Das Buch gibt eine aktuelle Übersicht und eine Kritik der
Forschungsansätze zu geschlechtsspezifischen Kommunikationsweisen.
Dabei werden sprachwissenschaftliche, soziologische und
anthropologische Perspektiven berücksichtigt. Deutlich wird, dass
sich Geschlechtszugehörigkeiten nicht einfach kommunikativ
niederschlagen, sondern auch kommunikativ erzeugt werden.
Vertiefend werden in einzelnen Kapiteln behandelt: das Verhältnis
von Sprache und Geschlecht, Unterschiede im Sprachgebrauch,
Kommunikation zwischen Männern und Frauen, nonverbale
Kommunikation, Geschlechter in den Medien und die soziale
Konstruktion von Geschlecht. In fast allen Kapiteln werden anhand
von empirischen Untersuchungen und Beispielen die alltäglichen
Konzepte von dem, was typisch ?männlich? ist, und dem, was als
typisch ?weiblich? gilt, hinterfragt.
Die Autorin: Dr. Ruth Ayaß lehrt und forscht an der Fakultät für
Soziologie der Universität Bielefeld.
Zielgruppen: Sozialwissenschaftler, Sprachwissenschaftler,
Kulturwissenschaftler, Pädagogen und Psychologen, an Frauen- und
Geschlechterforschung interessierte Leser.