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Goya
Die Geburt der Moderne
Übersetzer: Hacker-Klier, Ingrid
- Einband: Buchleinen
- Buch mit Leinen-Einband
Produktinformation
- Verlag: Hirmer
- 2001
- Ausstattung/Bilder: 2001. 360 S. m. 276 meist farb. Abb. im Text u. auf Taf.
- Seitenzahl: 360
- Deutsch
- Abmessung: 347mm x 292mm x 37mm
- Gewicht: 3045g
- ISBN-13: 9783777491608
- ISBN-10: 3777491608
- Best.Nr.: 09961946
Produktbeschreibung zu "Goya"
Kurzbeschreibung
Mit Goya beginnt die moderne Malerei. Diese Modernität wird in
fesselnden Vergleichen zwischen Goya und Künstlern aus
Vergangenheit und Moderne vor Augen geführt.
Beschreibung
09.10.2001
Im Traum, im Fieber
Im Gespräch mit Toren: Fred Lichts Goya / Von Werner
Hofmann
Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine überwältigende
Pracht! So einhellig wird das Publikum über den riesigen, 34 mal 28
Zentimeter messenden Goya des Hirmer Verlages urteilen. In den
Beifall einstimmend, möchte der Rezensent gleichwohl anmerken, daß
diese opulente Farbenschau auch einen Verfasser hat, somit ein
Lesebuch inmitten des Bilderbuchs enthält, einen eminent klugen und
fesselnd geschriebenen Text. Die Rede ist von einem Kunstbuch, das
zu den herausragenden Beispielen der internationalen Koproduktion
zählt. Sofern dieses Verfahren Kosten spart, verhilft es
aufwendigen Projekten zu relativ erschwinglichen Preisen. Wenn die
Herstellung, wie zumeist, von einer erfahrenen Reproduktionsanstalt
besorgt wird, ist das hohe Niveau der Farbwiedergabe garantiert. Da
die internationale Produktion die Bücher in Layout und Umfang
standardisiert, halten sich nationale Abweichungen in der Regel in
Grenzen. Man kann sie etwa den Umschlagvarianten oder der
Titelformulierung entnehmen.
Fred Lichts großer Goya-Text wurde von einem Madrider Verlag in die
…
29.01.2002
Die zu Asche gewordene Welt
In seiner Biografie über Goya entwirft Fred Licht ein hoffnungslos düsteres Krankheitsbild der Moderne
Der Mensch ist ein Abgrund, heißt es in Büchners Woyzeck. Goya ist der erste unter den Malern des Abendlandes, der in die Dunkelheiten dieser Abgründe hinabtauchte, ohne uns tröstende Worte mit auf den Weg zu geben, sagt Fred Licht in seiner Biografie über Goya – eine Biografie, die mit Leidenschaft und Schauder vor Goya und dessen dunklen Visionen vom Menschen geschrieben ist.
Trotz gelegentlicher Ausflüge zu Dali, Picasso und Marc Rothko verhehlt Licht nicht, dass er mit der Moderne vor allem Nihilismus und kaltes Licht verbindet. Sein Buch ist eine profunde Darstellung der Kunst von Goya und zugleich ein trauriges, ein tief pessimistisches Buch. Auschwitz und Hiroshima bleiben gedankliche Ecksteine dieser unkonventionellen Biografie, deren wohl größter Vorzug darin liegt, dass sie ohne theoretische Kopflastigkeit und mit großer Kennerschaft geschrieben ist.
Trügerische Neutralität
Goya ist von allen Lagern der Kunstgeschichte vereinnahmt worden: mit seinen frühen Fresken in der Kapelle San …
07.03.2002
Der Hirmer Verlag hat mit diesem Band über Francisco de Goya, den
der amerikanische Kunsthistoriker Fred Licht zusammengestellt hat,
den "seit langem schönsten" Bildband herausgebracht,
schwärmt Rezensentin Petra Kipphoff. Allerdings mag sie der
Grundthese des Autors, Goya sei ein Anarchist gewesen, nicht ganz
zustimmen. Zwar fänden sich durchaus anarchistische Züge im Werk
des Malers, doch sei es ihm Zeit seines Lebens nicht um die
künstlerische Umsetzung einer Ideologie, sondern um die Realität in
all ihren Widersprüchen gegangen, denkt Kipphoff. Ihre Kritik
beeinträchtigt aber keineswegs ihr großes Lob für die zahlreichen,
in diesem Band präsentierten "hervorragenden
Reproduktionen" der Bilder des großen Künstlers.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
"Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine
überwältigende Pracht! ... In den Beifall einstimmend, möchte der
Rezensent gleichwohl anmerken, daß diese opulente Farbenschau auch
einen Verfasser hat, somit ein Lesebuch inmitten des Bilderbuchs
enthält, einen eminent klugen und fesselnd geschriebenen
Text." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Eine profunde Darstellung der Kunst von Goya und zugleich ein
trauriges, ein tief pessimistisches Buch. ... Fred Lichts Buch wird
zur dornigen Hommage an Goya, zum zerrissenen Abgesang auf die
klassische abendlädische Malerei, der, zumindest in diesem Buch,
unumkehrbar und hoffnungslos ihre existenziellen Inhalte
verlorengehen." (Süddeutsche Zeitung)
"Er hat Monster und Monarchen gemalt, Herzoginnen, Hexen,
Verbrecher und Irre - und alle lieben ihn dafür." (Welt am
Sonntag)
Rezensionen und Kritik
Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine überwältigende Pracht! In den Beifall einstimmend, möchte der Rezensent gleichwohl anmerken, daß diese opulente Farbenschau auch einen Verfasser hat, somit ein Lesebuch inmitten des Bilderbuchs enthält, einen eminent klugen und fesselnd geschriebenen Text. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Autorenporträt zu "Fred Licht"
Fred Licht, 1928 geboren, ist Kurator an der Peggy Guggenheim Sammlung von Venedig. Als Lehrbeauftragter an der Universität von Princeton und Brown verfaßte er mehrere Studien über Goya und Canova und zahlreiche Aufsätze über die Moderne Kunst, die in Art in America und Arts Magazine veröffentlicht wurden. Federführender Herausgeber und Koordinator von Ausstellungskatalogen wie etwa "Tauromaquia-Goya y Picasso" (1985) und "William Congdon 1912 - 1998. La mirada de un testigo del siglo XX" (1998).





















