Die Paris Review Interviews - Parker, Dorothy; Hemingway, Ernest; Nabokov, Vladimir; Vonnegut, Kurt; Böll, Heinrich; Roth, Philip; Morrison, Toni; Pamuk, Orhan; Didion, Joan; Grossman, David; Sagan, Françoise; Capote, Truman

Dorothy Parker Ernest Hemingway Vladimir Nabokov Kurt Vonnegut Heinrich Böll Philip Roth Toni Morrison Orhan Pamuk Joan Didion David Grossman Françoise Sagan Truman Capote 

Die Paris Review Interviews

Übersetzung: Judith Steffes, Henning Hoff u. a. Hrsg. v. Alexandra Steffes
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Die Paris Review Interviews

Die berühmten Paris Review Interviews, nun auf Deutsch in einer ersten Auswahl - weitere werden folgen. Frauen und Männer der Weltliteratur stehen Rede und Antwort über den Alltag ihres Schreibens, ihr Genie und gewöhnliche Zweifel und geben ungewöhnliche Einsichten in ihre Kunst und ihr Leben. Und was ergibt das, wenn sie schließlich bei der Form des Interviews selbst Hand anlegen? Große Literatur.

Seit ihrer Gründung 1953 schenkt uns die Paris Review unverzichtbare Konversationen mit den bedeutendsten Autorinnen und Autoren unserer Zeit. Das "größte der kleinen Literaturmagazine" wurde von jungen amerikanischen Literaten auf der Rive Gauche gegründet und zog 1973 nach New York um. Neben den kunstvoll gefertigten Interviews ist die Paris Review bis heute eine wichtige Bühne für neue Talente. Unter anderen erschienen Philip Roth, V.S. Naipaul und A.S. Byatt erstmals in ihren Seiten. Im ersten Band: Dorothy Parker, Françoise Sagan, Truman Capote, Ernest Hemingway, Vladimir Nabokov, Kurt Vonnegut, Heinrich Böll, Philip Roth, Toni Morrison, Orhan Pamuk, Joan Didion und David Grossman.


Produktinformation

  • Nr.1
  • Verlag: Leske Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 320 S.
  • Seitenzahl: 351
  • Edition Weltkiosk
  • Deutsch
  • Abmessung: 198mm x 131mm x 32mm
  • Gewicht: 395g
  • ISBN-13: 9783942377010
  • ISBN-10: 3942377012
  • Best.Nr.: 32670331

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensentin Anja Hirsch jubelt: Zwölf der bisher nur auf Englisch herausgegebenen Interviews der Paris Review sind nun auf Deutsch erschienen. Dass die Herausgeber Harold L. Humes, Peter Matthiessen und George Plimpton den Anspruch hatten, keine gewöhnlichen Interviews zu führen, erfährt die Rezensentin bei jedem einzelnen der persönlichen, auf enge Zusammenarbeit mit dem Autor angelegten Gespräche. Hirsch lernt hier nicht nur viel über den Schaffensprozess und die Motivation der einzelnen Autoren wie Vladimir Nabokov, Heinrich Böll, David Grossmann oder Truman Capote, der beispielsweise vor zu viel Emotionalität beim Schreiben warnt, sondern liest in dem charmanten Nebeneinander der Gespräche geradezu eine "kleine Typenlehre", etwa wenn Ernest Hemingway den Interviewer mit dem Satz "Wenn Sie müde, alte Fragen stellen, können Sie damit rechnen, müde, alte Antworten zu erhalten." zurechtweise.

© Perlentaucher Medien GmbH

Blick ins Buch "Die Paris Review Interviews"


Leseprobe zu "Die Paris Review Interviews"

Interviewer: Wie kommt man zu einer short-story-Technik? Truman Capote: Da jede short story ihre eigenen technischen Probleme aufwirft, kann man über sie natürlich nicht auf der Basis von zwei-mal-zwei-ist-vier generalisieren. Die richtige Form für seine Geschichte zu finden, bedeutet schlicht, über die natürlichste Art und Weise zu verfügen, die Geschichte zu erzählen. Der Test dafür, ob ein Schreiber die natürliche Gestalt seiner Geschichte aufgespürt hat oder nicht, ist Folgendes: Kann man sie sich anders vorstellen, nachdem man sie gelesen hat? Oder bringt sie die Phantasie zum Schweigen und erscheint absolut und endgültig? Wie eine Orange endgültig ist. Wie eine Orange etwas ist, das die Natur genau richtig gemacht hat.