"Seit mehr als 20 Jahren betreut Kistner in der SZ-Redaktion die sportpolitischen Themen, das Buch ist die Summe seiner Recherchen. Es widmet sich den dunklen Seiten des Spiels. (...) Das Buch versteht sich als Indizienprozess, in dem die Details ein Bild ergeben. Als Beleg dafür, dass sich eine Organisation ein Spiel, das eigentlich allen gehört, buchstäblich einverleibt hat." -- Süddeutsche Zeitung, 05.05.2012
"ein Schwarzbuch der Fußball-Weltmacht" -- Stuttgarter Zeitung, 03.05.2012
"minutiös, fakten- und detailreich" -- WDR 5, Redezeit, 03.05.2012
"Ein spannendes, sportpolitisches Buch, das kriminelle Machenschaften bei der FIFA mit bis jetzt nicht veröffentlichten Dokumenten aufdeckt." -- HR3, 03.05.2012
"ein brisantes Buch" -- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2012
"Ein deutscher Sportjournalist bläst zum Sturmangriff: Thomas Kistners fulminante Anklageschrift trägt den provokanten Titel 'Fifa-Mafia'" -- 3SAT online, Kulturzeit, 03.05.2012
"Korrupt. Schon jetzt ein Sachbuch des Jahres: Thomas Kistner blickt hinter die große Kunst der Korruption im Fußballgeschäft." -- Salzburger Nachrichten, 03.05.2012
Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Thomas Kistners investigativer Bericht über die "Fifa Mafia" ist "weniger ein Fußballbuch als ein Wirtschaftskrimi", stellt Christof Siemes fest. Gefesselt folgt der Rezensent den auf über 400 Seiten schonungslos offengelegten Verstrickungen des Weltfußballverbands mit Politik, Wirtschaft und sogar Interpol. So gelinge es Kistner beispielsweise glaubhaft, ein Waffengeschäft zwischen der Bundesregierung und Saudi-Arabien mit der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland in Verbindung zu setzen. Dass sich die schlimmsten Vorurteile gegen die Fifa - Korruption, Vetternwirtschaft, Intransparenz, Manipulation, Nötigung, Immunität gegen juristische Konsequenzen - bewahrheiten, lässt den Rezensenten zwar ein wenig resigniert zurück, aber auch mit einer sehr viel konkreteren Vorstellung davon, wie die "Fußballfamilie" (Blatter) auf dem Zürichberg "ein krummes Ding nach dem andern dreht".
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""Man muss das Buch lesen", so Laudator Ludger Schulze, "um die Gewissheit zu erlangen, dass der Fußball eine zweite Karriere als Zweig organisierter Kriminalität gemacht hat." Wirkliche Freiheit bekommt dann ein Geschicht, wenn Menschen etwas tun, das sie eigentlich nicht tun müssten. In der Hoffnung, dass dadruch etwas bewegt wird, tun sie es aber doch. Und man merkt dem beeindruckenden Werk aus dem Droemer-Verlag ohne Frage an: Thomas Kistner brennt für das, was er tut. Er filetierte regelrecht die üblen Machenschaften der FIFA. Dem Leser bleibt so gut wie jede der 432 Seiten im Hals stecken." Kicker, 29.10.2012
Thomas Kistner, geboren 1958, ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung und zuständig für Sportpolitik. Er wurde unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, war 2006 Sportjournalist des Jahres und ist international einer der renommiertesten investigativen Journalisten im Bereich Sportpolitik und organisierte Kriminalität im Sport.
Kistner kommentiert regelmäßig auf Deutschlandfunk und ist mit den Themen "Doping" und "Korruption" im Sport gefragter Gast in TV-Talk-Shows.