Der Marsianer - Rettet Mark Watney
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Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist. Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem…mehr

Produktbeschreibung
Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist.
Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den "Marsianer" heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.
Faszinierendes Science-Fiction-Survivaldrama nach Bestsellervorlage von Andy Weir, in dem ein Astronaut alleine auf dem Mars zurückgelassen wird.

Gerade einmal neun Monate sind vergangen seit Ridley Scotts letzter Großproduktion, "Exodus", der Weihnachten 2014 in die Kinos gekommen war. Hatte das Bibelepos allerdings bisweilen Probleme, seiner ausufernden Handlung wirklich Herr zu werden, ist Scotts Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir, der nunmehr dritte Ausflug des 77-jährigen Filmemachers in die unendlichen Weiten des Weltalls, drei Jahre nach "Prometheus - Dunkle Zeichen", geradezu ein Paradebeispiel für ökonomisches, geradliniges Erzählen. Als eine Mars-Expedition während eines verheerenden Sturms auf dem roten Planeten unvermittelt die Zelte abbrechen und die Monate lange Reise zurück zur Erde antreten muss, bleibt im Chaos ein Astronaut zurück, der von einer umherfliegenden Antenne getroffen wurde und für tot gehalten wird - der Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon in einem seiner gewinnendsten Auftritte seit "Good Will Hunting". Watney hat jedoch überlebt. Während er mit wissenschaftlichem Eifer daran geht, Lösungen für alle Probleme zu finden, die ihn am Überleben für die nächsten vier Jahre hindern könnten - so lange würde es nach seinen Berechnungen dauern, aus eine Rettungsmission zu organisieren und loszuschicken -, kämpft die NASA auf der Erde darum herauszufinden, wie man den Robinson Crusoe auf dem Mars wieder zurückbringen kann, ohne andere Menschenleben zu riskieren.

Ein Mann allein auf dem Mars. Das erscheint nicht unbedingt das Material für einen packenden zweistündigen Film. Aber so, wie die handelnden Personen auf existenzielle Krisen nicht mit hängenden Köpfen begegnen, sondern stets ganz pragmatisch daran arbeiten, jede neue Hürde auf dem Weg zur Rettung zu beseitigen, findet auch Scott stets ganz nüchtern Lösungen für die vermeintlichen narrative Probleme seines Überlebensdramas: Damon bespricht für die Nachwelt einen Videoblog, der letztlich den narrativen Rahmen liefert: "Fuck you, Mars!" ist das Mantra, dem sich gemeinsam mit Watney der ganze Film verschreibt, den Scott gestaltet hat wie einen jener klassischen Katastrophenfilme der Siebzigerjahre, die "Airport"-Filme zum Beispiel oder "The Poseidon Adventure", in denen auch All-Star-Besetzungen versammelt wurden, die an verschiedenen Schauplätzen an Rettungsmöglichkeiten arbeiten, nur dass es jetzt nicht George Kennedy, Lloyd Bridges und Leslie Nielsen sind, die ihre Stirn in Falten legen und bangen und letztlich erleichtert jubeln müssen, sondern moderne Heavyweights wie Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Jessica Chastain, Michael Pena und Jeff Daniels. Überhaupt ist der Film nie muffig oder altmodisch oder knatternd: Der Look ist sensationell, das 3D immer perfekt und funktional, das Tempo rasend hoch und die Darsteller sind mit so vollem Einsatz bei der Sache, dass man als Zuschauer eigentlich nie ein Problem damit hat, dass über die fast volle Laufzeit weitestgehend ausschließlich wissenschaftliche Diskussionen geführt werden. Im Gegenteil: Es ist erfrischend, dass all der unnötige emotionale Ballast, der vor einem Jahr "Interstellar" so bleischwer und überladen wirken ließ, auf ein Minimum reduziert wird. Stellt sich nur die Frage, wie die Synchro den schönsten Satz Damons übersetzen will, der stellvertretend für den ganzen Film steht: "I'm gonna science the shit out of this." Viel Spaß dabei, die, äh, Scheiße aus diesem Problem heraus zu wissenschaften. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Spaß am Set Ares III: Abschied von der Erde Ares III: Nach der Isolation Das Ares-Programm: Unser größtes Abenteuer Ares III: Astronautentraining Ares III: Bringt ihn heim! Original-Kinotrailer
  • Produktdetails
  • EAN: 4010232067524
  • Best.Nr.: 44013943
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 18. Februar 2016
  • Hersteller: Fox
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 138 Min.
Rezensionen
Nach "Exodus" hat sich Ridley Scott, zarte 77 Jahre jung, einen Stoff vorgenommen, der kaum weiter von dem Bibelepos entfernt sein könnte - sein um Realismus bemühter Science-Fiction-Film nach Bestsellervorlage von Andy Weir, ist ein ebenso spannendes wie immens unterhaltsames Survivaldrama, dessen Prämisse ähnlich wie "Gravity" oder "Moon" einen Astronauten einsam im Weltall zurücklässt. Hier ist es Matt Damon, der in der Hauptrolle des mit Stars gespickten Films eine der besten Leistungen seiner Karriere abliefert.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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Besprechung von 09.01.2016
Houston, wir haben die Lösung!

Amerikas Raumfahrtbehörde Nasa gilt ohne Mondfahrt und Space Shuttle als Langweiler der Nation. Dabei bereitet sie akribisch die Reise zum Mars vor und pflegt eine fruchtbare Kooperation - mit Hollywood.

HOUSTON, im Januar

Es ist ganz schon ungemütlich auf dem Mars. Fiepend und surrend ächzt unser Rover mit den drei frei drehbaren Achsen und dem hübschen Namen MMSEV über kantiges Vulkangestein, manche Brocken so groß wie Medizinbälle. Er neigt sich bedenklich zur Seite, als es einen steilen Hügel hinabgeht, und gleich darauf rumpeln wir zuckend über tiefe Bodenwellen. Man möchte glatt durch die Schleuse am hinteren Ende des Gefährts - es hat die Geräumigkeit eines Kleinbusses - und in den dort hängenden Raumanzug schlüpfen, um die Reise zu Fuß fortzusetzen. Aber da lenkt der Robotics-Ingenieur Lucien Junkin den Rover auch schon wieder an die Rampe am "Mars Yard", einem Versuchsgelände in Steinwurfweite des Johnson Space Center in Houston, auf dem die Nasa allerlei Fahrzeuge für den Mars testet.

Wie ein seltsamer Hybrid aus Sightseeing-Hubschrauber, Jeep und Kleintransporter wirkt das MMSEV (für Multi-Mission Space Exploration Vehicle, etwa: Weltraumerkundungsgefährt für Mehrfachmissionen) von außen, und auch wenn das drei Tonnen schwere Ungetüm mit einer Höchstgeschwindigkeit von zehn Stundenkilometern erstaunlich wendig ist - so cool wie der schnittige Rover aus Ridley Scotts jüngstem Hollywoodfilm "Der Marsianer", in dem Matt Damon auf dem Roten Planeten strandet, sieht es nicht aus.

Freilich sind Hollywoods Versionen vom Weltall immer sexier als die Wirklichkeit gewesen, und manchmal auch so weit ab von ihr, dass man bei der Nasa die Augen verdreht. 2011 veröffentlichte die amerikanische Weltraumbehörde sogar eine Liste mit den ihres Erachtens schlechtesten Sciencefiction-Filmen aller Zeiten, die von den Endzeit-Actionschinken "2012" und "Armageddon" angeführt wurde.

Aber die Nasa und Hollywood leben seit langem in einer seltsamen Symbiose - man ist aufeinander angewiesen, um das jeweilige Publikum mit dramatischen Illustrationen außerirdischer Abenteuerlust beziehungsweise mit wissenschaftlicher Bedeutung bei der Stange zu halten. Mit dem "Marsianer" nach dem gleichnamigen Bestseller von Andy Weir bot sich eine faszinierende Chance zur Zusammenarbeit.

"Der Marsianer" bricht mit der Konvention, spektakuläre Action zu zeigen. Weir beschreibt seinen Helden als eine Art McGyver auf dem Mars, der sein ganzes Wissen aufbieten muss, um zu überleben. Woher Atemluft für ein ganzes Jahr nehmen? Wie Nahrungsmittel in einer lebensfeindlichen Umgebung anbauen? Wie die Kommunikation zum vierhundert Millionen Kilometer entfernten Houston herstellen? Wie genügend Energie für die Rettungsreise kreieren? Und wie einen Hunderte Kilometer umfassenden Sandsturm ohne meteorologische Geräte umschiffen? "Sciencefiction", sagte Ridley Scott, "ist normalerweise meistenteils Phantasie - aber hier war die krasse Realität der Situation anziehend."

Ellen Ochoa, ehemalige Astronautin und Direktorin des Johnson Space Center in Houston, war von Weirs "Marsianer" derart angetan, dass sie all ihren Mitarbeitern die Lektüre empfahl. Den "Marsianer" sieht sie als Vorwegnahme der Pläne, welche die Nasa für eine Mars-Mission hat.

Für die Zeit von 2030 an plant die Nasa eine "Präsenz in der Nachbarschaft, vielleicht sogar im Orbit" des Roten Planeten, sagt Jim Green, von 2040 an sollen Menschen auf ihm landen. Green ist als Director of Planetary Science bei der Nasa für den Mars zuständig. Als Ridley Scott bei der Nasa anrief, um sich auf die Verfilmung von Weirs Buch vorzubereiten, tat sich für Green eine wunderbare Gelegenheit auf - nämlich, die geplante Mars-Mission der Nasa mit der Unterstützung eines renommierten Hollywood-Regisseurs zu bewerben. Green führte Ridley über das Nasa-Gelände in Houston und erläuterte ihm die Entwicklung der Raumkapseln, Habitats und Mars-Fahrzeuge, an denen die Nasa-Techniker in den gigantischen Hallen auf dem Gelände arbeiten. Die Geschichte des im Kino von Matt Damon gespielten Astronauten Mark Watney, der monatelang allein auf dem Mars überleben muss, bis die Nasa eine Rettungsmission zu ihm schicken kann, ist eine Art "Robinson Crusoe" für Raumfahrtfans. Doch ohne die Hilfe der Wissenschaftler aus Houston hätte der Film kaum zu dem packenden Ingenieur-Abenteuer werden können, das fast eine halbe Milliarde Dollar einspielte. Umgekehrt profitiert die Nasa von der Aufmerksamkeit. Die Behörde hat im 21. Jahrhundert ihren Nimbus aus der Zeit der Mondfahrt und der Shuttleflüge eingebüßt. Die Nasa, sagt der Astronaut Drew Feustel, habe ein PR-Problem: "Seit fünfzehn Jahren leben Menschen auf der internationalen Raumstation ISS, also im Weltall", sagt er. Feustel ist bei zwei Spaceshuttle-Missionen mitgeflogen, hat verschiedene Weltraumspaziergänge absolviert und war Berater bei dem Kinofilm. "Unsere Arbeit ist ein bisschen banal geworden, weil wir die Dinge sorgfältig, ruhig und ohne Drama angehen. Wir können uns keine Fehler leisten. Drama ist schlecht für uns, und das macht uns ein bisschen langweilig." Aber fürs Drama gibt es ja Filmemacher wie Ridley Scott, der mit "Alien" und "Blade Runner" Klassiker des Sciencefiction-Films geschaffen hat.

Das Verhältnis von Science-Fiction und Science-Fact ist kompliziert. Einerseits bemängeln die Nasa-Leute die Missachtung wissenschaftlicher Fakten, andererseits lassen sie sich davon inspirieren. "Sciencefiction erlaubt uns zu träumen", sagt Jim Green. "Sie befähigt uns, einen Blick in die Zukunft zu werfen - so wie es einst Jules Verne mit ,20 000 Meilen unter dem Meer' tat, bevor es U-Boote gab." Hollywoods Sternenphantasien sind für die Nasa-Leute zuweilen Blaupausen für das, was eines Tages möglich sein könnte. "Wir haben immer schon von dem Gebrauch gemacht, was SciFi uns in Aussicht stellt - um es schließlich Wirklichkeit werden zu lassen", sagt Feustel. "Der Marsianer" beschäftige sich mit Technologien, an denen bereits geforscht werde, um ein kontrolliertes Lebensumfeld auf dem Mars zu schaffen: "In gewisser Hinsicht hat Andy Weir ein Buch geschrieben, das die Nasa schon veröffentlicht hatte. Aber er hat es für ein breites Publikum lesbar gemacht und es in großes Drama verpackt."

Die Nasa ist knapp bei Kasse. Ein halbes Prozent des amerikanischen Regierungshaushalts kommt ihr heute zugute, Mitte der sechziger Jahre waren es fast 4,5 Prozent. Mit der Einstellung des Shuttle-Programms 2011 machte sich der Eindruck breit, für die Nasa sei das Ende gekommen. So ist es nicht. Aber man sucht Partnerschaften mit privaten Weltraum-Initiativen, die von Milliardären aus dem Silicon Valley wie Elon Musk und Jeff Bezos gestartet wurden. Während deren Versuche mit wiederverwertbaren Raketen oder die holländische Initiative "Mars 1", die Kandidaten für einen One-Way-Trip zum Mars warb, die Schlagzeilen beherrschen, ringen die Nasa-Leute darum, nicht als Langweiler der Nation dazustehen.

So klingen Feustel und Green fast altmodisch, wenn sie in die Zukunft blicken. "Unser Planet und unsere Existenz hier sind fragil, und wir müssen langfristig denken", sagt Feustel. Auch für Jim Green geht es um nichts weniger als die Zukunft der Spezies: "Je mehr wir über unsere galaktische Nachbarschaft lernen, desto klarer werden die Gefahren für die langfristige Überlebensfähigkeit der Menschheit. Die Dinosaurier hatten kein Weltraumprogramm."

Die Technologie, zum Mars zu reisen, existiere, sagt Drew Feustel. Aber es bleiben Herausforderungen. Die größte ist die Strahlung, der die Astronauten bei langen All-Aufenthalten ausgesetzt sind. "Beim derzeitigen Stand der Technik veranschlagen wir ein Jahr für den Flug - ideal wären drei Monate." Die Lösung könnte eine elektromagnetische Antriebsrakete namens Vasimr bieten, die von dem einstigen Nasa-Astronauten Franklin Chang Díaz entwickelt wurde und wie ein Gaspedal eingesetzt werden kann. "Anstatt bloß eine Rakete abzuschießen und mit dem Initialschwung gen Mars zu trudeln, müssen wir Orion ins All bringen und sie dann an etwas anhängen, das auf dem Weg zum Mars beschleunigen kann", sagt Feustel.

Orion ist die Mars-Raumkapsel, die unter der Ägide von Stu McClung im Johnson Space Center konstruiert wird. Die Idee eines wiederverwendbaren Raumschiffs haben McClung und sein hundertfünfzigköpfiges Team verworfen, weil, wie er sagt, "zu viel Gewicht für eine weiche, wiederholbare Landung nötig ist. Und weil wir sehr umfassende Inspektionen durchführen müssten, um sicherzustellen, dass die Struktur auch für einen zweiten Flug noch völlig intakt ist." Neuntausend Kilogramm wiegt die Kapsel, die mit 35 Meter Durchmesser wie der große Bruder herkömmlicher Kommandomodule der Raumfahrt wirkt. McClung nickt. Orion sei "eine Stretch-Limo im Vergleich zur Sojus-Kapsel, die zurzeit Astronauten auf die ISS und zurückbringt". Orion ist erstaunlich geräumig. Aber man habe mit ihr ja auch mehr vor als einen Taxidienst, sagt McClung. An Bord wird geforscht, und das Vehikel soll ganz andere Distanzen zurücklegen, als sie die bemannte Raumfahrt bisher bewältigen musste.

Also tüftelt man, während andere mit Sensationsmeldungen aufwarten, in den Hallen des Johnson Space Center weiter, um die Mars-Mission zu beflügeln. Es geht um Physik, Chemie und Botanik. Als McClung vor ein paar Monaten nachrechnete, wurde ihm klar, dass eine Mars-Mission mit zwei oder drei Mann einen Kleinlaster voller Trockennahrung braucht. Man stellt sich daher die Frage, ob die Mars-Astronauten auf ihrer langen Reise nicht eigene Nahrung anbauen sollten - wie Mark Watney in "Der Marsianer". "Aber darf man sich darauf verlassen, dass die Astronauten gute Züchter sind und dass die Nutzpflanzen gedeihen?", fragt McClung.

Mit Raketentechnologie ist es nicht getan, wenn man die Reise zu einem vierhundert Millionen Kilometer entfernten Planeten ins Auge fasst. Die Nasa-Leute müssen geduldig ein Problem nach dem anderen lösen, um den Traum zu erfüllen, den Hollywood schon mal vorgespielt hat: Menschen auf den Mars zu bringen - und auch wieder nach Hause auf die Erde.

NINA REHFELD

Ridley Scotts "Der Marsianer" erscheint am 18. Februar auf DVD und Bluray. Vom 4. Februar an ist er über digitale Plattformen erhältlich.

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