zur Hardcover-Ausgabe:
In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser. -- Braunschweiger Zeitung
Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details. -- Castrum Peregrini
Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt. -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart
Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet. -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin
"zur Hardcover-Ausgabe: "In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser." -- Braunschweiger Zeitung "Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details." -- Castrum Peregrini "Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt." -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart "Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, 'das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse' ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet." -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin
"zur Hardcover-Ausgabe: "In einem umfangreichen Anmerkungsapparat wird die heute oft fremd wirkende, zwischen Klarheit und Symbolismus pendelnde Sprache sowie Formenreichtum und Finesse der Lyrik erklärt und analysiert, ohne dass Herausgeber Günter Baumann den Gefahren der Hagiographie erliegt. Das wird vor allem in seinem kurzen, nüchternen Nachwort deutlich. Umso besser informiert fühlt sich dadurch der Leser." -- Braunschweiger Zeitung "Was die neue Auswahl vorzüglich auszeichnet, das sind die Anmerkungen. Sie erläutern einzelne Vokabeln, bringen frühere Dichter ins Spiel, kommentieren - unter Zuhilfenahme von Ernst Morwitz - zahlreiche historische und biographische Details." -- Castrum Peregrini "Zweifellos gehört George mit zu den größten Lyrikern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts; sein Name muss neben denen Trakls, Rilkes, Hofmannsthals genannt werden. Die von Günter Baumann im Reclam Verlag herausgegebene Auswahl ermöglicht es nun einem breiteren Leserkreis, in einen ersten Kontakt mit dem Werk Georges zu treten. Aus allen acht Gedichtbänden, von der Fibel bis zum Neuen Reich, finden sich Gedichte, und auch die Übertragungen und Umdichtungen wurden berücksichtigt." -- Marburger Forum - Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart "Der George-Kenner Günter Baumann hat sich der hoch zu schätzenden, nichts desto weniger sehr mühseligen Arbeit unterzogen, eine auf Glorifizierung verzichtende, 'das Augenmerk auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse' ausgerichtete Sammlung für breite Leserkreise einzurichten, die, behutsam kommentierend und mit hilfreichen Anmerkungen versehen, einen repräsentativen Querschnitt der Dichtung Georges bietet." -- Sax - Das Dresdner Stadtmagazin
"Die Auswahl verrät Kennerschaft, ist repräsentativ und berücksichtigt alle Versbücher des Dichters. Ernst Kletts Nachwort ist vorzüglich; auf gut zwanzig Seiten wird das sachlich Notwendige mit Überlegenheit, mit Würde ohne Pathos gesagt." Die Zeit, 4.11.1983 "Kletts Nachwort vergegenwärtigt die entschwundene Gestalt, nimmt sie so ernst, wie viele Mitlebende sie nahmen, ohne doch im mindesten dem Pathos ihrer Propheten zu verfallen. Das Zeitbedingte wird gesehen, die Bedenklichkeiten kommen zur Sprache: der Kult Maximins und die Fäden, die vom Neuen Reich ins Dritte führten." Süddeutsche Zeitung, 3./4.12.1983 "Über George ist gelächelt worden, das Gehaben seiner Lorbeer-Jünger bot Anlass zu Witzeleien. Heute ist, wie Ernst Klett im lohnenden Nachwort schreibt, Das Scheitern des so Hochgemut-Gewollten festzustellen . Was nicht daran hindert, Gedichten von seltsamer Aufsässigkeit und kulturgeschichtlicher Präsenz Respekt zu zollen." Basler Zeitung, 15.6.1984
Stefan George, 1868 in Büdesheim bei Bingen geboren, war als Sohn eines wohlhabenden Weingutbesitzers nie zur Berufswahl gezwungen. Nach dem Abitur reiste er durch Westeuropa, studierte zwischendurch in Berlin u.a. Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte, traf aber vor allem mit den französischen Symbolisten zusammen. Diese Begegnung bestärkte ihn in seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem in Deutschland verbreiteten literarischen Realismus. Ab 1900 lebte er überwiegend in Deutschland: In München wurde er in der Schwabinger Boh me als Dichterfürst inszeniert und verehrt, in Heidelberg und Berlin verkehrte er in bildungsbürgerlichen Kreisen. 1927 wurde ihm der erste Goethe-Preis verliehen. George zog sich schließlich 1933 nach Minusio zurück, nachdem ihm Josef Goebbels die Präsidentschaft einer neuen deutschen Akademie für Dichtung angeboten hatte. Er verweigerte dieses Angebot und starb am 4. Dezember, betrauert von seinen Schülern und Verehrern.