Die Chemie des Todes - Beckett, Simon

Simon Beckett 

Die Chemie des Todes

Der Tod hat seinen Meister gefunden

Übers. v. Andree Hesse
Broschiertes Buch
 
97 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Chemie des Todes

David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit. Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...

"Die Chemie des Todes" erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Der gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird.



Produktinformation

  • Verlag: (Rowohlt Tb.)
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 430 S.
  • Seitenzahl: 429
  • rororo Taschenbücher Nr.24197
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 117mm x 27mm
  • Gewicht: 296g
  • ISBN-13: 9783499241970
  • ISBN-10: 3499241978
  • Best.Nr.: 20944272
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Nichts für Memmen ist "Die Chemie des Todes": Hier rieseln Maden wie Reiskörner aus Körpereröffnungen, umschwirren Fliegen verwesende Leichen. Doch bloßen Ekel zu provozieren ist dem britischen Autor Simon Beckett nicht genug. Und so ummantelt er seine bizarren Tatortbeschreibungen mit der fesselnden Geschichte eines Wissenschaftlers, der seine zerrüttete Vergangenheit zu vergessen versucht. Sprecher Johannes Steck trägt den Thriller mit sonorer, vielseitiger Stimme vor - und brilliert vor allen Dingen dann, wenn's um widerliches Getier geht ... (jul)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Von finsteren Schurken und Mordgedanken

Krimis verkaufen sich besser denn je. Manchmal kämpfen Kommissare schon gegen Finanzhaie.

VON CARSTEN GERMIS

Krimis sind in der Krise beliebter denn je. Angesichts platzender Subprime-Kredite und Banker, die Milliarden vernichten, sind zwar selbst die härtesten Thriller heute nicht so spektakulär wie die Wirklichkeit. Doch der Krimi gibt dem Leser Hoffnung: Am Ende siegt meistens das Gute.

"Die Ablenkungsfraktion läuft gut", sagt deshalb Thomas Wörtche, einer der bekanntesten Krimikritiker in Deutschland. "Ablenkungsfraktion", das sind für ihn die Leser, die am Krimi die Möglichkeit zur Flucht aus der Wirklichkeit lieben. "Die Leute lesen wie verrückt", sagt Wörtche. Ein Blick auf die Liste der zehn Kriminalromane, die sich 2008 am besten verkauften (siehe rechts), zeigt die Dominanz der Bücher, die spannende Unterhaltung als Ablenkung liefern.

Krimis, die in der Finanzwelt spielen, gibt es noch nicht. Auch wenn es eine der guten Eigenschaften der Kriminalromane ist, dass sie - wie Wörtche sagt - "die Gegenwart kritisch reflektieren können". Meistens kommen solche Trends aber …

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"Die Chemie des Todes ist auf jeden Fall der beste Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe. ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen." - Tess Gerritsen
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der "Body Farm" in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

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Kundenbewertungen zu "Die Chemie des Todes" von "Simon Beckett"

97 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 97 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Bücherwurm aus Mönchengladbach am 15.05.2012 ***** ausgezeichnet
Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe; Verwesung,-
allesamt David Hunter Krimis mit tiefen Einblicken in Tod und Abgrund und in die Gerichtsmedizin, Bücher voller Spannung! Absolute Spitzenklasse!!
Für mich die besten Romane von Simon Beckett! Habe alle Bücher, außer Voyeur gelesen,-
David Hunter Romane sind Bücher zum Lesen bis in die Nacht, man kann, erst einmal begonnen, nicht mehr aufhören zu lesen!!
Ich hoffe, er schreibt an einer Fortsetzung!!
Fazit: Absolute Kaufempfehlung!!

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Bewertung von Limagi aus Xanten am 14.05.2012 ***** ausgezeichnet
Absolut empfehlenswert! Die David Hunter Reihe habe ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, da die Bücher einen wirklich fesseln.
Aber definitiv nichts für schwache Gemüter.

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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 13.04.2012 ***** ausgezeichnet
Nachdem Dr. David Hunter seine Frau und Tochter verloren hat, will er seinen Beruf als Rechtsmediziner nicht mehr ausüben. So lässt er sich im ländlichen Manham als Allgemeinmediziner nieder und unterstützt den dortigen Dorfarzt Dr. Maitland.

Als eine junge Frau ermordet wird, ermittelt unter der Leitung von Mackenzie die örtliche Polizei wegen Mordes. Hunter wird als Rechtsmediziner mit einbezogen und schon kurze Zeit später wird die nächste tote Frau grausam zugerichtet aufgefunden. Weitere Frauen verschwinden und die Jagd nach dem Mörder beginnt.

Äußerst gelungen ist Beckett die Entwicklung der Sozialbeziehungen innerhalb der Dorfgemeinde. Mit andauernder Jagd nach dem Täter steigt das Misstrauen untereinander und gegenseitige Beschuldigungen nehmen zu.

Nichts für schwache Nerven ist Beckett’s Liebe zum Detail: Er beschreibt minutiös den Verwesungsprozess des menschlichen Körpers, insbesondere die diversen Stadien, die je nach Witterung und Lage unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Dies erzeugt beim Leser ein geradezu grausames Bild des Schauplatzes und lässt einen förmlich den süßlichen Verwesungsgeruch in der Nase spüren.

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Bewertung von Nicecat aus Dinslaken am 01.02.2012 ***** ausgezeichnet
Ein brillianter Psychothriller von Simon Beckett. Mit einem flüssigen Schreibstil fesselt er die Leser in den Abgünden des Dorfes Manham. Skurrile Morde, Abgründe der Menschlickeit und wisssenschaftliche Erkentnisse aus der Forensischen Anthropologie jagen einem Schauer über den Rücken und troztem liest man weiter denn man möchte erfahren wer hinter den Morden steckt. Dr.David Hunter nimmt uns mit und überrascht immer wieder mit neuen Erkenntnissen. Schnell fragt sich der Leser wer in diesem idyllischem Örtchen zu solchen Morden fähig ist. Ist es Dale Brenner? Oder der Wildhüter Ben? Steckt vielleicht sogar der örtliche Prister dahinter? Fragen über Fragen und doch wird das Buch am Ende überraschen.
Mein Fazit: Daumen Hoch. 5 Sterne. Ein muss für Fans dieses Genres

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Bewertung von Dennis F. aus Mössingen am 05.07.2011 ***** ausgezeichnet
David Hunter war der berühmteste Rechtsmediziner in England. Aber er hat seinen Beruf hinter sich gelassen und sich schnell nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dor arbeitet er als Assistent eines Arztes und das seit einigen Jahren. So lange, bis sein friedliches Landleben ein hartes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit Schwanenflügel augestopfte Frauenleiche. Die Leiche war Autorin, eine weniger Beliebte im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame und seltsame Fremde, einer der ersten und einzigen, die in Frage kommen, diese Autorin getötet zu haben. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Gerade als sich anhand seiner Analysen herausstellt, dass die ermordete Autorin vor ihrem Tod lange Zeit gefoltert wurde, verschwindet noch eine Frau. Eine spannende Suche nach dem Mörder beginnt, um sie noch lebend zu finden. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein alter, sportlicher Fanatiker, hetzt die Leute und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten CSI Devonshire.
Wenn man sich für forensische Anthropologie und Leichen in verschiedenen Entwicklungsstadien interessiert, ist "Die Chemie des Todes" genau das richtige Buch.

Ich fand das Thema sehr interessant, darüber kann man schon mal den Ekel über Maden, Fliegen und anderen Käfern vergessen.

Den Titel fand ich äußerst passend.

Die Perspektive in der das Buch geschrieben ist, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat mich aber nicht gestört.

An der Serienmördergeschichte selbst war nichts neues. Davon gibt es tausende Bücher. Frau wird entführt. Frau wird misshandelt. Frau wird getötet.

Allerdings ist die Geschichte ziemlich spannend geschrieben und mir war bis zum Schluss nicht klar, wer der Täter ist. Der Autor bringt einem dazu jeden zu verdächtigen.

Habe direkt mit dem zweiten Buch "Kalte Asche" weiter gemacht und bin gerade fleißig am lesen.

Bin sehr gespannt ob die weiteren Bücher genauso spannend sind

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 25.06.2011 ***** ausgezeichnet
David Hunter praktiziert seit 3 Jahren als Landarzt, weil er seinem vergangenen Leben als Anthropologe entfliehen wollte. Er findet Arbeit bei einem Arzt, der an den Rollstuhl gefesselt ist und Hilfe in seiner Arztpraxis braucht. Nicht die Arbeit hat ihn aufs Land getrieben, sondern der Unfall, durch den seine Frau und seine Tochter ums Leben kamen.
Eine Leiche wird gefunden und die hiesige Polizei bittet ihn um Mithilfe bei der Identifizierung der Leiche. Nach anfänglichem Sträuben erklärt er sich zur Mithilfe bereit.
Es geschehen weitere Morde und der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei dem Mörder um einen aus der Gegend handeln muss. Misstrauen macht sich breit und die „Fremden“, so auch Dr. Hunter als Zugezogener, haben keinen leichten Stand. Jeder misstraut jedem.
Als er die Lehrerin Jenny kennen lernt, beginnt er langsam, seine Vergangenheit loszulassen.
Erst als auch sie in das Fadenkreuz des Mörders gelangt und entführt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Jenny ist Diabetikerin und braucht ihr Insulin.
Bekannt ist, dass der Mörder noch 3 Tage mit dem Opfer „spielt“, bevor er es tötet. Wird es Dr. Hunter und der Polizei gelingen, sie noch rechtzeitig zu finden und zu retten?

Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich es nicht zu Ende gelesen habe. Es gab keine Längen, die die Handlung künstlich am laufen hielt. Von der gerichtsmedizinischen Seite her wunderbar recherchiert und glaubhaft. Die Auflösung des Falls absolut genial.
Wer Thriller liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 06.05.2011 ***** ausgezeichnet
david hunter, einst der beste forensische anthropologe auf diesem gebiet, verliert bei einem autounfall seine frau und seine tochter. das leben in london, der stadt, in der er mit seiner familie so glücklich war, hält er nicht mehr aus, auch seinen beruf, den ganzen tag von leichen umgeben, kann er nicht mehr ausüben. er beschließt ein neues leben als landarzt in einem kleinen dorf zu beginnen.

dort kommt er zur ruhe, auch wenn er immer ein außenseiter, da nicht dort geboren, ist, erfüllt ihn das leben dort mit zufriedenheit. in seinem partner, den er einst als arzt vertreten hat und woraus eine gleichberechtigte partnerschaft entsprungen ist, findet er einen väterlichen freund. er lebt ein ruhes und beschauliches leben.

doch dann wird eines tages die leiche einer frau im wald aufgefunden, sie ist nackt und hat versehrungen mit schwanenflügeln. mehr oder weniger durch zufall gerät david in die ermittlungen und als sich herausstellt, dass er auf dem gebiet der forensischen anthropologie ein experte ist, wird er um hilfe gebeten, um die genaue todeszeit festzustellen. widerstrebend simmt er zu, bei der ermittlung des todeszeitpunktes zu helfen. noch während die untersuchungen andauern, verschwindet eine weitere frau.

david lernt indessen eine junge lehrerin, jenny, auch eine zugezogene und somit außenseiterin, kennen. beide haben in der vergangenheit schlechte erfahrung und schmerz erlebt und dennoch
fühlen sie sich zueinander hingezogen.

doch der killer, der in diesem kleinen dorf wütet, hat sich schon sein nächstes opfer ausgesucht: jenny.

david und die polizei haben maximal 3 tage zeit, dass haben davids untersuchungen der vorherigen opfer ergeben, um jenny zu finden, denn immer nach 3 tagen, tötet der mörder seine opfer auf grausame weise. doch jenny hat diabetis und ohne ihr insulin besteht die gefahr, dass sie in ein diabetisches koma fällt und stirbt, noch bevor die 3 tage um sind.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.04.2011 ***** ausgezeichnet
Das beste Buch was ich je gelesen habe,man kann garnicht mehr Aufhören zu lesen !Habe mir alle Teile gekauft und bin schon sehr gespannt kann ich nur Weiterempfehlen!!

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Bewertung von linuet aus Dresden am 08.03.2011 ***** ausgezeichnet
Ein super spannender und fesselnder Thriller. Man will das Buch gar nicht mehr zur Seite legen - bis zum bitteren Ende.... Sehr gelungen. Vorallem macht dieses Buch Lust auf mehr von Dr. David Hunter.

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Bewertung von Tiffy am 20.02.2011 ***** ausgezeichnet
Spannung!!!
Der Bestseller, "Die Chemie des Todes" von Simon Beckett ist ein ausgezeichneter Roman. Von der ersten Seite ist man gefangen, gezwungen weiter zu lesen. Simon Beckett schafft es einem immer neue Perspektiven zu eröffnen und am Ende ist dennoch alles anders als man denkt. Die Spannung wird auch dadurch erzeugt, dass nur Relevantes erzählt wird und der schmückende Teil wegfällt. "Die Chemie des Todes" und die nachfolgenden Roman sind sehr zu empfehlen.

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