A Long Way Down, 3 Audio-CDs, englische Version - Hornby, Nick

A Long Way Down, 3 Audio-CDs, englische Version

Gekürzte Lesung. 210 Min.

Nick Hornby 

Sprecher: Morwenna Banks u. a.
Audio CD
 
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A Long Way Down, 3 Audio-CDs, englische Version

Ein witziger, trauriger und wunderbar einfühlsamer Roman über vier ganz unterschiedliche Menschen, die zufällig an einem Silvesterabend aufeinander treffen und deren Leben sich durch dieses Treffen für immer verändert...


Produktinformation

  • Verlag: Penguin Uk
  • ISBN-13: 9780141806006
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 0141806001
  • Best.Nr.: 13621490
  • Laufzeit: 210 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Die Zeit der Musikanekdötchen ist vorbei. Ausgerechnet vier Selbstmordkandidaten retten Nick Hornys fünften Roman in die Zeit nach Pop. Da ist Martin, den Sex mit einer Minderjährigen ins Gefängnis und um Karriere und Familie gebracht hat. Die katholische Maureen hat durch ihren behinderten Sohn den Kontakt zur Aussenwelt verloren, der Exilamerikaner JJ weint Freundin und verpatzter Musikkarriere hinterher, und mit starken Stimmungsschwankungen findet Teenagerin Jess jeden Tag ihre Gründe für den Freitod. Sie alle treffen sich am Silvesterabend zufällig beim geplanten Sprungversuch vom Topper's House in London. Weil man im Tod aber lieber allein ist, vertagen sie den Suizid bis zum Valentinstag, gründen einen Selbstmordclub und wollen für 90 Tage noch einmal ihr Glück im Leben versuchen. Abwechselnd lässt der britische Erfolgsautor seine traurigen Helden monologisieren. Klar, beim abgehalfterten TV-Star im Kampf mit Jugendwahn und Midlife-Crisis hat Hornby keine Probleme. Erstaunlich aber, wie plastisch und sensibel er mit Maureen auch die Sorgen einer biederen Popkultur-Antagonistin zeichnet. Hornby wagt sich an ganz unterschiedliche psychische Nöte und findet immer die richtige Mischung aus schwarzem Humor und humanistischem Ernst. Man kann ihm Gefallssucht und Zugeständnisse an seine Fans vorwerfen, wenn keine Seite ohne Kalauer auskommt. Doch gerade damit vermeidet er in "A long Way down" verkrampftes Moralisieren. (cs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.08.2005

Der Selbstmörder-Club
Ohne den Mut der Verzweiflung: Nick Hornbys "A Long Way Down"

Von den roten Telefonen an der Clifton Suspension Bridge in Bristol, dem am häufigsten aufgesuchten Selbstmordort Großbritanniens, kann man kostenlos die Samariter anrufen. Ob diese den Verzweifelten am anderen Ende der Leitung künftig allerdings tatsächlich ausgerechnet Auszüge aus Nick Hornbys Roman "A Long Way Down" vorlesen werden, wie die englische Presse prophezeit hat? Bestenfalls hätte dies eine ähnliche Wirkung wie einst die Klänge des kitschigen Folksongs "Mhairis Wedding" auf A. L. Kennedy, die sie in "Stierkampf" festhielt: "Die Stimmung des Tages ist dahin. Ich kann nicht hier sitzen und Mhairis Wedding anhören und mich in angemessener, glaubwürdiger Weise auf den Tod vorbereiten. Ich kann mich nicht mit solcher Begleitmusik umbringen."

Daß Nick Hornbys Suizid-Club ebenfalls am Selbstmord-Projekt scheitert, verdankt sich keinem fremden Lied, sondern einzig der eigenen Kakophonie, die alle anderen Lebensnebengeräusche schrill übertönt. In einer Silvesternacht kommen sie einander in die Quere, weil sie alle zur selben Zeit am selben Ort …

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Nick Hornby, geb. 1957, lebt in London. Nach seinem Studium in Cambridge war er als Lehrer und Journalist tätig. Seit 1983 arbeitet er als freier Schriftsteller. Hornby schreibt für die 'Sunday Times', 'Time Out' und das 'Times Literary Supplement'.
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