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Führen wir nicht mehr
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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 01.04.2013 |
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Ein philosophischer Putzmann Der schon nicht mehr ganz junge Salvador ist für die Sauberkeit des Flughafens zuständig. Aber er ist nicht nur Putzmann, sondern er " kümmert " sich auch um die Reisenden und Wartenden. Er unterhält sich mit ihnen, gibt gut gemeinte Ratschläge, verkürzt die Wartezeit und hat meist ein offenes Ohr für jeden. Und so reiht sich eine kleine Geschichte an die andere, doch nicht immer erfahren wir, wie sie ausgehen. Denn manches Mal werden sie unterbrochen , weil entweder die Reisenden mitten im Gespräch in ihr Flugzeug steigen müssen oder aber Salvador wieder an die Arbeit muss. Hin und wieder gibt es aber eine Fortsetzung, wenn die betreffenden Personen erneut am Flughafen Salvadors Weg kreuzen. Der Schreibstil ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Trotz der vielen " Gespräche " gibt es keine Dialoge, da wir über alles einzig und allein aus dem Mund von Salvador erfahren. Obwohl wir nur diesen einseitigen Teil der Unterhaltung " hören " , hat man nicht den Eindruck, dass die " Antworten " fehlen. Salvador lässt uns auch an seinen ergänzenden und philosophisch anmutenden Gedanken und Betrachtungen teilhaben. Und am Ende des kleinen Buches denkt man , wie schön es wäre , wenn die Menschen viel öfter so offen und freundlich aufeinander zugehen würden. Mir hat das Buch viel Freude bereitet und ich kann es nicht nur Reisenden am Flughafen empfehlen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von a.schmalzbauer aus Sünching am 03.09.2010 | |
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Kennen Sie den "Club der unerhörten Wünsche"? Ihr Nachbar könnte Mitglied darin sein oder ihre Mutter oder Ihr bester Freund. Allerdings ist es vielleicht nicht so sehr erstrebenswert alle Wünsche erfüllt zu bekommen. Oder wissen Sie, was es bedeutet mit einem Buch zu wedeln wie mit einem Fächer? Nicht ganz ungefährlich dies am Flughafen zu machen. Dies sind die Geschichten von Salvador, seit 30 Jahren kehrt er den Boden des Flughafens und unterhält die Passagiere, vertreibt ihnen und sich die Zeit. Ich habe das Lesen des Buches lange vor mir hergeschoben und es hat fast 2 Wochen gebraucht es zu lesen. Was die Leseprobe schon nicht geschafft hat, gelingt dem Buch leider auch nicht. Mich zu überzeugen. Der Stil von Blandina ist gut zu lesen, die Geschichten halten leider nicht was sie versprechen. Mir fehlt die wirkliche Botschaft dahinter. Sie machen keinen Eindruck auf mich. Da er der einzige wirkliche Protagonist in diesem Buch ist stellt er die Fragen und gibt sich gleichzeitig die Antworten. Und er scheint wirklich alles zu wissen, über jeden Passagier und jedes Land. Das ist mir zu perfekt, zu hellseherisch. Einband und Buchgestaltung habe mir gut gefallen. Diesmal hat sich mein erster Eindruck, den ich bei der Leseprobe hatte bestätigt, dies ist kein Buch für mich. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von MinnieMay aus Dortmund am 28.07.2010 | |
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Salvador ist der gute Geist des Flughafens, und die Seele dieses Buches. Der Schreibstil ist so ungewöhnlich, wie die Idee zu diesem Roman, denn den Leser erwartet hier nicht etwa eine Geschichte, sondern viele kleine Geschichten und Anekdoten, witzig und charmant, unerhört und skurril oder einfach kaum zu glauben. Erzählt werden sie von Don Salvador, der den Flughafen fegt und die Leute unterhält, den Alltag schöner macht und mit seinen Geschichten den Menschen etwas mitgibt. Wir haben teil wenn er sich mit Fluggästen, oder Juana der Kioskbesitzerin unterhält und es ist gerade so, als wäre man persönlich dort und hörte ihm zu. Bücher, so unwahrscheinlich und komisch wie dieses, kann ich nicht lesen ohne zu schmunzeln und zu träumen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Hedwig aus Norderstedt am 25.07.2010 | |
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Alberto Torres Blandina hat uns mit dem Roman "Salvador und der Club der unerhörten Wünsche" ein ganz bezauberndes Stück Literatur geschenkt. Schaut man auf die Informationen über den Autor auf dem Buchcover und betrachtet sein Foto, stellt man auch sehr schnell fest, dass der junge Mann auch wohl selbst den Schalk in den Augen trägt, ebenso wie sein äußerst liebenswerter Protagonist Salvador. Salvador ist nach seiner eigenen Aussage Putzmann auf dem Flughafen, fegt seit dreißig Jahren schon die Flughafenhalle und ist zufrieden mit seinem Leben. Seine Frau Leonore ist schon seit ein paar Jahren tot und Salvador kümmert sich sowohl um die anderen Angestellten im Flughafengebäude als auch um viele Reisende. Im Stil der irischen oder arabischen Geschichtenerzähler hat er für jeden lustige, nachdenklich machende, romantische und skurrile Geschichten parat. Senorita Juana vom Kiosk, die er damit sogar in liebenswürdiger Weise umwirbt, bekommt genau so ihre auf sie persönlich zugeschnittenen Geschichten von ihm, wie der Aussteiger, der nach Indien fliegen will und bei dem Salvador auch nicht vor einem liebevollen Verkupplungsversuch mit einer netten Stewardess zurückschreckt. Denn Savador kennt und liebt eben das Leben, die Liebe, die Menschen und die Phantasie und ist der festen Ansicht, ein Flughafen ist eine Art Zwischenstation, ein Niemandsland, wo einfach alles möglich ist. Schließlich gibt es dort einfach alles: Menschen, die gerade im Aufbruch in ein neues Leben oder auch nur ein anderes Land sind - und seien wir doch mal ehrlich: dass es Japan gar nicht wirklich gibt, fotografierende japanische Gruppen und Sushi lediglich ein Werbegag sind - vermuteten wir das nicht alle schon? Egal, ob Menschen also im Flughafenterminal ankommen oder auf ihren Abflug warten, Salvador mit seinem Besen ist der bodenständige Teil, der mit viel Humor und Witz und seiner lebenslangen Erfahrung und Menschenkenntnis seine Gedanken fliegen läßt und jeden dabei mitnimmt, der ihm zuhört. Denn wie er selbst sagt: (Zitat) "Ganz einfach. Reiseziele sind wie Frisuren, Schuhe ... oder Ehepartner. Wir suchen uns die aus, die am besten zu uns passen." (Zitatende). Dieses Buch nimmt man in die Hand, taucht ein in die vielen herzerfrischenden Episoden, genießt es in einem Rutsch und fühlt sich wunderbar unterhalten und reich beschenkt von diesem ideenreichen Autor. Hoffentlich schreibt er noch viele solcher Kleinode der Literatur. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von sabine am 19.07.2010 | |
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Salvador ist ein Putzmann im Flughafengebäude und er beobachtet die Menschen. Er spricht sie an und unterhält sich mit ihnen. Er errät ihre Reiseziele und erzählt von den fremden Orten, als wäre er bereits dort gewesen. Er erzählt ihnen seine Geschichten und die Geschichten von anderen Reisenden. Salvador erzählt in der Ich-Form, als würde er direkt mit dir reden. Die Antworten und Reaktionen des Gegenübers gehen aus seinem Monolog hervor. Dieses Büchlein ist kein Roman im eigentlichen Sinn sondern eher aneinander gereihte Kurzgeschichten. Allerdings wird oft eine Geschichte unterbrochen und dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen. Manchmal fehlte mir einfach das Ende bei einer Erzählung, man denkt sich: da muss doch noch etwas kommen. Am besten gefallen hat mir die Story über Japan und überhaupt nicht die über Eduardo, die mir doch zu absurd vorkam. Trotzdem ist es aber ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich sehr flüssig weglesen lässt. Für eine Flugreise absolut geeignet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 24.05.2010 | |
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Tag ein, Tag aus, ist Salvador auf dem Flughafen anzutreffen. Er arbeitet für die Reinigungsfirma. Seinen Job macht er ordentlich, aber noch lieber unterhält der die Fluggäste oder das Flughafenpersonal mit seinen Anekdoten, die er im Laufe seiner Berufsjahre in seinen Erinnerungen angesammelt hat. Und da erfährt man schon mal vom Club der unerhörten Wünsche, oder dass es Japan in Wirklichkeit far nicht gibt. Mal kurzweilig, mal als Fortsetzungsgeschichte begegnen uns die unterschiedlichsten Menschen und ihre Erlebnisse. Der Autor legt hier tolle Geschichten in seinem Episodenroman vor. Manche sind sehr kurz, einige tauchen als Fortsetzung wieder auf, manche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Der Schreibstil des Autors ist sehr eigenwillig. Zum Teil liest sich das Buch sehr flüssig, aber wenn Salvador bei seinen Erzählungen ins Poetische, fast schon ins Philosophische abgleitet, dann hatte ich manchmal Schwierigkeiten, der Geschichte noch zu folgen. Hier ist es leider manchmal zu viel des Guten. Ansonsten sind die Geschichten sehr spannend. Eigentlich ist das Buch dazu geeignet, an einem Stück gelesen zu werden. Aber ich habe festgestellt, dass es noch mehr Spaß macht, nach jedem Kapitel eine kleine Pause einzulegen. So hat man wirklich das Gefühl, dass jede Geschichte einer anderen Person erzählt wird. Fazit: ein nettes, unterhaltsames Buch, dass man am besten beim Warten auf dem Flughafen (wahlweise auch auf dem Bahnhof) liest. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Prinzessin_Brambilla am 23.05.2010 | |
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"Würden Sie mal kurz die Füße heben, damit ich hier kehren kann?" Selten hat mich bereits der erste Satz von der Qualität eines gesamten Buches überzeugt. Es kitzelt in den Zehen, man möchte die Beine tatsächlich in die Luft strecken - und befindet sich sogleich mitten in der Geschichte, auf einem Flughafen, wo wildes Treiben herrscht, ein ständiges Kommen und Gehen. In diesem Gewühl und Getümmel trifft man auf die einzige Konstante, den Ruhepol des Flughafens: Salvador Fuensanta. Salvador ist ein Erzähler, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Den Leser erwartet ein einziger Dialog in wörtlicher Rede, von dem aber nur die Worte des alten Putzmannes verfolgt werden können. Dies mag anfangs etwas ungewohnt sein, jedoch schlüpft man schnell in die Rolle der wartenden Fluggäste, die sich von Salvadors Geschichten verzaubern lassen, die so fesselnd und faszinierend sind, dass man sie am liebsten glauben würde. Dabei entpuppt sich die Reinigungskraft als eine sehr kluge und belesene Figur, die für die Reisenden oft wertvolle Ratschäge und kleine Weisheiten parat hat ("Auszeiten sind wichtig im Leben, zum Nachdenken, Lesen, oder um mit fremden Leuten über das Wetter zu reden. Vor lauter Stress vergessen wir, ein paar Minuten dem Nichtstun zu widmen. Es wäre schon eigenartig, wenn man in seinen Kalender schriebe Dienstag 15 bis 16 Uhr: nichts tun."). Salvador hat Freude an seinem Beruf und strahlt, obwohl er schon einige Verluste in seinem Leben verbüßen musste, einen unermüdlichen Optimismus aus. Je mehr man von seinen Geschichten liest, desto wahrscheinlicher kommt es einem vor, dass die Welt genau so ist, wie er sie sieht. Plötzlich erscheint es auch seltsam, dass sich in anderen Büchern die Seitenzahlen unten befinden - gehören sie doch wie bei "Salvador und der Club der unerhörten Wünsche" an die Seitenränder. Das Romandebüt von Alberto Torres Blandina ist ein wahrer literarischer Leckerbissen. Man kann ihn verschlingen, oder in kleinen Häppchen zu sich nehmen. In jedem Fall ist es ein wahrer Genuss! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Luckydl am 20.05.2010 | |
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Unerhoerte Wuensche? Mein Wunsch ist erfüllt worden! Ich halte den ersten Roman des Schriftstellers Alberto Torres Blandina "Salvador und der Club der unerhörten Wünsche" in meinen Händen. Es ist ein bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltetes Buch über 220 Seiten. Die Schrift, die Farbe, das Papier, die besondere Anordnung der Seitenzahlen, das Lesezeichen und die Coverzeichnung - Salvador, der Ruhe und einen gewissen Zauber ausstrahlt und ein Flugzeug, das Fernweh weckt - machen das Werk zu etwas Besonderem. Gut eingestimmt, beginne ich zu lesen und eine gewisse Begeisterung hat mich schon nach wenigen Seiten erfaßt. Die Erzählung ist in einer sehr angenehmen anspruchsvollen Wortwahl gehalten. Alberto Torres Blandina hat mit seiner Hauptfigur Salvador einen liebenswerten, fröhlichen und klugen Philosophen mit einem gütigen Herzen geschaffen, den man gerne zum Freund oder Berater hätte. Salvador erzählt seine Erlebnisse in kleinen lustigen oder spannenden aber immer zum Nachdenken anregenden Fortsetzungsgeschichten, die gespickt sind mit brauchbaren Lebensweisheiten. Er besitzt eine gute Beobachtungsgabe und viel Feingefühl und ein wichtiger Lebensgedanke prägt seine Einstellung ! "Wenn wir in die Köpfe anderer Menschen schlüpfen könnten, wären wir überrascht, wie wenig anders es dort ist. Erkenne dich selbst, und du kennst alle anderen (Seite 8). Alberto Torres Blandina ist mit seinem Erstlingswerk ein hervorragender humorvoller und geistreicher Roman gelungen. Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich auf weitere Romane. Fazit: SEHR LESENSWERT. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von mafaldita aus Salzburg am 01.05.2010 | |
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Ein Roman der die uralte Kulturtechnik des Geschichtenerzählens dazu verwendet dem Leser das „Biotop“ , den Lebensraum, Flughafen näherzubringen. Salvador Fuensanta kehrt schon seit Jahren den Boden des Flughafens. Er hat eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und hoch entwickelte Menschenkenntniss. Er lässt sich vom Alltagsstress nicht einfangen, erledigt seine Arbeit gewissenhaft, gönnt sich aber auch Pausen um mit seiner Freundin Juana, der Verkäuferin am Kiosk, oder den Kellnern in der Cafeteria zu plaudern oder den wartenden Passagieren Geschichten zu erzählen, die diese oft so beeindrucken, dass sie gar nicht mehr wegfliegen möchten. Salvador ist immer da, während für die meisten anderen der Flughafen nur ein sehr flüchtiges Erlebnis ein Durchgangsort ist. Salvador sieht Zusammenhänge, verfolgt Lebenswege über längere Zeiträume und stellt Selbstverständliches, Alltägliches in Frage. Das Buch konfrontiert den Leser mit der Frage, ob die Wirklichkeit so ist wie wir sie wahrnehmen oder ob es da doch noch unsichtbare Zusammenhänge, Erklärungen für Zufälle oder eben etwas gibt wofür es sich lohnt genauer hinzusehen und das Leben vielleicht langsamer aber intensiver zu leben. Gibt es den „Club der unerhörten Wünsche“, Japan oder eine Internetseite auf der man Gefälligkeiten austauschen kann wirklich? Absurd diese Ideen, oder doch nicht? Obwohl das Buch eine Übersetzung ist, fällt auch auf Deutsch auf, dass der Autorsich sehr direkt an den Leser wendet, das Geschriebene wirkt eher wie ein Gespräch und man ist sich nicht immer sicher ob Salvador nun mit einen Fluggast plaudert oder gar mit dem Leser selbst. Die vielen kleinen Geschichten fügen sich perfekt zu einem Roman zusammen und so entsteht ein Lesegenuss. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 01.05.2010 |
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Salvador, ein freundlicher und überaus sympathischer älterer Mann, nutzt seine Arbeit als Putzmann am Flughafen, um Passagieren und anderen Mitarbeitern seine Geschichten zu erzählen. Es ist Unglaubliches was er zu berichten hat, doch nicht unglaublich genug als dass es auch wahr sein könnte. 'Der Club der unerhörten Wünsche' beispielsweise, in dem fast jeder Mitglied zu sein scheint. Und plötzlich scheinen sich so viele Dinge zu erklären, über die man noch vor kurzem immer wieder gerätselt hat... Oder die Geschichte mit der Gefälligkeitenbörse. Wieso sollte die nicht möglich sein: Man erledigt für jemanden einen Gefallen und bekommt dafür einen erfüllt, egal wie abstrus er auch sein mag. Japan ist nur eine Marketingerfindung? Wer weiss... Ein Land mit einem Nationalsport, in 'dem sich zwei Fettwänste im Tanga gegenseitig herumschubsen', einem Nationalessen aus rohem Fisch, der mit Stäbchen zu essen ist und einer Sprache mit drei Alphabeten. Sowas kann doch nur eine Erfindung sein. 19 Geschichten. teilweise aus mehreren Teilen bestehend, erzählt Salvador, immer an der Grenze zwischen Realität und Phantasie balancierend. Immer wieder ertappte ich mich bei der Überlegung: Vielleicht stimmt es ja doch??? Sooo unwahrscheinlich ist nun doch nicht... Auch der Schluss der Erzählungen lässt genug Raum für eigene Gedankenbilder. Entweder fehlt er ganz oder es endet mit Vermutungen. Ein schönes, einfallsreiches aber auch phantasieanregendes Buch! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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