Das erste Geschichtsbuch von europäischem Format- ein
Geschichtsbuch von Europäern für Europäer Fünfzehn Historiker aus
dreizehn Ländern Europas legen das erste grenzüberschreitende
Geschichtsbuch von europäischem Format vor.
In ihrem herausragenden Werk verortet sich das alte und neue Europa
historisch und entwirft seine Leitlinien für das 21. Jahrhundert.
Mit den Augen der "Anderen" die europäische Geschichte
erfassen, die Weltgeschichte aus anderen Perspektiven in den Blick
nehmen wollen, das ist das Ziel des europäischen Geschichtsbuchs.
Alle Autoren schreiben mit an der Geschichte der Anderen, des
Nachbarn, sei er geografisch nah oder fern, sei er ein früherer
Feind und ein gelegentlich schwieriger Freund.
Das erste grenzüberschreitende Werk zur Geschichte Europas von den
Anfängen bis ins 21. Jahrhundert - das erste wirklich europäische
Geschichtsbuch!
Die Autoren Jacques Aldebert (Frankreich) Johan Bender (Dänemark)
M. Jan Krzysztof Bielecki (Polen) Jiri Gruša (Tschechien) Scipione
Guarraccino (Italien) Ignace Masson (Belgien) Kenneth Milne
(Irland) Foula Pispiringou (Griechenland) Juan Antonio Sanchez y
García Saùco (Spanien) António Simões Rodrigues (Portugal) Ben W.
M. Smulders (Niederlande) Dieter Tiemann (Deutschland) Robert Unwin
(Großbritannien) Edgar Wolfrum (Deutschland) Redaktion M. Jan
Kieniewicz (Polen)
Ausstattung/Bilder: Durchges. u. aktualis. Ausg. 2011. 464 S. m. zahlr. meist farb. Abb. u. farb. Ktn.
Seitenzahl: 464
Deutsch
Abmessung: 279mm x 232mm x 42mm
Gewicht: 2058g
ISBN-13: 9783608946505
ISBN-10: 3608946500
Best.Nr.: 33414641
Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Dieses auf Initiative des französisch-britischen Bankiers Frederic Delouche entstandene "Europäische Geschichtsbuch" war 1992 ein solches Großereignis in Europa wie der Vertrag von Maastricht, ruft der Rezensent Christian Jostmann in Erinnerung, in dessen Augen beides jedoch erheblich an Glanz verloren hat. Diese Meistererzählung von Europa hält Jostmann zwar pädagogisch für sinnvoll, aber sie kann ihn weder als Leser noch als Historiker überzeugen. Die Beschwörung der europäischen Identität funktioniert heute einfach nicht mehr, meint Jostmann, wer glaubt denn schon, dass sich das Mittelalter ganz vereint fühlte im Kampf gegen Mongolen und Türken. Nein, nein, bei aller Liebe zu Europa wünscht sich der Rezensent schon ein bisschen mehr Problembewusstsein und er belegt mit freundlichem Spott, dass die Autoren bereits in der Steinzeit erste Ansätze zur europäischen Einigung ausmachen: Wenn sie schon so lange dauert, wird sie sich nicht aufhalten lassen!