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Fußball als Paradoxon der Moderne
Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball. Diss.
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Vs Verlag
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 344 S. m. 34 Abb.
- Seitenzahl: 344
- Best.Nr. des Verlages: 85038850
- Deutsch
- Abmessung: 244mm x 172mm x 19mm
- Gewicht: 595g
- ISBN-13: 9783531166087
- ISBN-10: 3531166085
- Best.Nr.: 25834484
Leseprobe zu "Fußball als Paradoxon der Moderne"
Produktbeschreibung zu "Fußball als Paradoxon der Moderne"
Beschreibung
In jedem anderen Funktionssystem wären derartige partikularistische Diskriminierungen hochgradig legitimationspflichtig. Nur im Fußball bzw. im Sport werden nationale, ethnische sowie geschlechtliche Zuschreibungen unhinterfragt akzeptiert. Wieso aber gelten Ausländerbeschränkungen und Geschlechtersegregation nicht als Widerspruch zum sportlichen Leistungsprinzip und dem Inklusionspostulat funktional differenzierter Gesellschaften?
Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer historischen Analyse des Fußballsports und ethnografischer Untersuchungen in drei Bundesligaklubs beantwortet.
Inhaltsangabe
- Geschichte des modernen Sports und des Fußballs
- Innenansichten des Profifußballs: Ethnografische Untersuchungen
31.08.2009
Soziologie in der Umkleidekabine
"Meine Herren, wir sind hier nicht bei der SPD, im Fußball
spielen nur die Besten", meinte einst Otto Rehhagel. Jetzt
liegt eine erste Feldforschung dieser Besten und ihrer Einstellung
zur Welt der Leibesübungen vor.
Im Fußball war und ist es möglich: Ausländerregelungen, nationale
Emphasen, selbst im Vereinsfußball, völkerkundliche Vokabulare
("südamerikanische Geschmeidigkeit", "deutsche
Tugenden" in der Spielzerstörung, "angeborene
Verspieltheit" der Afrikaner), sogar landsmannschaftliche
Vereine ("Türkiyemspor Berlin"). Die Soziologin Marion
Müller geht der Frage nach, warum ausgerechnet hier, im Sport,
solche ethnischen Gesichtspunkte so aufdringlich sind. Und
geschlechtliche.
Bis in die siebziger Jahre hinein war Frauenfußball innerhalb der
Verbände untersagt, obwohl es ihn zu Beginn der Fußballgeschichte
im 19. und frühen 20. Jahrhundert schon einmal gegeben hatte.
Nirgendwo anders werden in der modernen Gesellschaft
Geschlechtertrennungen so rigide durchgeführt wie im Sport. Ab der
C-Jugend spielen Buben und Mädchen in verschiedenen Ligen. Auch
symbolisch: Als die DFB-Auswahl der Männer …
31.08.2009
Jürgen Kaube scheint die Lektüre richtig Spaß gemacht zu haben.
Gelernt hat er auch eine Menge. Über chauvinistische Trainer und
Sportler in der Umkleidekabine, und vor allem über ethnische und
geschlechtliche Aspekte im Profifußball. Nach einer historischen
Einführung geht es ans Leder. Durch die waghalsigen Feldstudien der
Soziologin Marion Müller erfährt Kaube Unsägliches aus dem Innern
der Mannschaftsräume. Widrige Rechercheumstände und die Ausdauer
der Autorin lassen Kaube diese Dissertation empfehlenswert
erscheinen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Dieses Buch ist auch etwas für 'Otto-normal-Fans' oder Einsteiger in die Materie Fußball. Das Werk hilft die unterschiedlichen Mechanismen im Fußball verstehen und hinterfragen zu können. Marion Müllers Buch über die 'Paradoxe Fußballwelt' ist absolut empfehlenswert. Dieses Buch gehört definitiv in jedes gut sortierte Bücherregal zum Thema 'Fußball ist unser Leben'." (Kulturmagazin Kulan, 7-2009)
Rezensionen und Kritik
"Der Autorin gelingen interessante Einblicke in Sicht- und Verhaltensweisen im Profifußball, die Widersprüche zu gesellschaftlichen Werten zeigen [...]." ZSE - Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 3-2011 "Marion Müller [die Autorin] ist mit ihrer Arbeit [...] eine überzeugende Kombination systemtheoretischer Überlegungen und forschungspraktischer Umsetzung gelungen. Die Arbeit ist äußerst transparent aufgebaut und reflektiert geschrieben." Sport und Gesellschaft, 3-2010 "Dieses Buch ist keine wissenschaftlich schwere Kost. Im Gegenteil: es ist klar verständlich und leseleicht. Das Werk hilft, die unterschiedlichen Mechanismen im Fußball verstehen und hinterfragen zu können." Ibbenbürener Volkszeitung, 05.08.2010 "Dieses Buch ist auch etwas für 'Otto-normal-Fans' oder Einsteiger in die Materie Fußball. Das Werk hilft die unterschiedlichen Mechanismen im Fußball verstehen und hinterfragen zu können. Marion Müllers Buch über die 'Paradoxe Fußballwelt' ist absolut empfehlenswert. Dieses Buch gehört definitiv in jedes gut sortierte Bücherregal zum Thema 'Fußball ist unser Leben'." Kulturmagazin Kulan, 7-2009
Rezensionen und Kritik
"Der Autorin gelingen interessante Einblicke in Sicht- und Verhaltensweisen im Profifußball, die Widersprüche zu gesellschaftlichen Werten zeigen [...]." ZSE - Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 3-2011 "Marion Müller [die Autorin] ist mit ihrer Arbeit [...] eine überzeugende Kombination systemtheoretischer Überlegungen und forschungspraktischer Umsetzung gelungen. Die Arbeit ist äußerst transparent aufgebaut und reflektiert geschrieben." Sport und Gesellschaft, 3-2010 "Dieses Buch ist keine wissenschaftlich schwere Kost. Im Gegenteil: es ist klar verständlich und leseleicht. Das Werk hilft, die unterschiedlichen Mechanismen im Fußball verstehen und hinterfragen zu können." Ibbenbürener Volkszeitung, 05.08.2010 "Dieses Buch ist auch etwas für 'Otto-normal-Fans' oder Einsteiger in die Materie Fußball. Das Werk hilft die unterschiedlichen Mechanismen im Fußball verstehen und hinterfragen zu können. Marion Müllers Buch über die 'Paradoxe Fußballwelt' ist absolut empfehlenswert. Dieses Buch gehört definitiv in jedes gut sortierte Bücherregal zum Thema 'Fußball ist unser Leben'." Kulturmagazin Kulan, 7-2009
Autorenporträt zu "Marion Müller"
Marion Müller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Mainz.































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