Gartengeschichten - Demski, Eva

Eva Demski 

Gartengeschichten

Mit Bild. v. Michael Sowa
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Produktbeschreibung zu Gartengeschichten

Das Paradies ist in vielen Religionen ein Garten. Unzählige Menschen wollen schon im Diesseits so etwas haben. Von diesem Moment an stellt sich jeden Tag aufs neue die Frage: Hat der Garten uns, oder haben wir ihn? Seit Adam und Eva ist diese Frage von nicht geringer Bedeutung für das menschliche Geschick. Auf vielerlei Pfaden geht Eva Demski in ihrem neuen Buch dem Garten-Mensch-Verhältnis nach, der kulturellen, sozialen, persönlichen Bedeutung von Gärten, sie erzählt vom Scheitern ebenso wie vom Glück des Gelingens, der Erschaffung eines Stücks Himmel auf Erden.

Was macht ein Garten im Krieg, wie rettet oder beendet er Ehen, was sind Gartenterroristen? Wie benimmt sich bildende Kunst im Garten, was pflanzen Menschenfeinde am liebsten an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben?"Er hat mich mehr als einmal gerettet, der Garten: die Dinge zurechtgerückt, mich zum Lachen gebracht, wenn mir zum Heulen war. Er bereitet mir Niederlagen, aber er tröstet mich, wenn die Welt mir welche bereitet."

Produktinformation


  • Verlag: Insel, Frankfurt
  • 2009
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 233 S. m. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 233
  • Best.Nr. des Verlages: 17429
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 131mm x 25mm
  • Gewicht: 428g
  • ISBN-13: 9783458174295
  • ISBN-10: 345817429X
  • Best.Nr.: 25549352

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Wer Pflanzen liebt, wird auch dieses Buch lieben, glaubt Rezensentin Mely Kiyak. Eva Demskis "Gartengeschichten" stehen laut Kiyak in einer schönen literarischen Tradition, deren bedeutendste Vertreterin die Engländerin Vita Sackville-West sei. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus "Wissenschaftskolumne, Erfahrungsbericht und Pflanzenplauderei", erfahren wir. Ein Beispiel aus dem Buch gibt uns die Rezensentin: Demski versucht sich Epikurs Garten vorzustellen, erinnert sich dabei an die paar Semester Philosophie, die sie studiert hat, die ihr den "Abgrund der Ahnungslosigkeit" eröffneten. Muss man lesen, behauptet die Rezensentin, der auch Michael Sowas Illustrationen sehr gut gefallen haben.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.04.2009

Das Monogramm des Flugsamens
Ästhetische Erziehung auf einem Stück Erde: Eva Demskis „Gartengeschichten”
Was heißt es, ein Gärtner zu sein? „Beim Graben grübeln, sich über Zwiebeln und Zweige Gedanken machen, die Vollkommenheit des Unwichtigen bis zur Neige auskosten.” Der Gärtner betreibt ein Handwerk, das zum Philosophieren Anlass gibt, und so ist denn auch Eva Demskis Buch über diese Spezies eher eine Weisheitslehre als eine Unterweisung über den Umgang mit Bäumen, Blumen, Beeten in Geschichte oder Gegenwart. Demskis „Gartengeschichten” beschreiben nicht, wie die großen Klassiker dieser Gattung, Rudolf Borchardts „Leidenschaftlicher Gärtner” oder Marie-Luise Gotheins „Indische Gartenkunst”, die Geschichte perfekt gestalteter Gärten und Parks in verschiedenen Zeiten und Kulturen. Vielmehr erzählen sie vom Gärtnern, einer Leidenschaft, die jeden befallen kann, sobald er nur das winzigste Stückchen Land geerbt, gekauft, gepachtet hat.
Wie viele Untersuchungen gibt es nicht über die Wirkungen der Musik oder Dichtung auf Charakter und Gemüt des Menschen! Kaum eine aber darüber, wie ein Mensch durch den Umgang mit brauner Erde …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.07.2009

In den Sommer mit Büchern von zu Hause

Sie wollen Buchtipps für die Ferien? Die Gegend, in der Sie leben, hält sie für Sie bereit. An Rhein und Main wohnen Schriftsteller, deren Bücher zum Urlaub passen, hier sind aber auch Literaturpreise zu haben, die Jahr für Jahr bedeutende Autoren nach Darmstadt oder Frankfurt locken. Sie alle haben uns in diesem Sommer das eine oder andere zu sagen.

Von Florian Balke

F. C. Delius:

Die Frau, für die ich den Computer erfand

In seinem neuen Roman, den Friedrich Christian Delius während seiner Zeit als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim beendet hat, geht es um hohe und gewichtige Dinge: um die Erfindung des Computers und eine große Liebe. Aber Delius wäre nicht er selbst, wenn das Hohe nicht ausgesprochen geerdet daherkäme. Eine ganze Nacht lang erzählt ein alter Mann, dessen Lebenslauf dem des deutschen Ingenieurs Konrad Zuse folgt, einem Journalisten von seiner Rolle bei der Erfindung des Computers. Und von seiner tiefen Zuneigung zu Lord Byrons Tochter Ada Lovelace, die sich schon im 19. Jahrhundert mit dem Bau einer Rechenmaschine herumschlug. Herausgekommen ist ein wundervoller …

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"Sie ist eine Kennerin und offenbar auch eine Könnerin der Gartenkunst. ... Schon lange nicht mehr war so ein anregendes, kluges und charmantes Buch über Garten und Gartenmenschen auf dem Büchermarkt. Die naiven Bilder von Michael Sowa steuern noch etwas Märchenhaftes dazu." Maria Frisé Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dieses Buch dürfte ganz oben auf der Empfehlungsliste der Buchhändler stehen, wenn ein Präsent für Gartenliebhaber gesucht wird. … Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin erzählt in ihren oft nur wenige Seiten starken Betrachtungen von teils sehr persönlichen Erlebnissen rund um den Garten.«

»Dieses Buch dürfte ganz oben auf der Empfehlungsliste der Buchhändler stehen, wenn ein Präsent für Gartenliebhaber gesucht wird. … Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin erzählt in ihren oft nur wenige Seiten starken Betrachtungen von teils sehr persönlichen Erlebnissen rund um den Garten.«
Eva Demski ist gebürtige Regensburgerin. Ihre Kindheit verbrachte sie in Regensburg, Wiesbaden und Frankfurt am Main. Später studierte sie Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie und arbeitete anschließend als Dramaturgieassistentin, Lektorin, Übersetzerin und Journalistin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Frankfurt, wo sie 1998/99 an der Universität die Frankfurter Poetik-Vorlesungen hielt. Ihr erster Roman Goldkind erschien 1979, gefolgt von zahlreichen weiteren Romanen, Essay-Sammlungen, Reiseführern und Bildbänden. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet. 2008 erhielt Eva Demski den "Preis der Frankfurter Anthologie".

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt:
Der Garten meiner Mutter
Wo die Liebe hinfällt
Krieg und Frieden

Inhaltsangabe

Der Garten meiner Mutter
Wo die Liebe hinfällt
Krieg und Frieden 96
Goldener Boden
Die Gärten der Misanthropen
Epikurs Garten
Eine Insel
Die sieben Todsünden
Vorgärten
Kleinerer Versuch über den Schmutz
Flugsamen
Marianne
Englands schönster Garten
Paare
Der Gärtner von der traurigen Gestalt
Gefährliches Terain
Paradiesgärten
Die Gartengräfin
Gärtner der vier Jahreszeiten
Mein Garten

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Gartengeschichten - Demski, Eva

Mit Bild. v. Michael Sowa

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  • Verlag: Insel, Frankfurt
  • 2009
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 233 S. m. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 233
  • Best.Nr. des Verlages: 17429
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 131mm x 25mm
  • Gewicht: 428g
  • ISBN-13: 9783458174295
  • ISBN-10: 345817429X
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Kurzbeschreibung

Das Paradies ist in vielen Religionen ein Garten. Unzählige Menschen wollen schon im Diesseits so etwas haben. Von diesem Moment an stellt sich jeden Tag aufs neue die Frage: Hat der Garten uns, oder haben wir ihn? Seit Adam und Eva ist diese Frage von nicht geringer Bedeutung für das menschliche Geschick. Auf vielerlei Pfaden geht Eva Demski in ihrem neuen Buch dem Garten-Mensch-Verhältnis nach, der kulturellen, sozialen, persönlichen Bedeutung von Gärten, sie erzählt vom Scheitern ebenso wie vom Glück des Gelingens, der Erschaffung eines Stücks Himmel auf Erden.

Was macht ein Garten im Krieg, wie rettet oder beendet er Ehen, was sind Gartenterroristen? Wie benimmt sich bildende Kunst im Garten, was pflanzen Menschenfeinde am liebsten an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben?"Er hat mich mehr als einmal gerettet, der Garten: die Dinge zurechtgerückt, mich zum Lachen gebracht, wenn mir zum Heulen war. Er bereitet mir Niederlagen, aber er tröstet mich, wenn die Welt mir welche bereitet."

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Der Garten meiner Mutter
Wo die Liebe hinfällt
Krieg und Frieden 96
Goldener Boden
Die Gärten der Misanthropen
Epikurs Garten
Eine Insel
Die sieben Todsünden
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Kleinerer Versuch über den Schmutz
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Marianne
Englands schönster Garten
Paare
Der Gärtner von der traurigen Gestalt
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05.07.2009

In den Sommer mit Büchern von zu Hause

Sie wollen Buchtipps für die Ferien? Die Gegend, in der Sie leben, hält sie für Sie bereit. An Rhein und Main wohnen Schriftsteller, deren Bücher zum Urlaub passen, hier sind aber auch Literaturpreise zu haben, die Jahr für Jahr bedeutende Autoren nach Darmstadt oder Frankfurt locken. Sie alle haben uns in diesem Sommer das eine oder andere zu sagen.

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F. C. Delius:

Die Frau, für die ich den Computer erfand

In seinem neuen Roman, den Friedrich Christian Delius während seiner Zeit als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim beendet hat, geht es um hohe und gewichtige Dinge: um die Erfindung des Computers und eine große Liebe. Aber Delius wäre nicht er selbst, wenn das Hohe nicht ausgesprochen geerdet daherkäme. Eine ganze Nacht lang erzählt ein alter Mann, dessen Lebenslauf dem des deutschen Ingenieurs Konrad Zuse folgt, einem Journalisten von seiner Rolle bei der Erfindung des Computers. Und von seiner tiefen Zuneigung zu Lord Byrons Tochter Ada Lovelace, die sich schon im 19. Jahrhundert mit dem Bau einer Rechenmaschine herumschlug. Herausgekommen ist ein wundervoller …

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17.04.2009

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Ästhetische Erziehung auf einem Stück Erde: Eva Demskis „Gartengeschichten”
Was heißt es, ein Gärtner zu sein? „Beim Graben grübeln, sich über Zwiebeln und Zweige Gedanken machen, die Vollkommenheit des Unwichtigen bis zur Neige auskosten.” Der Gärtner betreibt ein Handwerk, das zum Philosophieren Anlass gibt, und so ist denn auch Eva Demskis Buch über diese Spezies eher eine Weisheitslehre als eine Unterweisung über den Umgang mit Bäumen, Blumen, Beeten in Geschichte oder Gegenwart. Demskis „Gartengeschichten” beschreiben nicht, wie die großen Klassiker dieser Gattung, Rudolf Borchardts „Leidenschaftlicher Gärtner” oder Marie-Luise Gotheins „Indische Gartenkunst”, die Geschichte perfekt gestalteter Gärten und Parks in verschiedenen Zeiten und Kulturen. Vielmehr erzählen sie vom Gärtnern, einer Leidenschaft, die jeden befallen kann, sobald er nur das winzigste Stückchen Land geerbt, gekauft, gepachtet hat.
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15.05.2009

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© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Sie ist eine Kennerin und offenbar auch eine Könnerin der Gartenkunst. ... Schon lange nicht mehr war so ein anregendes, kluges und charmantes Buch über Garten und Gartenmenschen auf dem Büchermarkt. Die naiven Bilder von Michael Sowa steuern noch etwas Märchenhaftes dazu." Maria Frisé Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezensionen und Kritik

»Dieses Buch dürfte ganz oben auf der Empfehlungsliste der Buchhändler stehen, wenn ein Präsent für Gartenliebhaber gesucht wird. … Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin erzählt in ihren oft nur wenige Seiten starken Betrachtungen von teils sehr persönlichen Erlebnissen rund um den Garten.«

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Autorenporträt zu "Eva Demski"

Eva Demski ist gebürtige Regensburgerin. Ihre Kindheit verbrachte sie in Regensburg, Wiesbaden und Frankfurt am Main. Später studierte sie Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie und arbeitete anschließend als Dramaturgieassistentin, Lektorin, Übersetzerin und Journalistin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Frankfurt, wo sie 1998/99 an der Universität die Frankfurter Poetik-Vorlesungen hielt. Ihr erster Roman Goldkind erschien 1979, gefolgt von zahlreichen weiteren Romanen, Essay-Sammlungen, Reiseführern und Bildbänden. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet. 2008 erhielt Eva Demski den "Preis der Frankfurter Anthologie".

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