Todeskälte, 9 Audio-CDs + 1 MP3-CDs - Mackenzie, Jassy

Todeskälte, 9 Audio-CDs + 1 MP3-CDs

Thriller. Ungekürzte Lesung. Hörbücher (nicht nur) für Sehgeschädigte. DAISY-Hörbuch kann entweder mit einem speziellen Abspielgerät oder über den Computer genutzt werden. Mit Titel in Braille-Schrift. 6

Jassy Mackenzie 

Gelesen von Holdorf, Jürgen
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Todeskälte, 9 Audio-CDs + 1 MP3-CDs

Ein kalter Winterabend. Ein einsames Haus am Stadtrand. Ein brutaler Mord an einer jungen Frau. Nur ein weiteres sinnloses Verbrechen in Johannesburg?


Produktinformation

  • ISBN-10: 3836805359
  • Best.Nr.: 28069127
  • Laufzeit: 663 Min.
JASSY MACKENZIE wurde 1969 in Simbabwe geboren und wuchs in Südafrika auf. Sie veröffentlichte zahlreiche Artikel in internationalen Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet als Redakteurin für das Trendmagazin HJ. Nach dem Erfolg ihrer Short Stories schaffte es die Autorin mit ihrem ersten Roman Todeskälte auf die Shortlist des "Commonwealth Writer s Prize". Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten in Kyalami, nahe Johannesburg, und schreibt an ihrem nächsten Roman.

Leseprobe zu "Todeskälte, 9 Audio-CDs + 1 MP3-CDs"

Es war dunkel, als Annette zu Hause ankam. In der nächtlichen Stille knirschten die Wagenreifen auf dem Sand der Einfahrt, und die Bremsen quietschten laut, als sie etwas zu abrupt vor der großen Eisenpforte anhielt. Die Autoheizung brummte auf höchster Stufe, während im Radio gerade die 8-Uhr-Nachrichten begannen, auf die sie überhaupt nicht achtete. Anhalten im Dunkeln war riskant, den Wagen zu verlassen noch viel mehr, doch was blieb ihr anderes übrig? Sie ließ die Scheinwerfer an, zog den Schlüssel aus dem Zündschloss, der an einem Bund mit dem nutzlosen Infrarotschalter hing, mit dem sie einmal das Tor hatte öffnen können, und stieg aus.

Auf dem kurzen Weg zur Pforte zog sie fröstelnd die Schultern hoch und ihre dünne Arbeitsjacke fester um sich. Das "Zu verkaufen"-Schild klapperte gegen die Metallstangen, mit denen es im Boden steckte. Ein scharfer, wispernder und pfeifender Wind wehte durch das hohe vertrocknete Gras rechts und links der Einfahrt. Unheimlich bogen und spreizten sich die langen Halmbüschel, die Annette misstrauisch beäugte. Für einen kurzen Moment sah es aus, als würde dort jemand kauern, sich vor ihr verstecken.

Dann blickte sie auf, weil sie eine Bewegung weiter vorn bemerkte. Vier große Hunde kamen auf das Tor zugerannt, deren Schatten sich im Scheinwerferlicht weit nach hinten streckten. Der Schäferhund knurrte die anderen an, weil sie ihm zu dicht folgten und so seine Leitposition streitig machten. Aufgeregt wedelnd drückten die Tiere ihre Nasen durchs Gitter, um Annette zu begrüßen.

Sie lächelte erleichtert, beugte sich vor und kraulte ihnen das struppige Fell. "Hallo, Jungs! Gleich bin ich bei euch."

Ihr Atem stieg in weißen Nebelschwaden auf, als sie nach dem richtigen Schlüssel suchte. Scheußliche Kälte! Das massive Vorhängeschloss öffnete sich leicht, denn es war ganz neu, dafür allerdings allein wegen seiner Größe schwer zu entfernen. Es klemmte an einem dicken Stahlring zwischen der Pforte und dem Pfosten. Annette kämpfte mit dem störrischen Metall, das sich brennend kalt anfühlte. Sie blickte hinter sich auf die verlassene Straße, während ihre Hunde jaulten und sie immer wieder aufmunternd mit ihren feuchten Nasen anstupsten.

Endlich bekam sie das Schloss aus der Halterung, wobei sie sich jedoch einen Finger quetschte. Fluchend drückte sie ihre schmerzende Hand. Morgen Früh hätte sie einen neuen Bluterguss an dieser Stelle, zusätzlich zu dem von gestern.

"Ich muss endlich den Torantrieb reparieren lassen!", murmelte sie ihren Hunden zu.

Die Schlüssel bohrten sich in ihre Hände, als sie die Stäbe packte und sich mit der Schulter gegen die schwere Pforte stemmte. Vor allem auf dem ersten Stück war es die Pest, die rostigen Rollen dazu zu bringen, sich durch den Sand zu kämpfen. Bewegten sie sich schließlich, ging es ein bisschen leichter. Kaum jedoch begann Annette zu drücken, erstarrten ihre Hunde kurz, bevor einer von ihnen zu bellen anfing. Erschrocken drehte sie sich um und blinzelte in die Finsternis. Ein anderer Wagen hielt hinter ihrem kleinen Golf auf der Straße. Er hatte sich lautlos und ohne Licht genähert. In der dunklen Karosserie spiegelten sich die roten Rückleuchten des Golfs.

Unsicher beobachtete Annette, wie der Fahrer ausstieg und um seine Kühlerhaube herum auf sie zukam, so lässig und entspannt, als wäre er ein netter Nachbar, der anhielt, um ihr seine Hilfe anzubieten. Nur lebte sie auf einem Zweihundert-Morgen-Grundstück und sprach höchstens zwei oder drei Mal im Jahr mit den Nachbarn, wenn es etwas wegen der Zäune oder Brandschutzstreifen zu bereden gab. Und fuhr einer von ihnen in der Dunkelheit hier vorbei, dann hatte er seine Scheinwerfer an und raste schnellstmöglich die geschlungene Asphaltstraße entlang, während er die Minuten zählte, bis er zu Hause war.

Dieser Mann war kein Nachbar. Und ganz gewiss war er nicht nett. Sobald er an ihrem Wagen vorbei war, sah er sie an. Wie gelähmt vor Entsetzen, erkannte Annette die Waffe in seiner Hand.

"Nein, bitte nicht! Oh, mein Gott! Hilfe!"

Ihr erster Gedanke war wegzurennen. Aber der dunkle Wagen blockierte die Straße vor ihr, und zu beiden Seiten ihrer Einfahrt befanden sich tiefe Abwassergräben unter dem hohen Unkraut. Mit panischer Anstrengung stemmte sie sich erneut gegen das Tor. Wenn es ihr gelang, die Hunde herauszulassen, hatte sie vielleicht eine Chance. Aber die große Pforte bewegte sich nur ein paar Zentimeter, ehe sie wieder stecken blieb, genau wie gestern Abend. Inzwischen kläfften alle vier Hunde und warfen sich gegen den schmalen Spalt, um Annette zu beschützen. Das Bellen war wie ein warmes Vibrieren auf Annettes Gesicht, doch die Tiere konnten nicht hindurch, um ihr zu helfen. Schluchzend gab sie auf, denn ihre Schulter schmerzte bereits, und sie wusste, dass ihr keine Zeit für weitere Versuche blieb.

Sie wandte sich zu ihrem Angreifer um.

"Willst du mein Auto? Hier, nimm es!" Ihre Stimme klang dünn und hoch, und die Schlüssel, die sie ihm hinhielt, klimperten in ihrer zittrigen Hand.

Die Schatten auf dem Gesicht des Mannes wurden tiefer, als er den Kopf schüttelte, einen Schritt nach vorn machte und das Gewehr hob.

Über den Lärm der Hunde hinweg hörte Annette das metallische Klicken. Zwar kannte sie sich mit Waffen nicht aus, wusste aber, dass das nur eines bedeuten konnte.

Entsichert.

Annettes Beine wollten sich nicht bewegen; ihre Arme sanken schwer herunter. Sie wollte betteln, um ihr Leben flehen, doch was würde das nützen? Ihren Wagen hatte er schon abgelehnt. Außerdem war ihr Hals so ausgetrocknet, dass sie wahrscheinlich keinen Mucks herausbekäme.

Ihre Finger streiften das Pfefferspray am Schlüsselbund. Das war ihre einzige Chance, wenn auch eine erbärmlich kleine. Sie umklammerte die Blechdose. Schnell jetzt! Hoch und abdrücken. Ziel nach oben, auf die Augen, und bete für ein Wunder! Sie hob die Hand.

Zwei Mal feuerte der Mann. Die erste Kugel traf sie mitten in die Brust, sodass sie mit dem Rücken gegen das Tor geschleudert wurde. Während sie seitlich zu Boden sackte, ging der zweite Schuss in ihren Hals und riss ihn auf. Blut spritzte aus der Wunde, als Annette auf den steinigen Boden fiel.

Der Mörder sah zu, wie sie starb.

Leseprobe zu "Todeskälte, 9 Audio-CDs + 1 MP3-CDs"

Es war dunkel, als Annette zu Hause ankam. In der nächtlichen Stille knirschten die Wagenreifen auf dem Sand der Einfahrt, und die Bremsen quietschten laut, als sie etwas zu abrupt vor der großen Eisenpforte anhielt. Die Autoheizung brummte auf höchster Stufe, während im Radio gerade die 8-Uhr-Nachrichten begannen, auf die sie überhaupt nicht achtete. Anhalten im Dunkeln war riskant, den Wagen zu verlassen noch viel mehr, doch was blieb ihr anderes übrig? Sie ließ die Scheinwerfer an, zog den Schlüssel aus dem Zündschloss, der an einem Bund mit dem nutzlosen Infrarotschalter hing, mit dem sie einmal das Tor hatte öffnen können, und stieg aus.

Auf dem kurzen Weg zur Pforte zog sie fröstelnd die Schultern hoch und ihre dünne Arbeitsjacke fester um sich. Das "Zu verkaufen"-Schild klapperte gegen die Metallstangen, mit denen es im Boden steckte. Ein scharfer, wispernder und pfeifender Wind wehte durch das hohe vertrocknete Gras rechts und links der Einfahrt. Unheimlich bogen und spreizten sich die langen Halmbüschel, die Annette misstrauisch beäugte. Für einen kurzen Moment sah es aus, als würde dort jemand kauern, sich vor ihr verstecken.

Dann blickte sie auf, weil sie eine Bewegung weiter vorn bemerkte. Vier große Hunde kamen auf das Tor zugerannt, deren Schatten sich im Scheinwerferlicht weit nach hinten streckten. Der Schäferhund knurrte die anderen an, weil sie ihm zu dicht folgten und so seine Leitposition streitig machten. Aufgeregt wedelnd drückten die Tiere ihre Nasen durchs Gitter, um Annette zu begrüßen.

Sie lächelte erleichtert, beugte sich vor und kraulte ihnen das struppige Fell. "Hallo, Jungs! Gleich bin ich bei euch."

Ihr Atem stieg in weißen Nebelschwaden auf, als sie nach dem richtigen Schlüssel suchte. Scheußliche Kälte! Das massive Vorhängeschloss öffnete sich leicht, denn es war ganz neu, dafür allerdings allein wegen seiner Größe schwer zu entfernen. Es klemmte an einem dicken Stahlring zwischen der Pforte und dem Pfosten. Annette kämpfte mit dem störrischen Metall, das sich brennend kalt anfühlte. Sie blickte hinter sich auf die verlassene Straße, während ihre Hunde jaulten und sie immer wieder aufmunternd mit ihren feuchten Nasen anstupsten.

Endlich bekam sie das Schloss aus der Halterung, wobei sie sich jedoch einen Finger quetschte. Fluchend drückte sie ihre schmerzende Hand. Morgen Früh hätte sie einen neuen Bluterguss an dieser Stelle, zusätzlich zu dem von gestern.

"Ich muss endlich den Torantrieb reparieren lassen!", murmelte sie ihren Hunden zu.

Die Schlüssel bohrten sich in ihre Hände, als sie die Stäbe packte und sich mit der Schulter gegen die schwere Pforte stemmte. Vor allem auf dem ersten Stück war es die Pest, die rostigen Rollen dazu zu bringen, sich durch den Sand zu kämpfen. Bewegten sie sich schließlich, ging es ein bisschen leichter. Kaum jedoch begann Annette zu drücken, erstarrten ihre Hunde kurz, bevor einer von ihnen zu bellen anfing. Erschrocken drehte sie sich um und blinzelte in die Finsternis. Ein anderer Wagen hielt hinter ihrem kleinen Golf auf der Straße. Er hatte sich lautlos und ohne Licht genähert. In der dunklen Karosserie spiegelten sich die roten Rückleuchten des Golfs.

Unsicher beobachtete Annette, wie der Fahrer ausstieg und um seine Kühlerhaube herum auf sie zukam, so lässig und entspannt, als wäre er ein netter Nachbar, der anhielt, um ihr seine Hilfe anzubieten. Nur lebte sie auf einem Zweihundert-Morgen-Grundstück und sprach höchstens zwei oder drei Mal im Jahr mit den Nachbarn, wenn es etwas wegen der Zäune oder Brandschutzstreifen zu bereden gab. Und fuhr einer von ihnen in der Dunkelheit hier vorbei, dann hatte er seine Scheinwerfer an und raste schnellstmöglich die geschlungene Asphaltstraße entlang, während er die Minuten zählte, bis er zu Hause war.

Dieser Mann war kein Nachbar. Und ganz gewiss war er nicht nett. Sobald er an ihrem Wagen vorbei war, sah er sie an. Wie gelähmt vor Entsetzen, erkannte Annette die Waffe in seiner Hand.

"Nein, bitte nicht! Oh, mein Gott! Hilfe!"

Ihr erster Gedanke war wegzurennen. Aber der dunkle Wagen blockierte die Straße vor ihr, und zu beiden Seiten ihrer Einfahrt befanden sich tiefe Abwassergräben unter dem hohen Unkraut. Mit panischer Anstrengung stemmte sie sich erneut gegen das Tor. Wenn es ihr gelang, die Hunde herauszulassen, hatte sie vielleicht eine Chance. Aber die große Pforte bewegte sich nur ein paar Zentimeter, ehe sie wieder stecken blieb, genau wie gestern Abend. Inzwischen kläfften alle vier Hunde und warfen sich gegen den schmalen Spalt, um Annette zu beschützen. Das Bellen war wie ein warmes Vibrieren auf Annettes Gesicht, doch die Tiere konnten nicht hindurch, um ihr zu helfen. Schluchzend gab sie auf, denn ihre Schulter schmerzte bereits, und sie wusste, dass ihr keine Zeit für weitere Versuche blieb.

Sie wandte sich zu ihrem Angreifer um.

"Willst du mein Auto? Hier, nimm es!" Ihre Stimme klang dünn und hoch, und die Schlüssel, die sie ihm hinhielt, klimperten in ihrer zittrigen Hand.

Die Schatten auf dem Gesicht des Mannes wurden tiefer, als er den Kopf schüttelte, einen Schritt nach vorn machte und das Gewehr hob.

Über den Lärm der Hunde hinweg hörte Annette das metallische Klicken. Zwar kannte sie sich mit Waffen nicht aus, wusste aber, dass das nur eines bedeuten konnte.

Entsichert.

Annettes Beine wollten sich nicht bewegen; ihre Arme sanken schwer herunter. Sie wollte betteln, um ihr Leben flehen, doch was würde das nützen? Ihren Wagen hatte er schon abgelehnt. Außerdem war ihr Hals so ausgetrocknet, dass sie wahrscheinlich keinen Mucks herausbekäme.

Ihre Finger streiften das Pfefferspray am Schlüsselbund. Das war ihre einzige Chance, wenn auch eine erbärmlich kleine. Sie umklammerte die Blechdose. Schnell jetzt! Hoch und abdrücken. Ziel nach oben, auf die Augen, und bete für ein Wunder! Sie hob die Hand.

Zwei Mal feuerte der Mann. Die erste Kugel traf sie mitten in die Brust, sodass sie mit dem Rücken gegen das Tor geschleudert wurde. Während sie seitlich zu Boden sackte, ging der zweite Schuss in ihren Hals und riss ihn auf. Blut spritzte aus der Wunde, als Annette auf den steinigen Boden fiel.

Der Mörder sah zu, wie sie starb.

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