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Sonanz
5-Minuten-Notate
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Engeler
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 314 S.
- Seitenzahl: 314
- Sammlung Urs Engeler Editor Bd.65
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 128mm x 25mm
- Gewicht: 380g
- ISBN-13: 9783938767405
- ISBN-10: 3938767405
- Best.Nr.: 23403784
Produktbeschreibung zu "Sonanz"
Kurzbeschreibung
Emily Dickinson ist nicht nur Amerikas größte Dichterin, ihre Gedichte voller Anmut und Eigensinn gehören zum Schönsten im Schatz der Weltpoesie. Unsere Ausgabe präsentiert eine Auswahl ihrer kürzeren Gedichte auf Amerikanisch und auf Deutsch in einer Übersetzung von Wolfgang Schlenker. Die 51 Gedichte sind Einladungen, Emily Dickinson in jedem Text neu zu entdecken. Das Spektrum ist groß (aber nicht beliebig), der Blick offen. Was man sieht, sieht man direkt. Oder in den Worten von Emily Dickinson: "Wenn ich ein Buch lese und es macht meinen ganzen Körper so kalt, dass kein Feuer jemals mich wärmen könnte, weiß ich, das ist Dichtung. Wenn ich es physisch spüren kann, dass meine Schädeldecke abgenommen wird, weiß ich, das ist Dichtung. Nur auf diese Art weiß ich es. Gibt es denn eine andere?"
Beschreibung
01.04.2008
Zwischen Bistum und Blitzhüfte
Sich von Lauten leiten lassen: Elke Erbs findige 5-Minuten-Notate
Über zwei Jahre hinweg habe sie sich eine tägliche Schreibpflicht auferlegt, schreibt Elke Erb im Vorwort zu ihrem neuen Buch „Sonanz”: Fünf Minuten lang galt es, den Stift nicht vom Papier zu nehmen – sei ihr nichts mehr eingefallen, habe sie das letzte Wort einfach wiederholt, bis die Zeit um gewesen wäre. Eine Schreibpflicht, die von etüdenhafter, recht privater Art scheint. Die jüngst siebzig Jahre alt gewordene Elke Erb aber hat durch diese Schreibhaltung zu einer ihrem poetischen Temperament überaus gemäßen Form gefunden.
Ihre Texte waren immer schon skizzenhaft, vorsichtig-tastend, aber auch äußerst widerständig und zuweilen sentenzenhaft-knapp, stets verliefen die Grenzen zur Prosa und anderen Formen fließend. „Gedichte und andere Tagebuchnotizen” heißt eines ihrer Bücher im Untertitel, und in dem schon fast legendären, nicht lange vor dem Mauerfall erschienenen Band „Kastanienallee” (1987) führt jedes Gedicht seinen eigenen Kommentar mit sich – wobei sich die Kommentare wiederum mitunter in selbständige und …
18.02.2008
Olga Martynova hält nichts von reiner Objektivität in der Kritik.
Ihre Besprechung von Elke Erbs Gedichtband kennzeichnet die
Rezensentin unverhohlen als Liebesbekundung an die 70-jährige
Autorin. Nicht nur hat Martynova keinen Zweifel an der
Geistesgegenwärtigkeit und Frische der Dichterin, ihre Texte sind
für sie unbedingt der "äußersten Gegenwart" zugehörig,
bedeuten ihr Sprachwucht und Experimentierfreudigkeit. Der intimen
Kennerin von Erbs Kunst erscheint diese hermetisch und offen
zugleich. Vielleicht ein Resultat der von Martynova geschilderten,
für diesen Band geltenden Arbeitsmethode einer überarbeiteten
"ecriture automatique", die "mehr feste Vers- und
Bildstrukturen" garantiert, als dass bei früheren Texten der
Fall war.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Elke Erb"
Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach in der Eifel, und siedelte 1949 nach Halle in die DDR um. 1958-59 arbeitete sie als Landarbeiterin, legte 1963 ihr Lehrerexamen ab und wurde zunächst in einem Verlag tätig. Seit 1966 schreibt sie freiberuflich Kurzprosa, Lyrik und prozessuale Texte. Außerdem macht sie Übersetzungen, Nachdichtungen, Herausgaben. Sie lebt in Berlin. 1990 Heinrich-Mann-Preis (zusammen mit Adolf Endler), 1993 Ehrengabe der Schillerstiftung, 1994 Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille, 1995 Erich-Fried-Preis, 1995 Ida-Dehmel-Preis, 1999 Norbert-C.-Kaser-Preis, 1999 F.-C.-Weiskopf-Preis der Akademie der Künste Berlin, 2011 Preis der Literaturhäuser und "Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung".































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