Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs - Foer, Jonathan Safran
thumb

Jonathan Safran Foer 

Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs

Autorisierte Lesefassung. 451 Min.

Sprecher: Khoun, Alexander
Audio CD
 
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**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs

Der neue Roman von Jonathan Safran Foer nimmt dem Leser erneut den Atem mit seinem Tempo, seiner Sprachgewalt und seinem halsbrecherischen Witz. Und er lässt einen verstehen, dass manchmal nur Phantasie hilft, den Irrsinn der Welt zu ertragen.

Produktinformation


  • Verlag: ARGON VERLAG
  • ISBN-13: 9783870240127
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • Best.Nr.: 14231274
  • Laufzeit: 451 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Was eigentlich kitschig und pathetisch klingt, erzählt Jonathan Safran Foer in seinem zweiten Roman mit großem Einfühlungsvermögen und viel Tiefsinn: Der neunjährige Oskar verliert seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center. Als der altkluge Junge in den Sachen des Vaters einen rätselhaften Schlüssel findet, streift er durch die Stadt, um das Geheimnis zu ergründen und begegnet dabei New Yorkern mit ganz unterschiedlichen Schicksalen. Grandios verschränkt der 28-jährige Autor die Trauerarbeit seines kleinen Protagonisten mit dem Schicksal von Oskars Großeltern beim Bombenangriff auf Dresden im 2. Weltkrieg - ohne dabei politischen Fragwürdigkeiten und verharmlosenden Analogien zu verfallen. Verbindendes Element ist einzig das menschliche Leid, die Schicksale der Opfer, die Foer abstrahiert, mit psychologischer Tiefenschärfe und nie ohne Humor beleuchtet. Dabei nutzt er die Wucht verschiedener Erzähltraditionen, kombiniert Elemente von Schelmenroman, Großstadtporträt und Familienepos mit postmodernem Design inklusive Grafiken und Daumenkino. Doch es sind vor allem Foers leise Worte, die ungewöhnlichen, anrührenden Bilder, die "Extrem laut und unglaublich nah" zum Besten machen, was man 2005 lesen kann. (cs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.08.2005

Eloquenz auf leeren Seiten
Eheliches Romanduell in New York: Die Bücher von Nicole Krauss und Jonathan Safran Foer

NEW YORK, Anfang August

Altbewährte Eheleute sind dafür bekannt, in der noch nichtolympischen Sportart des Synchrondenkens keine Konkurrenz fürchten zu müssen. Bevor der oder die eine noch richtig zum Anlauf ansetzt, hat der oder die andere den Satz schon zu Ende gedacht. Jüngere Paare, naturgemäß nicht derart durchtrainiert, haben dagegen keine Chance. Wie allen Regeln fehlen aber auch dieser nicht die Ausnahmen. Ein besonders eindrucksvolles Exemplar halten nun die beiden gefeierten amerikanischen Jungschriftsteller Nicole Krauss und Jonathan Safran Foer parat. Ihre Verehelichung hat sich außerordentlich rasch nicht nur in diesem oder jenem koproduzierten Satz niedergeschlagen, sondern gleich in zwei Romanen, die, obwohl noch brav nach Autor und Autorin getrennt, aus ein und derselben Feder stammen könnten.

Dabei ist das neue Traumpaar des literarischen Amerika subtil genug, nicht auch schon im Plot nach Kongruenz zu streben. Foers "Extremely Loud and Incredibly Close" (Extrem laut und unglaublich nah) gehört zu …

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"Ein Geniestreich." Die Zeit"Atemberaubend!" Süddeutsche Zeitung.

Der junge Autor Jonathan Safran Foer ist ein Akrobat des Geschichtenerzählens, aber viel wichtiger ist, dass er seine Themen und Figuren liebt. Er wird Sie begeistern und er wird Ihnen das Herz brechen." Joyce Carol Oates"

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.09.2005

Kommunikation auf allen Kanälen
„Extrem laut und unglaublich nah” heißt sein neuer Roman: Mit Jonathan Safran Foer auf Deutschlandtour
Es gibt ein Homevideo von Jonathan Safran Foer. Er dürfte damals vielleicht acht, neun Jahre alt gewesen sein. Seine Ohren, wie sich das für diese Altersstufe gehört, stehen noch ein wenig ab. Er trägt eine Brille mit ziemlich großen Gläsern, deren Bügel ganz ums Ohr führen, um bei spontanen Bewegungsanfällen nicht vom Kopf zu fallen. Er hat einen schwarzen Anzug an, dazu ein weißes Hemd und eine elegante Fliege. Er ist nämlich Pianist. Seine Hände ruhen auf den Tasten des Klaviers, sein Blick gilt der Kamera. Er ist, das merkt man sofort, ein Medienprofi. Es gibt kein Fremdeln vor der Kamera.
Wie ein geborener Entertainer mit höherem Bildungsauftrag erklärt er: „Ziel meines Projektes ist es, den Menschen das Klavierspielen beizubringen. Fangen wir von vorne an. Allegro steht über diesem Musikstück. Das meint, sie sollen es beschwingt und fröhlich angehen. Schauen Sie sich jetzt bitte genau die Noten der rechten Hand an.” Er spielt sie, immerzu zwischen verschmitztem Lächeln und würdevoller …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Anhänger der realistischen Literatur sollten den zweiten Roman von Jonathan Safran Foer lieber gleich wieder aus der Hand legen, meint Rezensent Georg Diez. Denn Foer beschwört in bekannter Manier nicht nur den Schrecken des 11. September, sondern den "der gesamten Welt", und präsentiert ihn in der Sprache eines kleinen Jungen. Dieser hat seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers verloren und kämpft nun gegen die "große Tragödie seines Lebens". Das Schicksal des Jungen vernetzt der Autor mit zahlreichen anderen Geschichten vom Suchen - das Hauptmotiv, wie der Rezensent herausfindet. In seiner "kindlichen" Lust am Sammeln von Begebenheiten und Eindrücken liege die Schönheit, aber auch "ein Teil der Probleme". Gelegentlich wirken die Menschen und Schicksale nämlich wie "ausgedachte Wesen". Dafür aber findet die Sprache Foers - von Übersetzer Henning Ahrens "flüssig" übertragen - die volle Zustimmung des Kritikers. Die "Lust an Dialogen" und die Freude an der "krummen" Sprache machen Foers neues Buch zu einer "brillanten" Erzählung, die "so sentimental ist, wie unsere Zeit es verlangt."

© Perlentaucher Medien GmbH

"Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt all unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend. Eine ungewöhnliche Leistung." Salman Rushdie

"Jonathan Safran Foer ist eine ungewöhnliche neue Stimme - virtuos, visionär, naiv, urkomisch und herzzerreißend." The Village Voice

"Temperamentvoll, eindringlich und wunderbar unterhaltsam bringt Foer den Leser dazu, die Welt mit all ihrem Grauen und all ihren Möglichkeiten aus der Perspektive eines Kindes neu zu sehen." National Post

#ÈJonathan Safran Foers zweiter Roman erf'llt all unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend. Eine ungewÜhnliche Leistung.Ç Salman Rushdie ÈJonathan Safran Foer ist eine ungewÜhnliche neue Stimme - virtuos, visionèr, naiv, urkomisch und herzzerrei°end.Ç The Village Voice ÈTemperamentvoll, eindringlich und wunderbar unterhaltsam bringt Foer den Leser dazu, die Welt mit all ihrem Grauen und all ihren MÜglichkeiten aus der Perspektive eines Kindes neu zu sehen.Ç National Post

»Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt alle unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend.« (Salman Rushdie)

»Ein ... herzzerreißender und ernsthaft spannender Roman.« (Rolling Stone Spiegel-Bestseller)
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

Trackliste zu "Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs"


CD 1
1 Was Zum? 08:01
2 Was Zum? 08:08
3 Was Zum? 09:25
4 Was Zum? 07:34
5 Warum Ich Nicht Bei Dir Bin 21. 05. 1963 11:25
6 Gugolplex 08:06
7 Gugolplex 09:32
8 Gugolplex 11:36
9 Gugolplex 03:22

CD 2
1 Gugolplex 11:32
2 Meine Gefühle 12. 09. 2003 10:44
3 Meine Gefühle 12. 09. 2003 09:11
4 Das Einzige Tier 08:17
5 Das Einzige Tier 10:36
6 Das Einzige Tier 08:55
7 Warum Ich Nicht Bei Dir Bin 21. 05. 1963 09:39
8 Warum Ich Nicht Bei Dir Bin 21. 05. 1963 10:03

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von Diana aus Oberursel am 07.12.2011 ***** sehr gut
War ja skeptisch, aber ich muss sagen, dass das Buch echt gut ist.
Ein wenig verwirrend am Anfang, aber man kommt schnell rein und
es fesselt. Kann das Buch schlecht weg legen... :-)

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Bewertung von bennitos aus Köln am 29.12.2010 ***** ausgezeichnet
Superschnelle Lieferung. Ich werde immer wieder gerne hier bestellen

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Bewertung von sabatayn76 am 28.11.2010 ***** sehr gut
Extrem schlau und unglaublich naseweis

Inhalt:
Oskar Schell ist 9 Jahre alt, hochbegabt, belesen, interessiert an allem, was er noch nicht weiß und kennt, neunmalklug, frühreif und völlig vernarrt in seinen Vater, von dem er viel lernen kann. Dann stirbt sein Vater beim Attentat auf das World Trade Center, und Oskar findet einen mysteriösen Schlüssel in einem Umschlag, auf den der Name 'Black' geschrieben ist. Oskar macht sich auf die Suche nach der unbekannten Person.

Mein Eindruck:
Anfangs hat mir Oskar mit seinem Gefrage und seinem Interesse an allem und jedem gut gefallen. Seine Aufzählungen, seine Berechnungen, seine altkluge Art und sein Wissensdurst haben mich oft zum Lächeln gebracht. Andererseits sind seine Kommentare jedoch auch sehr traurig, seine Gefühle für seinen Vater bewegend, seine Gedankengänge differenziert, weise und tragisch. Manchmal waren mir die Schilderungen Jonathan Safran Foers jedoch zu weitschweifig und zu gewollt philosophisch. Der Autor verliert sich von Zeit zu Zeit in Details, und ich hatte oft den Eindruck, dass er zeigen muss, was er alles weiß und wie ungeheuer kreativ er ist.

Mein Resümee:
Das Thema (11. September, Verlust etc.) interessiert mich zwar sehr und das Buch liest sich gut, doch es gibt auch immer wieder Längen und sehr unrealistische Passagen.

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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 29.07.2010 ***** ausgezeichnet
Oscar Schell hat ein tiefes Trauma erlebt. Der hochintelligente, zu Beginn des Romans 9 Jahre alte, Junge hat seinen Vater am 11. September 2001 bei den Anschlägen auf das WTC verloren. Der Verlust lastet so schwer auf ihm, dass man zwischendurch Angst hat, er könnte vollkommen abrutschen und wahnsinnig werden. Aber Oscar findet seine ganz eigenen Wege und seine ganz eigenen Menschen, die ihm helfen, den Verlust zu begreifen und zu verarbeiten.
Sein Weg beginnt mit dem Fund eines Schlüssels in den Sachen seines Vaters und seine Suche nach dem Schloss, das zu diesem Schlüssel passt führt ihn durch ganz New York und langsam aber sicher immer weiter zu sich selbst, zu seinem Vater und zu den Tragödien seiner Familie, die weit vor seiner Geburt ihren Anfang nahmen und sich dem Leser erst ganz Stück für Stück offenbaren.
Parallel zu Oscars Erzählung erfährt man mit Hilfe seiner deutschen Großeltern von deren Traumata, der Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg und warum der Großvater vor 40 Jahren seine Frau und damit seinen ungeborenen Sohn und alles, was es für ihn noch an Familie gab, verlassen hat und langsam, ganz langsam schlüsselt sich auf, warum er seit fast 50 Jahren kein einziges Wort mehr gesprochen hat.
Ob Oscar am Ende die Antworten findet, die er sich vom Fund des Schlosses erhofft, oder ob er sie ganz woanders findet? Am Ende wird man klüger sein… oder auch nicht.
Jonathan Safran Foer hat hier ein ganz einzigartiges Werk geschaffen und mit dem Mut eines Wahnsinnigen eine Geschichte niedergeschrieben, die genau so ist, wie ihr Titel: Extrem laut und unglaublich nah! Der ein oder andere wird diese Geschichte als eine zu den leisen gehörenden beschreiben, aber ich finde, dass gerade in ihren leisen Tönen das Laute geradezu herausschreit.
Dieses Buch ist für Menschen, die das Ungewöhnliche lieben, die abseits vom Mainstream ihr Leseglück in Romanen suchen, die einfach anders sind. Die bereit sind ganz tief in die Geschichte und die Psyche von Menschen abzutauchen. Dieses Buch ist ein Juwel und ich würde mich wünschen, mehr Autoren würden sich trauen, so zu schreiben.

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6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Kristin aus SW am 15.02.2008 ***** ausgezeichnet
Dieses buch kann man nicht mit simplen Worten beschreiben, denn ist eine Art an sich. Es ist ungewöhnlich und mit nichts anderem zu vergleichen.
Es ist traurig, witzig, intilligent, außergewöhnlich, einzigartig und wunderschön. man muss sich an den außergewöhnlichen anderen stil gewöhnen und ihn akzeptieren, aber wenn man das hat, kommt man in den genuß eines wirklich aufregenden und unvergesslichen buches, es ist einzigartig und wirklich wunderschön traurig.

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Jonathan Safran Foer 

Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs

Extrem laut und unglaublich nah, 6 Audio-CDs - Foer, Jonathan Safran

Autorisierte Lesefassung. 451 Min.

Sprecher: Khoun, Alexander

  • Erscheinungstermin: 2006
  • Anzahl 6
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2 Meine Gefühle 12. 09. 2003 00:10:44 abspielen
3 Meine Gefühle 12. 09. 2003 00:09:11 abspielen
4 Das Einzige Tier 00:08:17 abspielen
5 Das Einzige Tier 00:10:36 abspielen
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  • Verlag: ARGON VERLAG
  • ISBN-13: 9783870240127
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • Best.Nr.: 14231274
  • Laufzeit: 451 Min.

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Kurzbeschreibung

Der neue Roman von Jonathan Safran Foer nimmt dem Leser erneut den Atem mit seinem Tempo, seiner Sprachgewalt und seinem halsbrecherischen Witz. Und er lässt einen verstehen, dass manchmal nur Phantasie hilft, den Irrsinn der Welt zu ertragen.

02.08.2005

Eloquenz auf leeren Seiten
Eheliches Romanduell in New York: Die Bücher von Nicole Krauss und Jonathan Safran Foer

NEW YORK, Anfang August

Altbewährte Eheleute sind dafür bekannt, in der noch nichtolympischen Sportart des Synchrondenkens keine Konkurrenz fürchten zu müssen. Bevor der oder die eine noch richtig zum Anlauf ansetzt, hat der oder die andere den Satz schon zu Ende gedacht. Jüngere Paare, naturgemäß nicht derart durchtrainiert, haben dagegen keine Chance. Wie allen Regeln fehlen aber auch dieser nicht die Ausnahmen. Ein besonders eindrucksvolles Exemplar halten nun die beiden gefeierten amerikanischen Jungschriftsteller Nicole Krauss und Jonathan Safran Foer parat. Ihre Verehelichung hat sich außerordentlich rasch nicht nur in diesem oder jenem koproduzierten Satz niedergeschlagen, sondern gleich in zwei Romanen, die, obwohl noch brav nach Autor und Autorin getrennt, aus ein und derselben Feder stammen könnten.

Dabei ist das neue Traumpaar des literarischen Amerika subtil genug, nicht auch schon im Plot nach Kongruenz zu streben. Foers "Extremely Loud and Incredibly Close" (Extrem laut und unglaublich nah) gehört zu …

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22.09.2005

Kommunikation auf allen Kanälen
„Extrem laut und unglaublich nah” heißt sein neuer Roman: Mit Jonathan Safran Foer auf Deutschlandtour
Es gibt ein Homevideo von Jonathan Safran Foer. Er dürfte damals vielleicht acht, neun Jahre alt gewesen sein. Seine Ohren, wie sich das für diese Altersstufe gehört, stehen noch ein wenig ab. Er trägt eine Brille mit ziemlich großen Gläsern, deren Bügel ganz ums Ohr führen, um bei spontanen Bewegungsanfällen nicht vom Kopf zu fallen. Er hat einen schwarzen Anzug an, dazu ein weißes Hemd und eine elegante Fliege. Er ist nämlich Pianist. Seine Hände ruhen auf den Tasten des Klaviers, sein Blick gilt der Kamera. Er ist, das merkt man sofort, ein Medienprofi. Es gibt kein Fremdeln vor der Kamera.
Wie ein geborener Entertainer mit höherem Bildungsauftrag erklärt er: „Ziel meines Projektes ist es, den Menschen das Klavierspielen beizubringen. Fangen wir von vorne an. Allegro steht über diesem Musikstück. Das meint, sie sollen es beschwingt und fröhlich angehen. Schauen Sie sich jetzt bitte genau die Noten der rechten Hand an.” Er spielt sie, immerzu zwischen verschmitztem Lächeln und würdevoller …

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Bewertung von Diana aus Oberursel am 07.12.2011
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Oskar Schell ist 9 Jahre alt, hochbegabt, belesen, interessiert an allem, was er noch nicht weiß und kennt, neunmalklug, frühreif und völlig vernarrt in seinen Vater, von dem er viel lernen kann. Dann stirbt sein Vater beim Attentat auf das World Trade Center, und Oskar findet einen mysteriösen Schlüssel in einem Umschlag, auf den der Name 'Black' geschrieben ist. Oskar macht sich auf die Suche nach der unbekannten Person.

Mein Eindruck:
Anfangs hat mir Oskar mit seinem Gefrage und seinem Interesse an allem und jedem gut gefallen. Seine Aufzählungen, seine Berechnungen, seine altkluge Art und sein Wissensdurst haben mich oft zum Lächeln gebracht. Andererseits sind seine Kommentare jedoch auch sehr traurig, seine Gefühle für seinen Vater bewegend, seine Gedankengänge differenziert, weise und tragisch. Manchmal waren mir die Schilderungen Jonathan Safran Foers jedoch zu weitschweifig und zu gewollt philosophisch. Der Autor verliert sich von Zeit zu Zeit in Details, und ich hatte oft den Eindruck, dass er zeigen muss, was er alles weiß und wie ungeheuer kreativ er ist.

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Oscar Schell hat ein tiefes Trauma erlebt. Der hochintelligente, zu Beginn des Romans 9 Jahre alte, Junge hat seinen Vater am 11. September 2001 bei den Anschlägen auf das WTC verloren. Der Verlust lastet so schwer auf ihm, dass man zwischendurch Angst hat, er könnte vollkommen abrutschen und wahnsinnig werden. Aber Oscar findet seine ganz eigenen Wege und seine ganz eigenen Menschen, die ihm helfen, den Verlust zu begreifen und zu verarbeiten.
Sein Weg beginnt mit dem Fund eines Schlüssels in den Sachen seines Vaters und seine Suche nach dem Schloss, das zu diesem Schlüssel passt führt ihn durch ganz New York und langsam aber sicher immer weiter zu sich selbst, zu seinem Vater und zu den Tragödien seiner Familie, die weit vor seiner Geburt ihren Anfang nahmen und sich dem Leser erst ganz Stück für Stück offenbaren.
Parallel zu Oscars Erzählung erfährt man mit Hilfe seiner deutschen Großeltern von deren Traumata, der Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg und warum der Großvater vor 40 Jahren seine Frau und damit seinen ungeborenen Sohn und alles, was es für ihn noch an Familie gab, verlassen hat und langsam, ganz langsam schlüsselt sich auf, warum er seit fast 50 Jahren kein einziges Wort mehr gesprochen hat.
Ob Oscar am Ende die Antworten findet, die er sich vom Fund des Schlosses erhofft, oder ob er sie ganz woanders findet? Am Ende wird man klüger sein… oder auch nicht.
Jonathan Safran Foer hat hier ein ganz einzigartiges Werk geschaffen und mit dem Mut eines Wahnsinnigen eine Geschichte niedergeschrieben, die genau so ist, wie ihr Titel: Extrem laut und unglaublich nah! Der ein oder andere wird diese Geschichte als eine zu den leisen gehörenden beschreiben, aber ich finde, dass gerade in ihren leisen Tönen das Laute geradezu herausschreit.
Dieses Buch ist für Menschen, die das Ungewöhnliche lieben, die abseits vom Mainstream ihr Leseglück in Romanen suchen, die einfach anders sind. Die bereit sind ganz tief in die Geschichte und die Psyche von Menschen abzutauchen. Dieses Buch ist ein Juwel und ich würde mich wünschen, mehr Autoren würden sich trauen, so zu schreiben.
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Dieses buch kann man nicht mit simplen Worten beschreiben, denn ist eine Art an sich. Es ist ungewöhnlich und mit nichts anderem zu vergleichen.
Es ist traurig, witzig, intilligent, außergewöhnlich, einzigartig und wunderschön. man muss sich an den außergewöhnlichen anderen stil gewöhnen und ihn akzeptieren, aber wenn man das hat, kommt man in den genuß eines wirklich aufregenden und unvergesslichen buches, es ist einzigartig und wirklich wunderschön traurig.
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

13.10.2005

Anhänger der realistischen Literatur sollten den zweiten Roman von Jonathan Safran Foer lieber gleich wieder aus der Hand legen, meint Rezensent Georg Diez. Denn Foer beschwört in bekannter Manier nicht nur den Schrecken des 11. September, sondern den "der gesamten Welt", und präsentiert ihn in der Sprache eines kleinen Jungen. Dieser hat seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers verloren und kämpft nun gegen die "große Tragödie seines Lebens". Das Schicksal des Jungen vernetzt der Autor mit zahlreichen anderen Geschichten vom Suchen - das Hauptmotiv, wie der Rezensent herausfindet. In seiner "kindlichen" Lust am Sammeln von Begebenheiten und Eindrücken liege die Schönheit, aber auch "ein Teil der Probleme". Gelegentlich wirken die Menschen und Schicksale nämlich wie "ausgedachte Wesen". Dafür aber findet die Sprache Foers - von Übersetzer Henning Ahrens "flüssig" übertragen - die volle Zustimmung des Kritikers. Die "Lust an Dialogen" und die Freude an der "krummen" Sprache machen Foers neues Buch zu einer "brillanten" Erzählung, die "so sentimental ist, wie unsere Zeit es verlangt."

© Perlentaucher Medien GmbH

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(c) bunkverlag

Was eigentlich kitschig und pathetisch klingt, erzählt Jonathan Safran Foer in seinem zweiten Roman mit großem Einfühlungsvermögen und viel Tiefsinn: Der neunjährige Oskar verliert seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center. Als der altkluge Junge in den Sachen des Vaters einen rätselhaften Schlüssel findet, streift er durch die Stadt, um das Geheimnis zu ergründen und begegnet dabei New Yorkern mit ganz unterschiedlichen Schicksalen. Grandios verschränkt der 28-jährige Autor die Trauerarbeit seines kleinen Protagonisten mit dem Schicksal von Oskars Großeltern beim Bombenangriff auf Dresden im 2. Weltkrieg - ohne dabei politischen Fragwürdigkeiten und verharmlosenden Analogien zu verfallen. Verbindendes Element ist einzig das menschliche Leid, die Schicksale der Opfer, die Foer abstrahiert, mit psychologischer Tiefenschärfe und nie ohne Humor beleuchtet. Dabei nutzt er die Wucht verschiedener Erzähltraditionen, kombiniert Elemente von Schelmenroman, Großstadtporträt und Familienepos mit postmodernem Design inklusive Grafiken und Daumenkino. Doch es sind vor allem Foers leise Worte, die ungewöhnlichen, anrührenden Bilder, die "Extrem laut und unglaublich nah" zum Besten machen, was man 2005 lesen kann. (cs)

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"Ein Geniestreich." Die Zeit"Atemberaubend!" Süddeutsche Zeitung.

Der junge Autor Jonathan Safran Foer ist ein Akrobat des Geschichtenerzählens, aber viel wichtiger ist, dass er seine Themen und Figuren liebt. Er wird Sie begeistern und er wird Ihnen das Herz brechen." Joyce Carol Oates"

Rezension

"Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt all unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend. Eine ungewöhnliche Leistung." Salman Rushdie

"Jonathan Safran Foer ist eine ungewöhnliche neue Stimme - virtuos, visionär, naiv, urkomisch und herzzerreißend." The Village Voice

"Temperamentvoll, eindringlich und wunderbar unterhaltsam bringt Foer den Leser dazu, die Welt mit all ihrem Grauen und all ihren Möglichkeiten aus der Perspektive eines Kindes neu zu sehen." National Post

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#ÈJonathan Safran Foers zweiter Roman erf'llt all unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend. Eine ungewÜhnliche Leistung.Ç Salman Rushdie ÈJonathan Safran Foer ist eine ungewÜhnliche neue Stimme - virtuos, visionèr, naiv, urkomisch und herzzerrei°end.Ç The Village Voice ÈTemperamentvoll, eindringlich und wunderbar unterhaltsam bringt Foer den Leser dazu, die Welt mit all ihrem Grauen und all ihren MÜglichkeiten aus der Perspektive eines Kindes neu zu sehen.Ç National Post

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»Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt alle unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend.« (Salman Rushdie)

»Ein ... herzzerreißender und ernsthaft spannender Roman.« (Rolling Stone Spiegel-Bestseller)

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Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

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