Feuchtgebiete, 5 Audio-CDs - Roche, Charlotte

Feuchtgebiete, 5 Audio-CDs

Gelesen von der Autorin. Ungekürzte Lesung. 334 Min.

Charlotte Roche 

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Feuchtgebiete, 5 Audio-CDs

"Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin." -- Buchmagazin

"... muss man gehört haben. Den Schlusspunkt setzt eine wunderbare Wiedergeburt durch eine Krankenhaustür. Da kann man als Hörer nur noch schreien oder kreischen - vor Begeisterung." -- Titel-Magazin

"Fazit: Peinlich, erschreckend tabulos und unheimlich witzig, ärgerlich, genial, ekelig, das Beste und Unterhaltsamste seit langem (...). Nur wer es gehört hat, darf mitreden." -- Audio Vidio Foto BILD


Produktinformation

  • ISBN-10: 3866048726
  • Best.Nr.: 23327434
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.04.2008

Da kommt Mutter Natur!
Was macht den Roman "Feuchtgebiete" so erfolgreich?

Ob Helen Behmel die Sängerin Eva Kurowski kennt? Die achtzehnjährige Helen, Ich-Erzählerin von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete", verbringt lange und schmerzhafte Tage im Krankenhaus, Tage, an denen sie zum Nichtstun verdammt ist. Aber seltsamerweise sieht Helen Behmel nicht fern, sie liest nicht, sie hört auch keine Musik. Das hat seinen Grund: Helen Behmel beschäftigt sich nur mit sich selbst, mit ihrem Körper und ihrem Intimleben. Ist Helen Behmel eine ganz normale Jugendliche? Jedenfalls ist ihre Geschichte für viele Leser so interessant, dass sich "Feuchtgebiete" innerhalb weniger Wochen mehr als vierhunderttausend Mal verkauft hat.

Allein mit der TV-Prominenz der Autorin ist das nicht zu erklären. Nein, dieser Erfolg hat viele Mütter. Zum Beispiel Mutter Natur: "Da kommt Mutter Natur / Mein Gott, wie die aussieht! / Die Beine nicht rasiert / und unterm Arm so ein dicker Strauch!" So beginnt ein Lied der Bochumer Sängerin Eva Kurowski, das Helen Behmel, die auf ihrem Krankenlager melancholisch Erinnerungen an ihre erste Intimrasur pflegt, eigentlich …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Ich benutze mein Smegma wie andere ihre Parfümflakons. Mit dem Finger kurz in die Muschi getunkt und etwas Schleim hinters Ohrläppchen getupft und verrieben. Wirkt schon beim Begrüßungsküsschen Wunder." Grimmepreisträgerin Charlotte Roche hat ihren ersten Roman geschrieben, und der Plot von "Feuchtgebiete" ist schnell erzählt: Nach einer missglückten Arschrasur liegt die 18-jährige Helen mit einer Analfissur im Krankenhaus. Sie nutzt die Tage auf der Station, um einen Plan zu schmieden, der ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen soll. Vor allem aber experimentiert sie mit allen Körperöffnungen, lebt ihre ganz eigenen Vorstellungen von Sexualität und Hygiene und irritiert damit den Krankenpfleger Robin. Hämorrhoiden, Analverkehr, Toilettenexperimente, ausgefallenere Masturbationsvarianten: Atemlos und mit schmuckloser, sehr direkter Sprache hetzt Roche von Tabu zu Tabu. Manchmal müssen Neologismen her, wenn dem Duden bei Roches Detailverliebtheit die Worte ausgehen. Für verkrustete Spermareste unterm Fingernagel etwa führt sie das Wort Sexandenkenkaubonbon ein. Doch die Schockeffekte sind keine billige Provokation - eigentlich setzt Roche mit ihrer Heldin nur um, was bereits seit '68 in Sachen Gleichberechtigung von Frauen gefordert wird. Und dann liest sich das Smegma hinterm Ohrläppchen als Plädoyer für ein positives Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität. (cs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.12.2008

Untenrum nicht ganz reinlich
Vier Bestseller 2009, denen man es nicht zugetraut hätte
Charlotte Roche: Feuchtgebiete. Roman
Erfolge haben viele Väter. Bei diesem Überraschungserfolg sind auch ein paar Mütter dabei. Eine der Mütter ist die Hygiene. Sie hat dafür gesorgt, dass das Kind sich nicht gern wäscht. Untenrum. Einer der Väter ist Comedian. Er hat dem Kind beigebracht, wie man das Prinzip Pleiten, Pech und Pannen durch alle Körperöffnungen dekliniert. Außerdem hat er eine Affäre mit der besten Freundin der Hygiene angefangen, der Peinlichkeit. Dadurch wurde das Kind ein altkluges Scheidungskind. Alles, was sein haltloses, schamloses Plappermaul über die Körperöffnungen, über das Peinliche, das Unhygienische und die Pannen beim Sex ausplauderte, diente nun nicht nur der Erheiterung des Publikums. Sondern auch seiner Erbauung. Es durfte nun über die Slapstick-Nummern der frühreifen Göre mit Duschköpfen und anderen Requisiten zugleich lachen und weinen, denn in allen diesen Verrenkungen und Pointen waren ja die Hilferufe eines traurigen Scheidungskindes nicht zu überhören, das keine Selbstverstümmelung scheuen würde, wenn es dadurch nur …

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"Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses." Roger Willemsen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Um es mal klar zu stellen: Die Rezensentin Franziska Seyboldt ist Praktikantin der taz, und ihr Einspruch gegen manche säuerliche Kritiker des Buchs hat umso mehr Autorität, als sie sich das Buch anders als die Damen und Herren Großkritiker selbst gekauft und aus eigenem Antrieb gelesen hat. Es sei möglicherweise kein großes literarisches Werk, meint die Rezensentin. Aber ursprünglich hätte es wohl auch ein Sachbuch werden sollen, weshalb die Romanhandlung als eher notdürftig drum herum gestrickte Leseerleichterung zu verstehen sei. Wichtig aber sei das Buch allemal, schreibt Seyboldt, auch mit Rekurs auf die zahlreichen Kritiker und Verächter des Buchs. Vor allem für junge Frauen im Teenagerageralter. Denn es mache Front gegen die allgegenwärtige kapitalistische Zurichtung der Frauen zum makellosen, auf die Begehren der Männer und des Marktes ausgerichteten Objekt. Aber auch für erwachsene Frauen, die längst "Freundschaft mit ihren Körperflüssigkeiten" geschlossen haben, ist das Buch der Einschätzung der Rezensentin zufolge wegen seiner Sextipps und anderer nützlicher Tabubrüche eine Bereicherung. Schon, weil es unserer sexualisierten Gesellschaft das Aseptische und auch Asexuelle ihres Sex-Konzepts vor Augen führe.

© Perlentaucher Medien GmbH

„Extrem drastisch. […] So richtig heiß wird die Story allerdings deshalb, weil es sich bei den Feuchtgebieten ihres Romans exakt um die Feuchtgebiete handelt, die Frau nun mal hat. Und Roche schreibt darüber sehr offen, sehr detailliert, sehr drastisch, ohne Scham. […] Das fällt aber auch nur deswegen auf, weil der Roman ansonsten stilistisch über alle Zweifel erhaben ist.“
KÖLNER STADT-ANZEIGER

„Charlotte Roche ist etwas fast Unmögliches gelungen. Sie versöhnt uns mit dem Beschämenden, bei dem alle Verführung anfängt. […] ‚Feuchtgebiete’ ermächtigt zum Spiel mit der individuellen Versehrtheit und ermutigt den kunstlosen Sexus, endlich erwachsen zu werden.“
FAS

Schlagfertig, witzig und charmant. […] Laut, selbstbewusst, herausfordernd. So offensiv geben sich nur wenige der jungen Autorinnen.“
STERN

„Es ist ein Buch das polarisiert. Das viele genial und manche einfach nur eklig finden.“
ZEIT MAGAZIN

„Es braucht nicht selten viele Kapitel, bis sich ein Romanheld das Herz des Lesers erobert hat. Helen Memel schafft das nach den ersten drei Sätzen. […] Sympathisch! […] Doch mit der rotzig-trotzigen Art, in der Charlotte Roche erzählt, ist „Feuchtgebiete“ nicht vulgär, sonder witzig.“
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE

„Ihr erstes Buch: Total unter der Gürtellinie. Und lustig.“
ANNABELLE

„Ein bemerkenswertes Mädchen, diese Helen.“
TAZ

„Ein schamhaarsträubendes Buch.“
PARK AVENUE

„Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses.“
ROGER WILLEMSEN

„Ernsthafte Literatur“
DIE WELT

„Charlotte Roche hat mit Helen Memel eine extreme Kunstfigur geschaffen, ein Wesen, das berührt und schockiert.“
FAZ

„Charlotte Roche hat eindeutig Talent, was das Schreiben betrifft, aber ihr Buch sollte man nicht mit vollem Magen lesen. Kurzum: Es ist gut, aber eklig.“
MYSELF

"Extrem drastisch. [...] So richtig heiß wird die Story allerdings deshalb, weil es sich bei den Feuchtgebieten ihres Romans exakt um die Feuchtgebiete handelt, die Frau nun mal hat. Und Roche schreibt darüber sehr offen, sehr detailliert, sehr drastisch, ohne Scham. [...] Das fällt aber auch nur deswegen auf, weil der Roman ansonsten stilistisch über alle Zweifel erhaben ist." KÖLNER STADT-ANZEIGER "Charlotte Roche ist etwas fast Unmögliches gelungen. Sie versöhnt uns mit dem Beschämenden, bei dem alle Verführung anfängt. [...] ,Feuchtgebiete' ermächtigt zum Spiel mit der individuellen Versehrtheit und ermutigt den kunstlosen Sexus, endlich erwachsen zu werden." FAS Schlagfertig, witzig und charmant. [...] Laut, selbstbewusst, herausfordernd. So offensiv geben sich nur wenige der jungen Autorinnen." STERN "Es ist ein Buch das polarisiert. Das viele genial und manche einfach nur eklig finden." ZEIT MAGAZIN "Es braucht nicht selten viele Kapitel, bis sich ein Romanheld das Herz des Lesers erobert hat. Helen Memel schafft das nach den ersten drei Sätzen. [...] Sympathisch! [...] Doch mit der rotzig-trotzigen Art, in der Charlotte Roche erzählt, ist "Feuchtgebiete" nicht vulgär, sonder witzig." HANNOVERSCHE ALLGEMEINE "Ihr erstes Buch: Total unter der Gürtellinie. Und lustig." ANNABELLE "Ein bemerkenswertes Mädchen, diese Helen." TAZ "Ein schamhaarsträubendes Buch." PARK AVENUE "Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses." ROGER WILLEMSEN "Ernsthafte Literatur" DIE WELT "Charlotte Roche hat mit Helen Memel eine extreme Kunstfigur geschaffen, ein Wesen, das berührt und schockiert." FAZ "Charlotte Roche hat eindeutig Talent, was das Schreiben betrifft, aber ihr Buch sollte man nicht mit vollem Magen lesen. Kurzum: Es ist gut, aber eklig." MYSELF
Charlotte Roche, 1978 in Lodon geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, "Feuchtgebiete", der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.

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Trackliste zu "Feuchtgebiete, 5 Audio-CDs"


CD 1
1 Feuchtgebiete 00:43
2 Feuchtgebiete 05:32
3 Feuchtgebiete 06:52
4 Feuchtgebiete 09:13
5 Feuchtgebiete 09:50
6 Feuchtgebiete 09:57
7 Feuchtgebiete 05:54
8 Feuchtgebiete 04:25
9 Feuchtgebiete 05:10
10 Feuchtgebiete 05:51
11 Feuchtgebiete 06:11

CD 2
1 Feuchtgebiete 08:56
2 Feuchtgebiete 15:24
3 Feuchtgebiete 08:03
4 Feuchtgebiete 11:24
5 Feuchtgebiete 11:39
6 Feuchtgebiete 06:48


Kundenbewertungen zu "Feuchtgebiete, 5 Audio-CDs" von "Charlotte Roche"

267 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.9 von 5 Sterne bei 267 Bewertungen   gut)
  ausgezeichnet
 
(82)
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Bewertung von Papst aus Bremen am 10.01.2014   sehr gut
Angstsituationen einmal klar beschrieben.

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Bewertung von Sue aus HBN am 06.10.2013   schlecht
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich das Buch nur gelesen habe, weil es mir ausgeliehen wurde. Im Nachgang tut es mir leid um die Zeit und um das Papier, was hierfür verschwendet wurde.
Den Inhalt möchte ich nicht wiedergeben - für mich schlicht niveaulos, abstoßend und ekelhaft. Das das Buch jetzt verfilmt wurde ist für mich nicht nachvollziehbar - ich werde den definitiv nicht ansehen. Leider gibt es hier nicht die Möglichkeit "0" Sterne zu vergeben - nur deshalb gibt es einen Stern.
Aber jeder hat einen anderen Geschmack und das ist bekanntlich gut so. Mehr ist dem aus meiner Sicht nicht hinzuzufügen.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 18.09.2013   gut
Über übertriebene Hygiene-Vorstellungen

Die 18-jährige Helen wartet im Maria-Hilf-Krankenhaus auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern. Vielleicht versöhnen sie sich ja doch noch, am Krankenbett ihrer Tochter. Helen liegt dort auf der Inneren Station, weil sie sich bei einer wenig erfolgreichen Intimrasur eine Analfissur zugezogen hat.
Die Zeit des Wartens vertreibt sie sich damit, die eigenen Körperregionen zu erkunden. Auch, und vor allem, diejenigen, die gemeinhin zumindest ab einem gewissen Grad tabuisiert werden.
Provokant und radikal geht Charlotte Roche bei der Beschreibung von Helens Erlebnissen und Gedanken ins Detail und sucht so ein Auge auf den hemmungsgeladenen Umgang mit dem eigenen Körper und die übertriebenen Hygienevorstellungen heutiger Frauen und Mädchen zu lenken.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.08.2013   schlecht
Beim Lesen dieses Buches könnte man k,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.
Das Buch gehört verboten ist kein Cent wert.
Kein Kommentar mehr!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bewertung von Ellena aus Bamberg am 06.06.2013   ausgezeichnet
Habe das Buch selbst noch nicht gelesen, sollte es einer Freundin mitbestellen. Sie hat das Buch innerhalb eines Tages gelesen und findet es sehr gut geschrieben, sie würde es jederzeit wieder lesen.

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Bewertung von 5678mk aus Weiden am 03.02.2013   weniger gut
In Charlotte Roches ersten Roman „Feuchtgebiete“ der 2008 im Dumont Buchverlag erschienen ist, geht es um die 18- Jährige Helen Memmel, die nach einer missglückten Intimrasur auf der proktologischen Abteilung im Krankenhaus liegt. Während ihres kurzen Aufenthalts dort, erzählt sie Details ihres Sexlebens und beschäftigt sich intensiv mit ihrem eigenen Körper. Der Roman geht in expliziter Weise mit Themen wie Ekel und Sexualität um.
Die Handlung findet im Krankenhaus statt und die erzählte Zeit beträgt ein paar Tage. Die Ich- Erzählerin möchte im Krankenhaus ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen und verletzt sich zu diesem Zweck auch selbst. Nach ihrer Operation kann sie sich nicht bewegen und muss im Krankenbett liegen bleiben, doch die Krankenschwestern kümmern sich um sie. Insbesondere der Pfleger Robin auf den Helen ein Auge geworfen hat. Sie berichtet von ihren bisherigen sexuellen Erfahrungen, Exkrementophilie, Mukophagie, Gedanken an Inzest, die von ihr angewendeten Selbstbefriedigungspraktiken und weitere Tabuthemen. Nebenbei züchtet sie Avocados, deren Kerne sie auch in ihre Masturbation einbezieht. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und nicht linear da es viele Rückblenden gibt. Das am häufigsten verwendete Stilmittel ist der Neologismus.
Der Roman wurde zum Bestseller des Jahres 2008 und mehr als 1,3 Millionen Mal verkauft; das Buch stand mehr als sieben Monate an der Spitze der Literatur-Charts. Zudem sind die Dreharbeiten des Films abgeschlossen und dieser soll 2013 in den Kinos erscheinen.
Meiner Meinung nach sorgt das Buch für Fremdschämen, da die Autorin selbst über ihr Buch sagt, dass es zu 70 % autobiografisch ist und in diesem Buch ist jede einzelne Situation anwidernd, da sie über Sachen berichtet, bei denen sich normal denkende Menschen fragen wie man auf so etwas kommt. Einem als Leser wird bei der Vorstellung einer der beschrieben Situationen einfach nur schlecht. Man sollte nicht so offen über solche Themen reden auch nicht um damit zu provozieren.

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Bewertung von Bücherwurm Nike aus Neustadt am 19.01.2013   schlecht
Ich bin jemand, der ein Buch, das er angefangen hat zu lesen, auch zu Ende liest. Selbst wenn es nicht so gut ist, wie ich es erwartet habe. Bei "Feuchtgebiete" jedoch habe ich nicht weiterlesen können. Es war so ekelerregend, dass ich nicht weiterlesen konnte. Diese Bilder, die beim Lesen im Kopfkino ablaufen - da will man nie wieder oder zumindest für lange Zeit am liebsten gar kein Sex mehr. Allein diese Textpassage mit dem Sex-Kaugummi - ich hätte spucken können.... Ich hatte dann einige Seiten überschlagen, was allerdings auch nichts gebrachte hat. Da ich dieses Buch auch nicht weiterverkaufen und damit jemand anderen mit so einem Schund "übers Ohr hauen" wollte, habe ich es beim nächsten Schrott-Julklapp hübsch eingepackt. War der absolute Lacher und ich war es los. Diejenige, die das Buch erwischt hatte, hat es dann später ins Altpapier gegeben....

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 14.12.2012   ausgezeichnet
Ein sehr gutes Buch , hat man angefangen zu lesen , kann man nicht mehr aufhören .

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Bewertung von Buechergeplauder am 12.12.2012   sehr gut
Was soll ich zu dem Buch groß sagen, ich denke wirklich jeder hat dieses Buch schon gelesen und wenn nicht, dann davon schon gehört.

Gehört davon habe ich auch schon, also musste ich es nach sehr langem Überlegen auch endlich mal lesen, "es kann doch nicht so schlimm sein, wie alle behaupten", habe ich mir dabei gedacht.

Ich habe das Buch eher lustig und humorvoll gesehen und habe es nicht all zu ernst genommen. Ehrlich gesagt hatte ich richtig viel Spaß beim Lesen und musste sehr oft lachen. Natürlich gibt es viele eklige Abschnitte, aber trotzdem finde ich das Buch sehr amüsant. Helen hat mir sogar am Ende wirklich etwas leid getan und fand das Ende sehr traurig.

Das Buch ist sehr humorvoll, meiner Meinung nach und ich denke es sollte jeder mal gelesen haben, außer natürlich, wenn man sich vor "perversen Dingen" ekelt und nichts damit am Hut haben möchte.

Buechergeplauder / http://buechergeplauder.blogspot.de/

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Bewertung von Minimaus aus Herborn am 03.03.2012   ausgezeichnet
Es sit so cool geschrieben
was mich nur gewundert hat das man ein buch so versaut schrieben kann aber es war echt suppa
und ich freu mich bald das 2te buch zulesen

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