Kissing the Rain, 5 Audio-CDs - Brooks, Kevin

Kissing the Rain, 5 Audio-CDs

Gekürzte Lesung. 365 Min.

Kevin Brooks 

Gelesen v. Oliver Rohrbeck
Audio CD
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
2 Angebote ab € 5,25
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Kissing the Rain, 5 Audio-CDs

Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt Beleidigungen und Prügel, die er in der Schule als verachteter Außenseiter oft einsteckt, an sich abprallen wie Regen. Sein Zufluchtsort ist eine Autobahnbrücke, von der aus er den Verkehr beobachtet, sich an Lichtern und Bewegungen berauscht. Dabei wird er Zeuge eines Vorfalls, den er nicht deuten kann: Ein Wagen drängt einen anderen ab, die Fahrer halten auf dem Standstreifen, geraten in Streit, ein Mann geht zu Boden. Später werden die Ermittlungsbehörden behaupten, der Fahrer des abgedrängten Wagens habe den anderen erstochen. Moo aber hat genau gesehen, dass das nicht stimmt. Da es sich bei dem Beschuldigten um den berüchtigten Kriminellen Keith Vine handelt, den die Staatsanwaltschaft schon lange dingfest machen will, ist die Sache äußerst brisant: Was Moo gesehen hat, macht ihn zum Entlastungszeugen für Vine, doch will er das überhaupt sein?


Produktinformation

  • Verlag: Silberfisch
  • ISBN-13: 9783867426404
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3867426406
  • Best.Nr.: 23844711
  • Laufzeit: 365 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.03.2007

Wenn das Bewusstsein schreit
Der einzige Zeuge: Zwei Jugendbücher von Kevin Brooks

"Seit eh und je is' jeder Tag gleich - Eintag, Zweitag, Dreitag, Viertag, Fünftag, dann Ramschtag und Grautag." Der fünfzehnjährige Moo Nelson quält sich seit Jahren durch diese Sorte Woche. Das tranig-monotone Zusammenleben mit den Eltern, fixiert auf Essen und Fernsehen, ergänzt der immergleiche "REGEN" in der Schule: all das, was an Spott, Verachtung, Spucke und Prügel auf den 110-Kilo-Jungen niedergeht.

Jeden Nachmittag sieht Moo dann von einer Autobahnbrücke aus dem beruhigenden Fluss des Verkehrs zu. "Ich GUCK nich, um zu gucken, ich guck nich irgendwas AN. Ich guck nur runter." Auf der Brücke, der Wahlheimat seines geschundenen Ichs, entkommt er in eine Art Synkope: Mit den Schikanen und der heimischen Belanglosigkeit blendet Moo sein Bewusstsein aus. Eines Tages wird er dort Zeuge eines inszenierten Mordes, den die Polizei dem berüchtigten Kapitalverbrecher Keith Vine anhängen will, und gerät in den Würgegriff diametraler Interessen. Vines Freiheit hängt von Moos korrekter Aussage ab, die Polizei wiederum ist für ihren Coup auf seine …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In gewohnter Manier und doch ein bisschen anders hat der Jugendliteraturpreisträger Kevin Brooks seinen neuesten Thriller für Jugendliche komponiert, so Ralf Schweikart. Geblieben ist die Grundkonstellation, der Einbruch "krimineller Energie" in den Alltag eines Halbwüchsigen. In diesem Fall ist es der fünfzehnjährigen Außenseiter Moo, der in der moralischen Zwickmühle steckt, einen Gangster entlasten zu können. Ebenso geblieben ist der spannungsgeladene Plot in Kombination mit dem hinreichend bekannten Täter-Opfer Schema, das Brooks bis "knapp unterhalb der Übersättigung" ausreize. Dies zusammen mit einer Prise Moral, in Gestalt der Wahrheitsfrage, die den jugendlichen Gerechtigkeitssinn berührt, ergibt die "unverwechselbare Stimme des Autors" resümiert Schweikart. In "Kissing Rain" kommt noch eine neue, sprachliche Ebene hinzu, führt der Rezensent weiter aus: Moo, der sich unversehens im Strudel der Ereignisse wiederfindet, die seine Aussage betreffen, bricht als "kathartische Offenbarung" in einen wilden Redeerguss aus, indem sich das ganze Dilemma und die Verzweiflung der Wahrheitssuche, der Frage nach der richtigen Entscheidung, entlädt.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Ein neuer spannender Thriller des Engländers Kevin Brooks.«
Süddeutsche Zeitung 03.08.2007

In gewohnter Manier und doch ein bisschen anders hat der Jugendliteraturpreisträger Kevin Brooks seinen neuesten Thriller für Jugendliche komponiert, so Ralf Schweikart. Geblieben ist die Grundkonstellation, der Einbruch "krimineller Energie" in den Alltag eines Halbwüchsigen. In diesem Fall ist es der fünfzehnjährigen Außenseiter Moo, der in der moralischen Zwickmühle steckt, einen Gangster entlasten zu können. Ebenso geblieben ist der spannungsgeladene Plot in Kombination mit dem hinreichend bekannten Täter-Opfer Schema, das Brooks bis "knapp unterhalb der Übersättigung" ausreize. Dies zusammen mit einer Prise Moral, in Gestalt der Wahrheitsfrage, die den jugendlichen Gerechtigkeitssinn berührt, ergibt die "unverwechselbare Stimme des Autors" resümiert Schweikart. In "Kissing Rain" kommt noch eine neue, sprachliche Ebene hinzu, führt der Rezensent weiter aus: Moo, der sich unversehens im Strudel der Ereignisse wiederfindet, die seine Aussage betreffen, bricht als "kathartische Offenbarung" in einen wilden Redeerguss aus, indem sich das ganze Dilemma und die Verzweiflung der Wahrheitssuche, der Frage nach der richtigen Entscheidung, entlädt.

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Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs.
Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Buxtehuder Bullen. Für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurde er innerhalb von fünf Jahren vier Mal nominiert und hat den begehrten Preis auch schon zwei Mal erhalten.

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Kundenbewertungen zu "Kissing the Rain, 5 Audio-CDs" von "Kevin Brooks"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen   gut)
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Bewertung von Leonie aus Heidelberg am 04.05.2010   sehr gut
Es geht um den 15-jährigen Jungen Mike Nelson, der Tag für Tag von einigen Mitschülern Beleidigungen und Prügel einstecken muss. Er selber vergleicht seine Situation mit auf ihn herunterprasselnden Regen. Um in Ruhe nachdenken zu können geht er regelmäßig auf eine Brücke über der Autobahn und beobachtet von dort aus den Verkehr. Eines Tages wird er Zeuge einer Messerstecherei und seit dem geht es in seinem Leben drunter und drüber. Er weiß, dass der Angeklagte Mr. Keith Vine unschuldig ist, traut sich aber nicht, das an die Öffentlichkeit zu bringen, da er von den Ermittlungsbehörden unter Druck gesetzt wird. Sie haben etwas gegen ihn in der Hand, daher muss sich Mike entscheiden.
Ich fand das Buch sehr spannend; durch die andere Art des Schreibens wurden die Gedanken und Gefühle der Hauptperson besser hervorgehoben.

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Bewertung von erdlink aus Karlsruhe/Berlin am 13.03.2009   sehr gut
Während die meisten Leser in den Foren die spannende Story loben, finde ich diese sehr problematisch: Die Ermittlungsbehörden werden als hilflos und dumm dargestellt, weil sie dem Berufsverbrecher Vine (mit mafia-ähnlicher Struktur) nichts nachweisen können. Deshalb greifen sie selbst zu verbrecherischen Methoden: Erpressung von Zeugen, Anstiftung zur Falschaussage, eigene Falschaussagen, Strafvereitelung, Rechtsbeugung, etc., ja sie begehen gar einen Mord an einem Unschuldigen, um den Mord dem Verbrecher Vine anzuhängen. Am Ende steht ein Aufruf zur Selbstjustiz.
Solch ein Szenario Jugendlichen in demokratischen Staaten zu präsentieren, kann ich nur ablehnen. Denn das untergräbt jedes demokratische Verständnis.
Doch nun ein riesiges Aber: Der innere Monolog von Moo ist grandios geschrieben. Diese ständige Gratwanderung zwischen Naivität und klugem Durchblick; die Unfähigkeit innerhalb seiner Familie, miteinander zu sprechen; die große Differenz zwischen dem, was Moo sagt (sehr wenig) und dem, was er denkt; die greifbaren Mobbing-Situationen und wie er sich dabei fühlt und zu seiner Brücke flieht; die Schicksalsgemeinschaft zwischen Brady und Moo, die sich unter dem Druck der Ereignisse langsam zur Freundschaft entwickelt, die Ausweglosigkeit: Das alles macht dieses Buch für mich zu einem großen Jugendroman, vergleichbar mit David Klass: „Du kennst mich nicht“.

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Bewertung von Cesco am 27.09.2008   gut
Dieses Buch ist rundum ok, wobei es etwas langatmig ist und teils von der Handlung abweicht. Die Probleme sind echt gut geschildert, was aber nach mehrmaligem Wiederholungen nervt. Moo ist ein cooler Typ, der bis zum Kopf in Problemen steckt. Das Ende ist wiederum gelungen, wobei es geschmacksache ist, ob es gefällt. Denn es ist ein offenes Ende, dass man zu interpretieren hat. (Also auch klasse als Schullektüre!) Was jedoch auch stört, ist der slang in dem Buch. Zu viel des Gutem.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 21.03.2008   weniger gut
Meiner Meinung nach weicht das Buch erheblich von der eigentlichen Handlung ab. Kissing the Rain verliert mit der Zeit seine Reiz beim Lesen, weil die ganze Munition des Autors an geistreichen Kommentaren schnell verschossen wird und was übrig bleibt sind nur ein paar abgeflachte Bemerkungen und lustloses Gesülze. Keine Lektüre an der man lange festhalten möchte.

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Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • am 24.10.2008
    Kissing the Rain ist ein sehr gutes Buch! Der Autr hat nämlich den schreibstil angewant, der zur Person passt.Bei Lucas hat er z.B. einen anderen scheibstil angewant,sagen wir etwas …mehr

    (Inhalt anstößig?)

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