Gedichte - George, Stefan

Stefan George 

Gedichte

Hrsg. v. Günter Baumann
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Gedichte

Die umfangreiche Auswahl aus dem Werk Stefan Georges präsentiert dessen Schaffen in allen Phasen und Facetten und gibt darüber hinaus auch einen Einblick in das große Übersetzerwerk. Der umfassende Kommentar lenkt das Augenmerk dabei vor allem auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse.

Aus: Die Fibel

Aus: Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal

Aus: Die Bücher der Hirten­ und Preisgedichte, der Sagen und Sänge und der Hängenden Gärten

Aus: Das Jahr der Seele

Aus: Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod mit einem Vorspiel

Aus: Der Siebente Ring

Aus: Der Stern des Bundes

Aus: Das Neue Reich

Übertragungen und Umdichtungen (Auswahl)

Anhang

Zu dieser Ausgabe

Anmerkungen

Literaturhinweise

Nachwort

Verzeichnis der Gedichtüberschriften und ­-anfänge


Produktinformation

  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 319 S. m. 7 Abb.
  • Seitenzahl: 319
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.18553
  • Best.Nr. des Verlages: 18553
  • Deutsch
  • Abmessung: 148mm x 96mm x 16mm
  • Gewicht: 136g
  • ISBN-13: 9783150185537
  • ISBN-10: 315018553X
  • Best.Nr.: 23372990
zur Hardcover-Ausgabe:

In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser. -- Braunschweiger Zeitung

Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details. -- Castrum Peregrini

Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt. -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart

Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet. -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin

"zur Hardcover-Ausgabe: "In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser." -- Braunschweiger Zeitung "Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details." -- Castrum Peregrini "Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt." -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart "Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, 'das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse' ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet." -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin

"zur Hardcover-Ausgabe: "In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser." -- Braunschweiger Zeitung "Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details." -- Castrum Peregrini "Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt." -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart "Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, 'das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse' ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet." -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin

"Die Auswahl verrät Kennerschaft, ist repräsentativ und berücksichtigt alle Versbücher des Dichters. Ernst Kletts Nachwort ist vorzüglich; auf gut zwanzig Seiten wird das sachlich Notwendige mit Überlegenheit, mit Würde ohne Pathos gesagt." Die Zeit, 4.11.1983 "Kletts Nachwort vergegenwärtigt die entschwundene Gestalt, nimmt sie so ernst, wie viele Mitlebende sie nahmen, ohne doch im mindesten dem Pathos ihrer Propheten zu verfallen. Das Zeitbedingte wird gesehen, die Bedenklichkeiten kommen zur Sprache: der Kult Maximins und die Fäden, die vom Neuen Reich ins Dritte führten." Süddeutsche Zeitung, 3./4.12.1983 "Über George ist gelächelt worden, das Gehaben seiner Lorbeer-Jünger bot Anlass zu Witzeleien. Heute ist, wie Ernst Klett im lohnenden Nachwort schreibt, Das Scheitern des so Hochgemut-Gewollten festzustellen . Was nicht daran hindert, Gedichten von seltsamer Aufsässigkeit und kulturgeschichtlicher Präsenz Respekt zu zollen." Basler Zeitung, 15.6.1984
Stefan George, 1868 in Büdesheim bei Bingen geboren, war als Sohn eines wohlhabenden Weingutbesitzers nie zur Berufswahl gezwungen. Nach dem Abitur reiste er durch Westeuropa, studierte zwischendurch in Berlin u.a. Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte, traf aber vor allem mit den französischen Symbolisten zusammen. Diese Begegnung bestärkte ihn in seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem in Deutschland verbreiteten literarischen Realismus. Ab 1900 lebte er überwiegend in Deutschland: In München wurde er in der Schwabinger Boh me als Dichterfürst inszeniert und verehrt, in Heidelberg und Berlin verkehrte er in bildungsbürgerlichen Kreisen. 1927 wurde ihm der erste Goethe-Preis verliehen. George zog sich schließlich 1933 nach Minusio zurück, nachdem ihm Josef Goebbels die Präsidentschaft einer neuen deutschen Akademie für Dichtung angeboten hatte. Er verweigerte dieses Angebot und starb am 4. Dezember, betrauert von seinen Schülern und Verehrern.

Leseprobe zu "Gedichte" von Stefan George

"Sei rebe die blümt..."
Sei rebe die blümt
Sei frucht die betört
Dir lieb und gerühmt ..
Nur meide was stört
Was siecht und vermorscht
Was hastet und brüllt ..
Von seltnen erforscht
Der menge verhüllt
Begehre das graun
Das schwellt nicht mehr sprengt
Das schöne zu schaun
Das wärmend nicht sengt
Bis traumstill auf höhn
Der strahl in dir tauscht
In goldnem getön
Dein leben verrauscht.
"Im windes-weben..."
Im windes-weben
War meine frage
Nur träumerei.
Nur lächeln war
Was du gegeben.
Aus nasser nacht
Ein glanz entfacht
Nun drängt der mai ·
Nun muss ich gar
Um dein aug und haar
Alle tage
In sehnen leben.

Inhaltsangabe

Aus: Die Fibel
Aus: Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal
Aus: Die Bücher der Hirten­ und Preisgedichte, der Sagen und Sänge und der Hängenden Gärten
Aus: Das Jahr der Seele
Aus: Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod mit einem Vorspiel
Aus: Der Siebente Ring
Aus: Der Stern des Bundes
Aus: Das Neue Reich
Übertragungen und Umdichtungen (Auswahl)

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Nachwort
Verzeichnis der Gedichtüberschriften und ­-anfänge

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