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Marilyn Agrelo lieferte 2005 mit "Mad Hot Ballroom" gewissermaßen die Dokumentarfilmvorlage, Liz Friedlander zog mit einer um schmachtendeLovestory-Elemente bereicherten Spielfilmversion nach: New Yorker Kids in den eher schwierigen Stadtteilen lernen Gesellschaftstanz und werden so zu besseren, weil selbstbewussten Menschen. In "Dance" geht der ehrenamtliche Tanzlehrer Pierre Dulaine (Banderas) außerdem auf Tuchfühlung mit der Schuldirektorin (Alfre Woodard, die das DVD-Cover peinlicherweise zur Dragqueen namens Alfred macht). Wie Profis tanzen, lässt sich im Bonusbereich der DVD eine Sequenz lang aus vier Kameraperspektiven begutachten, und eine Kurzdokumentation porträtiert die Arbeit eines echten New Yorker Tanzlehrers. Die wenigen nicht verwendeten Szenen sind von der Regisseurin und ihrem Musikteam klug kommentiert: In wenigen Sätzen erfährt man viel darüber, wie man das Tempo eines Films beibehält. Liz Friedlander liefert auch den (deutsch untertitelten) Audiokommentar - zusammen mit ihrem Cutter Robert Ivison, der den fertigen Film aus einer völlig eigenen Perspektive erläutert. (ascho)