Ich hab die Unschuld kotzen sehen - Bernemann, Dirk

Dirk Bernemann 

Ich hab die Unschuld kotzen sehen

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Ich hab die Unschuld kotzen sehen

'Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern.' So lautet die Begrüßung des Autors, bevor er einen hinabreißt in die Abgründe der Welt. Mit seinem literarischen Skalpell zelebriert er ein Massaker des Lebens, das fasziniert, um gleichzeitig abzustoßen. Wie in Tarantinos 'Pulp Fiction' reihen sich scheinbar zufällige Ereignisse aneinander, um später wieder aufgenommen zu werden. So spinnt sich ein roter Faden - und bald ist klar, dass Blut den Faden so rot schimmern lässt.

Mit einer exklusiven Zusatzstory

"Das Buch lässt niemanden unberührt. Garantiert!" Schwäbische Zeitung

"Lesenswert!" jetzt.de

"Ein Sprachakrobat mit Hang zur Misantropie." Galore


Produktinformation

  • Tl.1+2
  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 256 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Heyne Bücher Nr.67560
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 18mm
  • Gewicht: 216g
  • ISBN-13: 9783453675605
  • ISBN-10: 3453675606
  • Best.Nr.: 23817085
»Ein Sprachakrobat mit Hang zur Misantropie.« Galore

"Ein Sprachakrobat mit Hang zur Misantropie."

BUCH DES JAHRES 2006 lt. Orkus Leserumfrage "Faszinierend ... Eine interessante Gesellschaftsstudie. ... goutieren Sie den Wechsel der Erzählstile, lassen Sie sich vom Zusammenkommen der unterschiedlichen Charaktere fesseln. Das Buch lässt niemanden unberührt. Garantiert." Schwäbische Zeitung, SZon-Blog "Literatur eines noch mit Idealen bestückten Weltverbesserers mit stark resignativen Tendenzen, an dieser, seiner Welt verzweifelnd und sich trotzdem oder gerade deshalb weiter auflehnend, ist vielleicht eine der Umschreibungen von Bernemanns 'Ich hab die Unschuld KOTZEN sehen'." Orkus, März 2005 "So was rezensieren wir nicht!" Berliner Morgenpost "Was liest der Serienmörder vor dem Einschlafen? Welches Handbuch für Psychopathen gehört in die Bibliothek jeder forensischen Klinik? Die Antwort könnte dieses Buch sein. [...] Ich konnte es nicht ertragen." Gothic, Sep/Okt 2005 "... sprachlich stark ..." Augsburger Allgemeine, 30.08.2005 "Genial gemacht!" gothicparadise.de "Herr Bernemann hat es mit diesem kleinen Realitätsexkurs einfach auf den Punkt gebracht." Zuckerkick 07/2006 "Dirk Bernemann ist Bukowskis ehrenvoller Nachfolger!" Sammlerecke, Uwe Lochmann "Das Buch ist krank und doch faszinierend. Die ehrliche, harte und deutliche Formulierung macht das Buch zu etwas besonderem." Kwick! "Sehr unterhaltsam und sehr richtig. Ein Buch in den Reihen derer, die ich jederzeit ohne zögern weiterempfehlen werde." tonguesofdestruction.com
Dirk Bernemann wollte schon immer Bücher schreiben, also schrieb er, seit er es konnte, beginnend mit ungefähr 7 Jahren. Er schreibt Bücher voller Geschichten und Gedichte.

Leseprobe zu "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" von Dirk Bernemann

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Kundenbewertungen zu "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" von "Dirk Bernemann"

13 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von ElliErdbeer aus Allstedt am 28.04.2013 ***** ausgezeichnet
'Ich hab die Unschuld kotzen sehen' muss man einfach gelesen haben. Es gehört wohl schon zur Pflichtlektüre & ist mein absolutes Lieblingsbuch, was auch ständig in meiner Handtasche mitgeschleppt wird & jedem unter die Nase gehalten wird, auch wenn er es garnicht sehen will.
Ich muss zugeben, dass ich nach dem ersten lesen der ersten Geschichte kräftig schlucken musste & erstmal kurz eine Pause einlegen musste. Ich fand das ganz schön heftig, vorallem weil es das erste Buch war was in diese Richtung ging.
Aber man findet sich schnell rein, wenn man sich auf Dirk Bernemann und seine Kunst des Schreibens einlässt. Er zwingt den Leser hinzusehen, auch wenn er lieber die Augen verschließen würde. Auch wenn der derbe Ausdruck vielleicht nicht jeden in einem Buch ansprechen mag, muss man zugeben, dass nunmal so auf deutschlads Straßen geredet wird. Und warum sollte man in einem Buch das so gnadenlos mit der Gesellschaft abrechnet nicht auch den wortlaut der Gesellschaft verwenden?
Meiner Meinung nach ein geniales Buch von einem genialen Autor, der es versteht die einzelnen Geschichten geschickt miteinander zu verknüpfen.
Dirk Bernemann trifft den Nerv der Zeit & das sehr empfindlich. Wer auch Interesse an Sachen in Richtung Poetry Slam haben sollte kann auch getrost seine anderen Werke lesen.

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für dieses grandiose Werk!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 20.03.2013 ***** ausgezeichnet
Das absolut beste Buch meines Lebens.

Ich lese schon lange Buecher, viele beeindrucken einen, viele sind Muell.

Doch, kein Buch der Welt hat mich so gepraegt, wie die Reihe "Ich hab die Unschuld kotzen sehen".

Auf den ersten Moment scheint es, schon allein des Titels wegen, ein sehr feindliches Buch zu sein. Nur das lehrt einem dieses Buch auch. Schein und Realitaet!


Die Artikulation des Autors ist sehr kunstvoll, markaber und direkt, allerdings nicht prollig.

Menschen, die behaupten, das Buch wuerde nur schocken wollen, sollten doch bitte aufhoeren Regenboegen zu urinieren und einen Fuss in die Wirklichkeit setzen.

Dirk Bernemann hat eine unglaublich einmalige Art zu schreiben und das sollte nun wirklich niemand verpassen.

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Bewertung von Franny95 aus Gemünden am Main am 27.05.2011 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch wird einem einfach radikal die rosarote Brille runtergerissen. Der Autor prügelt einem knallhart die Realität ein. Dieses Buch ist grandiös,zeigt die Welt ohne den tollen Schein, mit dem wir sie kennen. Er erzählt uns von Sex und Gegensex, den Krieg und von unsere arroganten, abstößenden Gesellschaft. Einfach knallhart und abstoßend. Man sollte keine Angst vor Körperflüssigkeiten haben. Ein klasse Zitat. Wir zertrümmern unsere Welt und versuchen aus ihren Trümmern etwas neues zu schaffen. Vollgestopft mir Kraftausdrücken und der Realität repräsentiert es einfach unsere Gesellschaft, unsere Realität und unsere Welt die wir zerstören.
Dieses Buch war einfach perfekt.Knallhart und abstoßend aber einfach realitätsnah. Sensible Menschen sollten die Finger von diesem Buch lassen. Zwar ein dünnes Buch, aber das Geld rentiert sich.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 06.02.2011 ***** ausgezeichnet
Oft wird uns ein völlig falsches Bild von der Gesellschaft vermittelt. Das wird uns in dem ersten Buch von Dirk Bernemann unbarmherzig vor Augen geführt.
"Ich hab die Unschuld kotzen sehen" ist ein Kurzgeschichtenband. Die einzelnen Storys sind zwar in sich abgeschlossen, allerdings sind diese auch miteinander verknüpft. Protagonisten aus der einen Geschichte kommen in der nächsten wieder vor und haben dort eine ganz andere Rolle, die den Leser immer wieder staunen lässt.
Man merkt ganz schnell, dass alle Menschen gleich sind. Das jeder seine eigenen Leichen im Keller hat, auch der Versicherungsvertreter oder der liebende Vater... Egal welches Gehalt man verdient, welchen Beruf man ausübt oder welche Rolle man im Leben spielt, auch Menschen aus der feinen Gesellschaft haben ihre schmutzigen Geheimnisse.

Nachdem sich der Leser an die harte Wortwahl gewöhnt hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind, kann man sich bei diesem Buch nur für eine Seite entscheiden: Entweder man hasst es oder man liebt es - ich gehöre zu den Liebenden.
Wer von dem wundervollen Schreibstil des Autors am Ende des Buches immer noch nicht genug hat, wird zum Schluss belohnt. Auf den letzten Seiten findet der Leser verschiedene Gedichte von Dirk Bernemann passend zum Thema.

Selbst das Cover ist passend gestaltet. Auf der Vorderseite sieht man ein herzallerliebstes, wunderschönes Püppchen mit großen Kulleraugen. Auf der Rückseite ist der krasse Gegensatz abgebildet. Die gleiche Figur, verweint, verwundet und zerstört...

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mal Lust auf etwas anderes hat. Der gerne provokante Geschichten liest und einfach mal wissen möchte, wie es auf der anderen Seite der lieben, feinen Gesellschaft aussieht. Ich liebe dieses Buch und es ist eines meiner absoluten Must haves im Regal!

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Bewertung von held_vom_feld aus Bad Berka am 07.09.2010 ***** weniger gut
Auf dem ersten Blick ist es nur ein kleines blondes Püppchen, welches den Einband schmückt. Unschuldig. Doch auf dem zweiten Blick erinnert der starre Blick schon fast an "Chucky - die Mörderpuppe". Die Aufmachung des Sammelbands von Dirk Bernemann erregt schon fast so viel Aufmerksamkeit wie der Titel: "Ich hab die Unschuld kotzen sehen." Auch der Inhalt der Kurzgeschichten und Geschichten ist nicht weniger brisant. Die Protagonisten leben alle in ihrer eigenen Trümmerwelt zwischen Alkohol, Sex, Gewalt und Drogen. Für Romantiker und Leute, die an das Gute im Menschen glauben, ist dies definitiv das Falsche Buch.
Doch lohnt sich der Blick hinter die Fassade dieses Buches trotzdem? Gekonnt verknüpft Bernemann die einzelnen Schicksale zu einem Gesamtwerk. Jedem Erzählabschnitt folgt eine neue Episode aus dem Leben einer Randperson. Verschiedene Ich-Erzähler berichten somit aus ihrer Existenz. Es sind bemitleidenswerte, desillusionierte Personen. Die Illusionslosigkeit ihrer Lage wird durch hochfrequentierte Verwendung von Vulgärsprache verdeutlicht. Die Sätze sind meistens sehr kurz und mit heftigen Worten geschrieben und kommen daher recht intensiv rüber. Der Ausdruck "Ficken" kommt sicher in kaum einem weiteren Buch so oft vor. Leider scheint diese Art des Erzählerns zu gewollt schockierend. Statt einer sarkastischen, unaufdringlichen Gesellschaftskritik erwartet den Leser der missglückte Versuch "Kunst" schaffen zu wollen.

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Bewertung von MoreToLove aus Berlin am 21.08.2010 ***** ausgezeichnet
Umwerfendes Buch! Ich konnte es nicht beiseite legen und habe es sofort in einem Rutsch durchgelesen! Es regt zum Denken an, sodass man selbst anfängt, Dinge anders zu betrachten!!!

Ich kann jedem dieses Buch empfehlen!!!

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Bewertung von BerBeL baut LUFTSCHLöSSER aus Schönbach/Großbothen am 22.06.2009 ***** ausgezeichnet
Dirk Bernemann reißt einfach mit, seine Bücher berühren einfach
auf ihre ganz besondere Weise.

Der 1. Teil war schon der ziemliche Knaller, bei dem man nicht erwartete, dass es noch besser kommen kann. Doch der 2. Teil geht wohl noch tiefer unter die Haut.
Ist etwas brutaler, die Wahrheit schlägt noch tiefere Wunden.

Meiner Meinung ein Erfolgskracher.

& zu Dirk Bernemann wohl noch zu sagen:
entweder man nimmt ihn oder verreckt daran

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Bewertung von Brabbelchen aus Hamburg am 28.02.2009 ***** ausgezeichnet
In seinem Debüt geht es um viele verschiedene Menschen und ihre Geschichten zueinander, die allesamt auf dramatische Weise miteinander verstrickt sind. Man hat zwischen den einzelnen Schicksalen, mal mehr, mal weniger hart, keine Zeit zum durchatmen, es sei denn man legt das Buch aus der Hand.
Die Geschichten sind echt, wie aus dem Leben gegriffen. Und trotzdem erzählt Bernemann sie wie ein Beobachter, teils auch wie selbst erlebt. Nüchtern, kalt, emotionslos und doch Hingabevoll.

Die Geschichten die er hier und in seinen beide Folgebüchern beschreibt und erzählt sind Geschichten wie einem selbst oder dem Nachbarn passieren können und auch tun.
Es sind Geschichten die überall, zu jeder Zeit passieren, aber über die stets geschwiegen wird.
Mit einer manchmal doch eher grausamen Erzählweise schockiert Bernemann und provoziert, sind es doch Erlebnisse die wir ausblenden- Tag für Tag, unser ganzes Leben. Kann uns ja nicht passieren ist die Devise.

Doch wer das denkt liegt falsch- und genau darauf scheint Bernemann irgentwie hinweisen zu wollen.

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Bewertung von Gr3mLliN aus Berlin am 06.02.2009 ***** ausgezeichnet
Ist aufjedenfall ein muss für jede leseratte!!!

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Bewertung von S. aus K. am 17.10.2008 ***** ausgezeichnet
Das buch is so geschriben das man sich wirklich drin fest liest und garnicht aufhören will zu lesen

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