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Bewertung von Stephie am 07.10.2012 |
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Zweiunddieselbe ist ein äußerst gelungenes Jugendbuch, das viele, vor allem ethische, Fragen aufwirft und den Leser dadurch zum Nachdenken anregt. Während man Jenna als Ich-Erzählerin begleitet und einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt, stellt man sich die gleichen Fragen wie sie. Was macht einen Menschen aus? Sind diese zehn Prozent, die noch von ihrem alten Ich übrig geblieben sind, ausreichend um sie menschlich zu machen? Oder ist sie nichts weiter als eine Kopie, die darauf programmiert wurde, sich wie Jenna zu verhalten und sich selbst für sie zu halten? Diese Fragen stellt sich Jenna immer wieder seit sie herausgefunden hat, was ihre Eltern mit ihr angestellt haben. Doch egal wie lange sie darüber nachdenkt, sie erhält doch nie eine Antwort, denn wer soll es wissen, wenn nicht einmal sie selbst weiß, ob sie noch eine eigenständige Person ist? Immer wieder kämpft sie mit sich selbst und ihren inneren Konflikten. Einerseits ist sie wütend auf ihre Eltern, weil sie ihr das angetan haben. Sie kann nichts mehr essen, sie altert nicht und ist eben nicht mehr normal. Andererseits ist sie aber auch dankbar dafür, dass sie noch am Leben ist. Und dieses Leben, falls man es noch so nennen kann, will Jenna auch endlich führen. Je mehr Erinnerungen wieder kommen, desto entschiedener ist sie, ihr Leben zu ändern. Sie will nicht mehr die Tochter sein, die alles tut um es ihren Eltern Recht zu machen. Sie will selbstständiger sein, eigene Entscheidungen treffen und vor allem auch Fehler machen dürfen. Dafür setzt sie sich auch ein, was für ihre Eltern eine enorme Umstellung bedeutet, da die „alte“ Jenna immer das gemacht hat, was man ihr gesagt hat. Trotz dieser Konflikte gelingt es Jenna mit der Zeit jedoch wieder eine Beziehung zu ihren Eltern, vor allem zu ihrer Mutter, aufzubauen. Nachdem sie ihr anfangs noch sehr fremd waren und kein Vertrauen zu ihrer Tochter mehr hatten, finden sie auch wieder zueinander. Ihre Eltern mussten erst lernen, Jenna mehr Freiraum zu geben und selbst über sich bestimmen zu lassen. Jenna musste erst einmal begreifen, warum ihre Eltern so gehandelt haben und verstehen, dass sie aus Liebe zu ihrer Tochter einfach alles getan hätten um sie zu retten, egal wie falsch oder illegal es ist. Des Weiteren setzt Mary E. Pearson sich kritisch mit dem Thema Wissenschaft und Forschung auseinander. Bis zu welchem Grad ist Fortschritt noch positiv und ab wann schlägt er ins negative um? Wie viel Fortschritt ist noch gut für uns? Die Auseinandersetzung mit solchen Fragen ist in der zukünftigen Welt, die die Autorin geschaffen hat, von besonderer Bedeutung. Durch die immer zahlreicheren Kreationen künstlich erzeugter Pflanzenarten sind die natürlichen Arten z.B. kaum noch vorhanden und durch medizinische Forschung entstand ein Virus, das unzählige Menschen das Leben kostete. Die Autorin versteht es außerdem sehr gut, das Interesse des Lesers stets aufrecht zu erhalten. Zuerst verfolgt man gebannt, wie Jenna mehr über sich und den Unfall herausfindet. Dann will man herausfinden, wie sie mit dieser Wahrheit umgeht und wie ihr Leben von nun an weiter gehen soll. Ihre Eltern versuchen so viel wie möglich vor ihr zu verbergen und geben stets nur Informationen über die Dinge preis, die Jenna schon selbst aufgedeckt hat und außerdem darf niemand wissen, was mit Jenna geschehen ist, denn jemanden wie sie dürfte nach dem Gesetz gar nicht existieren. Trotzdem hat Jenna natürlich das Bedürfnis sich jemandem anzuvertrauen und ihre Last zu teilen. Damit würde sie jedoch sich selbst und alle Menschen, die bei ihrer „Rettung“ geholfen haben, in Gefahr bringen. Was würde die NEWF, die Organisation, deren Aufgabe es ist zu überwachen, dass so etwas wie mit Jenna nicht geschieht, reagieren? Was würden sie wohl mit Jenna machen? |
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Bewertung von Cechen aus Schleswig am 30.12.2011 |
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Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der fast alles möglich ist. Menschen, die heute null Komma nichts gestorben wären, überleben. Ein Mädchen erwacht aus dem Koma und kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht an ihre Eltern, ihre Kindheit, nicht einmal an ihren Namen. Jenna, so soll sie heißen, weiß nun nicht was sie tun soll, wer sie überhaupt ist. Wie war sie früher? Alles was sie darüber weiß, hat man ihr erzählt oder auf Videos gezeigt, bei dem Versuch, ihr ihr altes Leben zurück in Erinnerung zu rufen. Als Jenna merkt, dass ihre Eltern ihr irgendetwas verheimlichen, wagt sie sich mehr und mehr und stellt immer mehr Fragen, die ihr ihre Eltern nicht beantworten wollen/können. Wer waren ihre Freunde? Hatte sie überhaupt welche und wenn ja, warum melden sie sich nicht bei ihr? Was ist mit ihrer Großmutter, die sich heute Jenna gegenüber immer so komisch benimmt, obwohl sie früher doch scheinbar so viel Spaß zusammen hatten? Eine aufregende Suche nach sich selbst (und zwar viel extremer als in anderen Büchern) beginnt. Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen, teilweise war es aber auch etwas langweilig. Es ist ein typisch „Jugendbuch-Preis“-Buch, nicht allzu spannend, aber sehr, sehr viele Gefühle. Es ist schon spannend, weil man nie mehr weiß als Jenna selber und schließlich auch ein wirkliches Geheimnis auftaucht, aber man darf nichts „Harry Potter“-ähnliches erwarten. Da kann dieses Buch lange nicht mithalten. Aber im Großem und Ganzem ein gutes Buch, das man empfehlen kann und das sich gut zum Verschenken eignet, weil es ein Buch zum Nachdenken ist. |
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| Bewertung von Lenchen von www.mutos-buecherwelt.blogspot.com aus Fridingen am 06.12.2011 | |
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Ich. Bin. Begeistert. Das einzige, was ich über dieses Buch sagen kann ist: WOW! Und das seht nicht für World of Warcraft, sondern ist einfach ein euphorischer Ausruf, den ich nach Beendigung dieses Buches ausgestoßen habe. Das Buch ist einfach der Wahnsinn. Anfänglich war ich weniger begeistert, da es mir eine Spur zu "traurig" und "melancholisch" erschient, aber das änderte sich drastisch. Ich bin einfach nur geplättet, da ich es geschafft habe, dieses Buch binnen eines Tages durchzulesen. Der Schreibstil ist so angenehm und die Seiten fliegen dank den sehr kurzen Kapiteln einfach nur so dahin. Besonders begeistert bin ich von dem Inneren Monolog, der zu großen Teilen vorherrscht. Die Autorin schafft es immer Jennas Stimmung perfekt einzufangen. Auch die kurzen Passagen, wo Jenna Wörter im Wörterbuch nachschlägt, um diese auf ihr Leben zu übertragen, sind einfach nur fantastisch. Pearson benutzt kurze Sätze, die sich im Gedächtnis einprägen. Jenna ist als Hauptperson, in diesem Fall, einfach nur perfekt. Sie verkörpert für mich, vom Charakter her, das "typische Durchschnittsmädchen": Unabhängig, etwas verwöhnt, kratzbürstig und rebellisch. Ich konnte mich einfach nur super in sie hineinversetzen. Ein kleiner Mangelpunkt sind die Nebencharaktere und die Liebesgeschichte. Manche Nebencharaktere wirken etwas austauschbar und hinterlassen nicht unbedingt etwas bei mir. Da hätte man vielleicht noch etwas mehr dran drehen können. Auch die Romanze mit Ethan wirkt auf mich etwas oberflächlich. Der Hintergrund der Story wird, so vermute ich, in ein paar Jahrzehnten, an der Tagesordnung gehen. Das Buch sprüht noch so vor ethischen und phylosophischen Aussagen. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Darf ein Mensch Gott spielen? Wie weit dürfen Eltern für ihr Kinder gehen? Alle diese Aussagen und noch viele mehr kommen in diesem Buch zum Tragen. Die Autorin schafft es, die Spannung im Unterbewusstsein zu erzeugen. Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber so war es bei mir. Man hält das Buch nicht zitternd in den Händen, weil man es nicht erwarten kann, wie es weitergeht. Dennoch enthält jede Seite die Motivation, die nächste aufzuschlagen. Die Story ist allgemein doch recht vorhersehbar, dennoch schafft die Autorin es, mit einigen Wendepunkten den Leser zu überraschen. Das Buch hält durchgehend die Spannung, da man es geschafft hat, einige Punkte vor dem Leser geheimzuhalten, die diesem im ersten Moment auch nicht auffallen. Das hat mich sehr beeindruckt und auch gefesselt. Ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch für den Jugendliteraturpreis 2010 nominiert worden ist. Das Buch ist ehrlich, realistisch und regt den Leser ernsthaft zum Nachdenken an. Das Buch versucht so viele unterschwellige Botschaften zu übermitteln, die man gar nicht alle auf einmal verarbeiten kann. Hier möchte ich auch noch einmal anmerken, dass ich das deutsche Cover einfach nur genial finde. Es gehört jedenfalls auf meine Liste, für die schönsten Buchcover. Auch der Titel passt einfach zum Buch. Der Schmetterling auf der Hand erinnert mich irgendwie ein bisschen an das Cover für "Das Schweigen der Lämmer" ... Ich persönlich bin von dem Buch begeistert und kann es nur jedem weiterempfehlen. ZweiundDieselbe ist meine absolute Buchempfehlung für den Monat November :D Das perfekte Lesevergnügen an kalten Vorwintertagen. Wertung: Story: 4,5/5 Charaktere: 4/5 Sprache/Schreibstil: 5/5 Emotional: 4,5/5 Endwertung: 4,5 Altersempfehlung: 13+ |
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Bewertung von Vera. aus Northeim am 14.06.2011 |
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Das Buch "Zwei und dieselbe - Wie viel von mir bin ich?" von Mary E. Pearson spielt in der Zukunft, in der deutliche technische und medizinische Fortschritte gemacht worden sind. Es handelt von einem Mädchen namens Jenna, das nach ihrem Erwachen aus dem Koma probiert herauszufinden, wer sie einmal war. Als Jenna Fox nach eineinhalb Jahren körperlich unversehrt aus dem Koma erwacht, hat sie keinerlei Erinnerungen an die Vergangenheit. Sie muss noch einmal laufen, sprechen und lächeln lernen und kennt die Bedeutung einfacher Wörtern nicht mehr. Sie wohnt in einer neuen Stadt und besucht eine neue, von ihrem alten Leben scheint nichts mehr übrig geblieben zu sein. Um sich wieder zu erinnern, schaut Jenna sich alte Familienvideos an. Angefangen mit ihrer frühen Kindheit arbeitet sie sich Stück für Stück vor, um herauszufinden, wer die alte Jenna, die ihr so fremd erscheint, einmal war. Auf Fragen antwortet ihre Familie, die Jenna ebenfalls fremd ist, eher ausweichend. Nur ihre Großmutter, die eine große Abneigung gegen ihre Enkelin zeigt, gibt Jenna ein paar Tips. Doch Jenna will genau wissen, wer sie einmal war, was mit ihr passiert ist und warum sie alles über besondere geschichtliche Ereignisse, wie die französische Revolution, jedoch nichts von ihrem früheren Leben weiß. Und als sie schließlich die erschreckende Antwort auf die Frage, was passiert sei, gefunden hat, wird gleich eine neue Frage aufgeworfen: Wie viel von ihr ist noch übrig geblieben? Das Buch "Zwei und Dieselbe" hat mir sehr gut gefallen. Es ist durchgängig spannend, auch nachdem Jenna herausgefunden hat, was passiert ist. Und das bewegt einen zum Nachdenken. Mary E. Pearson wirft viele ethische Fragen auf, wie: Wer bin ich? Das Buch ist auf eine packende Art und Weise geschrieben. Hat man einmal angefangen zu lesen, wird man von dem Buch so in seinen Bann gezogen, dass man es einfach nicht mehr weglegen kann. Gleich am Anfang, mit Jennas Erwachen aus dem Koma, setzt die Spannung ein. Man möchte unbedingt erfahren, was passiert ist. Das Buch ist aus der „Ich“-Perspektive geschrieben, was die Handlung, die Suche nach dem wahren Ich, noch einmal unterstützt und außerdem bewirkt, dass man sich sehr gut in Jenna hineinversetzen kann. Man erlebt mit, wie sie mit ihrer Situation fertig wird. Das Buch hat meist eine bedrückte Atmosphäre. Doch gerade das macht das ohnehin schon sehr spannende und interessante Buch noch interessanter. Denn die Stimmung passt genau zu Jennas Situation. Ich empfehle das Buch an Jugendliche im Alter von etwa 12 Jahren weiter. "Zwei und Dieselbe - Wie viel von mir bin ich?" ist ein sehr lesenswertes Buch, das ein interessantes und spannendes Thema behandelt. |
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| Bewertung von Ahnfanity aus Bad Berka am 11.08.2010 | |
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Jenna ist erwacht. Sie lag lange im Koma. Nach einem Unfall, nichts erwähnenswertes, meinen ihre Eltern (sie würde sich ja doch nur unnötig belasten). Es beginnt ein neues Leben. Komplett neu? Nein, die Gedanken und Erinenrungen kommen zurück. Stückweise und immer mehr. Sie jagen Jenna in die Enge. Wer ist sie? Wie viel von ihr ist wirklich sie? Ist sie Jenna? oder ist sie nur eine Puppe, - ein neues Exemplar der alten Jenna? Das Buch würde ich, wenn ich es mit nur einem Wort beschreiben müsste, als schockierend beschreiben. Unglaublich schockierend. Der Leser wird in eine Welt gerissen, in der er nie sein wollte. Er wird gezwungen, sich mit Fragen zu quälen, die anderen nicht mal in den Kopf kommen. Wieviel braucht es, um er zu sein? Ist er ersetzbar, nur weil es die Technik und das Geld erlaubt? Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem! Denn es ist nicht nur für eine Altersstufe beschränkt, da die Problem die angesprochen werden zwar viel mit Adolenzenz zu tun haben, doch handelt es sich auch um Probleme, die mit dem fortwährenden Wachstum der Technik auf uns zu kommen werden. Moralische Probleme, mit denen der Mensch überfordert ist. Wenn das, was in diesem Buch beschrieben wird, Realität wird, müssen wir uns gezwungen sehen, eine neue Moral zusammen zubasteln! Das Buch ist gerade zu empfehlen für Menschen, die denken wollen, weil sie sind! |
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| Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 11.01.2010 | |
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Jenna weiß nicht mehr wer sie ist, denn an die Zeit bevor sie aufgewacht ist, kann sie sich nicht erinnern. Ihre Familie möchte allerdings, dass sie sich erinnert und versucht Jenna mit DVDs und Geschichten aus ihrer Kindheit wieder daran zu erinnern wer sie war. Doch Jenna bemerkt schnell, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Stadt in der sie leben, ist erst seit Jennas Erwachen das Zuhause der Familie und die Fürsorge die ihr die Familie entgegen bringt, scheint nicht nur wegen der Gedächtnislücken erforderlich zu sein. Jenna wird auf Schritt und Tritt verfolgt und keiner will ihr näheres über die Gründe für ihren Zustand sagen. Aber es kommt wie es kommen musste und Jenna findet die Wahrheit über sich heraus... oder über die Jenna die sie gewesen ist. Hinter dem ansprechenden Buchdeckel mit dem Schmetterlingscover verbirgt sich Jennas Geschichte, von der man schon beim ersten Durchblättern des Buches weiß, dass sie eine ebenso unebene Struktur hat, wie das Leben der Protagonistin Jenna nach ihrem Erwachen aus dem Koma. Die Kapitel sind sehr unterschiedlich lang, bestehen manchmal nur aus einigen Sätzen oder Worten in Stichpunktform. Gemeinsam haben sie aber, dass sie immer ein Wort als Überschrift haben, ein Wort, dass Jenna wieder eingefallen ist oder dessen Bedeutung sie jetzt wider versteht. In manchen Kapiteln werden auch die lexikalischen Erklärungen der Wörter eingeschoben. Die Erzählweise und die Tatsache, dass der Leser immer nur genau so viel über Jenna weiß, wie sie selbst -was am Anfang wahrlich nicht viel ist- macht das Buch spannend. Schnell ist man in einer Art Sog gefangen, weil man sich die vielen Fragen, die Jenna beschäftigen, ebenfalls stellt. Ungefähr nach der Hälfte des Buches findet Jenna dann endlich mehr über sich heraus und das Buch bewegt sich nahe an einem Science-Fiction Roman, dessen Story leider nicht wirklich neu und überraschend ist. Allerdings fängt sich die Geschichte dann gegen Ende wieder und besonders die philosophischen Gedanken, die sich Jenna zum Thema „Sein oder nicht sein“ macht, sind gehaltvoll und bewegend. Alles in allem ist dieser Roman, der in der Zukunft spielt zwar gut aufgebaut, auch spannend und interessant erzählt, aber geht meiner Meinung nach nicht sehr weit über den Status eines herkömmlichen Jugendromans hinaus. Zwar wird das Bild abgerundet, indem alles aufgeklärt und die Fäden zusammen geführt werden (auch das Cover hat seine Berechtigung), aber das Buch erinnert sehr an bereits bekannte Geschichten, man kann teilweise absehen was passiert und auch die eingeflochtene Romanze wirkt leider konstruiert. Ich hatte mir mehr versprochen. |
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| Bewertung von Mel aus Wiehl am 02.01.2010 | |
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Die Geschichte spielt in naher Zukunft, die Medizin hat es möglich gemacht Menschen vor dem Tod zu bewahren? Aber die Frage die man sich stellen muss ist, ob man dann überhaupt noch ein Mensch ist? Als die 17 jährige Jenna Fox nach einem schweren Unfall aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerungen mehr an ihr Leben vorher. Ihre Familie verhält sich ihr gegenüber merkwürdig. Besonders ihre Oma, sie redet mit ihr als wäre sie eine völlig andere Person. Ihr eigener Körper erscheint ihr fremd. Warum ist sie plötzlich10cm kleiner und wo ist die Narbe die sie früher am Kinn hatte? Auf der Suche nach sich selbst, trifft Jenna auf immer mehr Fragen, was einen Menschen eigentlich ausmacht, wo sitzt die Seele eines Menschen und ab wann ist man kein Mensch mehr? Der Roman ist einfach klasse! Die Geschichte ist unglaublich gut erzählt. Die Autorin versteht es, die Gefühle und Zweifel von Jenna dem Leser nahe zu bringen. Man fühlt mit Jenna mit, man sieht die Welt mit ihren Augen. Selbst nach Ende des Buches beschäftigt mich die Geschichte immer wieder. Sie lässt einen nicht mehr los. |
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