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Fred Licht 

Goya

Goya - Licht, Fred

Die Geburt der Moderne

Übersetzer: Hacker-Klier, Ingrid

  • Einband: Buchleinen
  • Buch mit Leinen-Einband 
 
  • EUR 95,00
  • Alle Preise inkl. MwSt.
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Produktinformation
  • Verlag: Hirmer
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 360 S. m. 276 meist farb. Abb. im Text u. auf Taf.
  • Seitenzahl: 360
  • Deutsch
  • Abmessung: 347mm x 292mm x 37mm
  • Gewicht: 3045g
  • ISBN-13: 9783777491608
  • ISBN-10: 3777491608
  • Best.Nr.: 09961946

Produktbeschreibung zu "Goya"

Kurzbeschreibung

Mit Goya beginnt die moderne Malerei. Diese Modernität wird in fesselnden Vergleichen zwischen Goya und Künstlern aus Vergangenheit und Moderne vor Augen geführt.

Beschreibung

Dieses Buch stellt jene Aspekte von Goyas Kunst vor Augen, die ihn der modernen Kunst im allgemeinen und unserer Zeit im besonderen naherücken. Goya steht am Beginn der modernen Malerei. Man ahnt seinen Einfluß überall, ohne direkte Verbindungen herstellen zu können. Wenn El Greco der Maler der spanischen Spiritualität war und Velázquez der Maler der stolzen spanischen Würde, so war Goya der Maler von Spaniens leidenschaftlichem Individualismus. Die spanische Geschichte zur Zeit Goyas hatte mit der Gegenwart vieles gemein: Sie war eine Epoche der Revolution und damit eine Zeit radikalen Umbruchs. Die Auswirkungen einer solchen Zeitenwende sind uns Heutigen gut bekannt: Orientierungslosigkeit, Entfremdung, Werteverlust und eine immer wieder in Verzweiflung umschlagende Hoffnung. Darum erlebt man in der Begegnung mit Goya einen tiefen Schock des Wiedererkennens. Der Autor hat es verstanden, dem Leser diese Aspekte in fesselnden Vergleichen mit Künstlern zurückliegender Epochen und der Moderne vor Augen zu führen. Dank seiner erhellenden Ausführungen stehen wir in einem lebendigen geschichtlichen Zusammenhang und erleben mit Goya die Geburt der Moderne.

09.10.2001

Im Traum, im Fieber
Im Gespräch mit Toren: Fred Lichts Goya / Von Werner Hofmann

Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine überwältigende Pracht! So einhellig wird das Publikum über den riesigen, 34 mal 28 Zentimeter messenden Goya des Hirmer Verlages urteilen. In den Beifall einstimmend, möchte der Rezensent gleichwohl anmerken, daß diese opulente Farbenschau auch einen Verfasser hat, somit ein Lesebuch inmitten des Bilderbuchs enthält, einen eminent klugen und fesselnd geschriebenen Text. Die Rede ist von einem Kunstbuch, das zu den herausragenden Beispielen der internationalen Koproduktion zählt. Sofern dieses Verfahren Kosten spart, verhilft es aufwendigen Projekten zu relativ erschwinglichen Preisen. Wenn die Herstellung, wie zumeist, von einer erfahrenen Reproduktionsanstalt besorgt wird, ist das hohe Niveau der Farbwiedergabe garantiert. Da die internationale Produktion die Bücher in Layout und Umfang standardisiert, halten sich nationale Abweichungen in der Regel in Grenzen. Man kann sie etwa den Umschlagvarianten oder der Titelformulierung entnehmen.

Fred Lichts großer Goya-Text wurde von einem Madrider Verlag in die …

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29.01.2002

Die zu Asche gewordene Welt
In seiner Biografie über Goya entwirft Fred Licht ein hoffnungslos düsteres Krankheitsbild der Moderne
Der Mensch ist ein Abgrund, heißt es in Büchners Woyzeck. Goya ist der erste unter den Malern des Abendlandes, der in die Dunkelheiten dieser Abgründe hinabtauchte, ohne uns tröstende Worte mit auf den Weg zu geben, sagt Fred Licht in seiner Biografie über Goya – eine Biografie, die mit Leidenschaft und Schauder vor Goya und dessen dunklen Visionen vom Menschen geschrieben ist.
Trotz gelegentlicher Ausflüge zu Dali, Picasso und Marc Rothko verhehlt Licht nicht, dass er mit der Moderne vor allem Nihilismus und kaltes Licht verbindet. Sein Buch ist eine profunde Darstellung der Kunst von Goya und zugleich ein trauriges, ein tief pessimistisches Buch. Auschwitz und Hiroshima bleiben gedankliche Ecksteine dieser unkonventionellen Biografie, deren wohl größter Vorzug darin liegt, dass sie ohne theoretische Kopflastigkeit und mit großer Kennerschaft geschrieben ist.
Trügerische Neutralität
Goya ist von allen Lagern der Kunstgeschichte vereinnahmt worden: mit seinen frühen Fresken in der Kapelle San …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

07.03.2002

Der Hirmer Verlag hat mit diesem Band über Francisco de Goya, den der amerikanische Kunsthistoriker Fred Licht zusammengestellt hat, den "seit langem schönsten" Bildband herausgebracht, schwärmt Rezensentin Petra Kipphoff. Allerdings mag sie der Grundthese des Autors, Goya sei ein Anarchist gewesen, nicht ganz zustimmen. Zwar fänden sich durchaus anarchistische Züge im Werk des Malers, doch sei es ihm Zeit seines Lebens nicht um die künstlerische Umsetzung einer Ideologie, sondern um die Realität in all ihren Widersprüchen gegangen, denkt Kipphoff. Ihre Kritik beeinträchtigt aber keineswegs ihr großes Lob für die zahlreichen, in diesem Band präsentierten "hervorragenden Reproduktionen" der Bilder des großen Künstlers.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine überwältigende Pracht! ... In den Beifall einstimmend, möchte der Rezensent gleichwohl anmerken, daß diese opulente Farbenschau auch einen Verfasser hat, somit ein Lesebuch inmitten des Bilderbuchs enthält, einen eminent klugen und fesselnd geschriebenen Text." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine profunde Darstellung der Kunst von Goya und zugleich ein trauriges, ein tief pessimistisches Buch. ... Fred Lichts Buch wird zur dornigen Hommage an Goya, zum zerrissenen Abgesang auf die klassische abendlädische Malerei, der, zumindest in diesem Buch, unumkehrbar und hoffnungslos ihre existenziellen Inhalte verlorengehen." (Süddeutsche Zeitung)

"Er hat Monster und Monarchen gemalt, Herzoginnen, Hexen, Verbrecher und Irre - und alle lieben ihn dafür." (Welt am Sonntag)

Rezensionen und Kritik

Schiere Augenfreude, ein Buch zum Flanieren, eine überwältigende Pracht! In den Beifall einstimmend, möchte der Rezensent gleichwohl anmerken, daß diese opulente Farbenschau auch einen Verfasser hat, somit ein Lesebuch inmitten des Bilderbuchs enthält, einen eminent klugen und fesselnd geschriebenen Text. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Autorenporträt zu "Fred Licht"

Fred Licht, 1928 geboren, ist Kurator an der Peggy Guggenheim Sammlung von Venedig. Als Lehrbeauftragter an der Universität von Princeton und Brown verfaßte er mehrere Studien über Goya und Canova und zahlreiche Aufsätze über die Moderne Kunst, die in Art in America und Arts Magazine veröffentlicht wurden. Federführender Herausgeber und Koordinator von Ausstellungskatalogen wie etwa "Tauromaquia-Goya y Picasso" (1985) und "William Congdon 1912 - 1998. La mirada de un testigo del siglo XX" (1998).

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