Nie war man sich so einig wie heute, dass die Natur eines
besonderen Schutzes bedarf. Doch nicht nur die Umwelt ist bedroht;
immer mehr Menschen empfinden ein tiefes Gefühl der Orientierungs-
und Heimatlosigkeit. Wangari Maathais Buch ist ein
leidenschaftlicher Appell und eine beispielhafte Anleitung, sich an
die alten Weisheiten spiritueller Traditionen zu erinnern, im
Einklang mit der Natur zu leben und dem eigenen Leben so wieder
einen Sinn zu geben.
Wangari Muta Maathai, geboren 1940 in Nyeri/Kenia, kenianische Professorin und Wissenschaftlerin, war seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz. Maathai stammt aus einer Familie südlich von Nairobi, deren Vater polygam lebte. Ihre Begabung fiel einigen Missionsschwestern auf und sie erhielt eine solide Schulbildung an einer bekannten Klosterschule in Kenia. Sie bekam ein Stipendium für ein Studium der Biologie in den USA und studierte später an den Universitäten von Pittsburgh, Gießen und München. Im Jahr 1971 erwarb sie als erste Frau aus Kenia den Doktortitel an der University of Nairobi. Im gleichen Jahr wurde sie die erste Professorin für Veterinäre Anatomie und später Dekanin ihres Fachbereichs an der Universität von Nairobi. 1977 rief sie das Aufforstungsprojekt Green Belt Movement ins Leben. 2002 wurde Wangari Muta Maathai bei den ersten freien Wahlen Kenias ins Parlament gewählt, seit 2003 war sie stellvertretende Ministerin für Umwelt. 2004 wurde Wangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Sie verstarb 2011.
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