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| Bewertung von Mona aus Peine am 13.03.2013 | |
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Der Hypnotiseur ist der Debütroman des Ehepaares Ahndoril. Der Kommissar Joona Linna ist sehr rechthaberisch und stur, aber auch bemüht, den Fall zu lösen. Zum Buch: Eine Mann wird ermordet in einer Sporthalle aufgefunden. Die Polizisten, die zu der Familie geschickt werden, entdecken sie, dass fast die ganze Familie ermordet worden ist. Ein Sohn überlebt schwer verletzt und eine Tochter, die nicht zu Hause wohnt, haben den Anschlag überlebt. Um diese Schwester zu schützen, will der Kommissar, dass der Arzt Bark den Jungen hypnotisiert, um an Informationen zu kommen, wo sich die Schwester aufhält. Bark hatte allerdings vor 10 Jahren geschworen, nie wieder zu hypnotisieren. Der Kommissar Linna bleibt aber hartnäckig und Bark willigt zur Hypnose ein. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf …. Zum Buch selber: Ein großer Teil der Handlung ist unrealistisch und teilweise unlogisch, dass man zwar das Buch bis zum Ende liest, aber der Spannungsbogen sich dadurch nicht richtig aufbaut. Die Charaktere sind sehr oberflächlich und blass, und zeigen kaum Emotionen. Viele Szenen sind zu lang beschrieben und der Schluss war dann auch sehr schnell und unspektakulär. Man merkte auch, dass zwei unterschiedliche Autoren an dem Buch geschrieben haben, da manchmal ein unterschiedlicher Schreibstil zum Ausdruck kommt (oder lag es an der Übersetzung?). Der Rückblick, auf die Ereignisse von vor 10 Jahren, hätte man in einer anderen Schriftart schreiben können (ist aber vielleicht auch Verlagssache), aber dadurch war es schon etwas verwirrend. Im Großen und Ganzen 3 Sterne, denn die Story ist nicht ganz spannungslos, man hätte sie nur besser aufbauen müssen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 26.10.2012 |
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Tödliche Inkonsequenz Schnell und ohne Umschweife ist man vom grausigen Geschehen eingenommen. Ein grausam zugerichteter Toter in einer Umkleidekabine am Sportplatz und bei diesem Zuhause die ebenfalls brutal getöteten und zudem auch noch teilweise verstümmelten Leichen der Ehefrau und der Tochter. Der jugendliche Sohn Joseph überlebt schwer verletzt, eine weitere Schwester war nicht im Haus und lebt daher noch. Der Finnisch stämmige Kommissar Joona Linna will diesen im Koma liegenden und nicht ansprechbaren Jungen unbedingt Informationen zum Täter entlocken. Seine Idee ist, dass der Arzt und Hypnose-Spezialist Erik Maria Bark ihn dabei unterstützen soll. Doch Bark hatte vor vielen Jahren geschworen, nie mehr zu hypnotisieren. Die Lage für die verschwundene Schwester des Jungen scheint jedoch so dramatisch, dass er sein Versprechen bricht und die Hypnose vornimmt. Dann entwickeln sich die Ereignisse in sehr unterschiedliche Richtungen. Einerseits hin zu unglaubwürdigen Handlungen der Protagonisten, wie zum Beispiel die Wahnsinnsflucht des eben mal aus dem Koma erwachten und nach der Erkenntnis, hypnotisiert worden zu sein, rasend wütenden Jungen aus dem Krankenhaus oder die Entführung des an der Bluterkrankheit leidenden Psychologensohnes Benjamin Bark. Zum anderen offenbaren sich individuelle Beziehungsprobleme des Hypnotiseurs und die sich offenbarende Psyche der Person, die schon bald als Hauptverdächtige identifiziert ist. Protogonistinnen und Protagonisten werden lebendig und charakterlich glaubhaft beschrieben. Leider aber entfaltet sich ein teilweise schwer nachvollziehbares Spiel längst vergangener und aktueller Ereignisse, irgendwie verworren, labyrinthisch, nichtsdestotrotz spannend bis zum Ende des im Plot ungewöhnlich angelegten Thrillers. Das Finale schreit dann jedoch unglaubwürdig zum Himmel, wenn auch dramaturgisch gut gemeint und gewollt. Die vielen Informationsstränge des Buches lassen fast annehmen, hier wurden zwei Romane zu einem verschmolzen. Möglicherweise ist das ein Ergebnis der gemeinsamen Autorenschaft des Schriftstellerpaares Alexandra Coelho und Alexander Ahndoril, die sich Lars Keppler als Pseudonym wählten. Dieser Umstand kostet dann doch einen Stern Abzug. (c) 8/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 09.08.2012 |
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Inhalt: Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er ie vor dem Mörder finden muss. Er setzt sich mit dem Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark in Verbindung. Er will, dass Bark den kaum ansprechbaren Jungen unter Hypnose verhört. Bark hatte sich jedoch wegen eines traumatischen Erlebnisses geschworen, niemals mehr zu hypnotisieren. Aber es geht hier um ein Menschenleben. Es gelingt ihm schliesslich, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Was er dabei erfährt, lässt ihm das Herz gefrieren .. Ein megaspannender Krimi der schon ein Thriller ist. Es ist in zweierlei Hinsicht spannend. 1. Es gilt den Mörder der Familie zu finden und dingfest zu machen und 2. das Privat- bzw. Berufsleben des Hypnotiseurs hat einiges zu bieten. Die Story erinnert (allerdings nur enfernt) ein wenig an "Die Therapie" von Sebastian Fitzek. Reihenfolge der Joona Linna Krimis: 1. Der Hypnotiseur 2. Paganinis Fluch 3. Flammenkinder Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Kerry aus Berlin am 08.05.2012 |
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10 Jahre ist es her, dass Erik Maria Bark das letzte Mal einen Patienten hypnotisiert hat - mit dramatischen Folgen. Er hat öffentlich zugesichert, nie wieder jemanden zu hypnotisieren. Beruflich ist es ihm gelungen, sich wieder in seinem Arzt-Beruf zu etablieren und auch privat ist er glücklich mit seiner Frau und seinem Sohn Benjamin. Doch eines Nachts erhält er jedoch einen Anruft, der alles verändert ... Joona Linna ist Kriminalkommissar in Stockholm und hat es mit einem schwierigen Fall zu tun. Auf einem Sportplatz wurde der Chemie- und Physiklehrer Anders Ek grausam ermordet aufgefunden. Waren seine Spielschulden das Motiv? Doch es kommt noch schlimmer. Als die Polizisten die Familie über das Verbrechen informieren wollen, finden sie ein Haus voller Leichen. Auch Anders Ehefrau, die Bibliothekarin Katja und die kleine Tochter Lisa wurden auf grausamste Weise hingerichtet. Nur der 15-jährige Sohn der Familie Ek, Josef, hat den Überfall schwer verletzt überlebt - doch ob er den Kampf um sein Leben gewinnen wird, ist ungewiss. Schnell ist klar, der Anschlag galt der ganzen Familie, doch ein Motiv ist nicht ersichtlich. Es waren jedoch nicht alle Familiemitglieder zu Hause. Die älteste Tochter Evelyn hielt sich nicht in ihrem Elternhaus auf, es ist jedoch auch nicht möglich, sie zu erreichen. Wo könnte sich die junge Frau aufhalten, befindet sie sich in der Gewalt des Mörders oder wurde auch sie ermordet und ihre Leiche nur noch nicht gefunden? Der einzige Zeuge, der Auskunft über das Verbrechen und den Aufenthaltsort von Evelyn geben kann, ist der schwerverletzte Josef. Im Krankenhaus offenbart die Ärztin Daniella Richards Joona Linna die Möglichkeit, mittels Hypnose Josefs Wissen zu offenbaren. Joona nimmt Kontakt zu Erik auf und kann ihn tatsächlich überzeugen, Josef zu hypnotisieren. Doch was sich hierbei offenbart, damit hätte niemand in seinen schlimmsten Alpträumen gerechnet ... Welch wunderbar blutrünstiges Buch! Anfangs war ich ja etwas skeptisch, aber was soll ich sagen, das Buch hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Der Plot wurde detailliert und blutig (wie ich es mag) in Szene gesetzt. Die Figuren, allen voran Erik Maria Bark, wurden mit einer außergewöhnlichen Tiefe erarbeitet, sodass es mir richtig Spaß gemacht hat, eine Schicht nach der anderen "abzutragen", um den Kern des jeweiligen Wesens zu erkunden. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei es zu kleineren Längen kam und auch leider am Schluss einige kleinere Fragen offen blieben. Jedenfalls hat dieses Buch mein Interesse geweckt und ich bin gespannt auf weitere Mordermittlungen mit Joona Linna. Der 2. Band der Reihe "Paganinis Fluch" ist bereits erschienen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 04.05.2011 |
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In ihrem Romandebüt „Der Hypnotiseur“ gelingt es ihnen, über 600 Seiten eine so immense und unterschwellig-subtile Spannung aufrecht zu erhalten, dass man Thriller gar nicht mehr aus der Hand legen will. Immer wieder geben sie ihrer Story mit Witz und Einfallsreichtum eine neue Wendung und rücken vermeintlich Nebensächliches in den Mittelpunkt. Dazu gehört auch der recht pfiffige Erzählkniff, die Handlung immer mal wieder aus der Sicht einer anderen Person zu wiederholen und damit neue Perspektiven zu eröffnen. Was stört es da, dass ihre Protagonisten mitunter selbst nicht ganz logisch handeln - „Der Hypnotiseur“ ist verdammt hypnotisierend. Also Achtung: Suchtgefahr! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von evelynmartina am 23.02.2011 | |
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Für ein Krimidebüt ist „Der Hypnotiseur“, verfasst von dem schwedischen Autorenpaar Alexandra und Alexander Ahndoril, in meinen Augen ganz passabel. Allerdings empfand ich es nicht als todspannend und hypnotisierend, so wie es auf dem Buchrücken angepriesen wird. Dafür fehlt in der Handlung schlichtweg die Logik und Glaubwürdigkeit. In die eigentliche Geschichte, die in eine komplett andere Richtung einschlägt, als der Klappentext verspricht, wird viel zu viel hineingepackt, was eine geradlinige Struktur vermissen lässt und den Ablauf verworren macht. Ausführliche Beschreibungen an Stellen, an denen sie überflüssig erscheinen, sind an Stellen, an denen sie fürs Verständnis eventuell nötig gewesen wären, nicht zu finden. Fast alle Figuren, von denen es eine Vielzahl gibt, sind problembehaftet und handeln zum Teil übermenschlich und nicht nachvollziehbar. Auch sprachlich hat der Roman einige Schwächen, die sich in unbeholfenen Dialogen und kurzen, abgehackten Sätzen zeigen. Aus einem interessanten Thema entwickelt sich im Verlauf des Buches zunehmend eine zusammengebastelte Story, die trotz einiger Spannungsmomente und des schlüssigen Endes nicht in vollem Maße überzeugen kann. Wer jedoch nichts Weltbewegendes erwartet, wird nicht enttäuscht sein. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Sanne aus Bayern am 24.01.2011 | |
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Wer zuerst Durchhaltevermögen beweisen kann, wird ab Seite 170 dann für's Weiterlesen belohnt. Beginnt die Story doch erst etwas schleppend, macht einen die Geschichte in ihrem Verlauf doch neugierig und fasziniert mehr und mehr. Sie weitet sich aus und man fragt sich doch immer wieder, was wohl hinter den ganzen Geheimnissen der einzelnen Protagonisten steckt. Trotzdem wird es nicht verwirrend. Anfangs verwirren den deutschen Leser da eher doch die schwedischen Namen. So denkt man, dass es sich bei Joona Linna doch eigentlich um eine Frau handelt - das Gegenteil ist der Fall. Gewöhnungsbedürftig aber machbar ist es ebenso, ein Buch im Präsens zu lesen. Mal etwas anderes - aber empfehlenswert. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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