Streumen - Sandig, Ulrike A.

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Streumen ist ein guter Ort, aber der Aufenthaltsort des Glücks liegt von hier aus gesehen immer im Süden. Streumen ist eng. In Streumen ist es wie überall. Streumen ist ein beweglicher Ort. Streumen ist eine unsichere Tätigkeit seiner Bewohner. Unsicher ist auch die Anzahl der Streumenden. Es handelt sich um uns. Wir streumen vor lauter Sehnsucht.…mehr

Produktbeschreibung
Streumen ist ein guter Ort, aber der Aufenthaltsort des Glücks liegt von hier aus gesehen immer im Süden. Streumen ist eng. In Streumen ist es wie überall. Streumen ist ein beweglicher Ort. Streumen ist eine unsichere Tätigkeit seiner Bewohner. Unsicher ist auch die Anzahl der Streumenden. Es handelt sich um uns. Wir streumen vor lauter Sehnsucht.
  • Produktdetails
  • Verlag: Connewitzer Verlagsbuchhandlung
  • Seitenzahl: 75
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 75 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 139mm x 14mm
  • Gewicht: 220g
  • ISBN-13: 9783937799308
  • ISBN-10: 3937799303
  • Best.Nr.: 23092011
Autorenporträt
Ulrike Almut Sandig, 1979 in Großenhain geboren, schloss nach längeren Aufenthalten in Frankreich und Indien ein Studium der Religionswissenschaft und Indologie an der Universität Leipzig ab. Seit 2004 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. Sie ist Mitgründerin des Straßenliteraturprojektes augen::post (2001 - 2005), gemeinsam mit Marlen Pelny steht sie seit 2001 mit einem literarisch-musikalischen Programm auf der Bühne, im Mai 2006 wurde sie mit dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Sehr eingenommen ist Kurt Drawert von diesem Gedichten Ulrike Almut Sandigs. Die Autorin ist für ihn eine echte Entdeckung, die 2005 zurecht den Meraner Lyrikpreis erhielt. Ihre mit komplexen Motivschichten arbeitenden Gedichte, die um Themen wie Liebe, Heimat, Glück kreise, leben seines Erachtens aus ihren Spannungsverhältnis von Realität und Imagination. Mit einem Wort Becketts über Proust beschreibt er sie auch als Texte "ohne Gedächtnis", die von "Erinnerungen an Bilder, Gerüche, Gefühle" getragen werden, "auf der Suche nach einer zu erzählenden Geschichte". Auch wenn sie ihm bisweilen rätselhaft und verschlossen scheinen, findet er sie nie dunkel. In jedem Fall aber geht von diesem Band für Drawert eine Verführung aus.

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