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| Bewertung von Kleine aus Baden-Württemberg am 27.10.2012 | |
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Spannung pur ist in diesem Kriminalroman von Nele Neuhaus garantiert. Packend bis zur letzten Seite wird der Fall, den die Kommissare Bodenstein und Kirchhoff lösen müssen, beschrieben. Immer wieder tauchen neue überraschende Details auf, die die beiden Kommissare immer tiefer in die Zeit des Nationalsozialismus hineinführen. Vera Kaltenstein und ihre Freunde haben ein düsteres Geheimnis. Menschen, die so alt sind, dass sie bald von alleine das zeitliche gesegnet hätten, werden umgebracht. Und immer wieder taucht an den Tatorten ein Zahlencode auf. Was hat dieser zu bedeuten? Bodenstein und Kirchhoff stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe, bis eins ums andere zusammenkommt und Kirchhoff beinahe selbst zum Opfer wird... Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Leseratte aus Stralsund am 03.08.2012 | |
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Ja ich muss es zugeben: Ich bin inzwischen ein richtiger Nele Neuhaus Fan. Die Reihe um Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff ist spannend, mitreißend und immer wieder überraschend. Das 3. Werk dieser Reihe bietet wieder einen spektakulären Fall für den Kommissar und seine Kollegin Pia. Ein einflussreicher jüdischer Holocaust-Überlebender wird in seinem Haus mit einem Genickschuss gezielt getötet. Der Mörd hinterlässt eine geheimnisvolle Zahlenreihe am Spiegel. Doch welche Verbindung besteht zwischen dem Code und dem Opfer? Dann werden von Bodenstein auch noch die Ermittlungen in diesem Fall entzogen. Welches Geheimnis verbirgt der Tote? Dann geschieht ein weiterer Mord... Nele Neuhaus hat es wieder geschafft, bis zur letzten Seite die Spannung zu erhalten und gibt ihrem Werk immer wieder eine überraschende Wendung. Das buch kann und will man gar nicht aus der hand legen, um zu erfahren wer am Ende der Mörder ist! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 |
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Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff müssen einen Mord aufklären, der einer Hinrichtung gleicht: Ein 92-jähriger Holocaust-Überlebender wurde mit einem Kopfschuss getötet. Bei der Obduktion der Leiche wurden die Reste einer SS-Tätowierung entdeckt und als kurz darauf zwei weitere Morde nach dem selben Muster begangen werden, müssen die Ermittler sich nicht nur auf die Aufklärung der einzelnen Mordfälle konzentrieren, sondern vor allem den Zusammenhang zwischen ihnen und die Verbindung zum Nationalsozialismus finden. Nach "Eine unbeliebte Frau" und "Mordsfreunde" ist "Tiefe Wunden" der dritte Roman in der Bodenstein und Kirchhoff-Reihe. Die ersten beide Teile habe ich bisher weder gelesen noch gehört, aber dieses habe ich nicht als Nachteil empfunden, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Mittlerweile sind mit "Schneewittchen muss sterben" und "Wer Wind sät" bereits Band 4 und 5 erschienen. Die Kurzbeschreibung hatte mich hauptsächlich deshalb angesprochen, weil ich die Geschichte hinter der SS-Tätowierung auf der Leiche des Holocaust-Überlebenden kennen lernen wollte. Man kann sich zwar in etwa zusammen reimen, was die Verbindung sein könnte, aber mich hat die gesamte Komplexität der Thematik interessiert und dabei wurde ich nicht enttäuscht. Den Inhalt des Romans, der die Vorlage zur gekürzten Hörbuchfassung liefert, empfand ich als sehr gut ausgearbeitet. Die Verbindung zwischen den Mordopfern ist rückblickend absolut offensichtlich, der Bezug zum Nationalsozialismus wurde gut in die Geschichte eingebaut und das Motiv für den Mord nachvollziehbar dargestellt. Gut gefallen hat mir, dass sich der Roman nicht im Nationalsozialismus verliert, sondern dass dieser neben Intrigen, Geldgier, Sucht nach Macht, Freundschaft und anderen Themen nur einen Aspekt des Inhaltes ausmacht. Diese verschiedenen Aspekte bieten etliche Handlungsstränge, die nach und nach sinnvoll miteinander verknüpft werden, so dass am Ende ein rundes Gesamtbild entsteht. Gesprochen wird das Hörbuch von Julia Nachtmann, die mir sehr gut gefallen hat. Ihre Stimme ist sehr angenehm zu hören und passt sehr gut zu dem Krimigenre. Ihr gelang es überzeugend die verschiedenen Charaktere darzustellen und sie hat die Geschichte gut präsentiert. Dass es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Fassung handelt, ist mir beim Hören nicht aufgefallen. Es wirkt trotzdem flüssig und lässt keine Lücken erahnen. Das einzige Problem war lediglich die Vielzahl der auftretenden Charaktere - laut beiliegendem Booklet 28 an der Zahl. Zwar wird in genau diesem Booklet zu jedem eine ganz kurze Beschreibung gegeben, was der- bzw. diejenige beruflich macht oder in welchem Verwandtschaftsverhältnis die Personen zueinander stehen, da ich das Hörbuch jedoch beim Autofahren abspiele, ist es mir nicht möglich nebenbei auf diese Informationen zu schauen. Dadurch war es anfangs etwas schwieriger die Personen auseinander zu halten, aber durch den Kontext und die Darbietung der Sprecherin ist das meistens ganz gut gelungen. Fazit: Ein Krimi mit einer interessanten Handlung und einer tollen Sprecherin. Audio CD: 5 CDs (397 Minuten - gekürzte Lesung) Verlag: Downtown (Februar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3869090626 ISBN-13: 978-3869090627 |
3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von R.E.R. am 25.03.2012 |
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Es gibt eine Stelle in dem Film “Das Spukschloss im Spessart” aus den 1950er Jahren, in der ein Richter in Bonn mit seinem Hammer auf das Pult vor sich schlägt um im Gerichtssaal wieder für Ruhe zu sorgen. Durch die Wucht des Schlages blättert hinter ihm der Putz von der Wand und darunter kommt ein Hakenkreuz zum Vorschein. Ähnlich ergeht es Henning Kirchhoff. Als der Gerichtsmediziner die Leiche des ermordeten Juden und Holocaust Opfers David Goldberg untersucht, entdeckt er unter der obersten Hautschicht etwas ebenso ungeheuerliches. Und beschert seiner Ex-Frau Pia und ihrem Chef Oliver Bodenstein ihren wohl tragischsten aber auch besten Fall. Die Spur der “Tiefen Wunden” führt die beiden Ermittler und ihr Team zu der reichen Unternehmerin Vera Kaltensee. Die alte Dame war mit Goldberg befreundet und auch das zweite Mordopfer, Hermann Schneider, gehörte zu ihrem persönlichen Freundeskreis. Ein Verdächtiger ist im Umkreis der Familie schnell gefunden. Robert Watkowiak, der uneheliche Sohn von Veras verstorbenem Ehemann hatte beide Opfer erpresst. Als der alkoholabhängige Obdachlose tot in einem Abbruchhaus gefunden wird, scheint dies wie ein Tateingeständnis. Allein ein schlüssiges Motiv fehlt. Als mit Anita Frings ein drittes Mordopfer aus dem direkten Umfeld von Vera Kaltensee gefunden wird, beschließen Pia und Oliver die Leichen im Keller der vornehmen Familie auszugraben. Was sich als mühsamer und gefährlicher erweist, als alles womit sie je zu tun hatten. Nele Neuhaus präsentiert, wie immer, eine Fülle spannender Figuren und fesselnder Fährten. Im vorliegenden Band gelingt es der Autorin am Ende alle Fäden sinnvoll zu verknüpfen, was ihr in den Vorgänger- und Nachfolgebänden oft nicht gelungen ist. Die Auflösung der Mordfälle hat mit der “braunen” Vergangenheit der Beteiligten zu tun und führt Pia und ihren Ex-Mann am Ende ins heutige Polen. Dort finden die beiden die letzten Spuren eines schrecklichen Verbrechens, das bis in die Gegenwart zu unversöhnlichem Hass und blutdürstiger Rache geführt hat. Absolut empfehlenswerter Spitzenkrimi! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von wisi aus Zwickau am 02.01.2012 | |
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Super spannendes Buch. Kann ich jeden weiterempfehlen, der gerne Thriller liest. Einmal angefangen - nie wieder weggelegt. Spannend von Anfang bis Ende. Und es kommt immer anders, als man denkt. Habe schon die ersten 2 Fälle von Nele Neuhaus gelesen. Meine ganze Familie ist begeistert. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von KuSS2004 aus Karlsruhe am 13.08.2011 | |
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Die Spannung wird bis zum Schluß auf sehr hohem Niveau gehalten. Die Geschichte ist realistisch und auch glaubhaft. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und das nicht im Urlaub!!! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anne60 aus verden am 20.02.2011 |
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Wieder eine ganz starke Geschichte von Nele Neuhaus. Unheimlich interessant und voller unerwarteter Wendungen: ALLES ist irgendwie anders, als man denkt. Die Autorin versteht es, wie kaum eine andere, den Leser in den Bann zu ziehen und die Spannung zu erhalten. Eine sehr starke Geschichte, mit sehr vielen Protagonisten - da muss man schon verdammt aufpassen, damit man den Überblick behält... Aber dennoch absolut empfehlenswert! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von suse aus Erbach am 07.01.2011 | |
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Zum Schluss sehr spannend, mittendrin etwas schleppend.... aber sonst sehr gut Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Conni aus Xanten am 17.10.2010 | |
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Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver Bodenstein ermitteln wieder, und dieses Mal geraten sie fast an ihre Grenzen. Es beginnt mit einem Mord an einem 92-jährigen Holocaust-Überlebenden, bei dessen Obduktion eine SS-Tätowierung entdeckt wird und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Alle Opfer werden auf dieselbe Art und Weise getötet und alle sind in einem Alter. Noch eine Gemeinsamkeit findet sich: jeder von ihnen stand in einer Beziehung zu Dr. Vera Kaltensee, einer angesehenen Unternehmerwitwe. Auf der schwierigen Suche nach Täter und Motiv müssen Pia und Oliver immer tiefer in die Vergangenheit eintauchen und sich in der Gegenwart mit einer neuen, nicht gerade sympathischen Vorgesetzten abfinden, die ihre Ermittlungen eher behindert, als unterstützt... Die Charaktere sind sauber ausgearbeitet und wirken im Vergleich zu anderen Ermittlern, deren Autoren ihnen zwanghaft ein Privatleben und schon fast obligatorisch eine Macke andichten, wohltuend normal. . Man muss schon sehr aufmerksam lesen, und keinen der vielen Beteiligten ignorieren, denn in diesem Spiel hat jeder eine wichtige Rolle - und genau das ist es, was an diesem dritten Band wieder so gelungen ist: die geschickte Verknüpfung einer großen Zahl an Personen, Handlungen und Motiven zu einem dichten und überaus spannenden Kriminalroman, bei der die Autorin wieder einmal bewiesen hat, dass sie den Leser von der ersten bis zur letzten Minuten fesseln kann und dessen Plot weit über dem liegt, was man von einem "Regionalkrimi" erwartet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von sabatayn76 am 24.12.2009 |
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Inhalt: Der Holocaust-Überlebende David Goldberg wird in seinem Haus durch einen Genickschuss getötet, regelrecht hingerichtet. Der Mörder hinterlässt eine ominöse fünfstellige Nummer, die mit dem Blut des Opfers auf einen Spiegel geschrieben wurde. Ein weitere Rätsel folgt: Bei der Obduktion entdeckt der Gerichtsmediziner Reste einer Blutgruppentätowierung an Goldbergs linken Oberarm - eine Tätowierung, die typisch für Angehörige der SS war. Bald gibt es den nächsten Toten, der im Keller dem Dritten Reich gedacht und der seine Wände mit Bildern von Hitler und anderen Nazigrößen dekoriert hatte. Weitere Opfer folgen, nichts scheint wirklich zusammen zu passen, die Polizei tappt im Dunkeln - während die berühmte Familie Kaltensee sich in Schweigen hüllt und immer mehr düstere Geheimnisse aus längst vergangenen Zeiten auftauchen. Mein Eindruck: Nele Neuhaus steigt sofort in ihre Geschichte ein und stellt sehr schnell zahlreiche Protagonisten vor. Bisweilen habe ich den Überblick verloren - wer ist mit wem wie verwandt, in welcher Beziehung stehen die Charaktere zueinander? Manchmal waren es fast ein bisschen zu viele Informationen. Die Protagonisten selbst sind glaubwürdig und menschlich, machen Fehler, sind nicht perfekt. Am Ende gelingt es der Autorin ausgezeichnet, alle ihre Fäden zusammenzuführen, alles aufzuklären, keine Fragen offenzulassen. Mein Resümee: Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der jedoch nicht flach ist. Blutrünstige Verbrechen, aber kein Krimi, der einzig von grausigen Bildern und erschütternden Beschreibungen lebt. Zum Weiterlesen: Kein Krimi, aber eine sehr unterhaltsame (und sehr sarkastische) Abhandlung zu einem ähnlichen Thema: 'Der Nazi und der Friseur' von Edgar Hilsenrath. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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