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Bewertung von dorli aus Berlin am 13.05.2013 |
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Niceville. Ein Städtchen im Süden der USA. Doch von Kleinstadtidylle keine Spur. Denn in Niceville geschehen merkwürdige Dinge. Die ungewöhnlich hohe Zahl an vermissten Personen steigt mit dem spurlosen Verschwinden des kleinen Rainey Teague. Aber Rainey taucht nach einigen Tagen wieder auf. Er wird in einer von außen unversehrten alten Gruft gefunden. Kaum befreit, fällt der Junge ins Koma. Nicht nur dieser Fall gibt Detective Nick Kavanaugh Rätsel auf, auch ein Bankraub hält den Polizisten in Atem. Eine große Menge Bargeld und eine CD mit geheimen Daten wurden gestohlen, bei der Verfolgung der flüchtigen Räuber wurden mehrere Menschen gezielt erschossen. Weitere unerklärliche Ereignisse folgen, wieder verschwinden Einwohner… Carsten Stroud versteht es hervorragend, den Leser einzufangen und eine gruselige Stimmung aufzubauen. Man wird direkt in das mysteriöse Geschehen hineinkatapultiert und erlebt dann im schnellen Wechsel einige mehr oder weniger voneinander unabhängige Handlungsstränge, die mit einer wahren Flut an Akteuren daherkommen und deswegen zunächst einmal für leichte Verwirrung bei mir gesorgt haben. Nachdem ungefähr das erste Drittel des Buches geschafft war, hatte ich aber einen guten Überblick über das ganze Personal und die Geschichte war einfach nur noch spannend. Die Handlung ist durchweg rasant. Viele Geheimnisse ranken sich um verschwundene Mitbürger, eine uralte Familienfehde zwischen den Gründerfamilien der Stadt und dem Crater Sink, einem mit schwarzen Wasser gefüllten Loch auf einem Felsen hoch über Niceville. Bei der einen oder anderen unerklärlichen Szene habe ich mich gefragt, ob ich es mit lebendigen Menschen oder herumgeisternden Toten zu tun hatte. In vielen Kapiteln geht es auch recht amerikanisch zu – örtliche und überregionale Polizeibehörden sind allgegenwärtig, Waffen werden ausführlich beschrieben, die Schurken schießen wild um sich, es gibt reichlich knallharte Action. Mir hat dieser Mix aus Thriller und Mystery sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von buchleserin aus Deutschland am 22.04.2013 | |
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Niceville ist eine idyllische und altmodische Kleinstadt im Süden der USA. Eines Tages verschwindet der kleine Rainey Teague plötzlich und wird zehn Tage später in einer Gruft wieder gefunden. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh ermittelt in diesem Fall. Ein Jahr später überfallen Merle Zane und Charlie Danziger eine Bank und erbeuten zweieinhalb Millionen Dollar. Später schießen sie aufeinander und beide überleben schwer verletzt. Die Ereignisse überschlagen sich in Niceville. Es verschwinden weitere Menschen aus Niceville und es sind alles Mitglieder der Gründerfamilien. Rainey Teague liegt noch immer im Koma. Und dann gibt es da noch dieses mit schwarzem Wasser gefüllte Loch auf dem Felsen über der Stadt… Das Cover macht einen düsteren mysteriösen Eindruck und der Buchschnitt ist sehr auffällig gestaltet mit den schwarzen Krähen. Die Idee finde ich richtig gut und passt auch zum Roman. Den Anfang der Geschichte mit dem Verschwinden des Jungen fand ich sehr spannend. Die nachfolgenden Kapitel empfand ich dann als ziemlich verwirrend. Der ständige Perspektivenwechsel, die Vielzahl der Namen und die unterschiedlichen Geschichten haben mich zunächst gestört und ich habe den Zusammenhang nicht ganz verstanden. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die verschiedenen Handlungsstränge fand ich einfach nur verwirrend. Nach und nach konnte ich dann aber doch einiges zuordnen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und der Roman ist spannend geschrieben. Die Kapitel sind kurz gehalten, doch der ständige Perspektivenwechsel hat den Lesefluss ziemlich gestört. Nach und nach habe ich die Zusammenhänge verstanden und die Geschichte ist auch richtig spannend, doch zum Schluss bleiben noch einige Fragen offen. Am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe aus dem 2. Teil, die gleich an die Geschichte anschließt. Da es also noch Fortsetzungen zu diesem Roman gibt, geht es dort weiter und offene Fragen werden evtl. dort geklärt. „Niceville“ ist der erste Teil eines spannenden Mysterythrillers. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Gurke aus Berlin am 15.03.2012 | |
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Fort wie der Schnee vom vergangenen Jahr.. ..so sind viele Bewohner von Niceville über die Jahre hinweg einfach spurlos verschwunden. Das jüngste Opfer der Stadt ist der elfjährige Rainey, der nach der Schule nicht Zuhause ankommt und damit die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt. Das Video einer Überwachungskamera aus einer Pfandleihe zeigt, dass der Junge bei dem Blick in einen ausgestellten und sehr alten Spiegel plötzlich weg ist. Kurz darauf wird der Gesuchte in einer seit Jahrzehnten versperrten Familiengruft aufgespürt, um danach völlig verstört in ein Koma zu fallen. Ist das ein makaberer Scherz oder treibt eine höhere Macht in dem kleinen Ort ihr Unwesen? Schon die Ureinwohner von Niceville hatten darüber eine klare Meinung, denn die Felswand Tallulah's Wall lässt die Stadt in ihrem bedrohlichen Schatten versinken und dort oben wacht zudem, wie ein stummer Zeuge, ein tiefes Wasserloch, der Crater Sink, über den Bewohnern und verbreitet selbst bei gestandenen Männern ein mulmiges Gefühl. Als dann auch noch die alte Miss Cotton, sowie ihr Gärtner gesucht werden, die wie Raineys Eltern zu den Gründerfamilien gehören, ist die Aufregung perfekt. Da wird es beinahe nebensächlich, dass Bankräuber über zwei Millionen Dollar bei einem Überfall erbeutet haben und seitdem auf der Flucht sind. Denn die Polizei ist maßlos überfordert und hat außerdem mit Spitzeln in den eigenen Reihen zu kämpfen. Von Mister Bocks perfidem Racheplan nach einem misslungenen Rechtsstreit ahnt zu dem Zeitpunkt niemand etwas. Ausgehend von dem Klappentext und einer begeisterten Leser-Meinung stand dieser Thriller ganz oben auf meiner Wunschliste und damit waren meine Erwartungen natürlich riesig und die Hoffnung auf ein Horror-Buch, welches selbst Stephen King und seine Kollegen erblassen lässt, enorm. Doch leider wurde meine Begeisterung schon auf den ersten hundert Seiten gedämpft, da durch insgesamt drei verschiedene Handlungsstränge entsprechend viele Charaktere vorgestellt wurden, deren Zusammenhang aber für mich in keiner Weise ersichtlich war und damit etwas konfus wirkte. Für meinen Geschmack waren das eindeutig zu viele Handlungsstränge, besonders der Banküberfall nimmt zu viel Raum in diesem Thriller ein und ist im Mittelteil übermächtig, der die Gruselstimmung damit im Keim erstickt. Für einen soliden, amerikanische Kriminalroman wäre dieser besagte Plot vollkommen zufriedenstellend gewesen, doch dem „Geisterdorf“ wird es nicht gerecht und einige Szenen hätten dabei ohne weiteres gekürzt und dem unheimlichen Crater Sink dafür den Vortritt geben können. Wenn man allerdings weiß, dass der Autor noch zwei Folgebände in Planung hat, erklärt das vielleicht, warum er noch nicht sein ganzes Potenzial für das gar nicht so nette Niceville verbraucht hat und eventuell einen Rahmen für die zukünftigen Ereignisse aufbauen musste. Dass der Autor als Schreckenssymbol eine Spiegel- bzw. Glasfäche gewählt hat, war wiederum fantastisch. Immer und überall sind wir umgeben von Fenstern oder Spiegeln und damit auch permanent in Gefahr, was die theoretische Angriffsfläche des „Wesens“ ins Unendliche steigen lässt und eine optische Täuschung auf einer Scheibe nun eine neue Bedeutung bekommt. ;-) Der Protagonist Nick Kavanaugh, ehemaliges Kriegsidol und Ermittler in diesem Fall, ist genauso vielschichtig wie der Rest der Geschichte und verdient mit Recht das Prädikat „Held“, wenn nicht seine traumatische Angst vor Muslimen in Burkas wäre, die ihn unaufhörlich begleitet. Bis auf diese Schwäche wissen wir aber noch kaum etwas über den Herrn in Uniform und mir fiel es schwer Sympathie mit ihm aufzubauen, da er wie ein verschlossenes Buch seine Gedanken verbirgt. Bei meiner nicht ganz so begeisterten Rezension bleibt da natürlich die Frage, ob ich die Nachfolger lesen möchte und da muss ich trotz Kritik einfach bejahen, denn dieser kleine Flecken Erde verbirgt ein Geheimnis, welches Carsten Stroud noch nicht verraten wollte. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 11.03.2012 |
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Inhalt: In Niceville verschwindet ein kleiner Junge wie durch Zauberhand einfach, während er ein Schaufenster betrachtet. Dieses Ereignis scheint eine Spirale der Gewalt und der mysteriösen Vorkommnisse in dem kleinen idyllischen Flecken Erde im Süden der USA zu sein. Einige Zeit später taucht eben jener Junge, Rainey Teague, in einer Gruft auf. Doch diese Gruft war versiegelt und die Fragen, wie er nun in diese Gruft kam, wo er in der Zwischenzeit war, können nicht geklärt werden. Denn der 11jährige liegt zunächst im Koma. Noch mehr Menschen verschwinden, eine Bande begeht einen unglaublichen Raub und alles scheint mit irgendetwas in der Vergangenheit, irgendeinem Ereignis aus Gründerzeiten zusammen zu hängen. Denn alle, die irgendwie beteiligt sind, stammen eben aus den 4 Gründerfamilien. Und da wäre noch ein See in der Umgebung, Crater Sink, ein schwarzer See, wo den Legenden nach „etwas“ hausen soll. Allein die Krähen scheinen genau zu wissen, was vor sicht geht, denn sie sind immer da… Meine Meinung: King-a-like vom Feinsten! Zunächst muss ich sagen, dass ich nicht erhofft habe, so ein tolles Buch lesen zu dürfen. Aber ich bin ja immer offen für unbekannte Autoren, unbekannte Geschichten. Und die Geschichte rund um Niceville hat mir ein Leuchten aufs Gesicht gezaubert. Als alter Stephen-King-Fan durch und durch war ich gleich begeistert von der Art und Weise, wie in einem wunderschönen Idyll, was einem sehr deutlich vor Augen geführt wird, mit einem Knall das Böse einschlägt. Da verschwindet dieser kleine Junge zack! einfach, während er ein Schaufenster betrachtet, da wird ein brutaler Raubüberfall begangen, Menschen sterben ebenso brutal und der Leser ist live dabei, steht quasi neben dem Scharfschützen und weiß auch als erstes, wer dahinter steckt. Der Leser ist auch dabei, als die merkwürdigsten Dinge passieren. Eigentlich sehr rationale Menschen komische Erscheinungen sehen, an ihrem Geisteszustand zweifeln. Und alles immer in der schönsten Umgebung, in der man liebend gern Urlaub machen würde zum Beispiel. So wie ich es von Stephen King gewohnt bin. Deswegen fühlte ich mich in diesem Buch wirklich sehr zuhause und habe es verschlungen! Einiges wird auch jetzt schon ge- und erklärt, allerdings bleiben auch etliche Fragen offen. Von daher kann man darauf bauen, dass in den Folgebänden, auf die wir leider noch einige Zeit warten müssen, etliches aufgeklärt wird und wir die Geschichte rund um Niceville noch besser verstehen. Ich werde auf jeden Fall dabei sein! Fazit: Niceville – Dieser Name einer kleinen Stadt, in der das Böse das Regiment übernommen hat, ist auch der Name eines Fortsetzungsromans, der eindeutig Leute anspricht, die z.B. Stephen Kings „Needful Things – in einer kleinen Stadt“ auch so sehr lieben und verschlungen haben, wie ich. Und genau diesen Leuten würde ich diese total abgedrehte, aber durchaus handwerklich in meinen Augen spitzenmäßig ausgearbeitete Story empfehlen. Ich kann da nur sagen: Bitte mehr davon! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Nicecat aus Dinslaken am 16.02.2012 | |
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Der Einstieg in Niceville fiel mir ziemlich schwer. Sehr viele Handelungen und Charaktere stürzen auf den Leser ein. Zeitweilig hatte ich das Gefühl die Orientierung zu verlieren. Im Verlauf der 506 Seiten nimmt die Spannung immer mehr zu und entführt einen in die dunkelen Geheimnisse von Niceville. Zwar mindern diese Handelungsprunge die die Geschichte imer wieder macht den Lesegenuss ein wenig aber trotzdem ist es eine lohnenswerte Geschichte die noch genügend Geheimisse für eine Fortsetzung birgt Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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