Mühlen und Schleusen kennzeichneten einst das an der Alster
gelegene Fuhlsbüttel. Vor 100 Jahren noch ein kleines Bauerndorf
weit vor den Toren Hamburgs, entwickelte sich der Ort zu einem
bedeutenden Stadtteil mit modernen Unternehmen und Einrichtungen,
allen voran der Flughafen. Auch die Justizvollzugsanstalt
"Santa Fu", die längst nicht mehr zum Viertel gehört,
bleibt eng mit dem Namen Fuhlsbüttel verbunden. Abseits des regen
Treibens in den Straßen und der Start- und Landebahnen des
Flughafens zeigen sich jedoch auch ursprüngliche Orte und Plätze,
die eine Fülle fast vergessener Schönheiten erahnen lassen.
Manfred Sengelmann, Mitglied des Bürgervereins und Hobbyfotograf,
ist ein profunder Kenner der Geschichte Fuhlsbüttels. Anhand von
160 teils unveröffentlichten Fotos dokumentiert er nicht nur, wie
sich der Stadtteil verändert hat, sondern auch, was geblieben ist.
In der Gegenüberstellung historischer und aktueller Aufnahmen
veranschaulicht er den Wandel des Hamburger Stadtteiles und des
Alltagslebens seiner Bewohner. Dieser liebevoll zusammengestellte
Bildband lädt ein zum Vergleichen und Erinnern, zum Neu- und
Wiederentdecken.