Produktbeschreibung zu Nudge
Every day we make decisions: about the things that we buy or the
meals we eat; about the investments we make or our children's
health and education; even the causes that we champion or the
planet itself. Unfortunately, we often choose poorly. And, as
Thaler and Sunstein show, no choice is ever presented to us in a
neutral way.
Produktinformation
- Verlag: Penguin Uk
- 2009
- Repr. Ed.
- Ausstattung/Bilder: Repr. Ed. 2009. 305 p.
- Seitenzahl: 305
- Englisch
- Abmessung: 196mm x 129mm x 27mm
- Gewicht: 238g
- ISBN-13: 9780141040011
- ISBN-10: 0141040017
- Best.Nr.: 24710439
 | Besprechung von 11.07.2009 |
Es tut dem freien Bürger gut, sich ein bisschen manipulieren zu lassenWer nicht Nein sagt, sagt Ja: Bei Cass Sunstein und Richard Thaler sollen Freiheit und Bevormundung keine Gegensätze seinÖkonomen stellen sich das Handeln oft so vor: Jemand hat eine wohlgeordnete Liste von Wünschen. Dann blickt er auf die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, und auf die Situation, also auf die Widrigkeiten und Chancen, und schließlich kalkuliert er, welche Entscheidung möglichst viel von jener Wunschliste verwirklicht. Rational sein, heißt, so verstanden, rechnen.
Aber kann man auch rational pinkeln? Immerhin: Pinkeln ist eine Handlung. Und auch sie wirft Rationalitätsprobleme auf. Ein Ökonom in Diensten des Amsterdamer Flughafens Schiphol hat vorgeschlagen, in den dortigen Urinalen Aufkleber in Form einer Stubenfliege anzubringen. Weshalb? Weil sich die Herren auf Flughafentoiletten gern gehenlassen und am Ende des Tages eine Riesensauerei beseitigt werden muss. Also folgte man seinem Vorschlag. Mit dem Stubenfliegenabziehbild, links neben dem Abfluss, erhöhte sich die Trefferquote des Abschlaghandelns um sagenhafte achtzig …
'I love this book. It is one of the few books I've read recently that fundamentally changes the way I think about the world' Steven Levitt, author of Freakonomics 'This is a book that every CEO, or aspiring CEO, will want to read' James Kilts, former CEO of Gillette 'A manifesto for using the recent behavioral research to help people, as well as government agencies, companies and charities, make better decisions' New York Times 'A must-read for anyone who wants to see both our minds and our society working better. It will improve your decisions and it will make the world a better place' Daniel Kahneman, Nobel Laureate in Economics 'Nudge is as important a book as any I've read in perhaps 20 years' Barry Schwartz, author of The Paradox of Choice 'I am badly remiss for not heartily, vigorously, unabashedly endorsing for your immediate and intense attention the relatively new Nudge, by Richard Thaler and Cass Sunstein' Tom Peters, manangement guru 'Richard Thaler and Cass Sunstein's "Nudge" is a wonderful book. More fun than any important book has a right to be - and yet it is truly both' Roger Lowenstein, author of When Genius Failed 'Nudge won't nudge you - it will knock you off your feet' Daniel Gilbert, author of Stumbling on Happiness
In this lovely, useful book, Richard Thaler and Cass Sunstein examine choices, biases and the limits of human reasoning from a variety of perspectives. They often amuse by disclosing how they have fallen victim to the limitations of thought that they are describing. The fact that these educated, articulate professionals can fool themselves so often demonstrates how tough it is to think clearly, a point the authors emphasize and even repeat. Humans fall prey to systematic errors of judgment, but you can harness this problematic tendency productively, including by helping others make better decisions. Some of the authors’ suggestions may not be practical, but many are – and all are interesting. getAbstract recommends this book to anyone who wants to know how to shape responsible decisions.
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Mit dem Wort "Anstupsen" übersetzt Rezensent Uwe Jean Heuser den Titel dieses "knappen und unterhaltsamen" Buches, das der amerikanische Ökonom Richard Thaler gemeinsam mit dem US-Rechtsprofessor Cass Sunstein verfasste. Es geht darin, wie Heuser schreibt, um das ökonomische Entscheidungsverhalten von Unternehmen und Privatpersonen, und darum, wie selbiges staatlich lenkbar ist. Allerdings staunt der Rezensent über die "vorgebliche Unschuld" der Autoren in Bezug auf die politische Sprengkraft ihres Rufes nach einem starken Staat, den der Rezensent aus dieser Publikation deutlich vernimmt. Auch ist ihm der Ansatz, mit dem diese beiden "Entscheidungsarchitekten" einen "dritten Weg" zwischen Staat und von selbigem angestupsten freien Bürger ausmalen, ein wenig zu "quasireligiös" ausgefallen. Im Übrigen können die Autoren den Widerspruch ihres Buches zwischen öffentlichem Einfluss und privater Freiheit aus Heusers Sicht nicht überzeugend aufheben und lassen in ihrer Argumentation für seinen Geschmack auch nicht genügend Spielraum für die nötigen harte Debatten.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 22.08.2009 |
Wirtschaftsbücher
Bitte einmal schubsen
Für kluge Entscheidungen brauchen Menschen kleine Anstöße – und ein
gutes Bauchgefühl
Das menschliche Gehirn funktioniert im Grunde genommen wie eine
Zeitung. Es fragt ständig, was es Neues in der Welt gibt. Dann
trifft es Entscheidungen, ob es sich diesem oder jenem Ereignis
zuwenden sollte. Rasend schnell übrigens, denn bis zu 20 000 Mal am
Tag ist unser Gehirn diesbezüglich aktiv. Dabei gibt es zwei Arten:
automatische Entscheidungen, die fallen, ohne dass es uns bewusst
ist. Und explizite Entscheidungen, in denen man sich ganz gezielt
mit den möglichen Folgen einer Entscheidung auseinandersetzt.
Eine Entscheidung, so hat es der Gehirnforscher Ernst Pöppel einmal
genannt, „ist also immer die Vorwegnahme einer erfolgreichen oder
manchmal erfolglosen Handlung”. Das Gehirn ist eine Art
Suchscheinwerfer für gute Entscheidungen. Fragt sich nur, wie
selbstbestimmt es dabei vorgeht oder ob es doch manipulierbar
ist.
Die beiden amerikanischen Wissenschaftler Richard Thaler und Cass
Sunstein sind Vertreter der Manipulationsthese. Sie beschäftigen
sich seit vielen Jahren …
"Dieses Buch hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen." (New York Times)
"Ein neuer Ansatz für die Wirtschaftspolitik." (Manager Magazin)
"Richard Thaler gilt als Pionier der Behavioural Economics." (Welt am Sonntag)
»Dieses Buch hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.« New York Times »Ein neuer Ansatz für die Wirtschaftspolitik.« Manager Magazin »Richard Thaler gilt als Pionier der Behavioural Economics.« Welt am Sonntag »Zum Nachdenken und Anwenden empfohlen« Börsenzeitung, 01.08.09, Stefan Bergheim »Nur leicht schubsen - das bringt Segen.« Die Presse, 23.08.09, Karl Gaulhofer
Richard H. Thaler, geboren 1945 in New Jersey, ist Professor für Verhaltensökonomie an der Universität Chicago. Er gilt als führender Kopf auf diesem Gebiet und berät unter anderem Barack Obamas Wirtschaftsexperten und David Cameron, den Vorsitzenden der britischen Konservativen.
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