Jerusalem, Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr.: Der aus einem
Priestergeschlecht stammende Jeremia weiß sich von Gott zum
Propheten bestimmt. Darüber zerbricht seine Familienbande, und er
verliert die Frau seines Herzens. Er beginnt zu verkünden, dass
Nebukadnezzar, der Herrscher Babylons, angreifen werde, sollten
sich seine Volkszugehörigen nicht wieder auf Gott besinnen. Die
Menschen aber reagieren mit scharfer Ablehnung auf ihn und seine
Mahnungen. Doch Jeremias Weissagungen bewahrheiten sich.
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Der Priestersohn Jeremia ist auserwählt, Gottes Prophezeiungen zu
verkünden: Jerusalem soll durch die Babylonier zerstört werden,
wenn sich das Volk nicht auf den wahren und einzigen Gott
zurückbesinnt. Doch in Jerusalem schenkt ihm niemand Glauben.
Vielmehr wird er der Gotteslästerung bezichtigt, als Verräter
verfolgt und immer wieder gefangen genommen. Doch der willensstarke
Jeremia hält an seiner Mission fest und gibt dafür alles auf: seine
Familie und das Mädchen, das er liebt. Erst als der Krieg mit dem
babylonischen Feinden unausweichlich scheint, wird das Volk
unsicher. Aber der König bleibt blind und Jeremias Prophezeiung
bewahrheitet sich: Jerusalem geht in Flammen auf
Klaus Maria Brandauer, geboren am 22. Juni 1943 in Bad Aussee, Steiermark studierte nach seiner Matura im Jahr 1962 an der Stuttgarter Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Dieses brach er jedoch nach zwei Semestern ab. 1963 hatte er sein Debüt als Claudio in Shakespeares Maß für Maß am Landestheater Tübingen. Später war er am Theater in der Josefstadt in Wien engagiert. Erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er durch seine Mitwirkung in der letzten Inszenierung von Fritz Kortner (Emilia Galotti, Theater in der Josefstadt 1970). Seit 1972 ist Brandauer Ensemblemitglied und Regisseur am Wiener Burgtheater. Brandauer lehrt als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Er ist zudem Vorsitzender des Vereins "Poesie im Ausseerland", der jeden Sommer Kulturprojekte realisiert. Klaus Maria Brandauer lebt heute in Bad Aussee, Wien und New York. 2006 erhält er den Corine-Hörbuchpreis für seine Lesung aus den Briefen Mozarts.
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