Sieben Tage ohne / Dienstagsfrauen Bd.2 (4 Audio-CDs) - Peetz, Monika
Videoclip

Monika Peetz 

Sieben Tage ohne / Dienstagsfrauen Bd.2 (4 Audio-CDs)

Gekürzte Lesung. 273 Min.

Gesprochen von Friedrich, Inka
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Sieben Tage ohne / Dienstagsfrauen Bd.2 (4 Audio-CDs)

Die Dienstagsfrauen gehen fasten: Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die fünf ungleichen Freundinnen im Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung steht jedoch Eva bevor: Sie kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur, das besser im Verborgenen geblieben wäre...


Produktinformation

  • ISBN-10: 3899033590
  • Best.Nr.: 34512337
  • Laufzeit: 273 Min.
"Spannend zu lesen! Autorin Monika Peetz schreibt souverän, tiefsinnig und amüsant zugleich.", Laura aktuell, 05.06.2012
Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Univer sität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990-98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Seit 1998 Drehbuchautorin in Deutschland und den Niederlanden. Jüngste Filmprojekte: "Und weg bist du" (2012) mit Christoph Maria Herbst, Annette Frier und Emma Schweiger. "Deckname Luna" (gemeinsam mit Christian Jeltsch), in den Hauptrollen: Anna Maria Mühe, Götz George und Heino Ferch (2012). Monika Peetz' Debütroman "Die Dienstagsfrauen" verkaufte sich innerhalb eines halben Jahres über 700.000 Mal, steht seit Monaten unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde erfolgreich verfilmt mit Ulrike Kriener, Nina Hoger, Inka Friedrich und Saskia Vester. Übersetzungsrechte an "Die Dienstagsfrauen" wurden in 13 Länder verkauft. Das Hörbuch erscheint im Frühjahr 2012 bei Hörbuch Hamburg.

Trackliste zu "Sieben Tage ohne / Dienstagsfrauen Bd.2 (4 Audio-CDs)"


CD 1
1 Titel 1
2 Titel 2
3 Titel 3
4 Titel 4
5 Titel 5
6 Titel 6
7 Titel 7
8 Titel 8
9 Titel 9
10 Titel 10
11 Titel 11
12 Titel 12
13 Titel 13
14 Titel 14

CD 2
1 Titel 15
2 Titel 16
3 Titel 17
4 Titel 18
5 Titel 19
6 Titel 20
7 Titel 21
8 Titel 22
9 Titel 23
10 Titel 24
11 Titel 25
12 Titel 26
13 Titel 27
14 Titel 28
15 Titel 29
16 Titel 30
17 Titel 31

Kundenbewertungen zu "Sieben Tage ohne / Dienstagsfrauen Bd.2 (4 Audio-CDs)"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(6)
***** sehr gut
 
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(1)
***** weniger gut
 
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***** schlecht
 
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Bewertung von Nina aus Wald am 16.09.2012 ***** sehr gut
Die charakterlich so sehr verschiedenen Dienstagsfrauen, die sich vor vielen Jahren bei einem Französischseminar kennen gelernt haben und seither unzertrennlich sind, sind wieder unterwegs. Dieses Mal führt sie ihr alljährlicher Ausflug zum Heilfasten auf eine Burg im Altmühltag. Eva hat dieses Ziel nicht ganz uneigennützig ausgewählt, denn sie leidet nach wie vor darunter, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Eine Spur führt zu besagter Burg. Eigentlich heißt Heilfasten, alles hinter sich zu lassen und sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren, doch die persönlichen Krisen bleiben nicht zuhause, weder bei der klugen Caroline, die wieder mit ihrem Ex anbandelt, noch bei der lebenslustigen Kiki, die inzwischen Mutter geworden ist, oder bei Judith, deren Singledasein einfach nicht so recht in Schwung kommen will. Einzig Estelle, die wohlhabende Apothekersgattin, ist sorglos und leidet lediglich unter der dünnen Gemüsesuppe. Zu fünft gehen die Frauen nicht nur den Weg der kulinarischen Enthaltsamkeit, sondern finden auch für manches Problem (der anderen) eine Lösung. Und Eva findet schließlich tatsächlich ihren Vater, allerdings nicht dort, wo sie ihn vermutet. Eine unterhaltsame, pfiffig geschriebene Geschichte über Frauenfreundschaft, die nicht ganz an den Level der "Dienstagsfrauen" heranreicht, die man unbedingt zuvor gelesen haben sollte, um die Charaktere zu verstehen.

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Bewertung von ginny aus le am 30.08.2012 ***** sehr gut
Auch wer den ersten Band der Dienstagsfrauen nicht gelesen hat, steigt problemlos in die Thematik ein. 5 von Grund auf verschiedene Personen, die den Sinn des Lebens, ihren Vater, einen Mann oder eine Arbeit suchen. Lebendige Charaktere, gewitzte Dialoge, freundliches Drumherum. Auch wenn das Ende (mich) nicht überzeugt bleibt es eine nette, kleine Geschichte.

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Bewertung von anushka aus Berlin am 04.07.2012 ***** gut
"Sex and the City" im Altmühltal

Die Dienstagsfrauen verreisen gemeinsam. Allerdings wird dies kein Spaß- oder Erholungsurlaub, sondern die fünf ungleichen Freundinnen machen eine knallharte Fasten- und Entschlackungskur auf der Burg Achenkirch im Altmühltal. Aber das ist noch nicht alles. Einige der Frauen haben eine ganz eigene Agenda. Da ist zum einen Eva, die sich Hinweise auf ihren leiblichen Vater erhofft, Caroline, die ihren Freunden etwas gestehen muss, Kiki, die mit allen Kräften um Job und Beziehung kämpft und Judith, die plötzlich neue Seiten an sich entdeckt. Einzig Estelle scheint kein emotionales Gepäck dabei zu haben ...

... und diese Estelle sorgt beim Lesen für den Ausgleich, da sie sarkastisch und teilweise urkomisch kommentiert, was um sie herum passiert und als einzige nicht von ihren eigenen Problemen vereinnahmt wird, sondern tatsächlich die Zeit mit den Freundinnen zu genießen scheint. Bei allen anderen scheint diese gemeinsame Zeit zu kurz zu kommen, weil alle mit sich selbst beschäftigt sind und es nicht schaffen, sich für sieben Tage davon zu lösen. Und obwohl zum Fasten eigentlich auch das Entschleunigen gehören soll, halten die Frauen trotzdem ständig den Kontakt zur Außenwelt. An diesem Punkt kam mir das Buch sehr inkonsequent vor. Denn gerade dieser Konflikt zwischen Entschleunigung und ständiger Erreichbarkeit hätte so viel Stoff für die Geschichte liefern können. Neben ein paar Erläuterungen über das Heilfasten geht es aber vor allem darum, Evas Vater zu finden, sodass man es zum Schluss hin sogar mit fünf Amateurdetektivinnen zu tun bekommt. Für einen Zeitraum von sieben Tagen bietet die Handlung extrem und unrealistisch viel "Action", während vorher viel Zeit vergeht ohne dass bahnbrechende Dinge passieren.
Zudem waren die Frauen recht stereotyp gezeichnet, sodass sie wirklich ungleich waren, ich mich aber fragte, wie sie sich überhaupt kennengelernt und angefreundet haben. Möglicherweise wird das jedoch im Vorgängerbuch "Die Dienstagsfrauen" thematisiert, das ich nicht gelesen habe. Estelle ist die reiche Apothekersgattin, die eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisiert. Eva ist Ärztin, die sich zuhause mit 4 Kindern und einer dominanten Mutter herumschlägt. Caroline ist eine kinderlose Strafverteidigerin, die von ihrem Mann betrogen und verlassen wurde. Judith war einer der Seitensprünge von Carolines Mann und wird permanent von einem schlechten Gewissen geplagt. Außerdem ist sie die einzige erfolglose Single-Frau in dieser Runde. Kiki hat ein kleines Baby mit einem wesentlich jüngeren Mann, der blöderweise auch noch der Sohn ihres Ex-Chefs ist. So bietet die Autorin eigentlich jeder Leserin eine Figur an, mit der man sich identifizieren kann. Zunächst bleiben alle jedoch recht blass und eindimensional. Stück für Stück werden sie dann lebensechter. Die Handlung ist jedoch wenig innovativ und der Fokus liegt klar auf Eva und Caroline und deren Problemen. Leider sind die Perspektivenwechsel auch nicht ganz konsequent und die Erzählperspektive springt immer wieder mitten in den Kapiteln hin und her.

Alles in allem hat mich dieses Buch stark an das Schema von "Sex and the City" erinnert. Fünf unterschiedliche Frauen mit ihren eigenen Problemen, die nun sieben Tage aufeinander hocken und durch eine Fastenkur etwas enthemmter sind. Die Handlung ist schon tausendmal dagewesen und bietet im Wesentlichen nichts neues. Das Buch ist locker und leicht geschrieben und lässt sich in kurzer Zeit weglesen. So sorgt es für einige Stunden Leseunterhaltung, nach der man direkt zum nächsten Buch greift ohne zurückzublicken.

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Bewertung von Fannie aus Oelsnitz/Erzgebirge am 01.07.2012 ***** ausgezeichnet
Turbulente Fastenwoche in der fränkischen Provinz

Bereits das fröhlich-dezente Cover mit den fünf unterschiedlich gefärbten Fruchtsäften verkündet, dass im Buch „Sieben Tage ohne“ die in der „Die Dienstagsfrauen“-Verfilmung schmerzlich vermisste Kiki wieder mit von der Partie ist. Diesmal verschlägt es die fünf langjährigen Freundinnen nicht zum Pilgern nach Lourdes, sondern nach Achenkirch in Franken zum Fasten. Entschleunigung, Entschlackung, Entgiftung und innere Einkehr – davon ist schon bald nichts mehr zu spüren, denn jede der Dienstagsfrauen hat ihre eigenen Probleme im Gepäck, die allein durch bloße Entsagung nicht zu lösen sind.

In der bewährten humorvollen und dennoch einfühlsamen Art und Weise lässt Autorin Monika Peetz die ungleichen Freundinnen Eva, Caroline, Estelle, Kiki und Judith zum zweiten Mal auf Reisen gehen. Dabei beweist die Schöpferin der Dienstagsfrauen erneut ihr irrsinnig gutes Gespür für das richtige Timing. Kapitellängen sind bei Monika Peetz nicht statisch, sondern nur so lang, bis wirklich alles gesagt ist. Geschickt baut sie Cliffhanger ein, mit denen sie die Leserschaft von einem ins nächste Kapitel lockt. Insbesondere ihre Hauptdarstellerinnen zeichnet Monika Peetz liebevoll und charakteristisch. In jeder einzelnen der Dienstagsfrauen habe ich mich ein Stückchen wiedergefunden. Wo, wird natürlich nicht verraten. Köstlich amüsiert habe ich mich wieder über Estelles spitze Zunge. Diese Lady ist wirklich herzerfrischend direkt! Zweifler, die die Dienstagsfrauen für den deutschen Abklatsch von „Sex and the city“ halten, kann problemlos entgegengehalten werden, dass sich in den Romanen von Monika Peetz nicht nur alles um Männer und Maniküre dreht. Tiefgang, eine bildreiche Sprache und Humor, der niemals platt ist – das ist eine Mischung, die die Autorin auszeichnet und mit denen sie die Dienstagsfrauen hoffentlich noch auf viele spannende Touren schicken wird!

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Bewertung von waldschrat aus leipzig am 27.06.2012 ***** weniger gut
Kurze Inhaltsangabe:
5 Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können
7 Tage in denen sie entschlacken und entschleunigen sollen
2 unbekannte Väter
ein Brand in der Mainacht 1965

"Sieben Tage ohne" ist die Fortsetzung zu dem erfolgreichen (und bereits verfilmten) Roman "Die Dienstagsfrauen". Im Mittelpunkt stehen die 5 Frauen, die sich vor Jahren kennen gelernt haben und dicke Freundinnen geworden sind, aber immer weniger Zeit für einander haben. Daher treffen sie sich monatlich an einem Dienstag in ihren Stammlokal. Jede hat ihre eigenen Probleme im Beziehungs- und im Berufsleben und so beschließen die 5 für eine Woche in ein Burghotel zum gemeinsamen Entschlacken zu fahren. Hintergrund ist, dass Eva dort endlich ihren Vater finden will, da ihre etwas verrückte Mutter Regine, einfach nicht mit der Sprache rausrücken will. Warum wird im Laufe des Buches in nahezu kriminaltechnischer Manier deutlich.

Die 5 Frauen begeben sich auf eine interessante und entbehrungsreiche Reise und es wird nicht nur ein Geheimnis gelüftet!

Meine Meinung:
Ganz klar: am liebsten würde ich jetzt SOFORT eine Woche zum Fasten auf die Burg Achenkirch fahren. Mal wieder lernen zu entschleunigen, sich zu besinnen, was wirklich wichtig ist, das Leben neu genießen lernen und dabei noch ein paar Kilo verlieren - Auf der Stelle!

Allerdings ist das Buch keine Homage an das Fasten, eher noch an die Neubesinnung, aber hauptsächlich an die Freundschaft. Das Fasten kommt nämlich leider nicht so gut weg, es ist nur Quälerei und es wird sich über alles lustig gemacht, was damit verbunden ist. Einzig positiv scheint irgendwie der Gewichtsverlust zu sein. Naja, damit war ich etwas unzufrieden. Ebenfalls unzufrieden war ich mit der scheinbaren Neubesinnung der Frauen, die einerseits so aussieht, dass erst jede ihr Geheimnis hat, dann jedes Geheimnis nach einem ewigen Hin und Her rauskommt und am Ende alle gut wird. Manche dieser Handlungsstränge sind arg konstruiert, zu viel vor und zurück, wenig nachvollziehbare Handlungen und Gespräche. Was mir am negativsten (ist diese Steigerungsform eigentlich erlaubt?) auffiel, ist die negative Darstellung des Single-Daseins. Entschuldigung, aber das Singledasein ist gelebte Realität. Es wird das Gefühl vermittelt, dass man als Frau nicht damit klar kommt, wenn man mal ein paar Jahre alleine lebt, man sich in Affären stürzt, Ehen zerstört, sich selbst bemittleidet, aber auf keinen Fall allein zuhause essen will. Damit verbunden auch noch eine andere Unsicherheit, nämlich, können meine Freunde mir verzeihen. Liebe Leser und Leserinnen: wenn man über 15 Jahre befreundet ist und scheinbar durch dick und dünn geht, hat man dann Angst den Freunden zu sagen, dass man wieder mit dem Ex anbändelt? Hat man Angst zu sagen, dann man irgendwohin fährt, um nach dem leiblichen Vater zu suchen? Nach 16 Jahren innigster Freundschaft? Also das habe ich leider nicht verstanden. Wem soll man es denn sonst erzählen? Und wie groß ist die wahrscheinlichkeit, dass 5 Frauen aufeinanderhocken, die ALLE ihre Probleme lieber mit sich selbst ausmachen, als es der besten Freundin zu erzählen. Zum Schluss ging natürlich alles gut aus, frisch, fromm, fröhlich und frei war das Ende. Aber die Probleme und Missverständnisse waren durch das HickHAck und zu viel Eigenbrötelei ziemlich konstruiert und haben sich für mich oft falsch angefühlt.

Aber für jeden, der einen seichten, aber amütsanten Frauenroman genießen kann, ist dieser Roman bestimmt etwas. Aber ich kann mich mit dem diffusen Problemwirrwarr leider nicht identifizieren. Das Lesen war keine Qual, die Reaktionen aber teilweise unwirklicher als ein Fantasy-Roman; dort ist zwar vieles Fiktion, aber die Reaktionen der Protagonisten sind zum Teil nachvollziehbarer.

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Bewertung von Themistokeles am 27.06.2012 ***** sehr gut
Den Vorgängerroman »Die Dienstagsfrauen« kenne ich bisher leider noch nicht vollständig, sondern nur seinen Anfang durch eine Leseprobe, was jedoch Gott sei Dank bei diesem zweiten Teil kein Problem beim Verständnis darstellte.

Zu Beginn werden einem nämlich noch mal alle Dienstagsfrauen vorgestellt und das so, dass man sie sich klasse vorstellen kann, wenn man sie noch nicht kennt, es aber ach nicht zu ausführlich ist, für diejenigen, die schon Zeit mit den fünf Freundinnen verbracht haben.

Insgesamt nehme ich für mich aus dem Roman auf jeden Fall mit, dass Heilfasten eine anstrengende und keine leichte Sache ist, denn allein die Probleme mit dem Hunger, den man unweigerlich bekommt fand ich nur zu grausig und anschaulich, wie auch das Glaubern auf mich äußerst abschreckend wirkte.

Ansonsten jedoch war der Roman ehrlich klasse, da er eine richtig schöne lockere Unterhaltung bietet, die gleichzeitig ruhig und turbulent ist. Die einzelnen Frauen sind auch in vielem sehr unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten, so dass alle einzigartig sind. Vor allen Dingen haben mir die so schön sarkastischen oder ironischen Aussagen von Estelle gefallen, die mir dadurch angenehm sympathisch geworden ist. Insgesamt haben aber alle fünf einige positive und sympathische Eigenschaften, die sie auf ihre Weise liebenswert machen.

Klasse fand ich auch die anderen Charaktere, auf die sie beim Fasten treffen, wie die Eisermanns, die bei allem noch einen guten Tipp zu verteilen haben und grundsätzlich alles besser wissen und ehrlich: Mir wären die beiden tierisch auf die Nerven gegangen, wenn ich mit denen 7 Tage aushalten müsste!

Die kleineren und größeren Probleme, die sich den Frauen während ihrer Fastenkur, von innen und außen in den Weg stellen, fand ich auch herrlich dargestellt, da sie einfach sehr lebensnah waren und sich wirklich so zugetragen könnten im realen Leben. Außerdem haben sich daraus auch einige sehr amüsante Momente ergeben, denn zum Schmunzeln hat mich das Buch öfter gebracht.

Von daher, auf jeden Fall ein klasse Buch, wenn man beim Lesen einfach entspannen möchte und das auch vortrefflich als Urlaubslektüre geeignet ist, auch wenn seine Atmosphäre nicht immer nur sonnig ist!

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Bewertung von Girdie aus Erkelenz am 26.06.2012 ***** sehr gut
Das Buch „Sieben Tag ohne“ der Autorin Monika Peetz ist als Taschenbuch im Verlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) erschienen und umfasst 331 Seiten mit 72 Kapiteln. Es ist die Fortsetzung des Buchs „Die Dienstagsfrauen“. Das Cover ist schlicht, ohne Glanz oder erhabene Buchstaben. Dennoch ist es auffallend mit den kräftigen, unterschiedlichen Farben der fünf dargestellten Fruchtsäfte auf blassem Hintergrund.
Die Autorin Monika Peetz versteht es in das Umfeld der fünf Protagonistinnen so einzuführen, dass man für einen problemlosen Einstieg den ersten Band nicht gelesen haben muss. Längst hat der Alltag die fünf Frauen nach ihrer Pilgerreise nach Lourdes wieder eingeholt. Das Treffen am ersten Dienstag im Monat im französischen Restaurant haben sie natürlich, wie seit 16 Jahren, beibehalten. Und dann kommt der Abend, an dem Judith am reservierten Tisch sitzt und keine der Freundinnen Zeit hat, das Treffen einzuhalten. Eva hat sich schon immer gewünscht endlich zu erfahren, wer ihr Vater ist. Nun nutzt sie den Krankenhausaufenthalt ihrer Mutter um unbeobachtet in deren Haus, dass bereits den Großeltern gehört hat, nach Papieren zu stöbern. Sie findet einen Umschlag mit drei Fotos und einer Karte. Der Fund verweist auf Burg Achenkirch, wo ihre Mutter ihre Ausbildung begonnen hat bevor sie dann schwanger wurde. Da kommt Eva die Idee: sie will ihre Freundinnen zum jährlichen gemeinsamen Urlaub an genau diesen Ort bringen. Dort gibt es die Möglichkeit zum Heilfasten, das wäre doch für alle etwas und sie könnte ganz nebenbei und unbemerkt ihren Vater finden …
Im Folgenden werden nun die Erlebnisse der Fastenwoche beschrieben. Neben Eva hat auch jede der anderen Frauen ihre kleineren oder größeren Probleme und Geheimnisse. Schön beschrieben ist die gegenseitige Unterstützung, welche die Freundinnen sich geben. Man erlebt Gespräche in den verschiedensten Kombinationen der Frauen. Das Buch ist in heiterem Ton geschrieben und leicht lesbar. Es empfiehlt sich als locker-leichte Sommerlektüre ohne großen Tiefgang für Frauen.

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Bewertung von Sarah O. am 26.06.2012 ***** schlecht
"Sieben Tage ohne" von Monika Peetz ist die Fortsetzung zu ihrem erfolgreichen und verfilmten Roman "Die Dienstagsfrauen". Den ersten Teil habe ich nicht gelesen (und verspüre auch nicht die geringste Lust das jetzt noch nachzuholen), doch dank ausführlicher Rückblenden am Anfang ist das auch gar nicht nötig, um diesen zweiten Teil zu verstehen. Nicht, dass es viel zu verstehen gäbe...

Dieses Mal gehen die fünf Frauen zum Fasten in ein Burghotel, in dessen Umgebung eine der Damen, Eva, ihren Vater zu finden hofft. Denn 1965 hat ihre Mutter dort gearbeitet und da diese ihr nie verraten wollte, wer Evas Vater ist, nimmt Eva die Suche nun selbst in die Hand.

Sicherlich erwartet man bei einem solchen Plot keine hohe Literatur, sondern recht simple Unterhaltung für Frauen. Aber selbst das funktionierte für mich bei diesem Roman nicht.
Es beginnt mit den Charakteren. Sie sind alle unerträglich flach, stereotyp und der Autorin gelingt es nicht, ihnen greifbare Persönlichkeiten mit auf den Weg zu geben, die es mir ermöglichen würden, mich näher in die Freundinnen einzufühlen und bei ihren Schicksalen mitzufiebern. Auch davon, dass diese fünf Frauen angeblich die besten Freundinnen sind, merkt man leider rein gar nichts. Sollte man mit besten Freundinnen nicht offen reden können? Schaut man sich dieses Buch an, jedenfalls nicht. Das wichtigeste für die Freundinnen ist es, den anderen möglichst alles, was sie denken oder tun, zu verheimlichen.

Das ist dann auch schon der nächste Kritikpunkt: Der Roman hat keine nennenswerte Handlung - er ist inhaltlich einfach nur leer. Die fünf Damen haben Geheimnisse, die sie hüten, aus Angst vor Konflikten untereinander. Diese Angst wird geschürt, die drohenenden Konflikte aufgebauscht bis zum Geht-nicht-mehr...und wenn es dann zur Konfrontation kommt, verpufft der Konflikt, noch bevor es überhaupt einer gewesen ist. Im positivsten Fall würde man diesen Umgang der Freundinnen miteinander vielleicht als kompromissloses Verständnis, als bedingungslose Zuneigung beschreiben - bei mir kam es durch die distanzierte Art dieses Romans aber eher als hunderprozentige Gleichgültigkeit an - fünf Frauen, die sich mehr oder weniger egal sind.

Sprachlich hat "Sieben Tage ohne" leider auch nichts zu bieten. Es ist alles sehr distanziert, wird viel zu schnell und oberflächlich runter erzählt. Es liest sich wie ein Tatsachenbericht, leider ohne berichtenswerte Tatsachen.

Fazit: Nur 1 Stern, für mich nicht lesenswert. Vielleicht mag es andere geben, die sich von solch einem Buch unterhalten lassen können, mir war meine Freizeit allerdings zu schade dafür und ich bereue, es gelesen zu haben. Es gibt zu viele bessere Bücher. Ich kann dieses daher überhaupt nicht empfehlen

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Bewertung von Angélique Sa am 24.06.2012 ***** ausgezeichnet
Freundinnen fürs Leben
Was für eine tolle Story, so richtig aus dem Leben gegriffen. Ich habe das Buch in einem durchgelesen, so hat mich die Geschichte der fünf Dienstagsfrauen gefesselt.
Zum Inhalt:
Eva bekommt es trotz all ihrer guten Vorsätze einfach nicht hin, ihre Belange an erste Stelle zu stellen. Nachdem ihre Mutter ins Krankenhaus einliefert worden ist, natürlich in Evas, hat Eva die Möglichkeit in Ruhe auf dem Dachboden ihres Elternhauses zu kramen und endlich zu erfahren, wer ihr Vater ist. Regine, ihre Mutter, will nicht so richtig mit der Sprache raus. Auf dem Dachboden findet Eva einen Brief von einem Leo, der sie ins Altmühltal führt.
Dort ist Leo Pächter einer Burg und bietet 'Fastenkuren' an.
Da der jährliche Urlaubstrip mit den Dienstagsfrauen ansteht, schlägt Eva dieses vor und setzt sich auch endlich durch. Eine Woche später gehen die Freundinnen auf Tour.
Jede der Freundinnen hat mindestens ein Problem mit eingepackt.
Fazit:
Monika Peetz beschreibt die Story sehr anschaulich, emotional und trotzdem mit einer Leichtigkeit. Es ist spannend zu sehen, wie die einzelnen Freundinnen mit dem Fasten umgehen und auch mit den jeweiligen Problemen in deren Leben. Ich habe gelacht, mit gefiebert und auch geweint; und richtig Lust bekommen, auch mal so eine Tour mit meinen Freunden zu machen.

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Bewertung von Flensburger Friese aus Flensburg am 24.06.2012 ***** sehr gut
Die Dienstagsfrauen sind wieder unterwegs. Dieses Mal geht es zum Heilfasten ins Altmühltal. Doch wieder mal geht es nicht nur um das, was eigentlich die Hauptsache sein sollte, nämlich entschlacken und entspannen. Es lauert nämlich wieder das ein oder andere Geheimnis auf unsere Dienstagsfrauen. Warum wollte Eva denn nun unbedingt genau auf DIESE Burg? Warum benimmt Caroline sich so merkwürdig und in welcher Krise steckt Kikis Beziehung? Es gibt viel Klärungsbedarf, aber am Ende zählt doch nur, dass alle zusammen halten!
Das Buch ist leicht und locker geschrieben. Ich hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Da von Anfang an klar ist, dass sich alle Probleme bis zum Ende auf die ein oder andere Art lösen, ist es ein Buch das man schön im Urlaub oder im Wartezimmer nebenher lesen kann.
Es gibt von mir allerdings nur vier Sterne, da, wie schon angedeutet, nie wirklich Spannung aufgebaut wird. Das Buch plätschert fröhlich auf ein gutes Ende hin.

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