Der Flug der Pelikane - Lebert, Benjamin

Benjamin Lebert 

Der Flug der Pelikane

Sprecher: Stadlober, Robert
Audio CD
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
11 ebmiles sammeln
Statt EUR 12,99*
EUR 10,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
*Früherer Preis
-15 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Der Flug der Pelikane

Anton fühlte sich in Hamburg noch nie zu Hause, und als seine Freundin ihn verlässt, ist sein Ausweg: Pfannkuchen backen bei Onkel Jimmy in Manhattan. Onkel Jimmys Luncheonette, das sind 30 geflieste Quadratmeter, drei Angestellte, 150
Gerichte auf der Speisekarte, Hektik am Grill, ein ständiges Kommen und Gehen - und trotzdem so etwas wie ein Zuhause. Jimmys Welt besteht neben der Luncheonette auch aus einer anderen, der Insel Alcatraz. Alles, was es über die legendäre
Gefängnisinsel an Informationen gibt, findet sich in Jimmys großer weißer Kiste. Anton gerät in den Sog dieser Geschichten und stößt dabei auf Stationen seiner eigenen Vergangenheit, denen er lieber auch entkommen wäre.


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN-13: 9783785741092
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 378574109X
  • Best.Nr.: 25524213
  • Laufzeit: 237 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Mit "Crazy" wurde er als 16-Jähriger zum Bestsellerautor, doch danach hatte Benjamin Lebert mächtig zu kämpfen: erst Schreibblockade, dann eher mittelmäßige Romane, und als Jungautor wird er vermutlich selbst in 20 Jahren noch gehandelt. Auch in seinem vierten Buch "Flug der Pelikane" geht es ums so genannte Erwachsenwerden: Nachdem er seine Beziehung mit Eleanor an die Wand gefahren hat, flüchtet der 24-jährige Anton von Hamburg nach New York. Er jobbt im Imbiss von Jimmy, eines Ex-Lovers seiner Mutter, und verfällt nach Dienstschluss mehr und mehr dessen Geschichten. Jimmy erzählt ihm von der legendären Gefängnisinsel Alcatraz und dem großen Ausbruch im Jahr 1962. Haben die drei Antihelden die Flucht wirklich überstanden und leben heute inkognito in New York? Doch Anton wird nicht nur von detektivischem Spürsinn angetrieben, denn die Geschichten aus dem Gefängnis veranschaulichen ihm seine eigene Lebenssituation. Leberts schmalen Roman hat man nach wenigen Stunden schon wieder zugeklappt. Doch in seine spannende Geschichte baut er Gedanken ein, die für lange Zeit zum Begleiter werden, etwa wenn er Toni Morrison zitiert: "Es ist ein reiner Glücksfall, wenn uns jemand fehlt, lange bevor er uns verlässt oder wir ihn verlassen haben." Wenn diesen Roman ein Jungautor geschrieben hat, wer ist dann bitteschön kein Jungleser? (cs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.02.2009

Alcatraz, lebenslänglich
Benjamin Lebert will aus seinem Jugendknast türmen

Es ist schwer, über Benjamin Leberts Romane zu schreiben, ohne über Benjamin Lebert zu schreiben. Seit dem Erfolg seines Internatsromans "Crazy" gilt der Autor, der bei Erscheinen gerade siebzehn Jahre alt war, als Wunderkind. Dann kam das zweite Buch, das an den hochgesteckten Erwartungen eigentlich nur scheitern konnte. In seinem dritten Roman, "Kannst du", schickte Lebert dann ein schriftstellerndes Ex-Wunderkind auf die Suche nach Liebe und Sinn. Ähnlichkeiten des Ich-Erzählers mit Lebert selbst sind kein Zufall.

Doch diesmal ist alles anders, es wurde ja auch langsam Zeit: In seinem vierten Roman, "Flug der Pelikane", wagt sich Lebert endlich hinaus aus der Welt der pubertierenden und spätpubertären Jungs und begibt sich unter Erwachsene. Auch "die Mädchen", in seinen bisherigen Romanen gern als mysteriöse, komplizierte Wesen beschrieben, die es zu erobern gilt und an denen Leberts Figuren immer wieder scheitern, sind nicht mehr Hauptdreh- und Angelpunkt der Handlung, sondern irritierend abwesend. Eleanor, die Freundin des Erzählers, verabschiedet sich …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

So richtige Begeisterung vermag bei Anja Hirsch angesichts des vierten Romans von Benjamin Lebert nicht aufkommen. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass sich die parallel erzählten Geschichten um den aus Deutschland nach New York gekommenen Anton und die legendäre Flucht dreier Häftlinge von der Gefängnisinsel Alcatraz nur sehr zögerlich verbinden, wie die Rezensentin beklagt. Erst spät erschließe sich den Lesern, warum sich Anton so leidenschaftlich für die Ausbrecher interessiert - er selbst war in Deutschland in der Psychiatrie und sehnt sich nach einem Leben ohne Angst - und überhaupt erscheine der Roman seltsam still und "ziellos", so Hirsch unzufrieden. Sie findet, dass Lebert seinen jungen Helden nicht richtig zu fassen kriegt, indem er ihn von "zu vielen Seiten" und über allzu blass bleibende Nebenfiguren schildert und so hat sie am Ende das Gefühl, dass es schon enormer Syntheseleistung von Leserseite bedarf, um die beiden Erzählstränge überzeugend zu verknüpfen.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Was für ein Stoff!" dachte sich Rezensent Jochen Jung angesichts dieses neuen Romans von Benjamin Lebert, um dann sofort ein tiefes Bedauern darüber zu Papier zu bringen, wie wenig dieser Autor daraus gemacht hat. Es sei im wesentlichen eine lange Litanei. Selten werde irgendwo genau hingesehen, und wenn doch, wird der Rezensent den Eindruck nicht los, dass trotzdem noch etwas fehlt. Es handelt sich Jung zufolge um die vertrackte Geschichte eines jungen Mannes, der nach New York zu einem Onkel kommt, der von der Gefangeneninsel Alcatraz und besonders von vier ihrer Insassen besessen ist, denen 1962 eine spektakuläre Flucht gelang. Aber die beiden Stränge, der junge Protagonist und die Geschichte der Insel (deren ins Deutsche übersetzter Name den Titel inspirierte), finden aus Sicht des Rezensenten nicht wirklich plausibel zueinander. Auch wirkt der Alcatraz-Teil auf den Rezensenten immer wieder reichlich zusammengegoogelt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Benjamin Lebert, Jahrgang 1982, lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman, "Crazy", der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde.

3 Marktplatz-Angebote für "Der Flug der Pelikane" ab EUR 2,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 2,50 2,10 Banküberweisung sofakoch 100,0% ansehen
wie neu 5,50 1,10 Banküberweisung, PayPal dickewaldemar 100,0% ansehen
wie neu 10,15 2,00 PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Text + Töne 99,4% ansehen
Mehr von