Leben in der flüchtigen Moderne - Bauman, Zygmunt

Zygmunt Bauman 

Leben in der flüchtigen Moderne

Aus d. Engl. v. Frank Jakubzik
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Leben in der flüchtigen Moderne

Normale Zeitungsleser hätten die Anzeige vielleicht übersehen: "Sechs Outfits, mit denen Sie Ihrer Clique im nächsten halben Jahr einen Schritt voraus sind". Zygmunt Bauman schlägt daraus theoretische Funken: Wer heute noch die Chuzpe hat, "Ich" zu sagen, sollte schneller sein als die anderen. Doch Achtung: Die Befriedigung hat ein Verfallsdatum die nächste Frühjahrskollektion kommt bestimmt. In sechs Studien, die auf Vorlesungen am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien zurückgehen, greift der brillante Essayist seine großen Themen wieder auf: Ethik, die Erinnerung an den Holocaust, Freiheit und Kunst in der flüchtigen Moderne.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2007
  • Neuauflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 287 S.
  • Seitenzahl: 287
  • Edition Suhrkamp Nr.2503
  • Best.Nr. des Verlages: 12503
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 111mm x 27mm
  • Gewicht: 245g
  • ISBN-13: 9783518125038
  • ISBN-10: 3518125036
  • Best.Nr.: 20949317
"Der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Bauman ist ein Meister der kleinen Form. ... "In der Flüchtigen Moderne", lautet einer dieser zunächst harmlos klingenden Sätze, die rasch zu elektrisierenden Denkstücken werden, "wird die Gruppe mit ihren Anführern, ihrer Hierarchie und Hackordnung durch den Schwarm ersetzt." Der Schwarm ist eine verführerische Daseinsform in der Massengesellschaft. Es gibt in ihm weder Austausch noch Kooperation noch gegenseitige Ergänzung. Im Schwarm tendiert man dazu, sich aufzugeben. Man kopiert, so gut man kann, die Bewegung der anderen. ... Es sind Beobachtungen wie diese, die Baumans Essayband, der aus Vorlesungen am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen hervorgegangen ist, zu einer kurzweiligen Erkenntnisform machen." Frankfurter Rundschau

»Der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Bauman ist ein Meister der kleinen Form. ... »In der Flüchtigen Moderne«, lautet einer dieser zunächst harmlos klingenden Sätze, die rasch zu elektrisierenden Denkstücken werden, »wird die Gruppe mit ihren Anführern, ihrer Hierarchie und Hackordnung durch den Schwarm ersetzt.« Der Schwarm ist eine verführerische Daseinsform in der Massengesellschaft. Es gibt in ihm weder Austausch noch Kooperation noch gegenseitige Ergänzung. Im Schwarm tendiert man dazu, sich aufzugeben. Man kopiert, so gut man kann, die Bewegung der anderen. ... Es sind Beobachtungen wie diese, die Baumans Essayband, der aus Vorlesungen am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen hervorgegangen ist, zu einer kurzweiligen Erkenntnisform machen.«
Zygmunt Bauman, geboren 1925 in Posen, lehrte ab 1954 Soziologie an der Universität Warschau. 1968 ging er nach Israel. 1971 erhielt Bauman einen Ruf auf den Lehrstuhl für Soziologie an der University of Leeds, den er bis 1990 inne hatte. Bauman erhielt 1989 den Amalfi-Preis, 1998 wurde er mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis ausgezeichnet. Zygmunt Bauman ist einer der bedeutendsten Soziologen der Gegenwart.