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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 18.04.2012 ***** sehr gut
Edgar Allan Poe - jeder kennt ihn, viele mögen ihn und ich habe ihn bislang immer gemieden. Nachdem ich mich letzten Monat an "Ligeia" gewagt habe, wollte ich nun auch "Der Untergang des Hauses Usher" eine Chance geben. Es hat sich definitiv gelohnt!

Die Geschichte beginnt recht düster und melancholisch. Edgar Allen Poe hat es geschafft, dass das Buch im Laufe der Zeit diese Stimmung nicht verliert und hat sie sogar noch einmal gesteigert. Durch die sehr detaillierte Beschreibung des Hauses Usher und der Umgebung war es mir möglich, mir alles recht gut bildlich vorzustellen und wurde schnell selbst zum Teil der Geschichte.

Sehr gelungen sind die Charaktere, die ausreichend beschrieben wurden, vor allem Roderick Usher empfand ich als sehr interessant, insbesondere dessen, weil er als undurchschaubar auftrat. Sein Verhalten ist rätselhaft und zum Teil auch erschreckend. Nervlich, sowie körperlich ist er am Ende.

Sehr interessant war nicht nur die Vergangenheit von Haus Usher, sondern auch der Familienstammbaum, der mich stellenweise auch sehr überrascht hat, denn die Familiengeschichte verlief fast ausschließlich in gerader Linie, was zum Großteil doch sehr selten ist.
Das Ende der Geschichte hat mich fasziniert und Edgar Allan Poe hat es geschafft, mich gleichzeitig zu schocken. Eine durchweg gute Novelle bis zum Schluss.

Gesprochen wird das Buch von Olaf Pessler, dessen Stimme sehr gut zur Stimmung passt. Die Melancholie in seiner Stimme und Aussprache ist deutlich spürbar und an so manch gruseliger Stelle habe ich durch seine Betonung Gänsehaut bekommen. Perfekt vorgelesen!

Mit einer Laufzeit von 58 Minuten handelt es sich um die ungekürzte Hörbuchfassung.

Insgesamt konnte mich "Der Untergang des Hauses Usher" überzeugen. Der einzige, kleine Kritikpunkt ist tatsächlich nur die Kürze der Geschichte, denn ich hätte am liebsten noch viel mehr über das Haus und dessen Vergangenheit erfahren. Sehr empfehlenswert!

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 18.04.2012 ***** sehr gut
Edgar Allan Poe - jeder kennt ihn, viele mögen ihn und ich habe ihn bislang immer gemieden. Nachdem ich mich letzten Monat an "Ligeia" gewagt habe, wollte ich nun auch "Der Untergang des Hauses Usher" eine Chance geben. Es hat sich definitiv gelohnt!

Die Geschichte beginnt recht düster und melancholisch. Edgar Allen Poe hat es geschafft, dass das Buch im Laufe der Zeit diese Stimmung nicht verliert und hat sie sogar noch einmal gesteigert. Durch die sehr detaillierte Beschreibung des Hauses Usher und der Umgebung war es mir möglich, mir alles recht gut bildlich vorzustellen und wurde schnell selbst zum Teil der Geschichte.

Sehr gelungen sind die Charaktere, die ausreichend beschrieben wurden, vor allem Roderick Usher empfand ich als sehr interessant, insbesondere dessen, weil er als undurchschaubar auftrat. Sein Verhalten ist rätselhaft und zum Teil auch erschreckend. Nervlich, sowie körperlich ist er am Ende.

Sehr interessant war nicht nur die Vergangenheit von Haus Usher, sondern auch der Familienstammbaum, der mich stellenweise auch sehr überrascht hat, denn die Familiengeschichte verlief fast ausschließlich in gerader Linie, was zum Großteil doch sehr selten ist.
Das Ende der Geschichte hat mich fasziniert und Edgar Allan Poe hat es geschafft, mich gleichzeitig zu schocken. Eine durchweg gute Novelle bis zum Schluss.

Gesprochen wird das Buch von Olaf Pessler, dessen Stimme sehr gut zur Stimmung passt. Die Melancholie in seiner Stimme und Aussprache ist deutlich spürbar und an so manch gruseliger Stelle habe ich durch seine Betonung Gänsehaut bekommen. Perfekt vorgelesen!

Mit einer Laufzeit von 58 Minuten handelt es sich um die ungekürzte Hörbuchfassung.

Insgesamt konnte mich "Der Untergang des Hauses Usher" überzeugen. Der einzige, kleine Kritikpunkt ist tatsächlich nur die Kürze der Geschichte, denn ich hätte am liebsten noch viel mehr über das Haus und dessen Vergangenheit erfahren. Sehr empfehlenswert!

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