Leben nach dem Schlaganfall: Jüngere Betroffene erzählen ihre Geschichte. Hrsg: Schlaganfall-Selbsthilfegruppe für jüngere erwachsene Menschen Freiburg e.V.
Viele denken: Einen Schlaganfall bekommen doch nur alte
Menschen.
Doch das ist falsch, denn fünf bis zehn Prozent aller Schlaganfälle
in Deutschland
erleiden Menschen unter 50 Jahren! Jeden und jede kann es treffen.
Die 30-jährige Krankenschwester genauso wie den 41 Jahre alten
Priester.
Jüngere Schlaganfallbetroffene stehen vor besonderen Problemen: Sie
passen nicht in
das Bild einer stets leistungsfähigen Generation und werden oft
stigmatisiert von der Gesellschaft, aber auch von Ärzten und
Pflegekräften. Ein Schlaganfall reißt Betroffene
von einer Sekunde auf die andere aus ihrem bisherigen Leben. Nach
der Akut- und Reha-Phase muss ein ganz neues Leben aufgebaut
werden. Es stellen sich essentielle Fragen, wie: Wie geht es
finanziell weiter? Kann ich wieder arbeiten? Hält die Partnerschaft
den
Belastungen stand?
Solche und weitere Fragen beantworten 17 Betroffene und deren
Angehörige in diesem Buch. Offen und ehrlich berichten sie von
ihrer Krankheit und darüber, was sie inden Kliniken erlebt haben.
Sie schildern ihre Gefühle und das, was die Erkrankung aus
ihnen
und ihren Familien gemacht hat. Dabei geht es nicht nur um die
Tiefen, sondern auch um die Höhen. Welche Chancen bietet so eine
Erkrankung? Ist alles nur negativ oder zeigt der Schlaganfall
vielleicht sogar einen neuen Lebensweg auf?
Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige finden in diesem Buch einer
Schlaganfall-Selbsthilfegruppe für jüngere Betroffene wertvolle
Hinweise über den richtigen Umgang mit den Erkrankten. Und diesen
zeigt es: Aufzugeben wäre der falsche Weg!