformation

  • Verlag: Cbj Audio
  • ISBN-13: 9783837101980
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3837101983
  • Best.Nr.: 26477645
  • Laufzeit: 280 Min.
»In meinen 33 Jahren als Buchhändlerin habe ich noch kein Buch erlebt, das eine solche Begeisterung ausgelöst hat, Harry Potter eingeschlossen! Ich habe versucht, es beim Lesen aus der Hand zu legen. Es ist unmöglich.« amerikanische Buchhändlerin

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.05.2009

TIPPS

Buch. Post von einer Toten zu bekommen ist ziemlich unheimlich. Clay Jensen, der mit Hannah befreundet gewesen war, reagiert auf das Päckchen, das ihn Tage nach ihrem Tod erreicht, dann auch verstört: Es enthält eine Reihe von Audio-Kassetten, die Hannah mit einer langen Botschaft besprochen hat, gerichtet an alle, die irgendetwas mit ihrer Entscheidung zu tun hatten, sich das Leben zu nehmen. Das fängt noch halbwegs harmlos an - ein Junge, den Hannah geküsst hatte, erzählt danach überall herum, wie bereitwillig sie sich angeblich befummeln ließ. Ein anderer benutzt sie, um Rache an einem Mädchen zu nehmen, das von ihm nichts wissen wollte. Wieder andere glaubten an das Image als Schlampe, das Hannah von nun an anhaftete und das nichts mit ihr zu tun hatte. Und Clay unternahm im entscheidenden Moment nichts, um Hannah, die sich in ihn verliebt hatte und in die er verliebt war, aus ihrer Isolation herauszuholen. Das Buch ist nicht ohne Schwächen: Manchmal holpert die Handlung etwas konstruiert vor sich hin, und manche Charaktere sind eher zu Holzschnitten geworden. Aber es macht uns wach für die große Frage, die hinter all den Episoden steht: Wissen …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Das Buch hat Roswitha Budeus-Budde sichtlich erschüttert. Lesen sollten es, das legt die Rezensentin nahe, Jugendliche wie Erwachsene. Den Erfolg des Romans in den USA führt sie auf seine umfassende Relevanz zurück. Denn Schuldige an dem Selbstmord eines jungen Mädchens, der hier verhandelt wird, gibt es viele. Beim Lesen kommt Budeus-Budde nicht zur Ruhe. Der Text fordert sie durch die in die literarische Form übertragene Audiotechnik. Wie das Tonband, das Hannah ihren "Peinigern" und dem Menschen, den sie liebte, hinterlässt, ist der die Stimme des Mädchens wiedergebendeText, ihre Anklage, durch Unterbrechungen und Kommentare gekennzeichnet.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.05.2009

Der falsche Kuss
Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht
Hannah Baker war niemals eine Schlampe. Zu keinem Zeitpunkt. Was die Frage aufwirft, was ihr über mich gehört habt. Ich wollte nur einen Kuss. Ich hatte gerade auf der Highschool angefangen und war noch ungeküsst. Aber ich mochte einen Jungen und er mochte mich und ihn wollte ich küssen.” Erschüttert hört Clay Hannahs Stimme, denn Hannah ist tot. Am Tag ihres Selbstmordes verschickte sie ein Päckchen mit Kassetten, bestimmt für die Menschen, die sie anklagt, an ihrer Verzweiflungstat schuld zu sein. Mit ihnen will sie abrechnen, sie zwingen, sich mit dem Selbstmord auseinanderzusetzen. Das ganze Leben sollen sie von ihrem Gewissen verfolgt werden. Ein Rachefeldzug?
Clay steht unter Schock, ist wie gebannt von der schmerzhaften Wiederbegegnung, die einen Tag und eine Nacht dauert, bis er alle Kassetten abgehört hat. Wie wenig kannte er Hannah und wie sehr hat er sich durch die negative Meinung der Mitschüler beeinflussen lassen. Denn der Junge, der ihr den ersten Kuss gab, war ein Angeber und Großmaul und erzählte in seiner Clique schlüpfrige Geschichten über sie, die sie sofort abstempelten, …

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Hannah hat sich umgebracht. Jungs laufen Amok, Mädchen jedoch richten die Aggression, die sie nicht mehr ertragen können, oft gegen sich selbst. Aber woher diese verzweifelte Wut, dieser unsägliche Hass kommt, der junge Menschen dazu bringt, ihr Leben - und im Fall der Jungen auch das Leben anderer - zu zerstören, das hat Hannah Schritt für Schritt dokumentiert. Dreizehn Kassetten hat sie besprochen, für dreizehn Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ihr Leben für sie keinen Wert mehr hatte. Hannah will, dass sie das, was sie ihnen zu Lebzeiten nicht vermitteln konnte, jetzt nach ihrem Tod zur Kenntnis nehmen müssen. Dabei geht es gar nicht in erster Linie um Schuldzuweisung, jedenfalls nicht gegenüber allen. Denn viele von ihnen spielten eine scheinbar unbedeutende Rolle für die verheerende Entwicklung von Hannahs Selbstbewusstsein. Aber es geht um die Summe! Die Summe der einzelnen Lieblosigkeiten, Kopflosigkeiten, Verächtlichkeiten, Gemeinheiten, mit denen die einzelnen Adressaten dazu beigetragen haben, Hannahs Würde Stück für Stück zu beschädigen und sie dadurch letztlich zu töten. Dieser Roman könnte für junge Leser ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Sensibilität nicht nur ein kostbares Gut, sondern gleichzeitig auch eine gefährliche Basis für Verletzungen ist, wenn der Ton, mit dem sich Schüler untereinander ihre Machtkämpfe liefern, eine bestimmte Grenze überschreitet und entgleitet. Natürlich ist es nicht immer und für jedes Mädchen vernichtend, wenn ihr öffentlich bescheinigt wird, sie hätte den schärfsten Hintern der Schule. Wenn aber jeder Schüler sich daraufhin aufgefordert fühlt, dieses Hintern mit den entsprechenden entwürdigenden Kommentaren zu begrapschen, dann kann eine Kettenreaktion ausgelöst werden, die wie im Falle Hannahs zur Katastrophe führt. Dieses Buch sollte schnell als Klassenlektüreausgabe greifbar sein, denn es geht dabei nicht nur um Hannah. Es geht ganz allgemein um die Würde junger Menschen, die, wenn sie durch so schlechte Sitten, wie sie an manchen Schulen selbstverständlich sind, so leicht verloren gehen und in den Schmutz getreten werden kann. Das kann gar nicht offen genug und ohne Lügen oder Vertuschung thematisiert werden. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem LibriFachkatalog Harry & Pooh 2009/2010)

Hannah hat sich umgebracht. Jungs laufen Amok, Mädchen jedoch richten die Aggression, die sie nicht mehr ertragen können, oft gegen sich selbst. Aber woher diese verzweifelte Wut, dieser unsägliche Hass kommt, der junge Menschen dazu bringt, ihr Leben - und im Fall der Jungen auch das Leben anderer - zu zerstören, das hat Hannah Schritt für Schritt dokumentiert. Dreizehn Kassetten hat sie besprochen, für dreizehn Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ihr Leben für sie keinen Wert mehr hatte. Hannah will, dass sie das, was sie ihnen zu Lebzeiten nicht vermitteln konnte, jetzt nach ihrem Tod zur Kenntnis nehmen müssen. Dabei geht es gar nicht in erster Linie um Schuldzuweisung, jedenfalls nicht gegenüber allen. Denn viele von ihnen spielten eine scheinbar unbedeutende Rolle für die verheerende Entwicklung von Hannahs Selbstbewusstsein. Aber es geht um die Summe! Die Summe der einzelnen Lieblosigkeiten, Kopflosigkeiten, Verächtlichkeiten, Gemeinheiten, mit denen die einzelnen Adressaten dazu beigetragen haben, Hannahs Würde Stück für Stück zu beschädigen und sie dadurch letztlich zu töten. Dieser Roman könnte für junge Leser ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Sensibilität nicht nur ein kostbares Gut, sondern gleichzeitig auch eine gefährliche Basis für Verletzungen ist, wenn der Ton, mit dem sich Schüler untereinander ihre Machtkämpfe liefern, eine bestimmte Grenze überschreitet und entgleitet. Natürlich ist es nicht immer und für jedes Mädchen vernichtend, wenn ihr öffentlich bescheinigt wird, sie hätte den schärfsten Hintern der Schule. Wenn aber jeder Schüler sich daraufhin aufgefordert fühlt, dieses Hintern mit den entsprechenden entwürdigenden Kommentaren zu begrapschen, dann kann eine Kettenreaktion ausgelöst werden, die wie im Falle Hannahs zur Katastrophe führt. Dieses Buch sollte schnell als Klassenlektüreausgabe greifbar sein, denn es geht dabei nicht nur um Hannah. Es geht ganz allgemein um die Würde junger Menschen, die, wenn sie durch so schlechte Sitten, wie sie an manchen Schulen selbstverständlich sind, so leicht verloren gehen und in den Schmutz getreten werden kann. Das kann gar nicht offen genug und ohne Lügen oder Vertuschung thematisiert werden. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem LibriFachkatalog Harry & Pooh 2009/2010)

"Dieses Buch wird kein Leser weglegen!" Publishers Weekly
Jay Asher bekam die Idee zu dem Buch während einer Audioführung in einem Museum. Er war fasziniert von der Stimme in seinem Ohr, die ihm erklärte, was er sah. Sein erster Roman, "Tote Mädchen lügen nicht", wurde weltweit zu einem sensationellen Erfolg. Der Autor lebt in Kalifornien.

Leseprobe zu "Tote Mädchen lügen nicht, 4 Audio-CDs" von Jay Asher

KASSETTE 1: SEITE A (S. 10-11)

Hallo zusammen. Hier spricht Hannah Baker. Live und in Stereo.
Ich kann es nicht glauben.
Keine Wiederkehr. Keine Zugabe. Und diesmal auch absolut keine Forderungen.
Nein, ich kann es nicht glauben. Hannah Baker hat sich das Leben genommen.
Ich hoffe, ihr seid bereit, denn ich will euch die Geschichte meines Lebens erzählen. Genauer gesagt, warum mein Leben ein Ende fand. Und wenn ihr diese Kassetten hört, dann seid ihr einer der Gründe dafür.
Was? Nein!
Ich werde nicht verraten, welche Kassette wen von euch ins Spiel bringt. Aber keine Sorge, wer diese hübsche kleine Schachtel bekommen hat, dessen Name wird irgendwann auftauchen - versprochen!

Tote Mädchen lügen nicht!
Ist das etwa ein Abschiedsbrief?
Ihr lacht ja gar nicht. Sollte ein Scherz sein.
Bevor Hannah gestorben ist, hat sie diese Aufnahmen gemacht. Warum?
Es gibt nur zwei Regeln und die sind ganz einfach. Regel Nummer eins: Ihr hört zu.
Nummer zwei: Ihr schickt die Kassetten weiter. Hoffentlich wird euch beides schwerfallen.
»Was hörst du da an?«
»Mom!«
Ich fingere aufgeschreckt an den Tasten herum und drücke mehrere gleichzeitig.

»Mensch, hast du mich erschreckt!«, sage ich. »Das ist nichts Besonderes. Nur ein Projekt für die Schule.«
Meine Standarderklärung. Wenn ich erst spät nach Hause kommen will - Schulprojekt. Wenn ich extra Geld brauche - Schulprojekt. Und jetzt die Kassetten eines Mädchens. Eines Mädchens, das vor zwei Wochen eine Handvoll Tabletten geschluckt hat.
Schulprojekt.
»Darf ich mal hören?«, fragt sie.
»Das ist nicht von mir«, entgegne ich, während die Spitze meines Schuhs über den Betonboden kratzt. »Ich helfe nur einem Freund … in Geschichte, ziemlich langweiliges Zeug.«
»Das ist aber nett von dir«, entgegnet sie. Sie beugt sich über meine Schulter, hebt einen schmutzigen Putzlappen - eine meiner alten Stoffwindeln - hoch und nimmt sich das Maßband, das sich darunter befindet. Dann küsst sie mich auf die Stirn. »Bin schon wieder weg.«
Ich warte, bis die Tür sich schließt, den Finger bereits auf der Starttaste. Doch meine Hände, meine Arme, mein Hals, alles fühlt sich taub an. Ich habe nicht genug Kraft, um die Taste eines Kassettenrekorders herunterzudrücken. Ich nehme die Stoffwindel und lege sie über den Schuhkarton, um ihn nicht ansehen zu müssen. Ich wünschte, ich hätte diese Schachtel und die sieben Kassetten darin nie zu Gesicht bekommen. Das erste Mal auf »Play« zu drücken, war einfach gewesen. Ein Kinderspiel. Ich hatte nicht geahnt, was ich hören würde.
Doch jetzt ist es eines der beängstigendsten Dinge, die ich je getan habe.
Ich drehe die Lautstärke herunter und drücke auf »Play«.

… Nummer eins: Ihr hört zu. Nummer zwei: Ihr schickt die Kassetten weiter. Hoffentlich wird euch beides schwerfallen


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Kundenbewertungen zu "Tote Mädchen lügen nicht, 4 Audio-CDs" von "Jay Asher"

93 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 93 Bewertungen **** sehr gut)
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hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Dine aus Bad Münder am 09.04.2012 ***** ausgezeichnet
Einfach nur faszienierend und erschreckend ehrlich geschrieben. Dieses Buch regt im jeden Fall zum Nachdenken an.

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Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 01.03.2012 ***** gut
Gut geschrieben- mal anders-, Verlauf verständlich jedoch fehlte es mir an Spannung.
Für Leser bzw Jugendliche, die sich tiefgründige Gedanken darüber mach finde ich es nicht geeignet. Selbstmord ist ein heikles Thema für labile Menschen.

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Bewertung von Andi am 27.02.2012 ***** gut
Wie ich von dem Buch und der Handlung gehöhrt habe war ich sehr begeistert aber leider wurde die Idee der geschichte nicht so gut umgesetzt wie ich es mir erhofft habe.
Die Idee der story an sich finde ich sehr gut aber die Gründe die Hannah auf ihren Kassetten nennt finde ich nicht sehr überzeugend und teilweise sehr unrealistisch!
Ansonsten ist das Buch aber gut geschrieben und vorallem auf den ersten 100 seiten auch sehr fesselnd.
Fazit: ein Buch mit einem guten Thema zu dem man sich viele Gedanken machen kann und einem lesenswerten Schreibstil aber ich kann leider nur 3 Sterne vergeben!

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Bewertung von Raucher80 aus Hamburg am 27.02.2012 ***** schlecht
Das Buch ist einfach bloß langweilig. 280 Seiten Zeitverschwendung. Da lese ich lieber nochmal Harry Potter...
Ist halt ein Jugendbuch indem nicht mal das Wort "Penis" erwähnt werden darf. Wirkt so als obs von nem kleinen Mädchen geschrieben worden ist

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Bewertung von Stupsi aus Berlin am 28.12.2011 ***** schlecht
Nach dem Selbstmord seiner früheren Mitschülerin Hannah bekommt Clay ein Päckchen nach Hause geschickt, in dem sich Kassetten befinden, die von ihr besprochen wurden. Sie erklärt gleich zu Beginn, dass jeder Zuhörer, der seinen Namen auf diesen Kassetten hört, Schuld daran ist, dass sie sich das Leben nahm.

Ebenso verweist Hannah auf eine Karte, die einige Zeit zuvor an den Zuhörer dieser Kassette per Post eingegangen ist. Auf dieser Karte befinden sich Kreuze. Kreuze, die Orte markieren, die wichtig für die Handlung sind und an die sich Clay begeben wird.

Obwohl der Ich-Erzähler zunächst an einen üblen Scherz glaubt, klebt er direkt förmlich an den Kassetten und somit an den Erzählungen von Hannah. Genau wie der Leser will er der Sache auf den Grund kommen. Er will wissen, was all das zu bedeuten hat und natürlich warum Hannah sich das Leben nahm.

Warum erwähnt Hannah Namen seiner Mitschüler und warum haben sie alle etwas mit ihrem Tod zu tun? Haben sie schlimme Sachen mit Hannah gemacht oder haben sie einfach Dinge getan, die im Nachhinein den berühmten Rattenschwanz hinter sich herzogen und somit eine Lawine ausgelöst haben?

Die Kassettenerzählungen von Hannah sind in dem Buch zum besseren Verständnis in Kursivschrift gehalten, die Gedanken von Clay sind in normaler Schrift gedruckt. Immer wieder wechselt der Autor zwischen der Erzählung von Hannah und den tatsächlichen Erlebnissen von Clay hin und her. Aber zu keiner Zeit wirkt dieses Ping-Pong-Spiel verwirrend, sondern man taucht regelrecht in das Geschehen ein.
Sehr spannend, aber auch bedrückend!

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Bewertung von Jenni aus Emsland am 21.12.2011 ***** sehr gut
Die Geschichte ist packend und sowohl für Mädchen als auch für Jungen geeignet. Detailgenau geschrieben, daher optimal zum hineinversetzen. Irgendwann gibt es allerdings nichts aufregendes Neues, daher geht die Spannung leider etwas verloren.

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Bewertung von Chrissie aus Niedersachsen am 08.11.2011 ***** weniger gut
Hallo,

am Anfang hat mich dieses Buch wirklich sehr gefesselt und neugierig gemacht.
Doch ich muss sagen, mit der Zeit hatte ich immer mehr das Gefühl, dass "Hannah" mit allen Mitteln Aufmerksamkeit bekommen möchte.Für mich sind die ihrer Meinung nach ausschlaggebenden Gründe Selbstmord zu begehen, nicht so schlimm wie diese da gestellt werden.
"Clay" geht natürlich voll und ganz darauf ein und überlegt nicht mal ob "Hannah" gewisse Dinge vielleicht selbst provoziert hat.
Naja, ich möchte mich nicht zu sehr in das Buch hineinsteigern.
Für tiefgründigere Personen ist dieses Buch meiner Meinung nicht so gut geeignet.

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Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 17.10.2011 ***** ausgezeichnet
Hannah hat sich umgebracht,Hannah war ein Mädchen für das Clay schon lange schwärmt. Plötzlich findet er ein Päkchen mit 13 Kassetten vor. Dort ist eine Stimme drauf, die er kennt.
Es ist Hannahs Stimme auf den 13 Kasetten. Nach und nach findet er die Gründe weshalb sich Hannah umgebracht hat, aber wieso bekommt er diese Kassetten? Hat er auch etwas mit Hannah's plötzlichen Tod zutun? Als er sich die Kassetten anhört kommt Wut und Trauer in ihm hoch.

Es toll-geschriebenes Buch, war einem den Atem stocken lässt. Ich war in dieses Buch sehr vertieft und konnte es so gut wie gar nicht mehr aus der Hand legen.
Hannahs Situation kann man gut nachvollziehen. Das Buch zeigt, wie schnell es gehen kann.

Ich kann das buch nur weiterempfehlen. 5 Sterne!

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Bewertung von Myviewforbooks aus ??? am 08.08.2011 ***** sehr gut
Als ich das Buch gelesen habe, musste ich mich erstmal an das Präsens gewöhnen, weil die meisten Bücher ja in der Vergangenheit geschrieben sind. Dennoch fand ich das Buch äußerst spannend. Der Autor hat gut beschrieben, wie sich das Mädchen wohl gefühlt haben musste. Mir hat auch noch gut gefallen,wie die verschiedenen Charaktere beschrieben wurden. Clarys Angst und Wut konnte ich gut verstehen und mit ihm mitfühlen. Mich hat das Buch, aber auch bestürzt, weil ein Selbstmord so schnell zustande kommen kann. Die genauen Erzählungen auf den Kassetten haben mich manchmal erschreckt, trotzdem konnte ich dadurch Hannahs Situation besser erstehen. Das Ende ist wohl ziemlich offen, so kann man sich den Rest, aber trotzdem selber denken. Fazit: Das Buch ist spannend, grußelig und erschreckend, aber man kann es nicht mehr aus der Hand legen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 08.08.2011 ***** ausgezeichnet
"Tote Mädchen lügen nicht" ist ein super spannendes Buch. Es fällt sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen, wenn man begonnen hat, es zu lesen. Sehr empfehlenswert!

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