Ein einzigartiges Zusammenspiel von Wasser, Licht und Bergen erlebt
man an Italiens größtem See, dem Lago di Garda. Entstanden in der
letzten Eiszeit zeigt sich die Uferlandschaft hier besonders
spektakulär und abwechslungsreich. Im Norden wird er vom mächtigen
Massiv des Monte Baldo überragt, der mit seiner außergewöhnlichen
Pflanzenwelt zu Wanderungen einlädt. Ab Garda weitet sich der enge
Fjord zu einem südlichen "Meer". Von den Dolomiten gegen
die kalten Nordwinde abgeschirmt gedeiht eine abwechslungsreiche
mediterrane bis subtropische Vegetation: Zypressen wechseln mit
Pinien und Zedern, Oleander und Olivenbäumen. Reizvolle Orte mit
romanischen Kirchen und stolzen Burgen erzählen von der bewegten
Vergangenheit, malerische Hafen und mittelalterliche Gassen laden
zum Bummeln, die Weine der Region zum Genießen ein. Und so notierte
sich schon Johann Wolfgang von Goethe über den Lago di Garda
"eine herrliche Naturwirkung" und "köstliches
Schauspiel" in sein Reisetagebuch.