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Bewertung von sabatayn76 am 30.12.2012 |
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Über schwierige Kindheiten und geheimnisvolle Briefe Inhalt: Magnus Kjellner ist seit drei Monaten verschwunden, von ihm fehlt jede Spur. Während die Polizei versucht, sein Verschwinden aufzuklären, erhält Christian Thydell - Magnus' Freund, dessen erstes Buch gerade gefeiert wird - seltsame Drohbriefe. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Magnus' Verschwinden und den Drohbriefen? Mein Eindruck: Ich habe bereits zwei der Vorgängerromane gelesen und habe auch an der Lektüre von 'Meerjungfrau' viel Spaß gehabt. Der Kriminalroman liest sich sehr flüssig, ist stets spannend und fesselnd, lebt vor allem von den sympathischen Hauptprotagonisten. Die häufigen Szenenwechsel und die eingeschobenen Kapitel in Kursivschrift, die von einer unglücklichen Kindheit erzählen und sehr zur Spannung beitragen, haben mir gut gefallen, machen den Roman sehr abwechslungsreich und packend. Insgesamt hat mir 'Meerjungfrau' von allen bisher gelesenen Läckberg-Krimis am besten gefallen, obwohl ich auch hier (wie bei den Vorgängern) keineswegs überrascht von der Auflösung war. Leider war mir schon seit Längerem klar, wer hinter den Morden und den Briefen steckt, Läckberg gelingt es meiner Meinung nach überhaupt nicht, falsche Fährten zu legen und den Leser zu verwirren. Die Details der Auflösung waren zudem sehr enttäuschend, denn Läckberg zeigt wenig Kenntnisse über psychiatrische Diagnosen und scheint hier alles andere als gut recherchiert zu haben. Mein Resümee: Spannender Fall mit großem Cliffhanger, allerdings Defizite in der Recherche und sehr vorhersehbar. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 25.12.2012 |
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“Meerjungfrau” ist der 6. Band der Falck-Hedström-Krimi-Reihe. Dieses war mein erstes Buch aus besagter Reihe und ich hatte so meine Schwierigkeiten damit. Wenn man die Name der Figuren noch nicht aus den vorherigen Geschichten kennt, wird man auf den ersten Seiten damit erschlagen. Ich musste immer wieder zurückblättern um nachzugucken, ob ich diese Person nun schon kennengelernt habe oder ob es sich um einen neuen Charakter handelt. Ich mag zwar auch keine Reihen, wo der Inhalt der vorherigen Bände widergekäut wird, aber so ein paar Hilfestellungen wären schon wünschenswert gewesen. Das Markenzeichen des Romans sind wohl die kurzen Szenen bzw. die Sprünge zwischen den Charakteren. Wir befinden uns immer nur ein paar Seiten lang an einem Ort und werden dann wieder aus dem Geschehen in ein anderes gerissen. Das sorgt zwar für eine gewisse Dynamik im Erzählstil, ist aber auf den ersten 100-150 Seiten einfach nur mühsam. Die Spannung lässt leider auch sehr lange auf sich warten. Auf den ersten 200 Seiten habe ich mehrmals überlegt das Buch abzubrechen und allein meine Neugier hat mich weiterlesen lassen, weil es immer wieder um ein Geheimnis aus der Vergangenheit geht, welches peu a peu aufgedeckt wird. Die letzten 100 Seiten vergehen dafür wie im Flug und man kann das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Insgesamt 100 Seiten weniger hätten der Geschichte wohl sehr gut getan… Die Charaktere sind vielzählig, deswegen konnte ich mich nicht so richtig auf sie einlassen. Vielleicht hätte ich dafür aber auch die Vorgänger lesen müssen, um die Entwicklung mitzuerleben. Die Protagonistin Erika hat mir aber dennoch gut gefallen, weil sie sich auf ihren Instinkt verlässt und eigene Nachforschungen anstellt. Also wieder einmal ein Fall von “starke Protagonistin”, die ihren eigenen Weg geht. Insgesamt eine durchschnittliche Leistung. Die Umgebung hätte noch etwas genauer beschrieben werden können, um wirklich das nordische Feeling in mir herauf zu beschwören, aber ansonsten handelt es sich um einen Krimi, den man durchaus lesen kann. Ich persönlich werde mir die Vorgänger noch anschaffen, weil ich denke, dass in der Reihe viel Potential liegt. Wie gesagt, könnten meine negativen Anmerkungen wirklich allein nur von meinem nicht-Vorwissen herrühren. Wer nordische Krimis mag und darüber hinaus noch die Vergangenheit von einigen Charakteren erforschen möchte, liegt bei diesem Roman goldrichtig. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Lilli15 aus HC am 01.06.2012 | |
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Meerjungfrau Magnus Kjellner ist seit drei Monaten verschwunden. Die Polizei hat Keine Spur. Gleichzeitig erhält Christian Thydell, Bibliothekar und Schriftsteller, Drohbriefe. Die beiden sind Freunde und ein Zusammenhang wird vermutet. Erica Falck, auch eine Schriftstellerin und die Ehefrau von Kommissar Hedström hat sich mit Christian angefreundet. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und kommt einen lange Zeit totgeschwiegenen Geheimnis auf die Spur. Ihr gutes Gespür bringt den Fall schließlich voran. Wer mit diesem Band in die Reihe einsteigt, könnte meiner Meinung nach ein paar Probleme mit den Personen am Anfang dieses Buches bekommen, denn meist werden nur Vornamen benutzt. Allerdings tut es den Geschehnissen keinen Abbruch, die Geschichte erzeugt nach und nach mehr Spannung und regt den Leser zum Mitdenken an. Während Hedström auf der Stelle tritt und in keinster Weise vorankommt, bekommt der Leser Einblick in das dramatische Leben eines kleinen Jungen. Damit ist klar, das dies der spätere Mörder ist, aber um wen handelt es sich dabei? Ermittelt wird fast nur von Erica oder den Jurnalisten. Die Polizei hat so gar keinen Plan. Das Buch ist zügig gelesen, allerdings waren die Vorgänger um einiges besser. Aber wer die Reihe kennt, der sollte nicht darauf verzichten, auch diese Fortsetzung sich zu besorgen, denn man möchte doch wissen, wie es mit Erica und Patrick weitergeht. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 14.04.2012 |
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Schizophrenie Eine andere Überschrift kann einfach nicht gewählt werden, denn das Buch ist schizophren und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Es ist von Anfang an sehr spannend und nimmt den Leser mit in eine grausame Tat, die schon viele Jahre zurückliegt. Einige junge Männer sind involviert und möchten vergessen, aber sie können nicht, denn die Vergangenheit holt sie ein. Die Meerjungfrau ist zurück und sie lässt ihre Opfer im Ungewissen und trachtet ihnen nach ihrem Leben. Hier zeigt sich wieder - Schuld holt dich immer ein und wird nie vergessen. Die Leseprobe auf Vorablesen hatte mich mehr als fasziniert und ich hätte gerne weitergelesen. Als ich das Buch dann in meiner Bücherei vor Ort fand hätte ich am liebsten einen Luftsprung gemacht, denn dies war ein Buch, welches ich unbedingt Lesen wollte. Ich lieh es aus und konnte es kaum erwarten zu schmökern. Die verschiedenen Handlungsstränge / die verschiedenen Erzählperspektiven der verschiedenen Menschen, ihr Leben, ihr Handeln, ihr Denken, verwirrt und fügt sich dennoch nahtlos ineinander. Im Prinzip eine runde Geschichte, die irgendwann deutlich wird. Die Geschichte der Meerjungfrau lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, da ihr grausames zuteil wurde. Unmenschlich und wirklich grausam was Menschen sich gegenseitig antun. Alkohol kann nie eine Entschuldigung dafür sein, das wir ausfallend werden oder eben ganz gewaltig über die Strenge schlagen. Bis zum Schluss sind wir unsicher und das ist das, was dieses Buch so faszinierend macht. Eine Lebensgeschichte, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Schuld, die nicht vergeben werden kann, da sie sehr schwer wiegt. Auch wenn es der 6. Roman der Autorin ist, der in Fjällbacka spielt braucht man keine Vorkenntnisse, denn die Personen die in dem Ort leben werden so plastisch dargestellt, das wir meinen wir würden sie schon ewig kennen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und entführt und direkt nach Schweden in einen kleinen Ort, wo das Leben sich angenehm gestaltet und die Menschen sich untereinander sehr gut kennen. Ein Mord erschreckt dann natürlich umso mehr und hinterlässt in allen Beteiligten, den Freunden, der Familie eine bittere Erkenntnis, das eben doch nicht alles so ist wie es scheint. Hat Magnus sich selbst umgebracht, oder starb er durch eine fremde Hand? Richtig sympathisch ist mir Erica Falck, die nicht locker lässt um dem Geheimnis um den Tod von Magnus auf die Spur zu kommen. Hochschwanger versucht sie alles und gerät dabei in eine Tragödie, die sie sich so niemals gedacht hat. Sie lernt dabei auch die Meerjungfrau und ihre Familie kennen und erkennt dabei, das eben diese Person es nicht gewesen sein kann. Wer oder was steckt dann hinter den Taten bzw. der Tat? Wer löscht ein Menschenleben aus? Der Spannungsbogen ist hoch und wie schon gesagt bis fast zum Ende hin sind wir verwirrt und finden keinen Bezug zum geschehen, bis es sich dann letztendlich doch aufklärt und uns mit einem mulmigen Gefühl in unsere eigenen Gedanken, unsere eigene Schizophrenie allein lässt. Für mich war "Meerjungfrau" der erste Roman der Autorin, aber sicherlich nicht der letzte, denn ich fand den Schreibstil sehr angenehm und auch die verschiedenen Erzählperspektiven sehr interessant. Warum sollte es auch immer einfach gehen, wenn man den Leser doch erst verwirren kann, bevor man ihm dann letztendlich doch ein Ergebnis präsentiert, was ihn zufriedenstellt und alle Fragen klärt? Wieder einmal ein hochgradiger Krimi / Thriller, der vom Anfang bis zum Ende Spannung verheißt und uns mitnimmt in die menschliche Psyche. Ich bin immer wieder erstaunt, wie weit Menschen gehen und wie wenig Schuld vergeben werden kann. Selbst Schuld einzufordern ist nicht immer der richtige Weg und hier sehen wir ganz klar, das sie Menschen zerstören kann und sie immer wieder einholt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Themistokeles am 05.04.2012 | |
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Camilla Läckberg schafft es mit diesem Roman den Leser in konstante Spannung zu versetzten, denn durch die düstere Atmosphäre, die ihre Geschichte in dem kleinen Ort Fjällbacka auslöst und die für den Leser geradezu greifbar ist, wird dieser Fall ganz besonders spannend. Vier Freunde, die sich großteilig schon seit ihrer Jugend kennen, einer von ihnen gilt seit längerem als vermisst und die Polizei hat trotz intensiver Suche noch immer keine Spur. Ein weiterer veröffentlicht seinen ersten Roman, in welchem, trotz fiktivem Setting mehr von ihm und seiner Vergangenheit steckt, als viele Leser je glauben würden. Zudem erhält er eigenartige Drohbriefe und das schon seit längerer Zeit. Gerade diese Geheimnisse und das im Dunklen tappen, auch seitens der Polizei her, machen den Roman äußerst spannend, da man als Leser fast genauso wenig weiß, wie die Ermittler selbst und einem auch nur Andeutungen gegeben werden. Ebenso sind die Charaktere in diesem Abschnitt der Handlung äußerst interessant dargestellt, da man sehr viel über sie erfährt und gleichzeitig merkt, in manchen noch steckt, das verschwiegen wird. Ab dem Punkt, an dem klar wird, dass die Leiche des Verschwundenen gefunden wurde, ist das zuspitzen der Lage und die sich ausbreitende Nervosität sehr gut dargestellt. Auch wie sie daraufhin endlich zur Tat schreiten, gesprächiger werden und trotzdem die Wahrheit nur langsam aufgedeckt wird. Auch wie die Charaktere durch ihre Vergangenheit geprägt sind und wie glaubwürdig und realistisch sie durch diese wirken, ist gut gemacht, insbesondere da auch so noch kleinere Probleme und familiäre Angelegenheiten angesprochen werden, die alles realistischer wirken lassen. Genau diesen Fakt mag ich an skandinavischen Krimis sehr, dass neben dem Kriminalfall auch sehr auf die Bildung realistischer Charaktere geachtet wird und man von diesen daher auch einiges über ihr Leben außerhalb des Falls erfährt. Letztendlich kann ich jedoch auch einige der Handlungen der Protagonisten dieses Romans überhaupt nicht nachvollziehen und auch das Ende, durch seinen Charakter, da es sehr offen bleibt und einen weiteren Band zwingend notwendig macht, hat mir weniger gefallen, auch wenn der Fall wenigstens noch abgeschlossen wurde. Insgesamt hat mir an dem Buch auf jeden Fall die düstere Atmosphäre am besten gefallen, durch welche auch die Ermittlungsarbeiten und die Charakter zu etwas besonderem geworden sind. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 27.02.2012 |
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Die kleine Polizeistation in Fjällbacka ermittelt schon seit Monaten erfolglos im Falle des vermissten Magnus. Nach und nach verschwinden auch weitere Jugendfreunde von Magnus und der Kreis der Verdächtigen beginnt sich einzugrenzen. Kommissar Patrik arbeitet unter höchstem körperlichen Einsatz bis zur Erschöpfung und seine Ehefrau Erica, die kurz vor der Entbindung von Zwillingen steht, unterstützt ihn tatkräftig, da sich einige Verdächtige und Opfer aus ihrem Bekanntenkreis befinden. Meine Meinung zum Buch: Camilla Läckberg hat mich auch schon in ihren vorigen Büchern in ihren Bann gezogen, aber dieses Buch war aufgrund der düsteren Atmosphäre noch fesselnder. Die bereits bekannten Charaktere wie Erica, ihr Mann Patrick und ihre gemeinsame Tochter Maja sowie Ericas Schwester Anna fand ich sehr sympathisch und authentisch beschrieben, ich hatte nahezu schon das Gefühl, sie allesamt persönlich zu kennen. Allerdings hat mir die Darstellung von Mellberg, dem Dienststellenleiter, der während der Dienstzeit nur schläft und von den Ermittlungsfällen nichts mitbekommt, sondern nur den Kollegen im Wege steht, nicht so gut gefallen. Es wirkte schon zu überzogen und etwas unglaubwürdig. Gut gelungen fand ich die Kombination aus Inputs der laufenden Ermittlungen von Patrik und gleichzeitig die persönliche Involviertheit von Erica und ihre beharrliche Neugier, mit der sie aus den Menschen gewisse Informationen einfacher herauslocken konnte, als die Polizei durch ihre Ermittlungen. In diesem Krimi nahmen die familiären und persönlichen Geschichten der Personen sogar einen größeren Stellenwert ein als die Aufklärung des Mordfalles. Die Schriftstellerei ist wie immer auch ein Thema in Camilla Läckbergs Büchern. Dieses Mal schreibt nicht Erica an einem Buch, sondern sie unterstützt ihren Bekannten Christian beim Schreiben seines Erstlingswerkes. Der Schluss des Buches hat es in sich, hier überhäufen sich die Ereignisse und vor allem der tragische, offene Schluss lässt schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. Vor allem die Ungewissheit über Patriks Gesundheitszustand und wie Erica und Anna nach der Geburt ihrer Babys mit der neuen Situation zurechtkommen werden, interessiert mich sehr. Für LeserInnen, die die Vorgänger-Bücher nicht gelesen haben, würde ich empfehlen, zumindest eines oder zwei der Vorgänger-Bücher zu lesen, da hier sehr viele altbekannte und einige neue Charaktere vorkommen und von den bereits bekannten Personen Hintergrundinformationen vorausgesetzt werden, damit das Lesen noch mehr Spaß bereitet. Titel und Cover: Das Cover finde ich optisch sehr schön gestaltet und gut gelungen, auch der kurze, prägnante Titel sagt mir persönlich sehr zu. Mein Fazit: Der offene Schluss hat mich sehr neugierig gemacht und ich warte schon sehnsüchtig auf das Erscheinen des nächsten Teiles. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 29.12.2011 | |
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Der sechste Band: Meerjungfrau von Camilla Läckberg, spielt wie immer in Fjällbacka. Da die Bänder aufeinander aufbauen, sollte man für mehr Lesevergnügen besser von vorne anfangen. Inhalt: Am Ende von Band 5 erfährt man ja bereits von Ericas Schwangerschaft, aber noch nicht das es Zwillinge sind. Christian der Bibliothekar aus dem vorherigen Band spielt diesmal eine wichtige Rolle. Er hat mit Hilfe von Erica seinen ersten Roman Die Meerjungfrau veröffentlicht. Im Zuge der Buchpräsentation kommt ans Licht, dass er seit längerem Drohbriefe erhält. Als die Leiche seines Freundes Magnus auftaucht, sieht nicht nur Patrik einen Zusammenhang zwischen den Fällen, sondern auch seine Frau. Und die beste Ablenkung von der bevorstehenden Verantwortung im Doppelpack ist die eigene Recherche. Meine Meinung: Wie auch in den Vorgängern gelingt es Camilla Läckberg von Anfang an zu fesseln. Im Wechsel erfährt man von aktuellen Ermittlungen / Geschehnissen und in kursiver Schrift von einem Jungen, der eine komplizierte Beziehung zu seiner Mutter hat. Am Ende ergibt es dann wieder das Gesamtbild der den Fall löst. Häppchenweise erfährt man immer ein Stück von den Geheimnissen der einzelnen Personen und den Hintergründen zum Mord. Erneut fasziniert mich die Tatsache, dass das Leben aller einzelnen Personen, die im Laufe der Bücher auftauchen immer noch ausbaufähig ist und man immer noch gern mehr vom Privatleben der Einzelnen liest. Der Übergang Privatleben und Ermittlung ist wie immer fließend und gut kombiniert. Am Ende kommt diesmal ein Hammer im Doppelpack, da kann man nur hoffen, dass die Fortsetzung bald folgt. Fazit: Für alle Fans von Camilla Läckberg ein Bereicherung in der Reihe um die sympathischen Fjällbacka Bewohner. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.12.2011 |
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"Meerjungfrau" ist Camilla Läckbergs sechster Krimi mit dem Ermittlerpärchen Patrik Hedström und Erica Falck. Wie schon in ihren vorangegangenen Stories schafft Läckberg es hervorragend, das sonst so verschlafene, kleine schwedische Ferienörtchen Fjällbacka durch einen düsteren Mordfall in Aufruhr zu versetzen. In einer kompakten, dichten Erzählweise berichtet sie von den Tragödien ihrer Figuren, von unerwiderter Liebe, Egoismus, Verlust und Krankheit - und insbesondere vom traurigen Schicksal eines Jungen, dessen Geschichte in immer wiederkehrenden, kurzen Rückblenden mit dem Geschehen in der Gegenwart verknüpft wird. Neben all den vielen dramatischen Ereignissen erscheint die Beziehung zwischen der mittlerweile hochschwangeren Erica Falck und ihrem Mann, dem Kommissar Patrik Hedström, wie ein beruhigend fester Fels in der Brandung. Dabei versteht es die Autorin, die Spannung während der Ermittlungen durch geschickt platzierte Cliffhanger fast durchgängig aufrecht zu erhalten. Trotz einiger weniger Längen ist „Meerjungfrau“ ein fesselnder und atmosphärisch dicht erzählter Schwedenkrimi. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 02.12.2011 |
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Erica Falck protegiert den jungen Autor Christian Thydell bei seinem Debütroman „ Die Meerjungfrau“. Kurz nach der Veröffentlichung des Buches schnellt dieses auf den Bestsellerlisten ganz nach oben und die kleine Stadt Fjällbacka hat nun neben Erica einen weiteren berühmten Autor. Doch während der Präsentation des Buches erhält Thydell Drohbriefe und Erica ahnt das hinter der Fassade des jungen Autors mehr steckt als er preisgibt, dies ist ihr unbewusst schon während der Zusammenarbeit aufgefallen. Währenddessen wird Ericas Mann, der Kommissar Patrick Hedström mit einem Vermisstenfall konfrontiert: Magnus Kjellner, liebevoller Ehemann und Vater zweier Teenager wird vermisst und wenig später ertrunken aufgefunden. Nachdem Patrick herausfindet das Magnus Christians Freund war beginnt Patrick in seinem Umfeld zu ermitteln und hat neben seinen familiären Verpflichtungen anscheinend auch große gesundheitliche Probleme. Camilla Läckberg versteht es hervorragend eine gut recherchierten Kriminalfall zu präsentieren, dessen ganze Tragweite erst viel später zu erkennen ist. Außerordentlich spannend erzählt sie eine Tragödie über menschliches Versagen, Intoleranz und Vernachlässigung. Gleichzeitig bettet sie das Leben aller Protagonisten so gut in die Story mit ein, das ich auch an deren Leben gerne teilhabe. Mir gefällt ihre Darstellung der Hauptprotagonisten, denn sie sind keinesfalls überzeichnet, im Gegenteil sind ihre Handlungen nachvollziehbar und streckenweise kann ich mich selbst wieder erkennen. Vielleicht freue ich mich deshalb immer wieder ein Buch dieser Autorin in den Händen zu halten. Es ist wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Das geht sogar so weit, dass ich jetzt schon grübele was Patrick Hedström gesundheitlich so zu schaffen macht. Soviel sei schon mal verraten, das nächste Buch erwarte ich mit Spannung denn diesmal greift Läckberg zu drastischen Mitteln: Ein offenes Ende. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von allegra am 05.11.2011 |
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In diesem Roman wendet sich Camilla Läckberg, im Gegensatz zu ihren früheren Bänden einem düstereren Stil zu, wie er für Krimis aus dem skandinavischen Raum typisch ist. Dennoch ist die Leichtigkeit aufgrund des Privatlebens des Ermittlerteams immer noch da, auch wenn diese Aspekte etwas zugunsten des eigentlichen Plots in den Hintergrund rücken. Auf zwei zeitlichen Ebenen, die im Laufe der Entwicklungen mehr und mehr zusammen finden, wird die Geschichte von vier Freunden erzählt, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Drei davon sind zusammen in Fjällbacka aufgewachsen und der Bibliothekar Christian, der soeben seinen Debütroman veröffentlichte, hat den Freundeskreis später vervollständigt. Der Titel von Christians Buch heißt „Meerjungfrau“ und es von Anfang klar, dass dieses Buch oder die Figur der Meerjungfrau in der Geschichte eine Rolle spielen wird. Das Motiv „Wasser“ wird immer wieder aufgegriffen, sei es beim Baden am Strand, dem bedrohlich dargestellten Springturm von Fjällbacka und an manchen anderen Stellen, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Aus verschiedenen Perspektiven kommt man den Hauptcharakteren auf der Opfer/Täterseite und ihren Familien schrittweise näher. Psychologisch sehr geschickt und subtil lässt Camilla Läckberg den Leser in die Psyche der Protagonisten schauen. Dazwischen sind, kursiv gedruckt, kurze Einschübe aus der Vergangenheit, die mir anfangs rätselhaft vorkamen, die aber immer mehr mit den aktuellen Geschehnissen in Verbindung traten. Ich empfand den Krimi als sehr sorgfältig konstruiert, mit viel Liebe zum Detail, was die Ausarbeitung der Personen betrifft und am Ende als Ganzes abgerundet - selbstverständlich mit einem cliffhanger ausgestattet, so dass ich jetzt schon weiß, dass ich beim nächsten Band wieder dabei sein werde. Der Roman ist aufgrund des ausgereiften Sprachstils der Autorin auf jeden Fall ein Gewinn. Inhaltlich lebt er von der Ungewissheit und der Spannung. Ich kann zukünftigen Lesern deshalb nur empfehlen, vorher nicht allzu viele ausschweifende Rezensionen zu lesen. Ich bin sicher, dass mir das Buch nicht halb so gut gefallen hätte, wenn ich die Richtung vorher gekannt hätte, die die Ermittlungen gegen Ende des Buches einschlägt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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