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Die Bücherdiebin

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Produktinformation
- Verlag: Edel Germany GmbH / Random House
- ISBN-13: 4029758871416
- Artikeltyp: Hörbuch
- Best.Nr.: 23435372
09.03.2008
Das Leben seiner Eltern
Markus Zusak ist jung, lebt in Australien und hat eines der besten
Jugendbücher seit langem geschrieben: über Deutschland im
Nationalsozialismus
Am Ende kriegt er sie doch. Er nimmt sie fest in seine Arme,
nachdem er sie jahre-, jahrzehntelang lediglich von weitem
anstarren konnte, und Liesel hat gegen seine Umarmung nichts
einzuwenden. Nur als er ihr das alte Schreibheft in die Hand
drückt, schaut sie ihn verwundert an. Ob er es gelesen hätte, fragt
sie, und, als er nickt: "Hast du es verstanden?"
Der Tod, der Liesel von kleinauf kennt, der sie jetzt zu sich holt
und sich ihr gegenüber endlich erklären kann, hat viele Male in
Liesels Schreibheft geblättert. Dort hatte sie einst, ein Kind
noch, am Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt, was ihr bei den
Pflegeeltern in einer bayerischen Kleinstadt widerfahren ist, mit
fanatischen Nazis und Mitläufern, mit dem im Keller versteckten
Juden und dem Nachbarsjungen, der so hoffnungslos in sie verliebt
war und nun einem Bombenangriff zum Opfer gefallen ist wie ihre
Pflegeeltern auch. Der Tod hatte all dies beobachtet, er, der so
sehr darauf achtet, nichts Menschliches an sich …
18.03.2008
Der Tod liebt die Farben des Himmels
Markus Zusaks „Die Bücherdiebin” ist anrührend und aufwühlend
Der Horizont hatte die Farbe von Milch. Kalt und frisch. Herausgelaufen zwischen den Leichen.” So sieht der Tod, als Erzähler des Romans die Bücherdiebin, die Welt: zuerst die Farben, dann die Menschen. Nur einmal macht er eine Ausnahme - als er Liesel Meminger begegnet. Fortan erzählt er uns die Geschichte des Mädchens, das Bücher stiehlt, um sich und andere mit ihnen zu trösten, während die Welt um sie herum untergeht. Am Grab ihres kleinen Bruders klaut Liesel ihr erstes Buch. Es ist dem Totengräber aus der Tasche gefallen. Sie nimmt es mit als Erinnerung und Brücke zum alten Leben. Denn die politisch verfolgte Mutter gibt Liesel bald in einer Pflegefamilie nahe München ab. Dort, in der Himmelstraße, erwartet die Kleine zunächst die Hölle: eine ständig schimpfende und fluchende Pflegemutter und Albträume. Doch da gibt es auch den Akkordeon spielenden Pflegevater, der sie des Nachts tröstet und in ihr die Liebe zum geschriebenen Wort weckt. Mit ihm liest sie vom Handbuch Wie man ein guter Totengräber wird bis zu Hitlers Mein Kampf alles, …
Kundenbewertungen zu "Die Bücherdiebin"
Bewertung von ABchen aus Menden am 20.07.2010
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