Schon Grundschulkinder streben nach Selbsterkenntnis, suchen nach
Erklärungsmustern, nach Maßstäben für eigenes und fremdes
Verhalten. Ereignisse, die sie bewegen, wollen sie einschätzen
können.
Daher gewinnt das Philosophieren mit Kindern sowohl in der
didaktischen Theorie als auch in der pädagogischen Praxis zunehmend
an Bedeutung.
Die 16 Geschichten rund um Felix, Lolo und ihre Freunde laden Sie
ein, mit Ihrer Klasse ins Gespräch zu kommen!
In der Sprache der Kinder wird von Erlebnissen, Problemen und
Überlegungen erzählt, die Impulse geben. Jede der vorliegenden
Geschichten enthält in einer literarischen Aufmachung ein
grundlegendes philosophisches Problem.
Dabei werden erkenntnistheoretische Fragen aufgeworfen,
ethisch-moralische Themen angesprochen und emotionale
Befindlichkeiten berührt: Was ist denken? Können Tiere denken? Was
ist Wirklichkeit? Wie werden Vorurteile erlebt? Was unterscheidet
eine Lüge von einer Notlüge? Wie werden Ängste oder gar der Tod
erfahren?
Alle Geschichten sind mehrperspektivisch angelegt. Didaktische
Überlegungen und methodische Anregungen ergänzen diesen Band.