Der Vorleser, 4 Audio-CDs - Schlink, Bernhard
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Bernhard Schlink 

Der Vorleser, 4 Audio-CDs

Roman. Ungekürzte Lesung. 297 Min.

Gelesen v. Hans Korte
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Der Vorleser, 4 Audio-CDs

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.


Produktinformation

  • Verlag: Diogenes
  • Seitenzahl: 297
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-13: 9783257800043
  • ISBN-10: 3257800045
  • Best.Nr.: 14416582
  • Laufzeit: 297 Min.
"Hans Korte greift immer wieder tief in die stimmliche Trickkiste und vermittelt dem Hörer ein bis unter die Haut gehendes Erlebnis." (General-Anzeiger, Bonn)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Heller Schleim

"Die blaßblaue, geblümte Kittelschürze, unter der sie keine Wäsche trug, klebte in der heißen, feuchten Luft an ihrem schwitzenden Körper. Sie erregte mich sehr. Als wir uns liebten, hatte ich das Gefühl, sie wolle mich zu Empfindungen jenseits alles bisher Empfundenen treiben, dahin, wo ich's nicht mehr aushalten konnte. Auch ihre Hingabe war einzig. Nicht rückhaltlos; ihren Rückhalt hat sie nie preisgegeben. Aber es war, als wolle sie mit mir zusammen ertrinken."

Seite 77 der Schullektüre, zu der "Lektürehilfen" bei Klett vorliegen, ein "Lektüreschlüssel" bei Reclam, "Oldenbourg Interpretationen", ein "LiteraNova"-Heft von Cornelsen, eine "Interpretationshilfe Deutsch" und ein Heft der unverwüstlichen "Königs Erläuterungen". In diesen Materialien fehlen wohl Hinweise zur Intertextualität zwischen Bernhard Schlinks Roman und den Heftchen, die der Romanheld, ein Heidelberger Professorensohn, in den fünfziger Jahren natürlich nicht gelesen hat. Seine Jungmännerphantasien hatten andere Vorlagen: "Ich nahm an der Beziehung von Julien Sorel zu Madame de Rênal mehr Anteil als an der zu Mathilde de la Mole." Bleibt zu Seite 77 …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.04.2002

Die Sehnsucht nach einer ungeschehenen Geschichte
Warum Bernhard Schlinks Roman „Der Vorleser” ein so schlechtes Buch ist und allein sein Erfolg einen tieferen Sinn hat / Von Lawrence Norfolk
Günter Grass hat einen Roman über die Vertreibung von Deutschen aus Polen am Ende des Zweiten Weltkriegs geschrieben, und alle sind wütend. Dem Spiegel zufolge sind die deutschen Rezensenten wütend (auf Grass), weil sein Buch mit den Polendeutschen sympathisiert. Der Spiegel ist wütend – auf die deutsche Kritik, weil sie Grass allein wegen seiner angeblich politisch nicht korrekten Haltung kritisiere. Die deutsche Kritik ist wütend auf den Spiegel, weil das, sagt sie, Blödsinn sei: Die Kritiker sind nicht deshalb wütend auf Grass, weil sein Buch politisch nicht korrekt ist, sondern weil es – ad libitum – schlecht geschrieben, langweilig, langstielig und so weiter ist. Der Spiegel verwechselt ästhetische Kritik mit der moralischen oder politischen und verteidigt insofern Grass gegen einen Vorwurf, der überhaupt nicht erhoben wurde.
Wie üblich ergibt sich, wenn alle entschlossen sind, alle anderen misszuverstehen, eine allgemeine Verwirrung – …

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"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink es meisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen. Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung." (Der Tagesspiegel) "Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, daß die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden? Bernhard Schlinks Der Vorleser markiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deutschlandbild beziehen." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
Bernhard Schlink, geboren 1944 in Bielefeld, aufgewachsen in Heidelberg. Jurastudium dort und in Berlin, danach wissenschaftlicher Assistent. Erste Professur für VerfR und VerwR in Bonn, dann in Frankfurt. 1988 Richter des VerfGH für das Land NRW. Nach der Wende 1989 in Berlin tätig. Heute Professor für öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität in Berlin und Richter am LVerfGH in Münster. Zunächst Fachbuch-, dann Romanveröffentlichungen. Auszeichnungen: 1989 Glauser Autorenpreis für deutschsprachige Kriminalliteratur ("Die gordische Schleife"), 1992 Deutscher Krimi-Preis ("Selbs Betrug"), 1997 Hans-Fallada-Preis der Stadt Münster, Italiens 'Grinzane Cavour' und Prix Laure Bataillon ("Der Vorleser"). 1999 erstmals den "Welt"-Literaturpreis, im Februar 2000 die Ehrengabe der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Gesellschaft.

Videoclip zu "Der Vorleser, 4 Audio-CDs"

Trackliste zu "Der Vorleser, 4 Audio-CDs" von Hans Korte


CD 1
1 Kapitel 1 04:18
2 Kapitel 2 05:14
3 Kapitel 3 04:18
4 Kapitel 4 05:50
5 Kapitel 5 06:10
6 Kapitel 6 08:02
7 Kapitel 7 07:24
8 Kapitel 8 07:52
9 Kapitel 9 10:30
10 Kapitel 10 09:33

CD 2
1 Kapitel 11 11:13
2 Kapitel 12 08:09
3 Kapitel 13 05:23
4 Kapitel 14 07:15
5 Kapitel 15 04:03
6 Kapitel 16 06:16
7 Kapitel 17 03:22
8 Kapitel 1 04:02
9 Kapitel 2 06:06
10 Kapitel 3 07:39
11 Kapitel 4 09:22
12 Kapitel 5 04:12

Kundenbewertungen zu "Der Vorleser, 4 Audio-CDs" von "Bernhard Schlink"

35 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 35 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(19)
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(8)
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(5)
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Bewertung von marina aus ankum am 21.05.2013 ***** schlecht
Ich kann dieses Buch auf keinen Fall weiterempfehlen.
Zu einem ist der Erzählstil schrecklich- es wurde immer in den Zeiten hin- und her gesprungen, die Sätze waren manchmal ziemlich lang und verstickt- es kam mir vor, als würden sich einige Aussagen immer wiederholen. Auch musste man einige Sätze oder Abschnitte wiederholt lesen um irgend einen Sinn zu verstehen.

Normalerweise lese ich Bücher von einem solchen Umfang innerhalb weniger Stunden- bei diesem Buch jedoch konnte ich immer nur Kapitelweise voran kommen.
Ich musste das Buch für die Schule lesen und war sehr enttäuscht was den Emotionen des Hauptcharakters angeht- Michael wirkt völlig kalt, abgestumpft und gar nicht seinem Alter entsprechend. Und die wenigen Nebencharaktere waren sehr unrealistisch und dürftig beschrieben und dargestellt.
Alles in allem absolut nicht lesenswert- das schlechteste Buch das ich bis hierhin gelesen hab- wird wohl schwer zu unterbieten sein.

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Bewertung von Celine aus München am 14.11.2012 ***** sehr gut
Ein 15 Jähriger Junge, namens Michal Berg, der unter Gelbsucht leidet muss sich an einem Nachmittag, nachdem er aus der Schule kommt an einen Wohnviertel übergeben. Eine Frau Mitte 30 kümnmert sich um ihn und bringt ihn nach Hause. Später stattet er ihr nochmal ein Buch ab, um sich mit mit einem Blumenstrauß zu bedanken. Und dieser Besuch war nicht der letzte, denn er kommt wieder und nach kurzer Zeit, muss er dauernd an sie denken und Verliebt sich in sie. Eine heimliche Liebe beginnt mit ihr, Hanna. Er kommt sie ganz oft nach der Schule besuchen und er lernt zum ersten die Reizbare Hanna kennen, die sich gegenüber ihn auch nicht öffnet. Eines Tages ist sie wie vom Erdboden verschwunden. Aus Michales Leben und aus seinem Gedächtnis. Als Jurastudent sieht er sie in einem Gerichtssaal als angeklagte wieder. Angeklagt weil sie kurz vor ihrer Beförderung bei Siemens als Aufseherin bei den SS'Soldaten war und unteranderem als Hauptverantwortlichebei einem Brand in einer Kirche wo viele Juden unteranderm eingesperrt waren und nur zwei überlebten! Eifrig aber unter großem Schock, weil er diese "Verbrecherin" liebte verfolgt Michael jeden Prozess von ihr. Vieles in Hannas Verhalten kommt ihn seltssam vor. Es kommt raus, dass se ein verzweifelt gehütendes Geheimnis mit durch ihr Leben trägt! Doch welches? Wie wird er ausgehen? Was wird aus Michael und Hanna?
Ich finde das Buch sehr gut, da es eine sehr gute Geschichte mit vielen Gedanken und Gefühlen ist. Doch manchmal ist sie nicht ganz so verständlich! Trotzdem würde ich es aufjedenfall weiterempfehlen!

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Bewertung von flo aus München am 08.11.2012 ***** sehr gut
In diesem Buch, welches in den 50er Jahren beginnt, geht es haupsächlich um den jungen Michael Berg, der erstmals an Gelbsucht erkrankt ist. Zufällig trifft er auf die 36-Jährige Hanna Schmitz, die ihm bei seiner Krankheit hilft. Michael hat sich dabei in sie verliebt, obwohl er 21-Jahre jünger ist als sie. Er trifft sich immer öfter mit ihr, dass es schließlich zum einem Sexualakt zwischen den beiden kommt. Was Michael allerdings nicht weiß, dass Hanna Analphabetin ist und KZ-Wärterin in Auschwitz war. Später traf Michael sie im Gerichtssaal wieder...
Ich finde dieses Buch sehr gut, weil es viele Gefühle ausführlich und detaliert beinhaltet. Dies ist einer von vielen Punkten, warum ich dieses Buch weiterempfehlen kann.

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Bewertung von Toni B aus München am 06.11.2012 ***** sehr gut
Ein Schüler, Michael lernt eine ehemalige Kz Aufseherin kennen und verliebt sich in sie, sie ist aber schon einige Jahre älter als er. Wenn seine Freunde nach der Schule ins Schwimmbad gehen besucht er sie, er fährt mit ihr in den Urlaub, und auf Ausflüge. Doch dann verschwindet sie auch ein mal und er kann sie nicht mehr finden. Irgendwann findet er wieder auf die Spur zurück und studiert Jura. heiratet und bekommt ein Baby. Als er eines TAgs im Gericht ist und sie bei einem KZ fall auf er Anklagebank wieder sieht erklärt sich alles von selbt. Er nimmt wieder Kontak mit ihr auf und schreibt mit ihr Post als sie im Gefängniss ist, als er denkt das alles wieder inordnung ist passiert etwas was sein Leben für immer verändert.
Ich fande es gut und traurig. Weil ich mir die Geschichte richtig vorstellen konnte. ich empfele es weiter.

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 07.05.2012 ***** weniger gut
Mit zu großen Erwartungen machte ich mich an dieses Buch, obwohl nicht insgesamt schlecht, war ich doch sehr enttäuscht.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile: der Erste beschreibt eine bizarre Liebesgeschichte zwischen dem Schüler Michael und der wesentlich älteren Analphabetin Hanna. Es entsteht weder Spannung noch Sympathie für die Protagonisten, eher gähnende Lehre, dieser Teil ist recht konventionell aber lesbar. Im zweiten Teil wird der Roman aus moralischer Sicht eher fragwürdig. Die Geschichte die der erwachsene Michael erzählt wirkt wie eine nicht endend wollende Selbstrechtfertigung, die irgendwie sein verpfuschtes Leben erklärt, dabei sich auf die unglückliche Liebe zur Hanna bezieht. Was eigentlich interessant klingen soll, wird ganz schnell zur Nerv tötender Lektüre.
Fazit: ich muss mich auf den Satz eines anderen Rezensenten beziehen, denn ich fand ihn perfekt: „: "Der Vorleser" geht nach einer Weile gehörig auf die Nerven, aber man muss das Buch gelesen haben“.

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Bewertung von Tina_Lexis am 20.11.2011 ***** gut
Mich hat dieses Buch eher enttäuscht, wenn ich daran denke, wie sehr es doch von allen Seiten gelobt wird.

Der Aufbau ist eine der wenigen Sachen, die ich an diesem Buch positiv fand. Der Anfang ist optimal gesetzt und unwichtige Stellen wurden kurz gefasst, allerdings wurde für meinen Geschmack an einigen Stellen zu viel gekürzt. Dinge, die zwar für die Geschichte von Michael und Hanna nicht entscheidend sind, die aber zumindest für Michael eine gesteigerte Bedeutung haben sollten, wurden ganz kurz abgehandelt.

Das Buch war flüssig zu lesen, die Sprache allerdings für meinen Geschmack viel zu trocken. Ich hatte teilweise das Gefühl eher einen Bericht zu lesen, als eine Erzählung. Kurz gesagt ist der Ausdruck oftmals schmucklos, emotionslos und distanziert.

Dieses Buch hat zwar einen großen thematischen, aber geringen emotionalen Tiefgang. Es ist flüssig zu lesen, aber es machte mir keine Freude dabei.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 16.10.2011 ***** ausgezeichnet
Zum Inhalt:

Michael ist gerade 15 Jahre alt als er Hanna Schmitz begegnet. Sie ist seine erste große Liebe. Doch Hanna ist nicht nur viel älter als Michael, nein, sie hütet auch ein Geheimnis, dass um keinen Preis ans Tageslicht kommen soll.
Eines Tages ist sie einfach verschwunden. Michael trifft sie erst Jahre später wieder. Doch die Umstände des Wiedersehens sind keine positiven…

Meine Meinung:

Für mich gehört „Der Vorleser“ schon jetzt zur klassischen Literatur, die in jedem Deutschunterricht behandelt werden sollte.

Bernhard Schlink schafft es mit seiner Sprache, die er verwendet, wunderschöne Metaphern und Bilder zu erschaffen. Die Sprache ist zwar etwas gehoben und vielleicht nichts für jederman, aber sie ist sehr malerisch und spielerisch. Wenn man sich darauf einlässt, kann sie einen an einen anderen Ort entführen.

Die Geschichte von Michael wird in der Ich-Perspektive erzählt und macht so seine Gefühle und Empfindungen deutlich. Von der ersten bis zur letzten Begegnung mit Hanna steht er doch immer zu ihr und kann sich doch nicht von ihr lösen, auch wenn er es vielleicht gerne getan hätte. Der Zwiespalt, der in ihm herrscht, wird so immer wieder deutlich gemacht.

Ich habe mich so oft während des Lesens gefragt, wie viel anders Michaels Leben doch hätte verlaufen können, wenn er Hanna nicht getroffen hätte. Wäre er glücklich geworden?

Ein zentrales Thema des Buches ist der Stolz. Hanna, die zu stolz ist sich ihre Schwächen einzugestehen und Michael, der zu stolz ist Hanna zu helfen. Die beiden sind in gewisser Form von einander abhängig und passen doch nicht zusammen.

Die Geschichte von Michael und Hanna hat mich tief berührt und am Ende musste ich sogar die eine oder andere Träne verdrücken.

Auch die Themen des Zweiten Weltkrieges und des Analphabetismus sind gut heraus gearbeitet.

Für mich ein wirklich wunderbares Buch.

Bewertung: 5/5 Sterne

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Bewertung von Kiki aus NRW am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
Lies mir eine Geschichte vor...

In Bernhard Schlinks Roman Der Vorleser" spielen viele Themen eine große Rolle. So ist nicht nur Begriff der Schuld ein zentrales Problem, mit dem sich der Hauptcharakter Michael Berg auseinandersetzen muss, sondern auch die Verantwortung gegenüber verschiedenen Personen. Michael Berg ist ein Jugendlicher, welcher zu Beginn des Romans noch unerfahren und jung ist. Er trifft auf Hanna Schmitz, eine Frau, bei der er langsam lernt selbstständiger zu werden und durch sie viele Seiten des Lebens kennen lernt, welche ihm bisher verschlossen geblieben waren.
"Warum? Warum wird uns, was schön war, im Rückblick dadurch brüchig, dass es häßliche Wahrheiten verbarg?" (Auszug aus dem Roman)

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 18.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ich kann nur zustimmen.! Es lohnt sich dieses Buch gelesen zu haben !

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Bewertung von grille aus Gerolstein am 30.10.2010 ***** sehr gut
Michael hat eine Affäre mit der viel älteren Hanna. Sie schlafen miteinander und er ließt ihr vor. Doch plötzlich verschwindet Hanna. Viele Jahre später sieht Michael, der inzwischen Jurastudent ist, sie vor Gericht wieder: Sie soll als KZ- Aufseherin jede Menge Frauen in den Tod geschickt haben. Sie gibt es zu und muss ins Gefängnis, doch Michael, der an ihre Unschuld glaubt, findet ihr Geheimnis heraus: Sie ist Analphabetin.
Ich empfehle das Buch weiter, weil es sehr fesselnd ist. Man erfährt etwas über den Nationalsozialismus, aber die Geschichte ist an manchen Stellen etwas verwirrend.

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