Wir sind Gefangene - Graf, Oskar Maria

Oskar Maria Graf 

Wir sind Gefangene

Ein Bekenntnis

Broschiertes Buch
 
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Wir sind Gefangene

Kraftvoll, ehrlich und mit schonungsloser Offenheit schildert Oskar Maria Graf seine Erlebnisse von der Kindheit bis zum Ausgang des Ersten Weltkriegs und der Zeit der Münchner Räterepublik. Eine ebenso packende wie berührende Autobiographie und ein Zeitdokument erster Güte - Oskar Maria Graf wurde mit diesem Werk schlagartig berühmt. Bis heute ist es eines seiner wichtigsten Bücher.


Produktinformation

  • Verlag: List Tb.
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 544 S.
  • Seitenzahl: 528
  • List Taschenbücher Nr.60927
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 425g
  • ISBN-13: 9783548609270
  • ISBN-10: 3548609279
  • Best.Nr.: 26382391
»Seit ich als junger Mann Wir sind Gefangene gelesen habe, bin ich diesem Dichter verfallen.« Konstantin Wecker

»Seit ich als junger Mann Wir sind Gefangene gelesen habe, bin ich diesem Dichter verfallen.« Konstantin Wecker

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.05.2008

Polterndes Tempo, grandioser Witz
Oskar Maria Graf: „Wir sind Gefangene”
„Er treibt es unmöglich und erregt Lachen und Kopfschütteln; aber er gewinnt dabei unser Herz . . .”, schrieb Thomas Mann 1927 über Oskar Maria Grafs Bekenntnis „Wir sind Gefangene” begeistert in der Frankfurter Zeitung. Das Buch, das die Irrungen und Wirrungen des Bäckersohnes aus Berg am Starnberger See von 1905 bis 1919 schildert, markierte Grafs schriftstellerischen Durchbruch, läutete jene Phase in seinem Leben ein, die er kurz vor seinem Tod als die „gut versilberten Jahre” („Gelächter von außen”, 1966) bezeichnen wird. Bis die Nationalsozialisten ihn ins Exil zwangen, erst nach Wien, dann nach Brünn, schließlich nach New York. Dass die Nazis zunächst seine Bücher im Mai 1933 nicht verbrannten, veranlasste ihn zu dem berühmten Protest „Verbrennt mich!” in der Wiener Arbeiterzeitung.
Als das aus zwei Teilen bestehende Buch 1927 erscheint, sehen die Zeitgenossen in ihm vor allem ein authentisches Zeugnis der Münchner Revolutionsjahre, der niederkartätschten Räterepublik. Der zweite Teil – ihn hatte Graf für die Veröffentlichung neu geschrieben …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Rezensent Wilhelm Trapp verneigt sich vor dem im Juni 2009 zu früh verstorbenen Schauspieler Jörg Hube, dessen Lesungen er als sein künstlerisches Vermächtnis bezeichnet. Dazu gehört aus seiner Sicht auch Hubes "einmalige" Einlesung von Oskar Maria Grafs Jugenderinnerungen. Denn darin gebe Hube sich Grafs "barocken Temperamentswechseln von Grübelei und Hitzigkeit" seelisch so anverwandt, dass Trapp den Eindruck hat, keiner Lesung von Literatur, sondern einem Menschen zu lauschen, "der schildert, sinnt, sich erinnert". Hube lese hier, wie er auch Theater gespielt habe, wo er seine Rollen stets bis zum Bersten ausgefüllt habe.

© Perlentaucher Medien GmbH
Oskar Maria Graf gehört zu den großen deutschen Volksschriftstellern. 1894 in Berg bei Starnberg geboren ging er 1938 ins Exil nach Amerika, wo er 1967 in New York starb. Grafs Geschichten zeichnen sich vor allem durch wortgewaltige, urwüchsige Komik aus.

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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 10.12.2007 ***** ausgezeichnet
Ein einfach nur cooles Buch. OMG erzählt, wie er sich so durchs Leben wanzt. In der Irrenanstalt überwintert er den 1ten Weltkrieg. In der Großstadt zieht es ihn zu den Prostituierten in der Müllerstraße und Hitler läßt er in Wirtshaus die Zeche zahlen "weil er sich nicht umsonst den ganzen Schmarrn" anhören wollte. Den 2ten Weltkrieg hindurch marschiert OMG dann in der Lederhose durch New York aber das ist nicht mehr Teil des Buches. Lesenswert weil schon legendär.

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