Gelesen von Peter Sodann. --- 760 Minuten. --- Diese
"Erzgebirgischen Dorfgeschichten" stammen (mit Ausnahme
von "Sonnenscheinchen") aus Mays frühester Schaffenszeit.
Er zeigt sich hier von ungewohnter Seite: In heimischer Landschaft
ereignen sich Konflikte, deren Schilderung an Spannung den
exotischen Erzählungen in nichts nachsteht. Der Band enthält
folgende Erzählungen: 1.) Sonnenscheinchen; 2.) Des Kindes Ruf; 3.)
Der Grenzmeister; 4.) Der Teufelsbauer; 5.) Der Bonapartenschuster;
6.) Der Giftheiner; 7.) Der Geldmarder; 8.) Die Rose von Ernstthal.
--- Titelbild: Carl Lindeberg.
Karl May (1842-1912) war das fünfte von 14 Kindern einer armen Weberfamilie aus Ernstthal/Sachsen. Vom Studium am Lehrerseminar wurde er zunächst ausgeschlossen, nachdem er Kerzenreste unterschlagen hatte. Später konnte er die Ausbildung fortsetzen, arbeitete nur 14 Tage in seinem Beruf, bevor er wieder des Diebstahls bezichtigt und von der Liste der Kandidaten gestrichen wurde. Wegen Diebstahls, Betrugs und Hochstapelei wurde er in den Jahren darauf immer wieder verhaftet und monatelang festgesetzt. Die Jahre zwischen 1870 und 1874 verbrachte er im Zuchthaus Waldheim. Erst viele Jahre nach dem Erscheinen des akribisch recherchierten Orientzyklus reiste Karl May tatsächlich in den Orient. Karl May war lange Zeit einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller. Er starb1912 in Radebeul.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Enthält die Erzählungen: 1.) Sonnenscheinchen, 2.) Des Kindes Ruf, 3.) Der Grenzmeister, 4.) Der Teufelsbauer, 5.) Der Bonapartenschuster, 6.) Der Giftheiner, 7.) Der Geldmarder, 8.) Die Rose von Ernstthal, 9.) Anhang: Der Samiel (im Faksimile)
Hörprobe zu "Aus dunklem Tann (MP3-Download)"
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