Die Chirurgin - Gerritsen, Tess
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Tess Gerritsen 

Die Chirurgin

Roman

Aus d. Amerikan. v. Andreas Jäger
Broschiertes Buch
 
42 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Die Chirurgin

In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist ...



Produktinformation


  • Verlag: BLANVALET
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 413 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36067
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 118mm x 36mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783442360673
  • ISBN-10: 3442360676
  • Best.Nr.: 12433788
Hannibal Lecter bei Emergency Room
"Die Chirurgin raubte mir den Atem", lässt sich Bestseller-Schockerin Mo Hayder (Die Behandlung) zu dem vorliegenden Thriller von Tess Gerritsen zitieren. Atemnot jedoch ist nur eines der Symptome, wenn man am Ende des über 400 Seiten dauernden Martyriums, dass die Ex-Internistin Gerritsen da vor dem Leser ausbreitet, angekommen ist.
Schreckliches auf dem Autopsietisch
Thomas Moore, Detective aus Boston, sieht Schreckliches auf dem Autopsietisch der Rechtsmedizin: Eine Frauenleiche, umgebracht durch einen präzisen Schnitt durch die Kehle, aber zuvor gefoltert und einer Operation unterzogen. Der Täter hat die Gebärmutter entfernt. So ist vor kurzem schon eine andere Frau getötet worden. Moore und seine Kollegin Jane Rizzoli haben es mit einem Serienmörder zu tun. Einem Profi, der medizinische Fachkenntnisse besitzen muss. Die Presse nennt ihn schon bald den "Chirurgen". Mittels einer Computerrecherche stoßen die Ermittler auf eine nahezu identische Mordserie drei Jahre zuvor im Hunderte Kilometer entfernten Savannah. Der damalige Täter kommt für die Bostoner Morde allerdings nicht in Frage. Er ist tot. Die …

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"Ich verspreche Ihnen, dass Sie selten zuvor einen derart bis auf die letzte Seite spannenden Medizin-Thriller gelesen haben."

»Tess Gerritsen ist besser als Robin Cook und - ja wirklich! - Michael Crichton.«

"Claudia Michelsen liest mit facettenreicher Stimme den wahnsinnigen Killer ebenso überzeugend wie die ängstlichen Opfer und sorgt dafür, dass diese Kurzversion von Gerritsen großartigem Thiriller dennoch zufriedenstellt." (hörBücher)
So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der große internationale Durchbruch gelang ihr mit Die Chirurgin. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine.

Leseprobe zu "Die Chirurgin" von Tess Gerritsen

9 (S. 120-121)

Es waren keine Jungfrauen, die von den Wikingern geopfert wurden, sondern Huren. Im Jahre des Herrn 922 wurde der arabische Diplomat Ibn Fadlan Zeuge einer solchen Opferzeremonie bei einem Volk, welches er als Rus bezeichnete. Er beschrieb sie als hochgewachsene, blonde Männer von vollendetem Wuchs, die von Schweden her über die russischen Flüsse nach Süden reisten, zu den Märkten von Kazaria und dem Kalifat, wo sie Bernstein und Felle gegen Seide und Silber aus Byzanz eintauschten. Auf dieser Handelsroute, in einem Ort namens Bulgar an der Biegung der Wolga, geschah es, dass ein verstorbener Wikinger, der ein sehr bedeutender Mann gewesen war, auf seine letzte Reise nach Walhalla vorbereitet wurde.

Ibn Fadlan war bei der Totenfeier anwesend. Das Schiff des Toten wurde an Land gezogen und auf Birkenpfähle gesetzt. Auf Deck wurde ein Zelt errichtet, in dem sich eine mit griechischem Brokat bezogene Liege befand. Dann wurde der Leichnam, der schon zehn Tage zuvor beerdigt worden war, wieder ausgegraben. Zu Ibn Fadlans Überraschung strömte das geschwärzte Fleisch keinen Geruch aus. Die frisch ausgegrabene Leiche wurde nun in erlesene Gewänder gekleidet: Hosen und Strümpfe, Stiefel und Rock sowie ein Kaftan aus Brokat mit goldenen Knöpfen. Sie trugen den Toten in das Zelt und platzierten ihn, mit Kissen gestützt, in sitzender Haltung auf der Matratze. Um ihn herum stellten sie Schüsseln und Schalen mit Brot, Fleisch und Zwiebeln auf, dazu berauschende Getränke und süß duftende Pflanzen. Sie schlachteten einen Hund und zwei Pferde, einen Hahn und ein Huhn, und auch diese brachten sie in das Zelt, damit in Walhalla für alle seine Bedürfnisse gesorgt sei.

Zuletzt brachten sie das Sklavenmädchen. Während der zehn Tage, die der Tote in der Erde gelegen hatte, war das Mädchen zur Hurerei gezwungen worden. Man hatte sie mit Alkohol betäubt und sie von Zelt zu Zelt gezerrt, wo sie nacheinander jedem Mann im Lager zu Willen sein musste. Mit gespreizten Beinen lag sie da, um von einem schwitzenden, grunzenden Mann nach dem anderen bestiegen zu werden, und ihr geschundener Körper war das Gefäß, in das sich der Samen aller männlichen Stammesangehörigen ergoss. Solchermaßen geschändet und befleckt, war ihr Körper nun bereit für die Opferzeremonie. Am zehnten Tag wurde sie auf das Schiff gebracht, begleitet von einer älteren Frau, die man den Engel des Todes nannte. Das Mädchen legte seine Armbänder und Ringe ab. Sie trank in tiefen Zügen, um ihre Sinne zu berauschen.

Dann wurde sie in das Zelt gebracht, in dem der tote Mann saß. Und dort, auf der brokatbezogenen Matratze, wurde sie erneut geschändet. Sechsmal, von sechs verschiedenen Männern. Ihr Körper wurde herumgereicht wie ein Stück Fleisch beim Abendmahl. Und als es vollbracht war, als der Appetit der Männer gestillt war, wurde das Mädchen an die Seite ihres toten Herrn gelegt. Zwei Männer hielten ihre Füße fest, zwei ihre Hände, und der Engel des Todes schlang einen Strick um den Hals des Mädchens. Während die Männer den Strick stramm zogen, hob der Engel den Dolch mit der breiten Klinge und stieß ihn dem Mädchen in die Brust.

Wieder und wieder senkte sich die Klinge herab, und das Blut spritzte hervor, so wie ein ächzender, grunzender Mann seinen Samen verspritzt. Spitzes Metall bohrte sich in zartes Fleisch, und so wiederholte der Dolch den vorausgegangenen Akt der Schändung. Eine brünstige Ekstase der Gewalt, die mit dem letzten Stoß in der Verzückung des Todes gipfelte. »Es waren massive Blut- und Plasmatransfusionen notwendig, um sie zu retten«, sagte Catherine. »Ihr Blutdruck ist jetzt stabil, aber sie ist immer noch bewusstlos und wird künstlich beatmet. Sie werden einfach Geduld haben müssen, Detective. Und hoffen, dass sie wieder zu sich kommt.«

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Kundenbewertungen zu "Die Chirurgin" von "Tess Gerritsen"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 42 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 42 Bewertungen)
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Bewertung von tassieteufel am 29.09.2011 ***** ausgezeichnet
Während eines heißen und schwülen Sommers in Bosten geschehen einige brutale Morde an Frauen. Der unbekannte Täter unterzieht die Frauen einem gynäkologischen Eingriff bevor er sie tötet und hat so schnell einen Namen weg der "Chirurg". Thomas Moore und Jane Rizzoli be ginnen zu ermitteln und stellen schnell fest, daß alle Opfer einige Zeit vorher vergewaltigt wurden und das der Täter einem Muster folgt, das einige Jahre vorher schonmal bei einer Mordserie auftrat. Doch damals überlebte das letzte Opfer und der Mörder wurde erschossen und jetzt scheint gerade diese Überlebende erneut zur Zielscheibe eines Mörders zu stehen.
Mein erstes Buch von Tess Gerritsen hat mich wirklich begeistert, ist doch alles enthalten, was man von einem Thriller erwartet, der Plot ist gekonnt aufgebaut, die Spannung wird immer weiter gesteigert und auch die Charakterzeichnung der Figuren ist gelungen, lediglich mit Jane Rizzoli konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, die war mir einfach zu zickig. Sehr authentsich em pfand ich auch die Schilderungen des Alltags in der Unfallchirurgie, es wurde nicht zu sehr mit Fachbegriffen um sich geschmissen und war daher auch für Laien verständlich. Allzu zimperlich sollte man allerdings nicht sein, denn Blut fließt wirklich in Strömen und auch die Schilderungen, wie der Täter zum Messer greift sind schockierend realistisch und nichts für Zartbesaitete, allein vom lesen hab ich eine Gänsehaut und ein mulmiges Gefühl im Bauch bekommen.
Mit den ab und an eingefügten Einblicken in die Psyche des Killers konnte ich aber nicht wirklich etwas anfangen, denn letztendlich werden diese Gedankengänge nicht wirklich mit dem Motiv des Täters verknüpft, das war mir persönlich ein wenig zu schwach ausgearbeitet, hat aber in keiner Weise die Spannung beim Lesen getrübt.

Fazit: uneingeschränkte Leseempfehlung, allerdings nichts für Zartbesaitete! Spannung wird das ganze Buch hindurch gehalten und zum Ende hin noch gesteigert, einmal angefangen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Bin mal gespannt wie die Reihe weiter geht.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.09.2011 ***** ausgezeichnet
Muss man lesen.
Sehr sehr spannend, jedoch nichts für schwache Nerven.

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Bewertung von Maria aus Gerolstein am 10.10.2010 ***** ausgezeichnet
Boston ist in Aufruhr. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Nachts dringt er in die Wohnung alleinstehender Frauen ein. Er betäubt sie, vergewaltigt sie, bindet sie an das Bett fest und schneidet ihnen bei vollem Bewusstsein die Gebärmutter heraus. Das alles klingt nach einem Horrorfilm, ist aber für die junge Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss, Realität. Detektive Thomas Moore und Inspektor Jane Rizzoli übernehmen den Fall. Zuerst vermuten sie, dass es ein Nachahmungstäter ist. Doch das ist unmöglich. Die ganzen Details der Ermordungen sind nie an die Öffentlichkeit gekommen. Beide suchen nach Antworten bei Catherine. Doch bald merkt Moore, dass er mehr für diese Frau empfindet als gut ist. Zudem scheint Rizzoli sich auch noch darüber zu ärgern und hinzu kommt, dass die Inspektorin sich auch noch andauernd gegen ihre männlichen Kollegen behaupten muss. Nach vielen Spuren und Vermutungen, die alle im Sand verlaufen sind wird allen klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist. Obwohl die hübsche Chirurgin unter Polizeischutz gestellt wird, schafft es der Killer sie zu entführen. Moore läuft nun die Zeit davon. Catherine könnte jeder Zeit auf grausame Weise sterben. Am Ende ist jedoch Rizzoli ihre einzige Hoffnung.
Es ist spannend bis zur letzten Seite und was fürs Herz ist auch dabei. Ein faszinierender und fesselnder Roman. Einfach lesenswert - aber man muss auf einiges gefasst sein. Er ist wirklich nichts für "schwache Nerven". Eine prickelnde Interpretation von Verbrechen und Tätern gespickt mit der Einsichtnahme in die Gefühls- und Gedankenwelt aller Personen.

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Bewertung von nana aus Essen am 21.09.2010 ***** ausgezeichnet
Das Beste Buch! von Tess Gerritsen. Muss man lesen!!!!

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Bewertung von Liesel aus Bodensee am 20.09.2010 ***** ausgezeichnet
Dieser Roman war mein Einstieg in die Thriller-Fälle von Inspector Jane Rizzoli und Detective Thomas Moore und natürlich in die Lektüre von Tess Gerritsen. So voll spannender Ereignisse, dass man das Buch in einem Ritt lesen muss. So voll Sachverstand, dass ein Rechtsmediziner noch einiges lernen kann. Dabei aber so verständlich für Laien erklärt, dass man meint, selbst Mediziner werden zu können. Einfach genial, lesenswert. Seit "Die Chirurgin" komme ich nicht mehr los von dieser tollen Schriftstellerin. Das Ermittlerduo ist mir schon richtig ans Herz gewachsen.

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Bewertung von Vampi aus Celle am 10.08.2010 ***** ausgezeichnet
Das Hörbuch von Tess Gerritsten war dieses mal doch etwas blutrünstig. Da dieses mal doch einige Frauen die Missbraucht wurden auf protaleweise ermordet werden. Tja und das war echt eine bluige Angelegenheit.
Aber auch dieses mal habe ich versucht dem richtigem Täter auf der Spur zu kommen was mir was mir leider nicht so richtig gelungen ist. Tja und ich finde genau das ist es was man von einem guten Thriller erwartet.

Leider habe ich mich auch dabei ertappt wie ich mich nachts beim Zeitungausteilen des öfteren umgedehet habe weil ich das Gefühl hatte das mich jemand beobachtet.

Ich bin schon sehr auf das nächste Hörbuch gespannt.
Ich wünsche euch viel spaß beim zu hören und grusselt euch nicht zu sehr.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Tina W. am 06.03.2010 ***** ausgezeichnet
Die besten Thriller, die ich bisher gelesen habe. Man taucht völlig im Buch ab und kann es nicht mehr aus der Hand legen!
Ich sage dazu nur, grandios.

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Bewertung von nora12744 am 07.12.2009 ***** ausgezeichnet
Das Buch war echt super! Kann ich jedem weiterempfehlen,der gerne Thriller liest! Es war so spannend, dass mein Herz raste und mein Puls anstieg ... Es fällt einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen!

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Bewertung von Kathy aus z.Zt. in Malaysia am 04.08.2009 ***** ausgezeichnet
Nervenkitzel pur........

Eiskalt und berechnend, so kann man diese Geschichte beschreiben.
Ich habe dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen können und alles um mich herum vergessen.
Die Handlung hat mich so gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
Ein Schockerroman, aber nur wer es mag.
Ich mochte es und werde wieder ein Buch von Tess Gerritsen lesen

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 24.07.2009 ***** sehr gut
Es geht um einen Killer, der seinen Opfern anhand chirurgischer Eingriffe die Weiblichkeit raubt.
Catherine Cordell ist ihm einmal entwischt und scheint nun sein besonderes "Ziel" zu werden...

Es handelt sich hierbei um eine Serie, in der "die Chirurgin" der erste Band ist. Weswegen man, so schätze ich, von den zwei genannten Ermittlern, Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli, noch nicht so viel als "Team" liest. Sie respektieren sich und vielleicht entwickelt sich in den nächsten Bänden noch eine echte Freundschaft.
Sie werden einem durch das ganze Buch immer weiter vorgestellt. so kann man sich selbst auch langsam an die Charaktere rantasten. Da es sich hierbei ja um eine Serie handelt, ist diese Art, dem Leser die Protagonisten nahe zu bringen, geschickt gelöst.

Bis die Ermittler selbst herausfanden, wer nun hinter den Morden steckt, war auch ich ihnen leider keinen Schritt voraus. Ich tappte ebenfalls ständig im Dunkeln und hatte hinter jedem männlichen Wesen ein Ungeheuer vermutet. Zum Schluss kam eine unscheinbare Person zum Vorschein mit der keiner gerechnet hatte.
Die Spannung baut sich langsam auf und vertieft sich meiner Meinung nach mit den Ausschnitten von Catherine, wie sie das ganze nochmal "durchlebt". Sie scheint der Schlüssel für den Fall zu sein, den aber keiner zu benutzen weiß.

Es werden alle Fragen beantwortet, nichts bleibt offen und doch kam mir das Ende viel zu schnell und zu einfach vor. Aber da es mit den Worten des Killers endet, hab ich irgendwie das Gefühl, von ihm könnte nochmal was kommen... Und so spornt es mich an, mir den zweiten Teil zu besorgen, um zu sehen, wie es nun weitergeht.

Das Buch ist bespickt mit vielen medizinische Begriffen, aber es gibt kein großartiges Fachgesimpel, wo man nicht mitkommt. Richtig gut geschrieben.
Es ist aus der Vogelperspektive geschrieben, immer im Wechsel zw. den Ermittlern und anderen wichtigen Personen. So bekommt man das Wichtigste mit und ist voll dabei.
Die Gedanken der Protagonisten sind in Kursiv geschrieben. Ebenso, wie die Sicht des Killers, die alle paar Kapitel ein kurzes stück zu lesen ist. Ein paar mal kommt es vor, das der Killer sich vorstellt, wie es Früher war, wenn Menschenopfer, genauer gesagt, Frauenopfer gebracht wurde. Mit dem Fall an sich hat es im Grunde nichts zu tun aber ich denke, dass uns die Autorin über den Killer einfach noch etwas erzählen wollte, einen kleinen Einblick in seine blutigen Gedanken.

Fazit:
Ein spannender Auftakt einer Ermittlerserie die sich sehen lassen kann.
Wer mit medizinischen und chirurgischen Begriffen klar kommt, auch wenn man meist nicht alle versteht, der wird mit diesem Thriller ein paar spannende Stunden erleben.
4 Sterne

11.5.09

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